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Ausschreibung - Supercomputer in Frankfurt am Main (ID:4629914)

Auftragsdaten
Titel:
Supercomputer
DTAD-ID:
4629914
Region:
60325 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.01.2010
Frist Vergabeunterlagen:
08.01.2010
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Kopie einer Bescheinigung des Finanzamtes, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern ordnungsgemäß erfüllt wurde (die Bescheinigung darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 90 Tage sein); wenn dem Bewerber bzw. einem oder mehreren Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft eine solche Bescheinigung nicht vorliegt oder nicht rechtzeitig innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge eingeholt werden kann, ist dem Teilnahmeantrag jeweils der beim Finanzamt gestellte Antrag auf Erteilung einer entsprechenden Bescheinigung beizufügen und die Kopie der Bescheinigung dem Auftraggeber unverzüglich nach deren Erhalt vorzulegen;
Kategorien:
Software, Computer, -anlagen, Zubehör, Netzwerke
CPV-Codes:
Supercomputer
Vollständige Bekanntmachung
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Lieferauftrag VOL/A. Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber. I.1) Name, Adressen

und Kontaktstelle(n): Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Bereich

Finanzen, Abteilung Beschaffung und Anlagenwirtschaft, Senckenberganlage

31, 60325 Frankfurt/Main, Deutschland. Kontaktstelle(n) - Bearbeiter: Herrn

Walter, Telefon: 069/798 25017, Fax: 069/798 23675, E-Mail: loewe-csc-ausschreibung@

csc.uni-frankfurt.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten

Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich

Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)

sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/

Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen. I.2)

Art des öffentlichen Auftraggebers und Haupttätigkeit(en): Sonstiges: Stiftung des

öffentlichen Rechts; Bildung. Abschnitt II: Auftragsgegenstand. II.1) Beschreibung.

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Aufbau und Lieferung

eines Energieeffizienten Hochleistungsrechners. II.1.2) Art des Auftrags sowie

Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Lieferung; Kauf. Hauptlieferort:

Der Aufstellort befindet sich in Frankfurt am Main. Der genaue Aufstellort und die

am Aufstellort seitens des Auftraggebers beigestellten Leistungen, werden in den

Vergabeunterlagen noch genau spezifiziert. NUTS-Code: DE712 Frankfurt am

Main, Kreisfreie Stadt. II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Gegenstand

des Auftrages ist ein High Performance Computing- Cluster, das als

vernetztes System von Rechenknoten geplant ist, die jeweils mit mindestens zwei

identischen 64-bit Multi-Core CPUs mit integriertem Speichercontroller ausgerüstet

sind. Die Knoten sind mit mindestens 2 GByte Hauptspeicher pro CPU Core und

einer 2 TB Festplatte ausgerüstet. Zusätzlich wird jeder Knoten eine GPGPU als

Hardwarebeschleuniger enthalten. Alle Knoten sind untereinander zur Kommunikation

durch zwei getrennte physikalische Netze verbunden. Dabei wird das eine

Netz mit Infiniband QDR (halbe Bisektions-Bandbreite) vernetzt. Das andere Netz

wird über Gigabit Ethernet verbunden sein. Das Infiniband Netzwerk muss an den

Frankfurter 10 Gigabit Ethernet HPC Backbone (IP Protokoll, durch Firewalls gesch?tzt)

angebunden werden. Das Storage-System besitzt eine Netto-Kapazität

von mindestens 250 TB (Basis 10). Das System wird mit einem parallelen POSIXkonformen

Filesystem ausgestattet sein, wobei die Redundanz der Metadaten

gewährleistet sein muss. Das parallele Dateisystem soll über das Infiniband-Netzwerk

an die Rechenknoten und Frontends angebunden sein. Alle zur Aufnahme

des Hochleistungsrechners notwendigen Racks (30 Wassergek?hlte Racks) werden

vom Auftraggeber gestellt und sind nicht Gegenstand des Auftrages. Eine

genaue Spezifikation der Racks wird mit den Vergabeunterlagen mitgeteilt. II.1.6)

Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV) - Hauptgegenstand:

30211100 Supercomputer; ergänzende Gegenstände: 48000000 Softwarepaket

und Informationssysteme; 51611100 Hardwareinstallation. II.1.7) Auftrag fällt unter

das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja. II.1.8) Aufteilung in Lose: nein. II.1.9)

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja. II.2) Menge oder Umfang des Auftrags.

