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Ausschreibung - Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste in München (ID:10374595)

Übersicht
DTAD-ID:
10374595
Region:
80538 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Bereitstellung von Software , Datenverarbeitung , Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Rahmenvereinbarung „SAP Hosting und Output-Management 2016“ Az.: 8407 0804 0321. Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
24.01.2015
Frist Vergabeunterlagen:
10.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
17.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.; Generalverwaltung, Finanzabteilung – Referat Einkauf und Versicherungen, Sachgebiet VIII d 2
Hofgartenstraße 8
80539 München
Herrn Sertac Sanver
Fax: +49 8921081384
E-Mail: sap-hosting-2016@gv.mpg.de
http://www.mpg.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Rahmenvereinbarung „SAP Hosting und Output-Management 2016“ Az.: 8407 0804 0321.
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Beschaffung von SAP-Hosting- und Output-Management-Leistungen für die MPG, gegliedert in 2 unabhängige Lose,
— Los 1: Betrieb
und
— Los 2: Output-Management.
Für jedes dieser Lose soll jeweils eine Rahmenvereinbarung mit einem (1) Wirtschaftsteilnehmer abgeschlossen werden.
Alle Kapitelverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.
Los 1 Betrieb.
Los 1 beinhaltet dabei Bereitstellung, Anbindung und Betrieb der von der MPG benötigten SAP- und Hilfssysteme durch einen Service Provider in dessen eigener Infrastruktur.
Der Auftragnehmer sorgt für Bereitstellung, Anbindung an die MPG-Arbeitsplätze und Betrieb der in SAP implementierten Anwendungen/Systemlinien:
— Haushalts- und Rechnungswesen (HuR),
— Personalverwaltung (PVS),
— eProcurement (SRM),
— Business Warehouse (BW),
— Arbeitssicherheit (ASi) mit Learning Solution (LSO),
— Enterprise Portal (EP),
— Solution Manager (SolMan),
— Identity Management (IdM),
sowie der zugehörigen Hilfssysteme:
— Master Data Mangement (SAP MDM),
— Business Connector (SAP BC),
— Web Dispatcher (WD),
— Adobe Document Server (ADS),
— Datengateway Audit Log (AuditLog),
— Windows Terminal Server (WTS)
gemäß der in Anlage 1.B „Architektur“ (Los 1) dargestellten Systemarchitektur. Die betroffenen SAP-Module zu den genannten Systemen sind in Kapitel II.1.2.1 benannt.
Die Erbringung der sich daraus ergebenden Leistungen erfolgt dabei auf Basis der in Kapitel II.2.3) beschriebenen Leistungen, und wird über die gesamte Vertragslaufzeit mit einer monatlichen Pauschale bzw. pro Abruf gemäß Anlage 16 „Los 1 Preisblatt“ vergütet.
Los 2 Output-Management.
Los 2 beschreibt Leistungen des BPO-Providers (Business Process Outsourcing) zum SAP HCM Output Management.
Im Rahmen eines Business Process Outsourcing leistet ein BPO-Provider das Output-Management zur SAP-Anwendung SAP-HCM, einschließlich monatlichen Drucks, Kuvertierung, Sortierung, Paketierung, Vollzähligkeitskontrolle, Bereitstellung zum Versand von Druckerzeugnissen sowie die zeitgerechte und korrekte Zustellung der Packstücke in vollumfängliche Verantwortung. Außerdem führt der Auftragnehmer ein regelmäßiges Reporting durch.
Näheres zum Vergabegegenstand und dem erforderlichen Leistungsbereich finden Sie in der Leistungsbeschreibung in Kapitel II der Vergabeunterlage.
Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beginnt mit einer rund zweimonatigen Vorbereitungsphase nach Zuschlagserteilung und beträgt für die Leistungserbringung, gerechnet ab Beginn der Überleitungsphase 3 Jahre und 11 Monate (Basis-Vertragslaufzeit). Diese beinhaltet eine sechsmonatige vorgelagerte Überleitungsphase zu Vertragsbeginn sowie eine sechsmonatige nachgängige Überleitungsphase zum Vertragsende.
Die Vereinbarung enthält zudem eine Option für den Auftraggeber zur dreimaligen Verlängerung um jeweils 12 weitere Monate. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt daher 85 Monate einschließlich der vorgelagerten 2-monatigen Vorbereitungsphase zwischen Zuschlag und Leistungsbeginn.

