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Ausschreibung - Technische Gebäudeausrüstung (HLSK-Planung) § 53 HOAI LPH 1 in Landsberg am Lech (ID:10413169)

Übersicht
DTAD-ID:
10413169
Region:
86899 Landsberg am Lech
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Projektmanagement im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Technische Gebäudeausrüstung (HLSK-Planung) § 53 HOAI LPH 1
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
05.02.2015
Frist Angebotsabgabe:
06.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Stadt Landsberg am Lech
Niederlassung Nürnberg
Katharinenstraße 1
86899 Landsberg am Lech Telefon
Telefax
E-Mail marion.uhl@dreso.com

Planer:
Drees & Sommer München GmbH
Niederlassung Nürnberg
Willy-Brandt-Platz 10
90402 Nürnberg

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Erweiterungsbau Mittelschule Landsberg - Technische Gebäudeausrüstung (HLSK-Planung) § 53 HOAI LPH 1
ausf. Beschreibungs Die Stadt Landsberg am Lech beabsichtigt die Zusammenlegung zweier Mittelschulen am Standort der Fritz-
Beck-Schule. Die Stadt Landsberg plant hierzu einen Erweiterungsbau der Fritz-Beck-Schule im westlichen Stadtgebiet. Umfang der Maßnahmen ist ein Erweiterungsbau mit einer BGF von insgesamt ca. 4.400m ².
Besondere Leistungen: Spartenkoordination einschließlich Elektrotechnik und Nachrichtentechnik.
Der Auftraggeber hat für v. g. Maßnahmen Kosten in Höhe von ca. 11 Mio. EUR brutto veranschlagt.
Im Fall einer Realisierung beabsichtigt der Auftraggeber, die Leistungen der HLSK-Planung § 53 HOAI LPH 1-9 zu beauftragen.
Die ausgeschriebenen Leistungen der HLSK-Planung gemäß §§ 53 HOAI Leistungsphasen 1-9 sollen separat stufenweise beauftragt werden. Die Beauftragungen würden als Teilbeauftragungen erfolgen. Mindestens vergeben werden die Ingenieurleistungen der Stufe 1. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt im Falle ihrer Beauftragung ganz oder teilweise nach folgenden Stufen:
Stufe 1: LPH 1-2
Stufe 2: LPH 3-4
Stufe 3: LPH 5-7
Stufe 4: LPH 8-9
Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer Leistungen und der Stufen (ganz oder teilweise) besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche geltend gemacht werden.
Vertragsgrundlage wird das der Einladung zum Verhandlungsverfahren beigelegte Vertragsentwurf des Auftraggebers.
Planungsbeginn ist voraussichtlich sofort nach Beauftragung. Baubeginn ist voraussichtlich für Ende Q1/2016 vorgesehen.
Der Realisierung des Projektes liegen ein begrenztes Budget und eine Finanzierung zugrunde. Die wirtschaftliche Realisierung des gesamten Projekt in Bezug auf die Baukosten sowie die späteren Nutzungskosten muss gegeben sein.

Erfüllungsort:
86899 Landsberg am Lech

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

 
CPV-Code Bezeichnung
71321000-4 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabenummer:
Aktenzeichen 5976

Vergabeunterlagen:
Der Auftragnehmer muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssummen für Personenschäden mind. 1,5 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Schäden mind. 1,0 Mio. EUR betragen (§ 5 Abs. 4 Buchst. a VOF). Dies hat durch eine für das Objekt geeignete Berufshaftpflichtversicherung zu erfolgen. Im Bewerbungsverfahren kann der Bewerber zum Nachweis seiner Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung der Versicherung vorlegen, in der die Versicherungsabsicht für o. a. Leistungen für den Auftragsfall bestätigt wird.
Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Die geforderten Auskünfte und entsprechenden Unterlagen sind termingerecht per Post einzureichen. Es wird empfohlen, für die Bewerbung den vorbereiteten Bewerbungsbogen zu verwenden. Den Bewerbungsbogen erhalten Sie als Download: http://www.deutsche-evergabe.de
Aktivierung der Ausschreibung
Sie haben die Möglichkeit, dieses Verfahren elektronisch zu bearbeiten, mit der Vergabestelle online zu kommunizieren und die Unterlagen zum Vergabeverfahren herunter zu laden. Die ausschreibende Stelle hat für dieses Verfahren die Lizenzgebühren übernommen, so dass der Projekt-Safe kostenfrei geöffnet werden kann und sämtliche Funktionen zur Verfügung stehen.