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen):

Ziel der Beschaffung ist es, die gr??tm?gliche technische Leistungsfähigkeit (Rechenleistung)

unter den Vorgaben der Leistungsbeschreibung und eines fest definierten

Gesamtpreises (max. 5 Mio. EUR inkl. MwSt), inkl. aller Nebenkosten, zu

realisieren. Gesch?tzter Wert ohne MwSt.:4.201.681 EUR. II.2.2) Optionen: ja.

Beschreibung der Optionen: Nachkaufoption von vollständig kompatiblen Komponenten

(Rechenknoten und Netzwerkkomponenten), mindestens der angebotenen,

oder einer höheren technischen Leistungsfähigkeit zu den im Angebot angegebenen

Preisen voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen:

18 Monate (ab Auftragsvergabe). II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der

Auftragsausführung - Ende: 07.05.2010. Abschnitt III: rechtliche, wirtschaftliche,

finanzielle und technische Informationen. III.1) Bedingungen für den Auftrag.

III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: siehe Vergabeunterlagen. III.1.2)

Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen

Vorschriften: siehe Vergabeunterlagen. III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen

an die Auftragsausführung: nein. III.2) Teilnahmebedingungen. III.2.1)

Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung

in einem Berufs- oder Handelsregister - Angaben und Formalitäten, die

erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Die im Folgenden

geforderten Nachweise sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Im Fall einer Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise von jedem an der

Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen vorzulegen; die Zuverlässigkeit

muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vollständig belegt sein, demgegenüber

muss die Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die Bewerbergemeinschaft

insgesamt nachgewiesen werden (insoweit werden die vorgelegten Nachweise

der einzelnen Mitglieder in Summe bewertet). Die Nichtvorlage eines oder

mehrerer Nachweise f?hrt dazu, dass der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt

wird (Mindestnachweise); etwas anderes gilt nur, wenn dies im Folgenden ausdrücklich

vermerkt ist.

a) Darstellung des Bewerbers (Firma, Rechtsform, Tätigkeitsfelder,

Jahr der Unternehmensgründung, Hauptsitz und Niederlassungen);

b)Kopie eines Auszuges aus dem Handelsregister oder - wenn der Bewerber nicht in

das Handelsregister einzutragen ist - einem Berufsregister (der Auszug aus dem

Handels- oder Berufsregister darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge

nicht älter als 90 Tage sein);

c) Kopie einer Bescheinigung des Finanzamtes,

dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern ordnungsgemäß erfüllt

wurde (die Bescheinigung darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge

nicht älter als 90 Tage sein); wenn dem Bewerber bzw. einem oder mehreren

Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft eine solche Bescheinigung nicht

vorliegt oder nicht rechtzeitig innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge

eingeholt werden kann, ist dem Teilnahmeantrag jeweils der beim Finanzamt

gestellte Antrag auf Erteilung einer entsprechenden Bescheinigung beizufügen

und die Kopie der Bescheinigung dem Auftraggeber unverzüglich nach deren Erhalt

vorzulegen;

d) Kopie einer Bescheinigung einer Krankenkasse, dass die Verpflichtung

zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß

erfüllt wurde (die Bescheinigung darf am Ende der Frist zur Einreichung

der Teilnahmeanträge nicht älter als 90 Tage sein); wenn dem Bewerber bzw.

einem oder mehreren Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft eine solche Bescheinigung

nicht vorliegt oder nicht rechtzeitig innerhalb der Frist zur Einreichung

der Teilnahmeanträge eingeholt werden kann, ist dem Teilnahmeantrag jeweils der

bei der Krankenkasse gestellte Antrag auf Erteilung einer entsprechenden Bescheinigung

beizufügen und die Kopie der Bescheinigung dem Auftraggeber unverzüglich

nach deren Erhalt vorzulegen;

e) unterschriebene Eigenerkl?rung (im

Original), dass keiner der in ? 7a Nr. 2 Abs. 1 lit. a bis lit. g VOL/A genannten F?lle

vorliegt (die Eigenerkl?rung darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge

nicht älter als 90 Tage sein);

f) unterschriebene Eigenerkl?rung (im Original),

dass keiner der in ? 7 Nr. 5 lit. a bis lit. e VOL/A genannten F?lle vorliegt (die

