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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen in Bad Soden am Taunus (ID:5896238)

Auftragsdaten
Titel:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
DTAD-ID:
5896238
Region:
65812 Bad Soden am Taunus
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.02.2011
Frist Angebotsabgabe:
15.03.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Neubau einer Grundschule mit Dreifeldturnhalle, 65812 Bad Soden, DEUTSCHLAND; Leistungen der Technischen Ausrüstung, § 53 HOAI 2009, Anlagengruppen 1 bis 5 und in Teilen 6 und 8, § 51 HOAI 2009. Neubau einer Grundschule mit Dreifeldturnhalle für den öffentlichen Auftraggeber: Die zu erbringenden Leistungen umfassen das Leistungsbild Technischen Ausrüstung, § 53 HOAI 2009; Anlagengruppen: 1 bis 5 (1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen, 3. Lufttechnische Anlagen, 4 Starkstromanlagen, 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und in Teilen 6 und 8 (6. Förderanlagen, 8. Gebäudeautomation), § 51 HOAI 2009. Es ist beabsichtigt, zunächst Leistungen der Leistungsphasen 1 - 3 nach § 53 u. Anlage 14 HOAI 2009 zu vergeben. Der Auftraggeber behält sich vor, dem Ingenieur bei Fortsetzung der Planung und Durchführung der Baumaßnahme weiterer Leistungen - einzeln oder im Ganzen - der Leistungsphasen 4 - 9 nach § 53 u. Anlage 14 HOAI 2009 zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht. Zurzeit findet ein Nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem, qualifizierten Auswahlverfahren (RPW 2008) für die Objektplanung Gebäude statt. Das Schulbauprogramm des Main-Taunus-Kreises sieht einen Neubau für eine 3 ½ zügige Grundschule sowie eine Dreifeldsporthalle für die Klassen 1 - 4 für insgesamt 350 Kinder im Stadtteil Bad Soden (Kernstadt) vor. Die Möglichkeit einer Erweiterung um 2 Klassenräume auf insgesamt 4 Züge ist Bestandteil der Entwurfsaufgabe. Der Schulbau soll am südlichen Stadtrand des Stadtteils Bad Soden entstehen. Die dafür vorgesehenen Flächen wurde landwirtschaftlich genutzt, in unmittelbarer Nähe befinden sich Wohngebäude. Das Gebiet zeichnet sich durch eine bewegte Topographie aus, das Gelände fällt von 182 m ü. NN im Süden auf 170 m ü. NN im Norden ab. Das Raumprogramm der neuen Grundschule umfasst 1.680 m² HNF mit einer dazugehörigen NNF von 1 344 m² und 455 m² Raumprogramm Betreuungsangebot. Zusätzlich ist eine Hausmeisterwohnung von 80 - 100 m² vorgesehen. Die Bausumme beträgt für die Kostengruppen 300 - 400 ca. 6 800 000 EUR für die Grundschule sowie ca. 3 200 000 EUR für die Dreifeldsporthalle. Der Sporthalle wird eine Tribüne zugeordnet, auf welcher 250 Zuschauer Platz finden sollen. Der Umfang der Bau- und Planungsmaßnahmen sieht folgendermaßen aus: Das Gebäude soll im Passivhausstandart durchgeplant und ausgeführt werden. Grundsätzlich ist eine Minimierung des Gesamtenergiebedarfs durch den Einbau von optimierenden Regelungs- und Kontrolltechniken der Gebäudeautomation vorgesehen. Alle Gebäudeteile erhalten eine strukturierte Verkablung, die an die Gebäudeleittechnik angekoppelt wird. Die Räumlichkeiten werden nach den Standards des Main-Taunus-Kreises geplant, im einzelnen bedeutet dass: -Beheizung mit Brennwerttechnik, Blockheizkraftwerk bzw. Wärmepumpen - die Ausstattung der Klassenräume mit Datenanschlüssen - Lüftungs- Heizungssteuerung mittels Gebäudeleittechnik. Mit der Leistungserbringung ist direkt nach Vertragsabschluss (geplant für April 2011) zu beginnen. Der Beginn der Baumaßnahmen ist für Mitte 2011 geplant.
