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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen in Koblenz (ID:7132554)

Auftragsdaten
Titel:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
DTAD-ID:
7132554
Region:
56073 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.05.2012
Frist Angebotsabgabe:
21.05.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Planungsleistungen Prüfstandstechnik. Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz (BWB) beabsichtigt, die Planung und Realisierung eines Multiaxialen Prüfstandes (MaxP), zur Erprobung von militärischen Nutzfahrzeugen bis 45 Tonnen Gesamtmasse (Ganzfahrzeugprüfstand für Radfahrzeuge). Dieses Projekt wird als Große Baumaßnahme gem. RBBau umgesetzt. Die Projektplanung und -realisierung erfolgt in getrennten Verantwortlichkeiten. Die Planung der Infrastruktur erfolgt durch die zuständige Landesbauverwaltung (LBB Trier). Die Planung der Ausstattung/Prüftechnik erfolgt durch das BWB. In einem ersten Schritt sollen die Planungsleistungen für die Prüfstandstechnik vergeben sowie die notwendigen Schnittstellen zur Infrastruktur definiert werden. Ausgangspunkt der Planungsleistung ist eine Realisierbarkeitsstudie (Stand: Juli 2010) die mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird. Die Realisierbarkeitsstudie vergleicht seinerzeit auf dem Markt verfügbare Prüfstandskonzepte und empfiehlt Lösungsmöglichkeiten. Ziel der Planungsleistung ist es: — die Realisierung des Projektes im Wettbewerb an einen Generalunternehmer auszuschreiben. Dazu ist ein ausschreibungsfähiges Lastenheft zu erstellen. Hierzu ist in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber: —— eine Verifizierung der Realisierbarkeitsstudie durchzuführen und am Markt rückzukoppeln. Realisierungsrisiken sind zu vermeiden, —— das endgültige Prüfstandskonzept zu definieren, —— und darauf basierend den Prüfstand konkret auszuplanen. — die Schnittstellen zur Infrastruktur festzulegen und den Informationsbedarf der LBB Trier für die Erstellung der ES-Bau in EW-Bau-Qualität zu bedienen. Ziel der angestrebten Generalunternehmerschaft ist: — Abstimmung mit LBB Trier (Schnittstellen zur Infrastruktur), — Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme des Prüfstandes, — Ausbildung Bedienpersonal (Bedienung, Handhabung Prüfverfahren, Wartung und Instandsetzung), — Übernahme der Systemverantwortung für die Prüfstandstechnik. Die zu betrachtende Ausstattung besteht aus: Prüfstandskomponenten (servohydraulische Prüfmaschinen), Schwingfundament, Fahrzeugfesselung, Prüfvorrichtungen, Walkway, Sicherheitsvorrichtungen und Sicherheitsüberwachungen, Hubtische, Mittel zur Fahrzeugverlastung, Hydraulikstation einschl. Kühlung, Mess- und Regeltechnik einschl. Messräder und Messnaben, Prüfverfahren sowie Datenerfassung, Datenaufbereitung und Datenauswertung. Der multiaxialen Prüfstand soll eine realitätsgetreue Nachbildung der Fahruntersuchung militärischer Radfahrzeuge auf den Schlechtwegstrecken der WTD 41 erlauben, mit der möglichst alle relevanten Schwachstellen von Fahrzeugen bei Nutzung unter Einsatzbedingungen in minimaler Zeit erkannt werden können. Insbesondere sind folgende Forderungen zu erfüllen: — Mit Hilfe des Prüfstandes sollen Fahrzeuge von 2 t bis 45 t Masse realitätsnah untersucht werden können, — Die Fahrzeuge können zwei bis vier Achsen haben, es können alle Räder angetrieben und gelenkt sein, — Es sollen entweder ein 8x8 Fahrzeug oder zwei 4x4 Fahrzeuge gleichzeitig untersucht werden können, — Die Fahrzeuge können Spurweiten von 1500 mm bis 3500 mm aufweisen, — Fahrzeuglänge max. 12 m, — Fahrzeuge mit kurzen Achsabständen (Tandemachsen) sind zu berücksichtigen, — Es ist von statischen Radlasten bis zu 7 t auszugehen, — Der Prüfstandsaufbau ist so zu planen, dass im Prüfbetrieb gleichzeitig ein Rüstbetrieb für ein weiteres Erprobungsobjekt möglich ist.
