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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen in München (ID:10631499)

Übersicht
DTAD-ID:
10631499
Region:
80539 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen , Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Am Campus Großhadern soll „Das Neue Hauner“, ein neues pädiatrisches Zentrum, entstehen. „Das Neue Hauner“ soll in die Infrastruktur des Campus Großhadern eingebunden und so alle Disziplinen der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
15.05.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstr. 18
80539 München
Kontaktstelle: Vergabestelle

Telefon: +49 8921811-5209/5201
Fax: +49 89218115099
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de
www.stbam2.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums am Standort Großhadern („Das Neue Hauner“) für das Klinikum der Universität München, Marchioninistr. 15, 81377 München – Fachplanung Technische Ausrüstung Maschinenwesen nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, nach §§ 53-56 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (medizinische Gase, Löschanlagen, Wasseraufbereitung) und 8 zzgl. Besonderer Leistungen in den Leistungsphasen 1, 2, 3, 5, 8 und 9. – Fachplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 3, nach §§ 41-44 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-8, Gruppen 1, 2 zzgl. Besonderer Leistungen in den Leisungsphasen 2 und 8.
Am Campus Großhadern soll „Das Neue Hauner“, ein neues pädiatrisches Zentrum, entstehen. „Das Neue Hauner“ soll in die Infrastruktur des Campus Großhadern eingebunden und so alle Disziplinen der Geburts-, Kinder- und Jugendmedizin an einem Standort zusammengeführt werden. Ziel dieses neuen Zentrums ist eine zukunftsorientierte universitäre medizinische Versorgung in den Bereichen Pädiatrie, Kinderchirurgie und Geburtshilfe in enger Verzahnung mit der Erwachsenenmedizin am Standort Großhadern.
Zur Findung eines architektonisch und wirtschaftlich schlüssigen Konzeptes lobt der Freistaat derzeit einen Realisierungswettbewerb aus. Der Wettbewerb ist noch nicht abgeschlossen. Der Neubau soll auf dem Kerngelände des Klinikums in Großhadern im Bereich des sogenannten Patientengartens, südlich des bestehenden Bettenhauses entstehen.
„Das Neue Hauner“ wird aus dem bestehenden Kesselhaus des Klinikums Großhadern mit Wärme und Dampf versorgt. Die Medizinischen Gase stehen an den zentralen Gasversorgungsanlagen zur Verfügung. Die Anschlüsse an die vorhandenen Versorgungsnetze müssen im Rahmen der Maßnahme „Neues Hauner“ erstellt werden. Die Datenpunkte der technischen Anlagen müssen auf das vorhandene Gebäudeautomations-Managementsystem aufgeschaltet werden.
Eine sinnvolle, wirtschaftliche, leicht zugängliche, um- und nachrüstbare Trassenführung für die haustechnische Ver- und Entsorgung wird erwartet.
Das Raumprogramm für „Das Neue Hauner“ weist einen Flächenbedarf von insgesamt 21 400 m2 Nutzfläche aus. Die einzelnen Funktionseinheiten sind in einem Raum- und Funktionsprogramm als Übersicht zusammengestellt und werden dem Bieter mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.
Die zum Planungszeitpunkt geltende EnEV ist zwingend zu beachten.
Termine:
— Baubeginn: Juli 2017,
