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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen in Regensburg (ID:11024097)

Übersicht
DTAD-ID:
11024097
Region:
93053 Regensburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Am Standort des Universitätsklinikums Regensburg wird ein Entlastungsgebäude B5 im südlichen Bereich als vorgezogene Maßnahme zur künftigen Sanierung von Teilen des Klinikums errichtet. Der vom...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
01.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
15.09.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt Regensburg
Bajuwarenstraße 2d
93053 Regensburg

Telefon: +49 94169856237
Fax: +49 94169856299
E-Mail: vergabevof@stbar.bayern.de
http://www.stbar.bayern.de

Elektronischer Zugang zu Informationen:
http://www.stbar.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Universitätsklinikum Regensburg, Neubau eines Entlastungsgebäudes B5 mit Kältezentrale, Ingenieurleistung für Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 53 HOAI für die Anlagengruppen AWG/WVA/LTA/NA/GA.
Am Standort des Universitätsklinikums Regensburg wird ein Entlastungsgebäude B5 im südlichen Bereich als vorgezogene Maßnahme zur künftigen Sanierung von Teilen des Klinikums errichtet. Der vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung. Kultus, Wissenschaft und Kunst genehmigte Flächenbedarf umfasst 2.412 m2 Nutzfläche (1-6).
Im Entlastungsgebäude / Bettenhaus B5 sollen
— eine KMT-Station
— eine IMC Station
— eine Allgemeinpflegestation
— Büro- und Diensträumen
— Technikzentralen
untergebracht werden.
Folgende Anlagengruppen sind zu bearbeiten:
1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen
2. Wärmeversorgungsanlagen
3. Lufttechnische Anlagen
7. nutzungsspezifische Anlagen ohne Laboreinrichtung/Medizintechnik
8. Gebäudeautomation
Alle Gebäude des Klinikums werden zentral versorgt. Die Verteilung der Medien erfolgt über die Erschließungsgänge B0 und C0.
Der auf dem Wettbewerbsgrundstück geplante Neubau kann hinsichtlich der Fernwärme, des Trinkwassers über den Medienkanal versorgt werden. Die Anbindung an die Dampfversorgung kann aus Platzgründen nur über eine neue erdverlegte Ringleitung um das Bauteil B4 erfolgen. Da für den Neubau keine Leistungsreserven im Bereich der Fernkälteversorgung mehr vorhanden sind, muss im Neubau eine neue Kältezentrale errichtet werden. Hierfür sind rd. 625 m2 TF für die Kältezentrale und rd. 225 m2 für die Rückkühlwerke vorgesehen. Die Versorgungsengpässe der Bestandsgebäude B2 bis B4 sollen auch über die neue Kältezentrale gedeckt werden. Die vorhandenen Leitungen im Erschließungsgang B0 werden für diesen Zweck angepasst. Die zentralen technischen Anlagen wie auch die Kältezentrale sind im Untergeschoss anzuordnen. Auf der Dachfläche sind untergeordnete Technikaufbauten zulässig.
Die Vorgaben der EnEV 2013 und des EEWärmeG sind einzuhalten. Architektur und technische Gebäudeausrüstung müssen bereits im Entwurf ganzheitlich betrachtet werden. Die Planungen sind im Hinblick auf Funktion, Investitions- und Betriebskosten zu optimieren.
Bei der Planung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik ist die Integration in die Gebäudeleittechnik des Universitätsklinikums zu beachten. Eine BACNET-fähige Honeywell EBI Leitstation ist vorhanden.
Im Bereich der Nutzungsspezifischen Anlagen sind die Medienversorgungsanlagen gemäß Abstimmung mit dem Planer der Medizintechnik zu bearbeiten.
Beim Gesamtkonzept des Gebäudes wird besonderer Wert auf Barrierefreiheit, Nachrüstbarkeit, Energieeinsparung und Kostenminimierung im Betrieb gelegt. Der Brandschutz und Arbeitsschutz ist hauptsächlich über bauliche Maßnahmen sicherzustellen. Der anlagentechnische Aufwand ist auf ein Minimum zu reduzieren. Abweichungen und Kompensationen sind zu vermeiden.
Aufbauend auf dem Raumprogramm ist die räumliche Konzeption von Nutzflächen und Technikflächen optimal aufeinander abzustimmen. Eine sinnvolle, wirtschaftliche, leicht zugängliche, um- und nachrüstbare Trassenführung für die haustechnische Ver- und Entsorgung wird erwartet. Dabei ist auf ausreichende Flächenansätze für die vertikalen Hauptverbindungen und in Abhängigkeit zum Entwurf, die Unterzentralen in den einzelnen Geschossebenen zu achten.
Zwischendeckenhöhen sind so zu bemessen, dass die hohe Installationsdichte, unter Berücksichtigung notwendiger Abstände der diversen Gewerke zueinander untergebracht werden kann.
Bei dem technisch hoch installierten Gebäude ist insbesondere zu achten auf:
— zentrale betriebstechnische Anlagen, z.B. Lüftungsanlagen für KMT Bereich sollen unmittelbar über oder unter den zu versorgenden Bereichen angeordnet werden
— Trassen sind außerhalb von Patientenzimmern und anderen vergleichbaren Räumen zu führen
— Versorgungswege sind so anzuordnen, dass spätere Umbau- und Sanierungsmaßnahmen einzelner Bereiche unabhängig voneinander durchgeführt werden können, z.B. Versorgungsleitungen sind innerhalb des zu versorgenden Bereiches zu verlegen
— Installationsschächte sind so anzuordnen, dass die Ver- und Entsorgung der einzelnen Bereiche jeweils innerhalb eines Brandabschnittes möglich ist
— Installationsschächte sind ausreichend zu bemessen, um spätere Nachinstallationen, Erweiterungen, Umbauten zu ermöglichen
— Installationsschächte müssen begehbar sein
— Technikzentralen müssen mit Aufzügen zugänglich sein
— alle zentralen betriebstechnischen Anlagen sollten innerhalb des Gebäudes untergebracht werden, einzige Ausnahme: Rückkühlwerke für Kälteerzeugung
— Dachflächen müssen so ausgebildet sein, dass spätere technische Installationen möglich sind.
Termine: Planungsbeginn voraussichtlich November 2015, Abgabe HU-Bau voraussichtlich Juni 2016.
Beauftragung der Leistungsphasen 2, 3 und bedarfsabhängig 4 des § 55 (1) HOAI, sowie beabsichtigte stufenweise Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5-8 des § 55 (1) HOAI.