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  53285-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis, Amt für Schulbau und Gebäudewirtschaft Am Kreishaus 1-5 z. H. Adrian Rostek 65719 Hofheim am Taunus DEUTSCHLAND Tel. +49 6192201-1785 E-Mail: schulbau@mtk.org Fax +49 6192201-1720 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.mtk.org Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: keine weiteren Unterlagen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens DEUTSCHLAND Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis Am Kreishaus 1 - 5 z. H. Submissionsstelle Amt 63 65719 Hofheim am Taunus DEUTSCHLAND
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Neubau einer Grundschule mit Dreifeldturnhalle, 65812 Bad Soden, DEUTSCHLAND; Leistungen der Technischen Ausrüstung, § 53 HOAI 2009, Anlagengruppen 1 bis 5 und in Teilen 6 und 8, § 51 HOAI 2009.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung 65812 Bad Soden, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE71A
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Neubau einer Grundschule mit Dreifeldturnhalle für den öffentlichen Auftraggeber: Die zu erbringenden Leistungen umfassen das Leistungsbild Technischen Ausrüstung, § 53 HOAI 2009; Anlagengruppen: 1 bis 5 (1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen, 3. Lufttechnische Anlagen, 4 Starkstromanlagen, 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und in Teilen 6 und 8 (6. Förderanlagen, 8. Gebäudeautomation), § 51 HOAI 2009. Es ist beabsichtigt, zunächst Leistungen der Leistungsphasen 1 - 3 nach § 53 u. Anlage 14 HOAI 2009 zu vergeben. Der Auftraggeber behält sich vor, dem Ingenieur bei Fortsetzung der Planung und Durchführung der Baumaßnahme weiterer Leistungen - einzeln oder im Ganzen - der Leistungsphasen 4 - 9 nach § 53 u. Anlage 14 HOAI 2009 zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht. Zurzeit findet ein Nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem, qualifizierten Auswahlverfahren (RPW 2008) für die Objektplanung Gebäude statt. Das Schulbauprogramm des Main-Taunus-Kreises sieht einen Neubau für eine 3 ½ zügige Grundschule sowie eine Dreifeldsporthalle für die Klassen 1 - 4 für insgesamt 350 Kinder im Stadtteil Bad Soden (Kernstadt) vor. Die Möglichkeit einer Erweiterung um 2 Klassenräume auf insgesamt 4 Züge ist Bestandteil der Entwurfsaufgabe. Der Schulbau soll am südlichen Stadtrand des Stadtteils Bad Soden entstehen. Die dafür vorgesehenen Flächen wurde landwirtschaftlich genutzt, in unmittelbarer Nähe befinden sich Wohngebäude. Das Gebiet zeichnet sich durch eine bewegte Topographie aus, das Gelände fällt von 182 m ü. NN im Süden auf 170 m ü. NN im Norden ab. Das Raumprogramm der neuen Grundschule umfasst 1.680 m² HNF mit einer dazugehörigen NNF von 1 344 m² und 455 m² Raumprogramm Betreuungsangebot. Zusätzlich ist eine Hausmeisterwohnung von 80 - 100 m² vorgesehen. Die Bausumme beträgt für die Kostengruppen 300 - 400 ca. 6 800 000 EUR für die Grundschule sowie ca. 3 200 000 EUR für die Dreifeldsporthalle. Der Sporthalle wird eine Tribüne zugeordnet, auf welcher 250 Zuschauer Platz finden sollen. Der Umfang der Bau- und Planungsmaßnahmen sieht folgendermaßen aus: Das Gebäude soll im Passivhausstandart durchgeplant und ausgeführt werden. Grundsätzlich ist eine Minimierung des Gesamtenergiebedarfs durch den Einbau von optimierenden Regelungs- und Kontrolltechniken der Gebäudeautomation vorgesehen. Alle Gebäudeteile erhalten eine strukturierte Verkablung, die an die Gebäudeleittechnik angekoppelt wird. Die Räumlichkeiten werden nach den Standards des Main-Taunus-Kreises geplant, im einzelnen bedeutet dass: -Beheizung mit Brennwerttechnik, Blockheizkraftwerk bzw. Wärmepumpen - die Ausstattung der Klassenräume mit Datenanschlüssen - Lüftungs- Heizungssteuerung mittels Gebäudeleittechnik. Mit der Leistungserbringung ist direkt nach Vertragsabschluss (geplant für April 2011) zu beginnen. Der Beginn der Baumaßnahmen ist für Mitte 2011 geplant.