— Fertigstellungstermin: Februar 2022,
— Inbetriebnahme und Übergabe an den Nutzer: August 2022.
Leistungszeitraum:
Überarbeitung Wettbewerbsentwurf Architekt: 17 Wochen.
Erstellung HU-Bau: 35 Wochen.
Die Grobkostenschätzung für die Baukosten für die hier zu vergebenden Leistungen liegt bei ca. 22 450 000 EUR, einschließlich Umsatzsteuer. Diese Kosten umfassen die folgenden Kostengruppen nach DIN 276 (ohne Medizintechnik).
KGR 410, 420, 430, 473, 475, 480, 490: 22 000 000 EUR.
KGR 541, 542, 543, 590: 450 000 EUR.
Die Leistungserbringung beginnt ab September 2015 mit der Überarbeitung des Wettbewerbsergebnisses.
— Fachplanung Technische Ausrüstung Maschinenwesen nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, nach §§ 53-56 HOAI 2013, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (medizinische Gase, Löschanlagen, Wasseraufbereitung) und 8:
Leistungsphasen 1-4 §§ 53-56 HOAI 2013, mit Option auf die Leistungsphasen 5-8 §§ 53-56 HOAI 2013, sowie einer weiteren Option auf die Leistungsphase 9 §§ 53-56 HOAI 2013, sowie nachführend aufgeführter Besonderer Leistungen:
• LPH 1: Bestandsaufnahme,
• LPH 2: Erstellen des technischen Teils eines digitalen Raumbuches (Morada),
• LPH 3: Fortschreiben des technischen Teils eines digitalen Raumbuches (Morada),
• LPH 5: Fortschreiben des technischen Teils eines digitalen Raumbuches (Morada) auf Ausschreibungsergebnis und GLT-Bild erstellen auf der Grundlage der Objektausführung,
• LPH 8: 1:1-Prüfung der übergebenen Revisionspläne auf Übereinstimmung mit dem Stand der Ausführung,
• LPH 9: Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
— Fachplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 3, nach §§ 41-44 HOAI 2013, Gruppen 1, 2:
Leistungsphasen 1-4 §§ 41-44 HOAI 2013, mit Option auf die Leistungsphasen 5-8 §§ 41-44 HOAI 2013, sowie nachführend aufgeführter Besonderer Leistungen:
• LPH 2: Erstellen von Leitungsbestandsplänen,
• LPH 8:
— Kostenkontrolle,
— Prüfen von Nachträgen,
— Erstellen von Bestandsplänen,
— Örtliche Bauüberwachung:
• Plausibilitätsprüfung der Absteckung,
• Überwachen der Ausführung der Bauleistungen,
• Mitwirken beim Einweisen des Auftragnehmers in die Baumaßnahme (Bauanlaufbesprechung),
• Überwachen der Ausführung des Objektes auf Übereinstimmung mit den zur Ausführung freigegebenen Unterlagen, dem Bauvertrag und den Vorgaben des Auftraggebers,
• Prüfen und Bewerten der Berechtigung von Nachträgen,
• Durchführen oder Veranlassen von Kontrollprüfungen,
• Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme der Leistungen festgestellten Mängel,
• Dokumentation des Bauablaufs,
— Mitwirken beim Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen und Prüfen der Aufmaße,
— Mitwirken bei behördlichen Abnahmen,
— Mitwirken bei der Abnahme von Leistungen und Lieferungen,
— Rechnungsprüfung, Vergleich der Ergebnisse der Rechnungsprüfungen mit der Auftragssumme,
— Mitwirken beim Überwachen der Prüfung der Funktionsfähigkeit der Anlagenteile und der Gesamtanlage.
Der Auftrag wird in die Honorarzonen II und III „Mindestsatz“ nach § 56 HOAI 2013 und der Honorarzone II „Mindestsatz“ nach § 44 HOAI 2013 eingestuft.
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8, 9 sowie der Besonderen Leistungen besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.