Eigenerkl?rung darf am Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge nicht

älter als 90 Tage sein). Sofern ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft den

Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt, sind mit dem Teilnahmeantrag zusätzlich

die folgenden Nachweise einzureichen:

g) Angabe der Art und des Umfangs

der voraussichtlichen von Nachunternehmern zu erbringenden Leistungen;

h) Angabe möglicher Nachunternehmer (mit Firma, Rechtsform und Hauptsitz), die

voraussichtlich eingesetzt werden sollen. Sofern sich ein Bewerber zum Nachweis

der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen

möchte, hat er dem Auftraggeber nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen

Ressourcen zur Verfügung stehen (siehe ? 7a Nr. 3 Abs. 6 VOL/A); Entsprechendes

gilt für Bewerbergemeinschaften. Geforderte Eignungsnachweise (gem.

? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR)

vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig. III.2.2) Wirtschaftliche

und finanzielle Leistungsfähigkeit - Angaben und Formalitäten, die erforderlich

sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Der im Folgenden geforderte

Nachweis ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; im Fall

einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis von jedem an der Bewerbergemeinschaft

beteiligten Unternehmen vorzulegen; die Nichtvorlage eines oder mehrerer

Nachweise f?hrt dazu, dass der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt wird (Mindestnachweise):

Eigenerkl?rung über den Gesamtumsatz, jeweils bezogen auf die

letzten drei abgeschlossenen und testierten Gesch?ftsjahre (Angaben in Euro pro

Jahr). Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter

Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres

Erkl?rungsumfangs zulässig. III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit - Angaben und

Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:

Die im Folgenden geforderten Nachweise sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag

einzureichen; im Fall einer Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise

von jedem an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen vorzulegen.

Die Nichtvorlage eines oder mehrerer Nachweise f?hrt dazu, dass der Teilnahmeantrag

nicht berücksichtigt wird (Mindestnachweise).

a) Kurze Beschreibung von

höchstens fünf abgeschlossenen Referenzinstallationen, die im Auftrage privater

oder Öffentlicher Auftraggeber erbracht und in der Zeit vom 1. Januar 2007 bis zum

31. Dezember 2009 abgeschlossen wurden, mit jeweils mindestens folgenden

Angaben: (1) Beschreibung des Referenzsystems; (2) Auftraggeber (mit Ansprechpartner

und dessen Telefonnummer); (3) Leistungsumfang (Systemintegrationsleistung

sowie eingesetzte Hard- und Software); (4) Angaben zu: installierte Peak-

Rechenleistung (Teraflop/s), Anzahl der Rechenknoten, mittlere Netzwerklatenz

(Mikrosekunden), Aggregatbandbreite Netzwerk (TB/s), Energieeffizienz (GFlop/s

pro Watt), (5) Vertraglich vereinbarter Beginn der Installationsleistungen und Termin

der Übergabe bzw. Abnahme der Leistung; (6) Angaben zu den eingesetzten

Nachunternehmen und Lieferanten sowie Art und Umfang der an diese vergebenen

Leistungen;

b) Kopie einer Bescheinigung, dass die Forderungen der DIN EN

ISO 9001 erfüllt werden (die Bescheinigung muss am Ende der Frist zur Einreichung

der Teilnahmeanträge noch gültig sein);

c) Fünf Kurzlebensl?ufe der Personen,

die im Falle der Zuschlagserteilung bei der Erfüllung des Auftrages voraussichtlich

eingesetzt werden, mit mindestens folgenden Angaben: (1) Ausbildung,

Studium und Studienabschl?sse; (2) Dauer der Berufserfahrung im Bereich Informationstechnologie;

(3) Angaben zu den Projektleitungserfahrungen; (4) Dauer

der Festanstellung beim Bewerber bzw. beim Mitglied der Bewerbergemeinschaft

oder Tätigkeit für diese; (5) Angaben zu den englischen und deutschen Sprachkenntnissen;

