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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen in Regensburg (ID:10232400)

Übersicht
DTAD-ID:
10232400
Region:
93053 Regensburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Universität Regensburg Stammgelände, Sanierung der Tiefgarage und des Forums, Ingenieurleistung für Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 53 HOAI für die Anlagengruppen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.12.2014
Frist Angebotsabgabe:
19.01.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt Regensburg
Bajuwarenstraße 2d
93053 Regensburg

Telefon: +49 9416985601
Fax: +49 94169856299
E-Mail: vergabevof-mh@stbar.bayern.de
http://www.stbar.bayern.de

Elektronischer Zugang zu Informationen:
http://www.stbar.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Universität Regensburg Stammgelände, Sanierung der Tiefgarage und des Forums, Ingenieurleistung für Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 53 HOAI für die Anlagengruppen AWG/WVA/LTA/NA/GA.
Beauftragung der Leistungsphasen 3 und bedarfsabhängig 4 des § 55 (1) HOAI sowie beabsichtigte stufenweise Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5-8 des § 55 (1) HOAI für folgende Anlagengruppen nach § 53 HOAI.
1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen (AWG).
2. Wärmeversorgungsanlagen (WVA).
3. Lufttechnische Anlagen (LTA).
4. Nutzungsspezifische Anlagen (NA).
5. Gebäudeautomation (GA).
Die Leistungsphase 2 Vorentwurf ist bereits erbracht und wird zur Verfügung gestellt.
Kurzbeschreibung:
Die Tiefgarage der Universität Regensburg und das Forum als ‚Dach‘ der Tiefgarage müssen nach rund 40 Jahren Nutzungszeit generalsaniert werden. Die Gesamtnutzfläche der Tiefgarage beträgt rund 36 500 m² auf 3 Ebenen; es sind aktuell insgesamt 1 261 Stellplätze untergebracht.
Die Tiefgarage ist in drei Bereiche untergliedert:
— Tiefgarage West (961 Stellplätze),
— Tiefgarage Ost (259 Stellplätze),
— Park- und Zulieferfläche (41 Stellplätze).
Für die Sanierung der Tiefgarage wurde bereits die Vorplanung einschließlich eines Brandschutz- und Sanierungskonzeptes erstellt. Ziele der Generalsanierung sind die Beseitigung der baulichen Schäden (d. h. die Sanierung des Betons und die Ertüchtigung des Tragwerks), die Sanierung der Hülle und der Austausch der gesamten Technik, der Erhalt möglichst vieler Stellplätze, die Verbesserung der Nutzbarkeit der Tiefgarage durch die Optimierung der Verkehrsführung, die hochwertige Gestaltung der Forumsfläche und Integration aus der Technik resultierender Elemente und die Anpassung der baulichen Anlage an die aktuelle Gesetzeslage.
Der Gesamtkostenrahmen (KG200 – KG700) beträgt 44 000 000 EUR. Er ist als bindend zu betrachten.
Die Bauausführung muss in Bauabschnitten erfolgen. Bei der Maßnahme wird besonderer Wert auf Kostenoptimierung und Energieeinsparung im Betrieb gelegt.
Im Wesentlichen sind folgende Bereiche der Haustechnik zu beplanen.
Entwässerung (GWA).
Die bestehenden mehr als 40 Jahre alten und undichten Entwässerungsanlagen in der Tiefgarage müssen ersetzt werden (ca. 2 700 lfm Grundleitungseinbau unter der Bodenplatte).
Tiefgaragenlüftung.
Für die Tiefgarage Ost und West soll eine neue maschinelle Abluftanlage auf Grundlage der GaStellV § 14 (4) installiert werden (ca. 420 000 m³/h Abluft).
CO-Warnanlage.
Die Tiefgarage wird entsprechend GaStellV § 14 (6) mit einer CO-Warnanlage ausgestattet. Die CO-Warnanlage wird zur bedarfsabhängigen Steuerung der Lüftungsanlage und zur Steuerung der vorgeschriebenen Warneinrichtungen verwendet.
Sprinklerung.
Für die Rauchabschnitte in der Tiefgarage Ost und West sind die Sprinkleranlagen zu erneuern.
Beauftragung der Leistungsphasen 3 und bedarfsabhängig 4 des § 55 (1) HOAI, sowie beabsichtigte stufenweise Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5-8 des § 55 (1) HOAI.

CPV-Codes: 71321000

Erfüllungsort:
Regensburg.
Nuts-Code: DE232

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
412065-2014

Vergabeunterlagen:
Der Teilnahmeantrag fasst die gewünschten Informationen und Nachweise der Bekanntmachung zusammen.
Dieser Teilnahmeantrag ist unterschrieben zusammen mit den weiteren Bewerbungsunterlagen im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung beim Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Fehlen geforderte Erklärungen kann dies zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen. Der Aufttaggeber macht von seinem Nachforderungsrecht grundsätzlich keinen Gebrauch.
Der Teilnahmeantrag und die weiteren Unterlagen, sowie die Bewertungsmatrix können ausschließlich unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.stbar.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php
Einsichtnahme in Bestandspläne und die bestehende Vorplanung können per E-Mail unter: vergabevof-mh@stbar.bayern.de angefordert werden.
Vorsorglich weisen wir daraufhin, dass in der Zeit vom 23.12.2014 bis einschl. 6.1.2015 keine weiteren Auskünfte zum Verfahren erteilt werden.
Kleinere Bürorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Die Anzahl der kompletten Bewerbungsunterlagen soll maximal 50 Seiten DIN A4 sowie sonstige Unterlagen mit maximal 15 Seiten in DIN A3 nicht überschreiten. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
19.01.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 8 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie über mindestens 5 000 000 EUR für Sachschäden (Nachweis nicht älter als ein Jahr) bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragstaates des Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1. Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 sowie Abs. 9 lit. a-d VOF.
2. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin gemäß Ingenieurgesetz oder ein gleichwertiger Nachweis über die berufliche Befähigung.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des IngG erfüllt sind.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Angabe ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen bzw. ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten.
2. Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
3. Angabe über den Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Auflistung der wesentlichen, vom Bewerber in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen (aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten oder Wettbewerbserfolgen), mit Angabe der Objektbezeichnung, der anrechenbaren Kosten der entsprechenden Kostengruppe 400 nach DIN 276, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen, Bildnachweisen, ggf. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistungen und des öffentlichen oder privaten Auftraggebers sowie einer Bescheinigung dieser Auftraggeber.
2. Angaben zur technischen Leitung und der für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen und Mitarbeitern (Name, berufliche Qualifikation, vorgesehene Aufgabe und prozentuale Mitarbeit am Projekt, Berufserfahrung, Referenzprojekte, ggf. Zusatzqualifikationen)
3. Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten sowie die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, ggf.getrennt nach Hauptsitz und Niederlassung.
4. Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen. Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese vor Zuschlagserteilung zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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