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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen in München (ID:11157096)

Übersicht
DTAD-ID:
11157096
Region:
80539 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Am Hochschul- und Forschungscampus Garching wurde bereits eine Erschließungsmaßnahme mit 1.BA und 2. BA durchgeführt. Nun soll ein weiterer Bauabschnitt realisiert werden. Ziel der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
16.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstr. 18
80539 München
Kontaktstelle: Vergabestelle

Telefon: +49 8921811-5209/5201
Fax: +49 89218115299
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de
www.stbam2.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Technische Universität München (TUM), Erschließungsmaßnahme zum weiteren Ausbau des Hochschul- und Forschungsgeländes in Garching 3. Bauabschnitt (BA) Kap. 15 12 Tit. 71558 Maßnahmenummer 15050 E 0006 Planungsleistungen: Technische Ausrüstung Elektrotechnik §§ 53-56 HOAI 2013, Leistungsstufe 1. Zum Umfang der Leistungsbeschreibung siehe II.2.1).
Am Hochschul- und Forschungscampus Garching wurde bereits eine Erschließungsmaßnahme mit 1.BA und 2. BA durchgeführt. Nun soll ein weiterer Bauabschnitt realisiert werden.
Ziel der Erschließungsmaßnahme 3.BA ist die zukunftsweisende Versorgung der nordöstl. Bereiche des Hochschul- und Forschungsgeländes in Garching als Fortsetzung des 2-zügigen begehbaren Bestandskanals. Zudem sind im Rahmen dieser Infrastrukturmaßnahme Spartenumverlegungsarbeiten zur Baufeldfreimachung für geplante Neubauten im Bereich Physik durchzuführen.
Als 1. BA wurden 2006 wurden die Haupversorgungsstränge des Campus zwischen Technik-Zentrale und Forschungsgebäude verstärkt.
Der 1. BA ist abgeschlossen und nicht Teil der Maßnahme.
Als 2. BA wird derzeit der nördliche Medienkanal gebaut und das Mittelspannungsleitsystem erneuert.
Der 2. BA ist nicht Teil der Maßnahme.
Im 3. BA soll der Medienkanal im nordöstlichen Bereich des Campus verlängert werden und die Schwerlaststation im Bereich Physik neu errichtet werden.
Im 4. BA soll der westliche Bereich des Campus erschlossen und eine weitere Schwerlaststation errichtet werden.
Folgende Schwerpunktaufgaben sind im Neubau vorgesehen:
— Planung der Mittelspannungsversorgung Bereich Physik,
— Planung der Niederspannungsversorgung Physik Department und angeschlossener Gebäude
— Blitzschutz,
— Planung der Verteilerstruktur und Elektroinstallation,
— Planung der Brandmeldeanlage,
— Planung IT-Infrastruktur,
Die Kostenobergrenze für die Erschließungsmaßnahme 3. BA liegt bei 27 900 000 EUR brutto. Diese Gesamtkosten umfassen die Kostengruppe 200 bis 600 nach DIN 276. Die Leistung beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) für den 3. BA.
Die Baukosten für die Technische Ausrüstung Elektrotechnik dürfen im 3. BA den Betrag von 10 000 000 EUR brutto nicht überschreiten. Die genannten Kosten umfassen die Kostengruppen 440, 450 nach DIN 276-1: 2008-12 (jeweils einschließlich Umsatzsteuer).
KGR 440: 8 000 000 EUR (brutto)
KGR 450: 2 000 000 EUR (brutto)
Termine:
— Fertigstellung HU-Bau: Juni 2016
Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung.
Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau).
Fachplanung Technische Ausrüstung ElektrotechnikFachplanung §§ 53 bis 56 HOAI 2013 Leistungsstufe 1.
Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt soweit entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, die Planungsleistungen der Leistungsstufe 2 bis 5 gem. § 55 HOAI 2013 für den 3. Bauabschnitt sowie die gleichen Planungsleistungen für den 4. Bauabschnitt an den Auftragnehmer zu vergeben.
— Stufe 1: Leistungsphase 2-4;
— Stufe 2: Leistungsphase 5;
— Stufe 3: Leistungsphase 6-7;
— Stufe 4: Leistungsphase 8;
— Stufe 5: Leistungsphase 9.
sowie die nachstehend aufgeführten besonderen Leistungen:
— Leerrohrplanung mit besonderem Aufwand (z. B. Sichtbeton)
— Fortschreiben der Ausführungspläne (z.B. Grundrisse, Schnitte, Ansichten) bis zum Bestand
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen
Der Auftrag wird in die Honorarzone III für KGR 441-443 sowie 456-457 und Honorarzone II für die restlichen Kostengruppen als „Mindestsatz“ nach § 55 HOAI eingestuft.
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Stufen 2 bis 5 des dritten Bauabschnitts und für die Beauftragung des vierten Bauabschnitts besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.