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  138877-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2009/81/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung
Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
Kontaktstelle(n): U2.7
56073 Koblenz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2614006099
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Bundesamt für
Wehrtechnik und Beschaffung
Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
Kontaktstelle(n): E1.1
56073 Koblenz
DEUTSCHLAND
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
I.3) Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Planungsleistungen Prüfstandstechnik.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 17: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Deutschland. NUTS-Code DE
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz (BWB) beabsichtigt, die Planung und Realisierung eines Multiaxialen Prüfstandes (MaxP), zur Erprobung von militärischen Nutzfahrzeugen bis 45 Tonnen Gesamtmasse (Ganzfahrzeugprüfstand für Radfahrzeuge). Dieses Projekt wird als Große Baumaßnahme gem. RBBau umgesetzt. Die Projektplanung und -realisierung erfolgt in getrennten Verantwortlichkeiten. Die Planung der Infrastruktur erfolgt durch die zuständige Landesbauverwaltung (LBB Trier). Die Planung der Ausstattung/Prüftechnik erfolgt durch das BWB. In einem ersten Schritt sollen die Planungsleistungen für die Prüfstandstechnik vergeben sowie die notwendigen Schnittstellen zur Infrastruktur definiert werden. Ausgangspunkt der Planungsleistung ist eine Realisierbarkeitsstudie (Stand: Juli 2010) die mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird. Die Realisierbarkeitsstudie vergleicht seinerzeit auf dem Markt verfügbare Prüfstandskonzepte und empfiehlt Lösungsmöglichkeiten. Ziel der Planungsleistung ist es: — die Realisierung des Projektes im Wettbewerb an einen Generalunternehmer auszuschreiben. Dazu ist ein ausschreibungsfähiges Lastenheft zu erstellen. Hierzu ist in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber: —— eine Verifizierung der Realisierbarkeitsstudie durchzuführen und am Markt rückzukoppeln. Realisierungsrisiken sind zu vermeiden, —— das endgültige Prüfstandskonzept zu definieren, —— und darauf basierend den Prüfstand konkret auszuplanen. — die Schnittstellen zur Infrastruktur festzulegen und den Informationsbedarf der LBB Trier für die Erstellung der ES-Bau in EW-Bau-Qualität zu bedienen. Ziel der angestrebten Generalunternehmerschaft ist: — Abstimmung mit LBB Trier (Schnittstellen zur Infrastruktur), — Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme des Prüfstandes, — Ausbildung Bedienpersonal (Bedienung, Handhabung Prüfverfahren, Wartung und Instandsetzung), — Übernahme der Systemverantwortung für die Prüfstandstechnik. Die zu betrachtende Ausstattung besteht aus: Prüfstandskomponenten (servohydraulische Prüfmaschinen), Schwingfundament, Fahrzeugfesselung, Prüfvorrichtungen, Walkway, Sicherheitsvorrichtungen und Sicherheitsüberwachungen, Hubtische, Mittel zur Fahrzeugverlastung, Hydraulikstation einschl. Kühlung, Mess- und Regeltechnik einschl. Messräder und Messnaben, Prüfverfahren sowie Datenerfassung, Datenaufbereitung und Datenauswertung. Der multiaxialen Prüfstand soll eine realitätsgetreue Nachbildung der Fahruntersuchung militärischer Radfahrzeuge auf den Schlechtwegstrecken der WTD 41 erlauben, mit der möglichst alle relevanten Schwachstellen von Fahrzeugen bei Nutzung unter Einsatzbedingungen in minimaler Zeit erkannt werden können. Insbesondere sind folgende Forderungen zu erfüllen: — Mit Hilfe des Prüfstandes sollen Fahrzeuge von 2 t bis 45 t Masse realitätsnah untersucht werden können, — Die Fahrzeuge können zwei bis vier Achsen haben, es können alle Räder angetrieben und gelenkt sein, — Es sollen entweder ein 8x8 Fahrzeug oder zwei 4x4 Fahrzeuge gleichzeitig untersucht werden können, — Die Fahrzeuge können Spurweiten von 1500 mm bis 3500 mm aufweisen, — Fahrzeuglänge max. 12 m, — Fahrzeuge mit kurzen Achsabständen (Tandemachsen) sind zu berücksichtigen, — Es ist von statischen Radlasten bis zu 7 t auszugehen, — Der Prüfstandsaufbau ist so zu planen, dass im Prüfbetrieb gleichzeitig ein Rüstbetrieb für ein weiteres Erprobungsobjekt möglich ist.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71321000
II.1.7) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 6 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Siehe VI.3) „Eignungskriterien mit Bewertungsmatrix“; 2. „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ (Formular BWB – B013). Das Formular kann unter www.bwb.org unter der Rubrik „Vergabe / Unterlagen zur Angebotsabgabe“ bezogen werden.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe Angaben unter
Abschnitt III.2.1).