Termine & Fristen
Unterlagen:
Teilnahmefrist Die Abgabefrist für den Teilnahmewettbewerb endet am 06.03.2015 um 14:00:00 Uhr.

Angebotsfrist:
06.03.2015

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zahlung:
Honorarabrechnung nach HOAI

Zuschlagskriterien:
Fachliche Eignung (Referenzprojekte) = 40 %, B) Büroorganisation = 40 %, C) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit = 10 %, D) Besondere Qualifikation = 5 %, E) Maßnahmen zur Gewährleistung einer ausreichenden Präsenz = 5%

Geforderte Nachweise:
Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
1) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen ist, aufgrund der in § 4 Abs. 6 Buchst.

a) bis

g) VOF genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist. Anstatt dieser schriftlichen Erklärung kann der Bewerber seinen Bewerbungsunterlagen einen Bundeszentralregisterauszug oder gleichwertige Erklärung (§ 4 Abs. 7 VOF) beilegen,
2) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 4 Abs. 9 Buchst.

a) bis

e) VOF erwähnter Umstand vorliegt,
3) Schriftliche Erklärung des Bewerbers über wirtschaftliche Verknüpfungen oder die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF).
Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Die geforderten Auskünfte und entsprechenden Unterlagen sind termingerecht per Post einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung,ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF),
2) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF),
3) Erklärung, ob sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient und dass ihm dann die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF),
4) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers (volle Punktzahl ab 380.000 EUR) und seinen Umsatz für die letzten drei Geschäftsjahren (§ 5 Abs. 4 Buchst. c VOF),
5) Erklärung zur persönlichen Verfügbarkeit/Reaktionszeit am/zum Hauptausführungsort während der Planungs- und Realisierungsphase,
6) Angabe des Auftragsanteils, den der Bewerber u. U. an Dritte vergeben will (§ 5 Abs. 6 VOF).
Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen.
Die geforderten Auskünfte und entsprechenden Unterlagen sind termingerecht per Post einzureichen.
Technische Leistungsfähigkeit:
Hinweis: Die volle Punktzahl kann nur erreicht werden, wenn die Eignung, wie nachfolgend - Benchmark in Klammern - beschrieben, jeweils mindestens erfüllt und die Referenzprojekte bereits fertiggestellt sind.
A) Fachliche Eignung (Referenzprojekte):
1) Beschreibung von Referenzprojekten mit folgender Gewichtung:
- 1 Referenz Neubauprojekt Schule 25 %,
- 2 Referenzen Erweiterungsbau/Umbau/Sanierung Schule im laufenden Betrieb 50 %,
- 1 Referenz Küchen- oder Kantineneinrichtung (Mehrfachnennung möglich, Referenz von Nachunternehmern zulässig) 25 %;
für die der Bewerber Ingenieureistungen erbracht hat,
mit Angabe folgender Informationen (§ 5 Abs. 5 Buchst. b VOF):
Auftraggeber (mit Angabe Ansprechpartner, Anschrift und aktueller Telefonnummer); Versammlungsstätte ja/nein, insbesondere
- 1 Referenz Neubauprojekt Schule,
- 2 Referenzen Erweiterungsbau/Umbau/Sanierung Schule im laufenden Betrieb;
Fertigstellungsdatum (nicht vor 2008); Angabe Bruttogrundfläche (BGF), insbesondere
- 1 Referenz Neubauprojekt Schule (mind. 4.000 m²),
- 2 Referenzen Erweiterungsbau/Umbau/Sanierung Schule im laufenden Betrieb (mind. 1.000 m²);