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71321000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Leistungen bei der Technischen Ausrüstung, § 53 HOAI 2009; Anlagengruppen: 1 bis 5 (1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen, 3. Lufttechnische Anlagen, 4 Starkstromanlagen, 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und in Teilen 6 und 8 (6. Förderanlagen, 8. Gebäudeautomation), § 51 HOAI 2009. Es ist beabsichtigt, zunächst Leistungen der Leistungsphasen 1 - 3 nach § 53 u. Anlage 14 HOAI 2009 zu vergeben. Anrechenbare Kosten (Kostengruppe 400, DIN 276): Schule ca. 1 750 000,--EUR, Dreifeldhalle ca. 900 000,-- EUR.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich vor, dem Ingenieur bei Fortsetzung der Planung und Durchführung der Baumaßnahme weiterer Leistungen - einzeln oder im Ganzen - der Leistungsphasen 4 - 9 nach § 53 u. Anlage 14 HOAI 2009 zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Dauer in Monaten 12 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Siehe Aufgabenbeschreibung.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Siehe Aufgabenbeschreibung.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: !!! Hinweis: Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens gibt es keinerlei Unterlagen oder Formulare, die angefordert werden könnten! Die Bewerbung erfolgt nur mit den unter III.2.1-3, Nr. 1-17 verlangten Nachweise und Erklärungen!!! Folgende aktuelle Nachweise / Erklärungen (III.2.1-3, Nr. 1-17) - bei Bewerbergemeinschaften III.2.1u. 2, Nr. 1-9 von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe, nicht wie gefordert abgegebene bzw. unvollständiger Angabe oder nicht fristgerechter Abgabe (Schlusstermin siehe IV.3.4) wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom Verfahren ausgeschlossen. Die Teilnahmeanträge müssen alle geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten. Von der in § 5 Abs. 3 VOF vorgesehenen Möglichkeit zum Nachreichen geforderte Erklärungen und Nachweise wird die Vergabestelle keinen Gebrauch machen. Die verlangten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet und nummeriert nach der unter III.2.1-3, Nr. 1-17 angeführten Reihenfolge abzulegen. Dabei können für den einzelnen Nachweis- bzw. Erklärungspunkt nur diejenigen Nachweise und Erklärungen gewertet werden, die unter der jeweiligen Nummer abgeheftet sind. 1. Auskunft nach § 4 Abs. 2 erster Spiegelstrich VOF als aktuelle Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (Ausschlusskriterium); 2. Auskunft nach § 4 Abs. 2 zweiter Spiegelstrich VOF als aktuelle Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bewerber - auf den Auftrag bezogen - in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (Ausschlusskriterium); 3. Auskunft nach § 4 Abs. 3 VOF als aktuelle Eigenerklärung mit einer Beschreibung der Projektorganisation, z. B. als Organigramm; (Name und berufliche Qualifikation von Führungskraft und/oder Projektleiter, Stellvertreter und wesentliche Sachbearbeiter) (Ausschlusskriterium); 4. Aktuelle Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 a) bis g) VOF vorliegen (Ausschlusskriterium); 5. Aktuelle Eigenerklärung, dass weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde (Ausschlusskriterium); 6. Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur durch beigefügte Kopien (Eintragung Berufskammer, Genehmigungsurkunde oder Studienabschluss) für den Bewerber oder den bevollmächtigten Vertreter und für den vorgesehenen Projektleiter (siehe III.3.1) (Ausschlusskriterium); 7. Zusätzlich bei Bewerbergemeinschaften: Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist. Ebenso muss die Erklärung enthalten sein, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Ausschlusskriterium).