CPV-Codes: 71321000

Erfüllungsort:
Regensburg.
Nuts-Code: DE232

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
271555-2015

Vergabeunterlagen:
Der Teilnahmeantrag fasst die gewünschten Informationen und Nachweise der Bekanntmachung zusammen.
Dieser Teilnahmeantrag ist unterschrieben zusammen mit den weiteren Bewerbungsunterlagen im
verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung beim Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im
weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Fehlen geforderte Erklärungen kann dies zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen. Der Aufttaggeber macht von seinem Nachforderungsrecht grundsätzlich keinen Gebrauch.
Der Teilnahmeantrag und die weiteren Unterlagen, sowie die Bewertungsmatrix können ausschließlich unter folgendem Link abgerufen werden:
http://www.stbar.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php
Kleinere Bürorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
Die Anzahl der kompletten Bewerbungsunterlagen soll maximal 50 Seiten DIN A4 sowie sonstige Unterlagen
mit maximal 15 Seiten in DIN A3 nicht überschreiten. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
15.09.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 7 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung über 3.000.000,00 EUR für Personenschäden sowie über mindestens
5.000.000,00 EUR für Sachschäden (Nachweis nicht älter als ein Jahr) bei einem, in einem Mitgliedstaat der
EU oder eines Vertragstaates des Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit
uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1. Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 sowie Abs. 9 lit. a-d VOF.
2. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin gemäß Ingenieurgesetz oder ein gleichwertiger Nachweis über die berufliche Befähigung.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem
Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn
durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an
die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines
Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur
Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des IngG erfüllt sind.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Angabe ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen bzw. ob und auf welche Art sie auf den
Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten.
2. Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren.
3. Angabe über den Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen, als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Auflistung der wesentlichen, vom Bewerber in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen (aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten oder Wettbewerbserfolgen), mit Angabe der Objektbezeichnung, der anrechenbaren Kosten der entsprechenden Kostengruppe 400 nach DIN 276, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen, Bildnachweisen, ggf. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistungen und des öffentlichen oder privaten Auftraggebers sowie einer Bescheinigung dieser Auftraggeber.
2. Angaben zur technischen Leitung und der für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen und Mitarbeiter (Name, Nachweis der beruflichen Qualifikation, vorgesehene Aufgabe am Projekt, Berufserfahrung, Referenzprojekte, ggf .Zusatzqualifikationen)
3. Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten drei Jahren Beschäftigten sowie die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, ggf.getrennt nach Gesamtunternehmen und Niederlassung.
4. Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen. Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese vor Zuschlagserteilung zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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