CPV-Codes: 72250000, 72268000, 72310000

Erfüllungsort:
Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft in München (einschließlich Martinsried und Garching).
Nuts-Code: DE212

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Betrieb

Kurze Beschreibung
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.Los 1 beinhaltet dabei Bereitstellung, Anbindung und Betrieb der von der MPG benötigten SAP- und Hilfssysteme durch einen Service Provider in dessen eigener Infrastruktur.Der Auftragnehmer sorgt für Bereitstellung, Anbindung an die MPG-Arbeitsplätze und Betrieb der in SAP implementierten Anwendungen/Systemlinien:— Haushalts- und Rechnungswesen (HuR),— Personalverwaltung (PVS),— eProcurement (SRM),— Business Warehouse (BW),— Arbeitssicherheit (ASi) mit Learning Solution (LSO),— Enterprise Portal (EP),— Solution Manager (SolMan),— Identity Management (IdM),sowie der zugehörigen Hilfssysteme:— Master Data Mangement (SAP MDM),— Business Connector (SAP BC),— Web Dispatcher (WD),— Adobe Document Server (ADS),— Datengateway Audit Log (AuditLog),— Windows Terminal Server (WTS),gemäß der in Anlage 1.B „Architektur“ (Los 1) dargestellten Systemarchitektur. Die betroffenen SAP-Module zu den genannten Systemen sind in Kapitel II.1.2.1 benannt.Die Erbringung der sich daraus ergebenden Leistungen erfolgt dabei auf Basis der in Kapitel II.2.3) beschriebenen Leistungen, und wird über die gesamte Vertragslaufzeit mit einer monatlichen Pauschale bzw. pro Abruf gemäß Anlage 16 „Los 1 Preisblatt“ vergütet.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
72250000

Menge oder Umfang
Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beginnt mit einer rund zweimonatigen Vorbereitungsphase nach Zuschlagserteilung und beträgt für die Leistungserbringung, gerechnet ab Beginn der Überleitungsphase 3 Jahre und 11 Monate (Basis-Vertragslaufzeit). Diese beinhaltet eine sechsmonatige vorgelagerte Überleitungsphase zu Vertragsbeginn sowie eine sechsmonatige nachgängige Überleitungsphase zum Vertragsende.Die Vereinbarung enthält zudem eine Option für den Auftraggeber zur dreimaligen Verlängerung um jeweils 12 weitere Monate. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt daher 85 Monate einschließlich der vorgelagerten 2-monatigen Vorbereitungsphase zwischen Zuschlag und Leistungsbeginn.

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Output-Management

Kurze Beschreibung
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.Los 2 Output-Management.Los 2 beschreibt Leistungen des BPO-Providers (Business Process Outsourcing) zum SAP HCM Output Management.Im Rahmen eines Business Process Outsourcing leistet ein BPO-Provider das Output-Management zur SAP-Anwendung SAP-HCM, einschließlich monatlichen Drucks, Kuvertierung, Sortierung, Paketierung, Vollzähligkeitskontrolle, Bereitstellung zum Versand von Druckerzeugnissen sowie die zeitgerechte und korrekte Zustellung der Packstücke in vollumfängliche Verantwortung. Außerdem führt der Auftragnehmer ein regelmäßiges Reporting durch.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
72250000

Menge oder Umfang
Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beginnt mit einer rund zweimonatigen Vorbereitungsphase nach Zuschlagserteilung und beträgt für die Leistungserbringung, gerechnet ab Beginn der Überleitungsphase 3 Jahre und 11 Monate (Basis-Vertragslaufzeit). Diese beinhaltet eine sechsmonatige vorgelagerte Überleitungsphase zu Vertragsbeginn sowie eine sechsmonatige nachgängige Überleitungsphase zum Vertragsende.Die Vereinbarung enthält zudem eine Option für den Auftraggeber zur dreimaligen Verlängerung um jeweils 12 weitere Monate. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt daher 85 Monate einschließlich der vorgelagerten 2-monatigen Vorbereitungsphase zwischen Zuschlag und Leistungsbeginn.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
27219-2015