selbsterbrachte Leistungsphasen nach HOAI (§ 55 LPH 2-8); Beschreibung des fachlichen Leistungsumfangs analog den Leistungsphasen nach HOAI (alle Grundleistungen); Projektbeschreibung in Wort und Bild (max. 1 Seite); anteilige Kosten in EUR netto für KGR 410, 420 und 430, insbesondere
- 1 Referenz Neubauprojekt Schule (mind. 0,8 Mio. EUR),
- 2 Referenzen Erweiterungsbau/Umbau/Sanierung Schule im laufenden Betrieb (mind 0,2 Mio. EUR),
- 1 Referenz Küchen- oder Kantineneinrichtung - anteilige Kosten Küchentechnik für KGR 470 (mind. 70.000 EUR);
Referenzschreiben mit positiver Beurteilung; Angabe zur Referenz Küchen- oder Kantineneinrichtung vergleichbare Anforderungen/Nutzung sowie ob die Leistung vom Auftragnehmer selbst erbracht wurde.
Die Referenzprojekte sollten mit dem beschriebenem Auftrag mindestens vergleichbar sein.
B) Büroorganisation:
1) Erläuterung der im jährlichen Mittel vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und deren Aufteilung in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 5 Abs. 5 Buchst. d VOF), Gewichtung 20%.
2) Angaben über die für das Projekt vorgesehene technische Leitung (§ 5 Abs. 5 Buchst. c VOF).
Qualifikation des Projektleiters (Berufserfahrung >10 J., Hochschulabschluss ist Voraussetzung für die Wertung), Gewichtung 30%.
Qualifikation des stellvertretenden Projektleiters (Berufserfahrung > 5 J., Hochschulabschluss ist Voraussetzung für die Wertung), Gewichtung 20%.
3) Erläuterung zur technischen Büroausstattung des Bewerbers, Hardware/Software (mit Nennung der mindestens verwendeten Software, u. a. für Datenaustausch) (§ 5 Abs. 5 Buchst. e VOF), Gewichtung 10%.
4) Beschreibung (max. 1 Seite) der Maßnahmen zur Gewährleistung der Planungsqualität (Kosten, Termine, Qualitäten) (§ 5 Abs. 5 Buchst. f VOF), Gewichtung 20%.
C) Jahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren
D) Besondere Qualifikationen:
Planerische Mitwirkung an zertifizierten Gebäuden (z. B. DGNB, LEED) oder vergleichbare Nachweise
E) Sonstiges:
1) Aussagen zur Gewährleistung einer ausreichenden Präsenz während der Planungsphase (Reaktionszeit <6 Std.), Gewichtung 40%
2) Aussagen zur Gewährleistung einer ausreichenden Präsenz während der Realisierungsphase (Reaktionszeit <1 Std.), Gewichtung 60%.
Die geforderten Auskünfte und entsprechenden Unterlagen sind termingerecht per Post einzureichen.
Es wird empfohlen, für die Bewerbung den vorbereiteten Bewerbungsbogen zu verwenden. Den Bewerbungsbogen erhalten Sie als Download: http://www.deutsche-evergabe.de

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Vorgesehene Nachunternehmer dürfen nur dann als Bewerber oder Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft auftreten, wenn der Geheimwettbewerb gewahrt ist, insbesondere keine Kenntnis von oder kalkulatorische Einflussmöglichkeiten auf Angebotspreise mehrerer Bewerber besteht. Die Vergabestelle behält sich Kontaktaufnahme zum Mehrfachbeteiligten (auch Nachunternehmer) zum Zweck der Prüfung oder Abforderung entsprechender Versicherungen vor. Es ist rechtliche Identität zwischen Bewerber und Zuschlagsempfänger erforderlich. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft oder benanntem Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht. Angaben zu einem besonderen Berufsstand: Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt der die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier angegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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