(6) kurze Beschreibung der wichtigsten Projekte (einschließlich Auftraggeber),

an denen der Mitarbeiter während seines Berufslebens aktiv beteiligt

war und die dem hier geplanten Projekt (Errichtung eines Hochleistungsrechners)

vergleichbar sind, höchstens jedoch fünf Projekte; zur Individualisierung und Überprüfbarkeit

muss jeder Kurzlebenslauf den Namen und das Geburtsdatum der

Person enthalten;

d) Angabe zu aktuellen Referenzinstallationen, die noch nicht

abgenommen bzw. übergeben wurden und die mit dem hier zu vergebenden Auftrag

(Erstellung eines Hochleistungsrechners) vergleichbar sind. Geforderte Eignungsnachweise

(gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise

(u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs

zulässig. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Jeder Bewerber bzw. jede

Bewerbergemeinschaft hat bezüglich der Personen, für die Kurzlebensl?ufe eingereicht

werden (siehe oben lit.

c), die im Folgenden aufgeführten Mindeststandards

zu erfüllen (die vorstehende Formulierung Möglicherweise geforderte Mindeststandards

entstammt den vorgegeben Formularen und bedeutet nicht, dass

die Mindeststandards nicht erfüllt werden müssen oder dass ein Ermessen der

Bewerber, der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder des Auftraggebers besteht):

(1) mindestens zwei Personen, für die Kurzlebensl?ufe eingereicht werden,

müssen sowohl über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Bereich Informationstechnologie

als auch über Projektleitungserfahrungen verfügen; (2) sämtliche

Personen, für die Kurzlebensl?ufe eingereicht werden, müssen über gute deutsche

oder gute englische Sprachkenntnisse (konversationssicher) verfügen.

III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: nein. Abschnitt IV: Verfahren. IV.1) Verfahrensart.

IV.1.1) Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren. Gründe für die

Wahl des beschleunigten Verfahrens: Das Verfahren wird unter anderem deshalb

als beschleunigtes Verfahren geführt, weil es sich um ein großes ?ffentliches Investitionsprojekt

handelt (siehe die Mitteilung IP/08/2040 der Kommission vom

19.12.2008 sowie das Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

vom 27.01.2009, Az. IB3-260500/37) und damit der Hochleistungsrechner

so rechtzeitig betriebsfähig hergestellt werden kann, dass eine Teilnahme an den

Anfang Mai 2010 anstehenden Linpack-Tests, entsprechend den Richtlinien der

TOP500 - Liste, möglich ist. IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer,

die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Mindestens 3.

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Zahl und

Leistungsfähigkeit der gemäß Ziffer III.2.3 lit. a angegebenen Referenzinstallationen,

wobei die Leistung je Referenz nach den folgenden Kriterien bemessen wird:

a) Installierte Peak-Rechenleistung (Teraflop/s);

b) Anzahl der Rechenknoten;

c)Mittlere Netzwerklatenz (Mikrosekunden);

d) Aggregatbandbreite Netzwerk (TB/s);

e) Zeitspanne zwischen dem vertraglich vereinbarten Beginn der Installationsleistungen

und der ?bergaben bzw. Abnahme der Leistung;

f) Energieeffizienz (GFlop/s

pro Watt); Gewicht dieses Auswahlkriteriums: 50 Prozent; 2. Anzahl der sich aus

den Kurzlebensl?ufen gemäß Ziffer III.2.3 lit. c ergebenden Projekte, die mit dem

hier geplanten Projekt (Errichtung eines Hochleistungsrechners) vergleichbar

sind, Gewicht dieses Auswahlkriteriums: 50 Prozent. IV.1.3) Verringerung der Zahl

der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs - Abwicklung

des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung

der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote: nein.