CPV-Codes: 71321000, 71322000

Erfüllungsort:
Marchioninistr. 15, 81377 München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
127579-2015

Aktenzeichen:
15490 E 0043 Neues Hauner

Vergabeunterlagen:
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen.
d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
VOF-Verfahren Leistung,
Maßnahme „Das Neue Hauner“,
Maßnahmennummer: 15490 E 0043,
15 D 0313,
Technische Ausrüstung Maschinenbau und Ingenieurbauwerke,
Staatliches Bauamt München 2,
Ludwigstraße 18, 80539 München.
-Im Posteingang nicht öffnen.
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2) dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1) angefordert oder unter http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden.
m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
15.05.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.09.2015 - 31.08.2022

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
Der Nachweis der o.g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.

Zahlung:
Gemäß §12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern)
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar:
http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs. 6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs.6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach § 4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen § 19 Abs. 3 VOF
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach
§ 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.
2.1.4 Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
Die für die Dienstleistung verantwortlichen Personen des Unternehmens müssen grundsätzlich eine abgeschlossene Ausbildung als Dipl.-Ing. TH/ FH resp. Bachelor/Master oder Ing. grad. einer Hochschule aufweisen und über eine angemessene Praxis - in der Regel von mindestens 3 Jahren, verfügen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren nach § 5 Abs.4c VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und Besondere Leistungen in den Leistungsbildern:
— Technische Ausrüstung Maschinenwesen nach § 55 HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (medizinische Gase, Löschanlagen, Wasseraufbereitung) und 8, Leistungsphasen 2-8 (sofern erbracht).
— Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI, Gruppen 1, 2, Leistungsphasen 2-8 (sofern erbracht).
Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs. 2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (=„Nachunternehmer“) nach § 5 Abs.5h VOF:
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen nach § 5 Abs.6 VOF:
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
2.3.1. Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel nach § 5 Abs.5d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung) wird gefordert.
2.3.2. Eignungskriterium, Planungserfahrung in den Leistungsbildern
— Technische Ausrüstung Maschinenwesen in den Leistungsphasen 2 bis 8 § 55 HOAI, Anlagengruppen wie II.1.1) der Bekanntmachung
— Ingenieurbauwerke in den Leistungsphasen 2-8 § 43 HOAI, Gruppen wie II.1.1) der Bekanntmachunnach § 5 Abs. 5 b VOF:
Eine tabellarische Auflistung* der wesentlichen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen und Projekte mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbar hohem Schwierigkeitsgrad, z. B. hoher Installationsanteil bei der Technischen Gebäudeausrüstung ist beizulegen.
*Die Liste selbst kommt nicht in die Wertung.
Weitere Wertungskriterien:
2.3.2.1 Fachtechnische Qualität der Referenzen und
2.3.2.2 Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben (Neubauten)
mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad,
mit einer vergleichbaren (Honorarzone) der erbrachten Leistungen (Anlagengruppen, Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbarer Größe (Nutzfläche und Baukosten).
Auf Sachkunde z.B. im Bereich Krankenhäuser, speziell die Bereiche OP-Säle, Intensivstationen, wird besonderen Wert gelegt.
Hinweis:
Als vergleichbar sieht die Vergabestelle durchgeführte Großprojekte mit einer Nutzfläche von mind. 10 000 m2 und Baukosten in Höhe von mind. 11 Mio EUR Brutto an. Diese Kosten umfassen die KGR wie in II.1.5) der Bekanntmachung aufgeführt im Bereich der Leistungsphasen 2-8 §§ 43, 55 HOAI 2013.
Referenzbögen:
Es sind aus der tabellarischen Auflistung Referenzen der wesentlichen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte wie unter Punkt II.1.5) der Bekanntmachung beschrieben (drei bis fünf Referenzprojekte für die Leistungsphasen 2 bis 8 §§ 43, 55 HOAI 2013) gefordert.
In diesen Referenzbögen sind folgende Angaben angefragt:
— Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten
— Angabe der durchgeführten Leistungsphasen nach § § 41-44, 53-56 HOAI
— Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes
— Angabe der Baukosten in KGR wie in II.1.5 der Bekanntmachung aufgeführt einschl. MwSt.
— Angabe der Gesamtkosten (brutto) und Untergliederung nach Kostenschätzung oder –berechnung und Kostenfeststellung
— Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen
— Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern
— sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung
— Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und/oder E-Mail Adresse
— Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, Angestellter usw.)
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt.
Pro Referenzprojekt ist ein, wie vor beschrieben, ausgefüllter Referenzbogen ergänzt mit zusätzlichen individuellen näheren Angaben abzugeben.
Die zusätzlichen individuellen näheren Angaben sind gesondert, auf insgesamt maximal zwei Seiten DIN A4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen und dem jeweiligen Referenzbogen beizufügen.
Bei Referenzen deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Hinweis:
2 sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenzen, reichen aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1 bis 2.3.3.4) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt.
In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
— berufliche Qualifikation (Nachweis der Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung bzw. des Akademischen Grades)
— Berufserfahrung
— Referenzobjekt (erforderliche Angaben wie III.2.3.2.1) und III.2.3.2.2) der Bekanntmachung)
— erbrachte Leistungsphasen und besondere Leistungen bei der Durchführung des Referenzprojekts
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
Projektteam:
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können wird benannt.
2.3.3.1. vorgesehener Projektverantwortlicher/e:
Der/die Projektverantwortliche/r wird benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Stellvertreter/in des Projektverantwortlichen:
Der/die Stellvertreter/in des Projektleiters wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene Planer/innen:
Die vorgesehenen Planer/innen am Projekt werden benannt.
2.3.3.4. vorgesehene Bauleiter/innen:
Die vorgesehenen Bauleiter/innen am Projekt werden benannt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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