Aktenzeichen:
8407 0804 0321

Vergabeunterlagen:
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.
Das Angebot ist nach folgender Gliederung zu strukturieren:
1. Formloses Anschreiben des Bieters mit Datum und eigenhändiger Unterschrift des Angebots;
2. Nachweise zur Eignung entsprechend der „Abschließende Liste der geforderten Erklärungen und Nachweise“ in Kapitel I.2.5; die vorgegebene Gliederung und Reihenfolge der Nachweise ist dabei vom Bieter einzuhalten.
3. Zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots:
a) Die vom Bieter zu erstellenden Konzepte gemäß Kapitel I.3.2;
b) Preisblatt gemäß Kapitel I.3.3 und Anlage 16.
Wenn der Bieter für mehrere Lose ein Angebot abgibt, so hat er in seinem Angebot die entsprechenden Unterlagen, Nachweise und Formblätter, die für die Lose identisch sind, nur einmal beizulegen, und diejenigen Unterlagen, Nachweise und Formblätter, die für die verschiedenen Lose differieren, für jedes Los separat beizulegen. Die Los-spezifischen Unterlagen, Nachweise und Formblätter sind deutlich mit der zugehörigen Los-Nummer und Los-Bezeichnung zu kennzeichnen.

Termine & Fristen
Unterlagen:
10.03.2015 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
17.03.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
30.04.2015 - 31.05.2019