III.2.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe Angaben unter
Abschnitt III.2.1).
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Siehe VI.3) „Eignungskriterien mit Bewertungsmatrix“.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
21.5.2012 - 14:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben:
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem Schlusstermin 21.5.2012, 14:00 Uhr eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Team E1.1, Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1, 56073 Koblenz, zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen: Nicht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb. Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (Verfahrensart). X/UR7B/CA074/DA412 (Bearbeitungsnummer). Schlusstermin: 21.5.2012, 14:00 Uhr. Eignungskriterien mit Bewertungsmatrix (Bearbeitungsnummer X/UR7B/CA074/DA412) Der Nachweis der Fachkunde und Leistungsfähigkeit ist durch die Bewerber wie folgt zu erbringen: — durch eine Liste der in den letzten fünf Jahren erbrachten Leistungen in vergleichbaren Projekten mit Angabe des Prüfstandstyps, der Prüfstandsgröße, der Baukosten, der Leistungszeit und der Kostenentwicklung sowie der Auftraggeber, — durch eine Referenzliste des vorgesehen Projektleiters und seines Stellvertreters, — durch Vorlage von Unterlagen zu höchstens 3 Projekten aus möglichst aktueller Zeit, anhand derer die fachliche Eignung für die anstehenden Leistungen besonders deutlich wird, — durch eine Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter und deren Qualifikationen für entsprechende Dienstleistungen, — durch sonstige Nachweise über entsprechendes Know-how im Bereich der Prüfstandstechnik. Der Nachweis der Eignung in finanzieller und wirtschaftlicher Sicht ist durch die Bewerber wie folgt zu erbringen: — Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre, — durch eine Beschreibung der Unternehmensstruktur. Der Nachweis der Zuverlässigkeit ist durch die Bewerber wie folgt zu erbringen: — Erklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, — Erklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet wurde oder die Eröffnung beantragt ist oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, — Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen, — Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes (Steuerbehörde), bzw. eine von der zuständigen Behörde des betreffenden Staates ausgestellte Bescheinigung. Die Auswahl der 3 Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt anhand folgender Bewertungsmatrix: 1. Fachliche Eignung / Gewichtung 75 %. Forderung: Referenzliste des Bewerbers zu vergleichbaren Projekten; Referenzliste des vorgesehenen Projektleiters und Stellvertreters; Vorlage von Unterlagen zu max. 3 Projekten; Qualifikationen der Mitarbeiter / Kriterium: Erfahrung/Kompetenz in der Planung von servohydraulischen Ganzfahrzeugprüfständen, Achsprüfständen und Prüfverfahren/-umgebung - Punkte: 10-100; Kriterium: Erfahrung/Kompetenz in der Realisierung von öffentlichen Bauvorhaben in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Bauverwaltung - Punkte: 5-20. 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit / Gewichtung 15 %. Forderung: Umsatz für Dienstleistungen, die der anstehenden Aufgabe entsprechen / Kriterium: Marktposition - Punkte: 5–20; Forderung: Anzahl der Mitarbeiter mit entsprechender Qualifikation / Kriterium: Verfügbare Ressourcen zur zeitgerechten Bearbeitung - Punkte: 10–50; Forderung: Unternehmensstruktur / Kriterium: Indoor-Kompetenz - Punkte: 10–50; 3. Gesamteindruck der Bewerbung / Gewichtung: 10 % / Punkte: 10–30. Anmerkung: zur Überprüfung der Angaben ist bei allen Referenzen ein Ansprechpartner zu benennen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes Villemomblerstrasse 76 53123 Bonn DEUTSCHLAND Telefon: +49 2289499-0 Fax: +49 2289499-400
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter
I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19.4.2012
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