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 8. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (§ 5 Abs. 4 a) VOF) - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - in Kopie mit Deckungssummen von mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden und mind. 500 000 EUR für Sonstige Schäden. Alternativ zum Nachweis, dass die entsprechende Haftplichtversicherungsdeckung besteht, ist die Zusage einer Versicherung (in Kopie), dass im Auftragsfalle eine entsprechende Deckung verfügbar sein wird. !!! Der Nachweis bzw. die Zusage der Versicherung darf nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist (Schlusstermin Teilnahmeanträge) sein !!! (Ausschlusskriterium); 9. Aktuelle Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden (Ausschlusskriterium); 10. Erklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (Angaben getrennt pro Jahr (§ 5 Abs. 4 c) VOF). Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies in Summe (Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe VI.3); 11. Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren (Angaben getrennt pro Jahr). Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies in Summe (Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe VI.3).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 12. Persönliche Referenzliste vergleichbarer Leistungen (Bereich Projektleitung) aus den letzten 5 Jahren des vorgesehenen Projektleiters (§ 5 Abs. 5 a) VOF) (Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe VI.3); 13. Persönliche Referenzliste vergleichbarer Leistungen (Bereich Projektleitung) aus den letzten fünf Jahren des vorgesehenen Stellvertreters (§ 5 Abs. 5 a) VOF) (Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe VI.3). Zu 12. und 13. Es werden nur Referenzen gewertet, deren Leistungserbringung abgeschlossen ist (ausgenommen Leistungsphase 9, § 53 HOAI 2009) und bei denen die nachfolgenden Angaben vollständig gemacht wurden: a) Art des Referenzobjektes - b) Auftraggeber - c) Art der Baumaßnahme (Neubau); wenn Referenzen mehrere Leistungen umfassen (bspw. neben Neubau auch Sanierung etc.), die Angaben d) bis g) nur für Neubau - d) anrechenbare Kosten in EUR (netto) - e) Honorarzone - f) Zeitraum der Leistungserbringung - g) Anteil der selbst erbrachten Leistungen im Bereich Projektleitung unter Benennung der erbrachten Leistungsphasen. 14. Referenzliste vergleichbarer Leistungen aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren des Bewerbers bzw. von Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft (§ 5 Abs. 5 b) VOF) (Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe VI.3). Zu 14. Es werden nur Referenzen gewertet, deren Leistungserbringung abgeschlossen ist (ausgenommen Leistungsphase 9, § 53 HOAI 2009) und bei denen die nachfolgenden Angaben vollständig gemacht wurden: a) Art des Referenzobjektes - b) Auftraggeber - c) Art der Baumaßnahme (Neubau) und der Benennung der darauf entfallenen Anlagengruppe(n); wenn Referenzen mehrere Leistungen umfassen (verschiedene Anlagengruppen und /oder bspw. neben Neubau auch Sanierung etc.) die Angaben d) bis g) nur für Neubau und unterteilt in die einzelnen Anlagengruppen - d) anrechenbare Kosten in EUR (netto) - e) Honorarzone - f) Zeitraum der Leistungserbringung - g) Anteil der selbst erbrachten Leistungen unter Benennung der erbrachten Leistungsphasen. 15. Referenzschreiben der Auftraggeber zu den angegebenen Referenzen unter 14. (§ 5 Abs. 5 b) VOF) (Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe
VI.3);
16. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Arbeit, insbesondere Angaben über die Erreichbarkeit und Präsenz im Bedarfsfall (§ 5 Abs. 5 f) VOF) (Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe VI.3).