Bindefrist:
01.06.2015

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.
Los 1):
Wie im Kapitel II.2.1) beschrieben, gliedert sich der Leistungskatalog für das SAP Hosting in mengenunabhängige und mengenabhängige Leistungen. Für die mengenunabhängigen Leistungen ist der Auftragnehmer aufgefordert, einen jährlichen Pauschalpreis für die Bereitstellung und den Betrieb der geforderten SAP-Infrastruktur anzubieten. Der zugrundeliegende Leistungsumfang ist dabei hinsichtlich des notwendigen Systemumfelds in Anlage 1.B Architektur, und bzgl. zu erbringender Leistungen in Kapitel II.2.3) genau definiert.
Mengenabhängige, außerhalb des angebotenen Pauschalbetrags abzurechnende Leistungsbausteine sind in Anlage 16 Preisblatt Los 1 gelistet, und werden entsprechend der vereinbarten Preise vom Auftragnehmer mit einem Angebotspreis pro Leistungseinheit berechnet.
Los 2):
Der BPO-Service Output-Management ist eine mengen-unabhängige Leistung und wird in Form einer eigenen Pauschale vergütet (s. Anlage 16 Preisblatt Los 2). Er enthält die im Kapitel I.3.3.2 genannten Leistungen.
Zusatzleistungen (s. Kapitel I.3.3.2 und II.3.3.4) sind Leistungen des Auftragnehmers, die neben den durch den Pauschalpreis abgedeckten Leistungen durch den Auftraggeber vom Auftragnehmer angefordert werden. Jede Zusatzleistung ist durch den Auftragnehmer zu bepreisen, der jeweilige Preis ist durch den Auftraggeber neben dem Pauschalpreis zu entrichten (s. Anlage 16 Preisblatt Los 2).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.
Für die Vergabe der Leistung kommen nur Unternehmen in Betracht, die fachkundig, leistungsfähig sowie gesetzestreu und zuverlässig sind. Als Nachweise hierfür hat der Bieter die in diesem Kapitel I.2 genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
Zur Nummerierung/Bezeichnung der Nachweise siehe Kapitel I.2.5 der Vergabeunterlage.
Auf die Kapitel I.1.8 (Bietergemeinschaften) und I.1.9 (Einsatz anderer Unternehmen) wird ausdrücklich hingewiesen.
Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden, sind nicht gemäß § 7 EG Abs. 4 VOL/A zugelassen.
Hinweise für Bieter aus EU-Mitgliedstaaten:
Wird einer der geforderten Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in dem betreffenden Herkunftsland nicht ausgestellt, so kann dieser durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Herkunftslandes abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen.
Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in einer anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen, um berücksichtigt werden zu können.
Persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer – Zuverlässigkeit:
Folgende Angaben, Bescheinigungen, Beschreibungen, Erklärungen oder Nachweise sind zwingend von jedem Unternehmen für jedes einzelne Los gesondert vorzulegen, wenn diese nicht für beide Lose identisch sind (vgl. Hinweis in Kapitel I.1.6 a. E.):
Die Vorgabe gilt nicht für Unternehmen, die dem Bieter keine Eignung leihen und nur als Nachunternehmer eingesetzt werden (vgl. Kapitel I.1.9).
Unternehmensdarstellung:
Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur (Angaben zu: Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsjahr, Niederlassungen), einschließlich der personellen Kapazitäten, ca. 2 DIN A4 Seiten.
Berufs- und Handelsregisterauszug:
Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug ist dann aktuell, wenn dieser – unabhängig vom Datum der Erstellung – die tatsächlichen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der geforderten Frist zur Einreichung der Angebote wiedergibt und nicht älter als 12 Monate ist, zurückgerechnet vom Tag der Angebotsabgabefrist (vgl. Kapitel I.1.5).
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 VOL/A-EG (siehe Formblatt Erklärung zu § 6 VOL/A-EG als Anlage 5).
Der Auftraggeber behält sich vor, ab einer Auftragssumme von mehr als 30 000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der vorgenannten Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anzufordern.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.
Folgende Angaben, Bescheinigungen, Beschreibungen, Erklärungen oder Nachweise sind grundsätzlich von denjenigen Unternehmen mit dem Angebot für jedes einzelne Los (auch wenn für beide Lose geboten wird) einzureichen, mit denen der Bieter seine Eignung nachweisen will:
Betriebshaftpflichtversicherung.
Erklärung des Bieters, dass er,
— über eine Betriebshaftpflichtversicherung (mit mindestens der unten aufgeführten Versicherungssummen) verfügt mit Angabe und Nachweis der Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden;
bzw.
— eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 6 Wochen nach Zuschlagserteilung abschließen und über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhalten wird (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflicht in Anlage 6).
Die Versicherungssumme muss dabei für,
— Personen- und Sachschäden mindestens 2 000 000 EUR (2-fach maximiert pro Jahr),
sowie für
— Vermögensschäden mindestens eine 1 000 000 EUR (2-fach maximiert pro Jahr) je Schadensereignis betragen (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflicht, Anlage 6).
Berufsgenossenschaft:
Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bieters seinen Sitz hat (siehe Formblatt Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft in Anlage 7).
Umsatzdarstellung:
Angabe jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Formblatt Umsatzdarstellung in Anlage 10).
--> des Gesamtumsatzes des Unternehmens;
Mindestumsatz für Los 1: 2 000 000 EUR pro Jahr,
Mindestumsatz für Los 2: 200 000 EUR pro Jahr.
--> des Umsatzes bezogen auf die besondere Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist gemäß § 7 EG Abs. 2 lit. d) VOL/A (leistungsartbezogener Umsatz in Bezug auf das jeweilige Los);
Mindestumsatz für Los 1: > 1 000 000 EUR pro Jahr,
Mindestumsatz für Los 2: > 100 000 EUR pro Jahr.
Achtung:
Bietergemeinschaften (BG) haben die Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung, Berufsgenossenschaft sowie die Umsatzangaben für jedes Mitglied der BG getrennt zu nennen.
Sofern sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, haben der Bieter und das/die andere(n) Unternehmen die Umsatzangaben getrennt zu nennen. (siehe Formblatt Umsatzdarstellung in Anlage 10).