CPV-Codes: 71321000

Erfüllungsort:
Technische Universität München (TUM) – Hochschul- und Forschungsgelände Garching, Am Coulombwall, 85748 Garching.
Nuts-Code: DE21H

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
316976-2015

Aktenzeichen:
TUM, Erschließungsmaßnahme zum weiteren Ausbau des Hochschul- und Forschungsgeländes in Garching 3. Bauabschnitt (ES-3) Maßnahmennummer 15050 E 0006

Vergabeunterlagen:
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo. – Do. 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Freitag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen.
d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
VOF-Verfahren Leistung
Maßnahme: TUM, Erschließungsmaßnahme zum weiteren Ausbau des Hochschul- und Forschungsgeländes in Garching 3. Bauabschnitt (ES-3)
Maßnahmennummer: 15050 E 0006
Technische Ausrüstung Elektrotechnik,
Staatliches Bauamt München 2,
Ludwigstraße 18, 80539 München.
— Im Posteingang nicht öffnen -
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten
Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2) dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1 angefordert oder unter
http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf
eingesehen werden.
m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
16.10.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
14.12.2015 - 31.12.2019

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 5 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
Der Nachweis der o.g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.

Zahlung:
Gemäß §12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern)
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar:
http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs.6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs.6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach §4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen §19 Abs. 3 VOF
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.
2.1.4 Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen
durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
— Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung Ingenieur, beratender Ingenieur gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 09.Mai 2007
Die für die Dienstleistung verantwortlichen Personen des Unternehmens müssen grundsätzlich den Nachweis einer akademischen Ausbildung, die zur Führung der Berufsbezeichnung (Dipl.-Ing. Technische Hochschule, Fachhochschule, Bachelor/Master, Ing. grad.) einer Hochschule berechtigt erbringen und über eine angemessene Praxis – in der Regel von mindestens 3 Jahren, verfügen.
Der Nachweis über die Zertifizierung nach DIN 14675 oder auf sonstige Weise (z. B. EU Zulassungen, die in Deutschland anerkannt sind) für die Planung von Brandmeldeanlagen ist zu erbringen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren nach § 5 Abs.4c VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung Elektrotechnik nach § 55 HOAI, Leistungsphasen 2-9.
Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs.2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (=„Nachunternehmer“) nach § 5 Abs.5h VOF:
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen nach §5 Abs.6 VOF:
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
2.3.1. Beschäftigte/ Führungskräfte, jährliches Mittel nach §5 Abs.5d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten drei abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1 (berufliche Befähigung) wird gefordert.
2.3.2. Eignungskriterium, Planungserfahrung Leistungsbild Technische Ausrüstung Elektrotechnik in den Leistungsphasen 2 bis 9 § 55 HOAI nach §5 Abs. 5 b VOF:
Eine tabellarische Auflistung* der wesentlichen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte oder Wettbewerbserfolge mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, z.B. große Spannweiten oder hoher Installationsanteil bei der Technischen Gebäudeausrüstung ist beizulegen.
*Die Liste selbst kommt nicht in die Wertung.
Weitere Wertungskriterien:
2.3.2.1 Fachtechnische Qualität der Referenzen
Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben (Neubauten)
mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad,
mit einer vergleichbaren (Honorarzone) der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbarer Größe (Baukosten).
Hinweis:
Als vergleichbar sieht die Vergabestelle Baukosten in Höhe von 3,3 Mio EUR Brutto an.
Referenzbögen:
Davon unabhängig sind Referenzen der wesentlichen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte wie unter Punkt II.1.5 der Bekanntmachung beschrieben (max. vier Referenzprojekte für die Leistungsphasen 2 bis 9 § 55 HOAI 2013) gefordert.
In diesen Referenzbögen sind folgende Angaben angefragt:
— Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten
— Angabe der durchgeführten Leistungsphasen nach § 55 HOAI
— Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes
— Angabe der Baukosten in KGR 440 bis 450 nach DIN 276 einschl. MwSt. (Kostenschätzung / -berechnung und Kostenfeststellung)
— Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen
— Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern
— sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung
— Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und E-Mail Adresse
— Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, Angestellter usw.)
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt.
Pro Referenzprojekt ist ein, wie vor beschrieben, ausgefüllter Referenzbogen ergänzt mit zusätzlichen individuellen näheren Angaben abzugeben.
Die zusätzlichen individuellen näheren Angaben sind gesondert, auf insgesamt maximal 2 Seiten DIN A4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen und dem jeweiligen Referenzbogen beizufügen.
Bei Referenzen deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Hinweis:
Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz aus allen Funktionsbereichen, reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen. Sollte solch eine Referenz nicht gegeben sein, ist es auch möglich mit mehreren Referenzen aus den verschiedenen notwendigen Funktionsbereichen (siehe II 1.5) die höchste Punktzahl zu erreichen.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1 bis 2.3.3.3) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt.
In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
— Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten
— Zuständigkeit im Projektteam
— berufliche Qualifikation
— Berufserfahrung
— Unternehmenszugehörigkeit des Mitarbeiters seit
— Referenzobjekt
— Art der Baumaßnahme
— Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und E-Mail Adresse
— Honorarzone und Honorarsatz
— erbrachte Leistungsphasen und besondere Leistungen bei der Durchführung des Referenzprojekts inkl. Ausführungszeitraum
— Angabe der Baukosten in KGR 440 bis 450 nach DIN 276 einschl. MwSt. (Kostenschätzung / -berechnung und Kostenfeststellung)
Dazu wird ein einseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
Projektteam:
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können wird benannt.
2.3.3.1. vorgesehener Projektverantwortlicher/e:
Der/die Projektverantwortliche/r wird/werden benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Planer/in:
Der/die vorgesehene/r Planer/in am Projekt wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Bauleiter/in:
Der/die vorgesehene/r Bauleiter/in am Projekt wird benannt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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