IV.2) Zuschlagskriterien. IV.2.1) Zuschlagskriterien. Wirtschaftlich günstigstes Angebot

in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen,

der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung

zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind. IV.2.2) Es wird eine

elektronische Auktion durchgeführt: nein. IV.3) Verwaltungsinformationen. IV.3.1)

Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 9.40.16 BA1-CSC-01-09. IV.3.2)

Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: nein. IV.3.4) Schlusstermin für

den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 08.01.2010, 14:00 Uhr. IV.3.5)

Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an

ausgewählte Bewerber: 13.01.2010. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote

oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können: Deutsch (DE). Abschnitt VI:

Zusätzliche Informationen. VI.1) Dauerauftrag: nein. VI.2) Auftrag in Verbindung

mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert

wird: nein. VI.3) Sonstige Informationen: Die Vergabeunterlagen werden für die

Interessenten kostenfrei, ausschließlich auf elektronischem Wege übermittelt. Interessenten

werden deshalb gebeten in Ihrem Teilnahmeantrag, der bis spätestens

zum 08.01.2010, 14.00 Uhr einzureichen ist, das Aktenzeichen: 9.40.16 BA1-

CSC-01-09 und eine e-mail Adresse anzugeben. Aufwendungen des Bewerbers

zur Angebotserstellung und Vorlage, zur Teilnahme an Verhandlungsterminen und

Teststellungen, werden nicht erstattet. Fragen der Bewerber zum Verfahren, den

geforderten Nachweisen, etc. sollen vorzugsweise per eMail gestellt werden. Die

Verhandlungen mit den zu den Verhandlungen zugelassenen Bietern werden in der

Zeit vom 25.01.2010 bis zum 29.01.2010, geführt. Es ist beabsichtigt, den Auftrag

in der 10 Kalenderwoche 2010 zu erteilen. Der Hochleistungsrechner soll wie unter

II.3 angegeben, spätestens zum 07.05.2010 betriebsfähig (Linpack-Tests) hergestellt

sein. Nach den Linpack-Tests kann die endgültige, abnahmef?hige Fertigstellung

erfolgen. Näheres hierzu ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Die Bewerber

unterliegen mit der Abgabe ihrer Angebote auch den Bestimmungen über

nicht berücksichtigte Angebote (? 27 VOL/A). VI.4) Nachprüfungsverfahren/

Rechtsbehelfsverfahren. VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren -

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium

Darmstadt, Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten:

Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt, Deutschland. Kontaktstelle(n) -

Fax: 06151 - 125816 (normale Dienstzeiten); 06151 - 126834 (00:00 bis 24:00 Uhr).

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren: entfällt. VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

- Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsverfahren kann bei der in Ziff. VI.4.1 genannten Stelle schriftlich

mit Begründung (Geltendmachung von Rechtsverletzung, Darlegung von aktuellen

oder drohenden Schäden des Antragstellers) unter Angabe eines Empfangsbevollm?chtigten

im Inland vor Zuschlagserteilung beantragt werden. Das Verfahren

vor der Vergabekammer richtet sich nach den ?? 107 ff. GWB. Ohne den Anspruch

auf Vollständigkeit wird ergänzend mitgeteilt: Der Antrag ist unzulässig,

soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung

erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten

Frist zur Bewerbung (Antragsfrist) gegenüber dem Auftraggeber gerügt

worden sind. Der Antrag ist ebenso unzulässig, sofern der Antragsteller den ger?gten

Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und

gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) gerügt

hat. Erweist sich der Antrag nach ? 107 GWB oder die sofortige Beschwerde

nach ? 116 GWB als von Anfang an ungerechtfertigt, ist der Antragsteller oder der

Beschwerdeführer verpflichtet, dem Gegner und den Beteiligten den Schaden zu

ersetzen, der ihnen durch den Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts

entstanden ist. Ein Missbrauch ist es insbesondere, die Aussetzung oder die weitere

Aussetzung des Vergabeverfahrens durch vorsätzlich oder grob fahrlässig

vorgetragene falsche Angaben zu erwirken; die Überprüfung mit dem Ziel zu beantragen,

das Vergabeverfahren zu behindern oder Konkurrenten zu schädigen; einen

Antrag in der Absicht zu stellen, ihn später gegen Geld oder andere Vorteile

zurückzunehmen. Erweisen sich die von der Vergabekammer entsprechend einem

besonderen Antrag nach ? 115 Abs. 3 GWB getroffenen vorläufigen Maßnahmen

als von Anfang an ungerechtfertigt, hat der Antragsteller dem Auftraggeber den aus

der Vollziehung der angeordneten Maßnahme entstandenen Schaden zu ersetzen.

VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich

sind: entfällt.

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