Technische Leistungsfähigkeit
Alle Kapitel- und Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage.
Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement.
Der Bieter hat seine vorhandenen Qualitätssicherungsmaßnahmen und das vorhandenes Qualitätsmanagementsystem für Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, zu beschreiben.
Zur Erfüllung des Kriteriums sind in der Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems mindestens folgende Themen zu behandeln:
— Verantwortung der Leitung,
— Management von Ressourcen,
— Produkt-/Leistungsrealisierung,
— Messung, Analyse und Verbesserungen,
— Ständige Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems.
Ausreichend zur Erfüllung des Kriteriums ist auch die Vorlage einer entsprechenden, gültigen Zertifizierungsurkunde in Kopie (z. B. DIN EN ISO 9001).
Gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen Mitgliedstaaten sowie andere gleichwertige Nachweise für Qualitätssicherungsmaßnahmen werden anerkannt, sofern der Bieter die Gleichwertigkeit anhand der o. g. Erfüllungskriterien darstellen kann.
Unternehmensreferenzen:
Der Bieter hat mindestens 2 vergleichbare Referenzen vorzulegen, von denen Jede:
— eine seit mindestens 2 Jahre laufende Vertragsbeziehung beinhaltet und zum Zeitpunkt der Vergabeveröffentlichung unverändert Bestand hat und nicht gekündigt ist bzw.
— eine abgeschlossene Vertragsbeziehung beinhaltet, deren Ende nicht weiter als bis zum 31.12.2012 zurückliegt und mindestens 2 Jahre Bestand hatte.
Wird in einer Bietergemeinschaft oder mit Nachunternehmern angeboten, so sind die geforderten Referenzen von jedem Unternehmen für den ihn betreffenden Leistungsanteil in der geforderter Form und gefordertem Inhalt vorzulegen.
Hierbei ist das Muster aus Anlage 12 zu verwenden. Für die Beurteilung ist pro Referenz die Angabe eines Ansprechpartners des jeweiligen Auftraggebers mit Kontaktdaten zwingend erforderlich, welche es der MPG ermöglicht, die Angaben des Bieters unabhängig zu prüfen. Projektreferenzen ohne Nennung der Kontaktdaten eines Ansprechpartners des jeweiligen Auftraggebers werden nicht gewertet. Die Vergleichbarkeit ist vom Auftragnehmer in der Beschreibung des jeweiligen Referenzauftrags darzustellen.
Für Los 1 wird die Vergleichbarkeit hinsichtlich folgender Aspekte erwartet:
— SAP-Betrieb für eine SAP-Umgebung eines externen Kunden mit vergleichbarer oder höherer Komplexität bezogen auf:
• Die verwendeten Systemkomponenten und SAP-Module siehe Kapitel II.1.2),
• Mengengerüste (s. Anlage 16 Preisblatt) und Anzahl Transaktionen bzw. Durchsatz (s. Kapitel II.1.2)),
• Leistungen des Auftragnehmers im Vergleich zu Kapitel II.2.3) (Leistungen) und II.2.5 (Qualitätsmerkmale).
— einen Auftragswert in Höhe von mindestens 1 000 000 EUR pro Jahr.
Es sind alle vorgenannten Anforderungen zu erfüllen. Die Nichterfüllung einer einzelnen Anforderung bedeutet, dass das Kriterium als Ganzes nicht erfüllt ist.
Für Los 2 wird die Vergleichbarkeit hinsichtlich folgender Aspekte erwartet:
— Output-Management mit vergleichbarer oder höherer Komplexität bezogen auf:
• Mengengerüste (siehe Anlage 16 Preisblatt),
• Leistungen des Auftragnehmers im Vergleich zu Kapitel II.3.3 (Leistungen) und II.3.4 (Qualitätsmerkmale).
— einen Auftragswert in Höhe von mindestens 100 000 EUR pro Jahr.
Es sind alle vorgenannten Anforderungen zu erfüllen. Die Nichterfüllung einer einzelnen Anforderung bedeutet, dass das Kriterium als Ganzes nicht erfüllt ist.
Informationssicherheitsmanagement:
Der Bieter muss über ein Informationssicherheits-Management (ITSM) verfügen. Dies ist ein Qualitätssicherungssystem für die elektronische Informationssicherheit. Es hat zum Ziel, den IT-Sicherheitsstatus jederzeit unternehmensweit transparent darzustellen und IT-Sicherheit zu einer messbaren Größe zu machen. Transparenz und Messbarkeit bilden die Voraussetzungen, damit IT-Sicherheit proaktiv überwacht und kontinuierlich verbessert werden kann.