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen: "Ingenieure" im Sinne des § 19 Abs. 2 VOF. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der Bewerber und der vorgesehene Projektleiter am Tag der Bekanntmachung nach dem hessischen Ingenieurgesetz - IngG - berechtigt sind, in der dem Auftragsgegenstand entsprechenden technischen Fachrichtung die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als "Ingenieur" tätig zu werden. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die dem Auftragsgegenstand entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der vorgesehene Projektleiter die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. - Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt; dabei muss jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt sein.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Siehe unter VI.3.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
...
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
15.3.2011 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 25.3.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Das Verfahren ist zweistufig. In der Stufe der Vorauswahl bewertet der Auftraggeber bei denjenigen Bewerbern, die nicht aufgrund von Ausschlusskriterien ausgeschlossen wurden, anhand der erteilten Auskünfte die Eignung (Auswahlkriterien) und bildet unter Zugrundelegung der Gewichtung die Rangfolge der Bewerber. In der zweiten Stufe des Verfahrens werden dann die Bewerber in der Rangfolge bis zum Erreichen der unter IV.1.2 angegebenen Höchstzahl zu Auftragsgesprächen auffordert. Sollten mehr Bewerber als die unter IV.1.2 angegebene Höchstzahl gleichrangig liegen, erfolgt die Auswahl unter diesen im Losverfahren. !!! Hinweis: Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens gibt es keinerlei Unterlagen oder Formulare, die angefordert werden könnten! Die Bewerbung erfolgt nur mit den unter III.2.1-3, Nr. 1-17 verlangten Nachweise und Erklärungen!!! Die aktuelle Nachweise/Erklärungen (III.2.1-3, Nr. 1-17) - bei Bewerbergemeinschaften III.2.1u. 2, Nr. 1-9 von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe, nicht wie gefordert abgegebene bzw. unvollständiger Angabe oder nicht fristgerechter Abgabe (Schlusstermin siehe IV.3.4) wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom Verfahren ausgeschlossen. Die Teilnahmeanträge müssen alle geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten. Von der in § 5 Abs. 3 VOF vorgesehenen Möglichkeit zum Nachreichen geforderte Erklärungen und Nachweise wird die Vergabestelle keinen Gebrauch machen. Wenn ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmer vorzusehen, so ist der Nachunternehmer zu benennen und der Nachunternehmeranteil zu bezeichnen. Der Nachunternehmer hat eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind auch von jedem Nachunternehmer einzureichen. Die Anforderungen an Nachunternehmer gelten auch für verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber für den Nachweis seiner Eignung und / oder für die Auftragsausführung zurückgreift. Die Möglichkeit, den Verfügbarkeitsnachweis noch nach Ablauf der Teilnahmefrist zu erbringen (§ 5 Abs. 6 VOF), besteht ausdrücklich nicht. Alle verlangten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet und nummeriert nach der unter III.2.1-3, Nr. 1-17 angeführten Reihenfolge abzulegen. Dabei können für den einzelnen Nachweis- bzw. Erklärungspunkt nur diejenigen Nachweise und Erklärungen gewertet werden, die unter der jeweiligen Nummer abgeheftet sind. Die Anträge auf Teilnahme an dem Verfahren einschließlich der o.g. Bewerbungsunterlagen können per Post oder direkt eingereicht werden, jeweils in einem verschlossenen Umschlag. Der Umschlag ist mit dem Hinweis "Bewerbung Verhandlungsverfahren VOF, Neubau Grundschule mit Dreifeldturnhalle in Bad Soden, Technische Ausrüstung, Einreichungstermin 15.3.2011 (10:00)" zu kennzeichnen. Der rechtzeitige Zugang eines Teilnahmeantrags liegt in der Risikosphäre des Bewerbers. Die Möglichkeit zum elektronischen Teilnahmeantrag besteht nicht. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen entstandene Kosten werden nicht erstattet. Eine Möglichkeit zur nachträglichen Ergänzung oder Vervollständigung der Bewerbungsunterlagen nach Ablauf der Eingangsfrist besteht nicht. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich - d.h. per Post, Email oder Fax - an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle (Amt für Schulbau und Gebäudewirtschaft) gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich. Der Auftraggeber behält sich vor, mit der Aufforderung zu Auftragsgesprächen weitere Angaben oder Nachweise zu fordern. Wichtung und Wertung: — Nr. 10 Gesamtumsatz (Gewichtung 10 %): Der angegebene Umsatz der letzten 3 Jahre wird gemittelt (Um/a) und auf den zu erwartenden maximalen Auftragswert pro Jahr (Amax/a = 545 TEUR) bezogen. Die Wertung erfolgt nach dem Schlüssel Um/a < 0,5 Amax/a = 1, Um/a < 0,75 Amax/a = 2, Um/a < 1,0 Amax/a = 3, Um/a < 1,5 Amax/a = 4, Um/a >= 1,5 Amax/a = 5. Bei Arbeitsgemeinschaften zählt die Summe aller Arbeitsgemeinschaftsmitglieder, — Nr. 11 Mitarbeiteranzahl (Gewichtung 5 %): Die angegebene Mitarbeiteranzahl der letzten 3 Jahre wird gemittelt (MA/a) und mit der erforderlichen Mitarbeiterzahl pro Jahr (MB/a = 5) verglichen. Wertung nach Schlüssel MA/a < 4,5 MB/a = 1, MA/a < 5,0 MB/a = 2, MA/a < 5,5 MB/a = 3, MA/a < 6,0 MB/a = 4, MA/a >= 6,0 MB/a = 5. Bei Arbeitsgemeinschaften zählt die Summe aller Arbeitsgemeinschaftsmitglieder, — Nr. 12 Referenzliste Projektleiter (Gewichtung 12 %): Die Bewertung erfolgt quantitativ (Anzahl) über die abgeschlossenen spezifischen Referenzen (Bereich Projektleitung), die mit dem vorliegenden Projekt vergleichbar sind; (Anzahl vergleichbarer Referenzen (AR)). Die Vergleichbarkeit orientiert sich an den technischen Anforderungen aus der Aufgabenbeschreibung. Wertung nach Schlüssel AR < 2 = 1, AR = 2 = 2, AR = 3 = 3, AR = 4 = 4, AR > 4 = 5, — Nr. 13 Referenzliste Stellvertreter (Gewichtung 6 %): Bewertung analog Nr. 12, — Nr. 14 Referenzliste Bewerber (Gewichtung 21 %): Die Bewertung erfolgt quantitativ (Anzahl) über die abgeschlossenen spezifischen Referenzen insgesamt, die mit dem vorliegenden Projekt vergleichbar sind; (Anzahl vergleichbarer Referenzen (AR)); getrennt für die Anlagegruppen 1 bis 3 und die Anlagengruppen 4 und 5. Dabei gehen die Anlagengruppen 1 bis 3 zu 2/3 und die Anlagengruppen 4 und 5 zu 1/3 in die Punkteermittlung für die jeweiligen Bereiche ein. Die Vergleichbarkeit orientiert sich an den technischen Anforderungen aus der Aufgabenbeschreibung. Bei Arbeitsgemeinschaften wird jeweils die Summe der Nachweise bewertet. Wertung nach Schlüssel AR < 3 = 1, AR 3 bis 4 = 2, AR 5 bis 6 = 3, AR 7 bis 8 = 4, AR > 8 = 5, — Nr. 15 Referenzschreiben (Gewichtung 27 %): Die Bewertung erfolgt quantitativ (Anzahl) über die positiven spezifischen Referenzschreiben der Auftraggeber zu den Nr. 14 entsprechenden Referenzen; (Anzahl positiver Referenzschreiben (ARS)); getrennt für die Anlagegruppen 1 bis 3 und die Anlagengruppen 4 und 5. Dabei gehen die Anlagengruppen 1 bis 3 zu 2/3 und die Anlagengruppen 4 und 5 zu 1/3 in die Punkteermittlung für die jeweiligen Bereiche ein. Wertung nach Schlüssel ARS < 3 = 1, ARS = 3 bis 4 = 2, ARS = 5 bis 6 = 3, ARS = 7 bis 8 = 4, ARS > 8 = 5, — Nr. 16 Maßnahmen zur Qualitätsgewährleistung (Gewichtung 