Das Informationssicherheitsmanagement orientiert sich an den Phasen des Demingkreises/Plan-Do-Check-Act PDCA-Zyklus: Im Rahmen dessen werden abstrakte Security Policies oder IT-Compliance-Richtlinien eines Unternehmens in operative, messbare Vorgaben für die IT-Sicherheitsinfrastruktur überführt. Die operativen Ziele bilden das zu erreichende Security Level. Das Security Level wird permanent gegen die aktuelle Leistung der Schutzsysteme (Malware-Scanner, Patch-Systeme, etc.) geprüft. Abweichungen können frühzeitig erkannt und Anpassungen an den Schutzsystemen vorgenommen werden. Der Bieter kann dies z. B. durch eine gültige Zertifizierung gem. ISO/IEC 27001:2005 nachweisen. Ein entsprechender Nachweis ist in Kopie dem Angebot beizufügen. Andernfalls muss der Bieter sein ITSM beschreiben und explizit auf die in diesem Kapitel I.2.4.3 genannten Aspekte eingehen.
Gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen Mitgliedstaaten sowie andere gleichwertige Nachweise für das Informationssicherheitsmanagement werden anerkannt, sofern der Bieter die Gleichwertigkeit anhand der o. g. Erfüllungskriterien darstellen kann.
Service Manager und Stellvertreter:
Der Bieter hat für die Leistungserbringung nur fachkundige erfahrene und qualifizierte Mitarbeiter einzusetzen. Die Leistung ist dabei für den Service Manager und seinen Stellvertreter in der jeweiligen Qualifikationsstufe zu erbringen. Zu den Aufgaben/Qualifikationsstufen siehe Kapitel II sowie jeweilige Anlage 15.
Der im Auftragsfall einzusetzende Service Manager und sein Stellvertreter sind namentlich zu benennen. Die jeweils geforderten Qualifikationen sind durch geeignete Mitarbeiterprofile nachzuweisen und dem Angebot beizufügen, anhand derer die MPG die hinreichende Fachkunde des Mitarbeiters und deren Referenzen beurteilen kann. Für die Mitarbeiterprofile ist die Gliederung gemäß dem Muster Mitarbeiterprofil in Anlage 13 zu verwenden. Diese beinhaltet neben den Angaben zur Person und Qualifikation insbesondere die ausführliche Angabe der geforderten Referenzen, welche nach Art und Umfang mit den hier ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind.
Die geforderten Qualifikationen/Zertifikate müssen mit der Angebotsabgabe vorgelegt werden.
Die Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungen wird anhand Art und Umfang geprüft und beurteilt. Aus Gründen der Nachprüfbarkeit ist grundsätzlich die namentliche Benennung der Mitarbeiter gefordert.
Sollten diesbezüglich datenschutzrechtliche Bedenken bestehen, können die Namen (personenbezogene Daten) der vorgesehenen Mitarbeiter in der Anlage 13 geschwärzt werden wie auch die personenbezogenen Daten in den dazugehörigen Nachweisen. In einem verschlossenen Umschlag müssen allerdings die identischen Unterlagen ungeschwärzt mit dem Angebot eingereicht werden. Diese verschlossenen Umschläge werden nur dann geöffnet, wenn das Angebot des betreffenden Bieters für die Zuschlagserteilung in Frage kommt. Sollte das Angebot für eine Zuschlagserteilung nicht in Frage kommen, wird dieser verschlossene Umschlag auf Wunsch des Bieters an diesen zurückgesandt oder samt Inhalt vernichtet.
Pro Referenz ist zudem die Angabe eines Ansprechpartners des jeweiligen Auftraggebers mit Kontaktdaten zwingend erforderlich, welche es der MPG ermöglicht, die Angaben des Bieters unabhängig zu prüfen.
Die MPG behält sich das Recht vor, die Angaben im Mitarbeiterprofil stichprobenartig bei den angegebenen Ansprechpartnern zu überprüfen. Mit Abgabe des Angebots garantiert der Bieter, dass sich der jeweilige externe Ansprechpartner, der zur Verifizierung der Angaben benannt wurde, mit diesem Vorgehen einverstanden erklärt.
Für den Service Manager und seinen Stellvertreter muss in den geforderten Mitarbeiterprofilen die einschlägige Qualifikation, Kompetenz und Erfahrung dargestellt und nachgewiesen werden.
Für die geforderten Zertifikate kann auch ein gleichwertiger Qualifikationsnachweis erbracht werden. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
Inhaltliche Anforderungen an die Leistungserbringung – Mitarbeiterprofile zu Los 1: Betrieb.
Service Manager:
Qualifikation:
Nachweisbare Erfahrungen aus mindestens 3 der MPG vergleichbaren Kundenumgebungen im Bereich SAP-Hosting, davon mindestens in 2 als Service Manager.
Anforderung/Nachweis:
Innerhalb der letzten 8 Jahre (seit 1.1.2007).
Nachweis durch entsprechende Referenzen unter Angabe eines Ansprechpartners.
Qualifikation:
ITIL V3-Foundation Zertifizierung.
Anforderung/Nachweis:
Die Zertifizierung ist schriftlich in Form einer beigefügten Zertifikatskopie nachzuweisen.
Qualifikation:
Nachweisbare Erfahrung in Planung und Durchführung von mindestens 3 Projekten im Bereich SAP-Systemaufbau und -Administration, davon mindestens ein Aufbau- und ein Transition-Projekt.
Anforderung/Nachweis:
Mindestens 3 Projekte in den letzten 8 Jahren (seit 1.1.2007), davon 2 als Projektleiter,
Referenzen unter Angabe eines Ansprechpartners.
Stellvertreter des Service Managers:
Qualifikation:
Nachweisbare Erfahrungen aus mindestens 2 der MPG vergleichbaren Kundenumgebungen im Bereich SAP-Hosting.
Anforderung/Nachweis:
Innerhalb der letzten 8 Jahre (seit 1.1.2007).
Nachweis durch entsprechende Referenzen unter Angabe eines Ansprechpartners.
Qualifikation:
ITIL V3-Foundation Zertifizierung.
Anforderung/Nachweis:
Die Zertifizierung ist schriftlich in Form einer beigefügten Zertifikatskopie nachzuweisen.
Qualifikation:
Nachweisbare Erfahrung in Planung und Durchführung von mindestens 2 Projekten im Bereich SAP-Systemaufbau und -Administration, davon mindestens ein Aufbau- und ein Transition-Projekt.
Anforderung/Nachweis:
Mindestens 2 Projekte in den letzten 5 Jahren (seit 1.1.2010).
Referenzen unter Angabe eines Ansprechpartners.
Inhaltliche Anforderungen an die Leistungserbringung – Mitarbeiterprofile zu Los 2: Output-Management.
Service Manager:
Qualifikation:
Nachweisbare Erfahrungen im Servicemanagement vergleichbarer BPO-Umgebungen wie die der MPG (Output-Management).
Anforderung/Nachweis:
Servicemanagement in mindestens 2 verschiedenen vergleichbaren BPO-Umgebungen in den letzten 5 Jahren (seit 1.1.2010); Nachweis durch entsprechende Referenzen unter Angabe eines Ansprechpartners.
Qualifikation:
Erfahrung in Prozess- und Ablaufoptimierungen in einer BPO-Output-Management-Landschaft.
Anforderung/Nachweis:
2 Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren (seit 1.1.2010); Nachweis durch entsprechende Referenzen unter Angabe eines Ansprechpartners.
Stellvertreter des Service Managers:
Qualifikation:
Nachweisbare Erfahrungen im Servicemanagement vergleichbarer BPO-Umgebungen, wie die, der MPG (Output-Management).
Anforderung/Nachweis:
Servicemanagement in mindestens 1 vergleichbaren BPO-Umgebung in den letzten 5 Jahren (seit 1.1.2010); Nachweis durch entsprechende Referenzen unter Angabe eines Ansprechpartners.
Qualifikation:
Erfahrung in Prozess- und Ablaufoptimierungen in einer BPO-Output-Management-Landschaft.
Anforderung/Nachweis:
2 Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren (seit 1.1.2010); Nachweis durch entsprechende Referenzen unter Angabe eines Ansprechpartners.
Kommunikation mit dem Auftraggeber:
Der Bieter hat unter Verwendung des Formblatts Anlage 14 „Erklärung Kommunikation mit AG“ zu erklären, dass im Falle der Zuschlagserteilung für die Kommunikation mit dem Auftraggeber während der Vertragslaufzeit ausschließlich Personal mit sehr guten (verhandlungssicheren) Kenntnissen der deutschen Sprache eingesetzt wird.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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