10 %): Die Beschreibung der Maßnahmen, die der Bewerber in seinem Unternehmen verfolgt, um die Qualität seiner Leistungen zu gewährleisten, wird qualitativ bewertet. Bewertungsschlüssel: Beschreibung so, dass nur sehr geringe Qualität erwartet werden kann = 1, Beschreibung so, dass nur geringe Qualität erwartet werden kann = 2, Beschreibung so, dass mittlere Qualität erwartet werden kann = 3, Beschreibung so, dass hohe Qualität erwartet werden kann = 4, Beschreibung so, dass sehr hohe Qualität erwartet werden kann = 5, — Nr. 17 Auftragsanteil für Weitervergabe (Gewichtung 9 %): Bewertung der geplanten Weitervergabe an Nachunternehmer (NA) nach Vomhundertsätzen (Prozentsatz) der weiterbeauftragten Leistungsphasen des Leistungsbildes aus § 53 HOAI 2009; getrennt für die Anlagegruppen 1 bis 3 und die Anlagengruppen 4 und 5. Dabei gehen die Anlagengruppen 1 bis 3 zu 2/3 und die Anlagengruppen 4 und 5 zu 1/3 in die Ermittlung ein. Bewertungsschlüssel: Hoher Nachunternehmereinsatz (NA-Leistung > 20 %) = 1, mittlerer Nachunternehmereinsatz (NA-Leistung 11-20 %) = 2, geringer Nachunternehmereinsatz (NA-Leistung 4-10 %) = 3, unwesentlicher Nachunternehmereinsatz (NA-Leistung 1- 3 %) = 4, kein Nachunternehmereinsatz (NA-Leistung 0 %) = 5. Nachr. HAD-Ref.: 2779/63. Nachr. V-Nr/AKZ: ...
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (0:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) Anwendung. Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist die Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt (Kontaktdaten unter VI.4.1). Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§ 107 Abs. 1 GWB). Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 107 Abs. 2 GWB). Der Antrag ist jedoch nach § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber, dem Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis, Amt für Schulbau und Gebäudewirtschaft (Kontaktdaten unter I.1) nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB); 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB); 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB); 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ergeht demnach eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). !!! Unverzüglich im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB wird eine Rüge nur dann erhoben, wenn sie spätestens acht Kalendertage nach Kenntnis des Vergaberechtsverstoßes bei der Vergabestelle eingeht. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB) !!! Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten. Der Vertragsschluss ist 15 Kalendertage nach Absendung der Vorinformation an unterlegene Bieter / erfolglose Bewerber nach § 101a Abs. 1 GWB möglich. Erfolglose Bewerber, die bereits nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens und bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist, über ihre Ablehnung informiert wurden, bedürfen dieser Vorinformation nach § 101a Abs. 1 GWB nicht mehr. Wird die Vorabinformation nach § 101a GWB Abs. 1 per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tage nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber. Gemäß § 101b Abs. 1 GWB ist ein Vertrag von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber: 1. gegen § 101a verstoßen hat (§ 101b Abs. 1 Nr. 1 GWB) oder 2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist (§ 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB). Die Unwirksamkeit nach § 101b Abs. 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 101b Abs. 2 GWB).
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (0:00 bis 24:00 Uhr)
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
11.2.2011
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