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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau in Montabaur (ID:4795901)

Auftragsdaten
Titel:
Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
DTAD-ID:
4795901
Region:
56410 Montabaur
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
10.03.2010
Frist Vergabeunterlagen:
07.04.2010
Frist Angebotsabgabe:
07.04.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Der verrohrte Bachlauf ?Stadtbach?, ein Gewässer der III. Ordnung, bedarf im innerstädtischen Bereich einer Umbau- und Instandsetzungsma?nahme und teilweise eines Neubaus. Die Gesamtlänge der Verrohrung betr?gt ca. 1 900 m. Davon sind nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 1 000 m umzubauen bzw. instand zu setzen und ca. 500 m durch einen Kanalneubau zu ersetzen. Die Überprüfung und Bildung von Bauabschnitten sowie die genaue Aufteilung in Neubauabschnitte und Umbau- bzw. Instandhaltungsabschnitte ist neben der sonstigen Ingenieurleistung Gegenstand der zukünftigen Planung und Beauftragung. Der verrohrte ?Stadtbach? wird durch die Zul?ufe des ?Biebrichsbach? und des ?Horresser Bach? gespeist. Die beiden Gewässer verlaufen von Westen nach Osten zur Stadt Montabaur in der Gemarkung der Montabaurer Höhe. Zusätzlich zu den vorgenannten Umbau- bzw.- Instandsetzungs- und Neubauma?nahmen zum ?Stadtbach? sind im Bereich des ?Biebrichsbach? und des ?Horresser Bach? jeweils Hochwasserr?ckhaltema?nahmen neu einzurichten, um die Hochwasserspitzen im verrohrten ?Stadtbach? zu reduzieren. Die vorgenannten Baumaßnahmen sind das Ergebnis der Grundlagenermittlung des Büros Br?ll & L?wenguth, das ein Sanierungskonzept aufbauend auf den Ergebnissen einer baulichen, ?konstruktiv-statischen? und hydraulischen Schadensbewertung erarbeitet hat. In der ausführlichen Voruntersuchung werden verschiedene L?sungsvarianten bezogen auf verschiedene Teilstrecken aufgezeigt. Unter Abwägung von wirtschaftlichen, betrieblichen und synergetischen Bewertungskriterien sollen aufbauend auf der Grundlagenermittlung Planungsleistungen gemäß Leistungsbild ?42 HOAI ab Leistungsphase 2 beauftragt werden. Der zu vergebende Auftrag umfasst die Objektplanung für Ingenieurbauwerke sowie die wasserrechtliche Planung mit Einholung der wasserwirtschaftlichen Genehmigung. Die Grundlagenermittlung des Büros Br?ll & L?wenguth ist auf der Vergabeplattform des Aufraggebers unter www.subreport-elvis.de/E74852249 zum kostenfreien Download bereitgestellt. Ebenso der Bewerberbogen als Formularvordruck, dessen Verwendung empfohlen wird. Die folgenden Termine für die Planung sind angestrebt: Leistungsphase 2 / Vorplanung bis 30.9.2010, Leistungsphase 3 / Entwurfsplanung bis 30.11.2010, Leistungsphase 4 / Genehmigungsplanung bis 15.1.2011.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  71189-2010

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
VOF-Verfahren "Sanierung der Bachverrohrung" in Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz 8, Kontakt Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Zentrale Vergabestelle -, z. Hd. von Herrn Klaeser, 56410 Montabaur, DEUTSCHLAND. Tel. +49 2602126-202. E-Mail: vergabestelle@montabaur.de. Fax +49 2602126-253. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.vg-montabaur.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene. Allgemeine Öffentliche Verwaltung. Der Öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Ingenieurleistungen für Anlagen des Wasserbaus (?42 Anlage 12 HOAI 2009) für eine vorh. Gew?sserverrohrung sowie von 2 HRB (?40 Nr. 2 und Nr. 3 HOAI 2009).
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: 56410 Montabaur NUTS-Code: DEB1B.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Der verrohrte Bachlauf ?Stadtbach?, ein Gewässer der III. Ordnung, bedarf im innerstädtischen Bereich einer Umbau- und Instandsetzungsma?nahme und teilweise eines Neubaus. Die Gesamtlänge der Verrohrung betr?gt ca. 1 900 m. Davon sind nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 1 000 m umzubauen bzw. instand zu setzen und ca. 500 m durch einen Kanalneubau zu ersetzen. Die Überprüfung und Bildung von Bauabschnitten sowie die genaue Aufteilung in Neubauabschnitte und Umbau- bzw. Instandhaltungsabschnitte ist neben der sonstigen Ingenieurleistung Gegenstand der zukünftigen Planung und Beauftragung. Der verrohrte ?Stadtbach? wird durch die Zul?ufe des ?Biebrichsbach? und des ?Horresser Bach? gespeist. Die beiden Gewässer verlaufen von Westen nach Osten zur Stadt Montabaur in der Gemarkung der Montabaurer Höhe. Zusätzlich zu den vorgenannten Umbau- bzw.- Instandsetzungs- und Neubauma?nahmen zum ?Stadtbach? sind im Bereich des ?Biebrichsbach? und des ?Horresser Bach? jeweils Hochwasserr?ckhaltema?nahmen neu einzurichten, um die Hochwasserspitzen im verrohrten ?Stadtbach? zu reduzieren. Die vorgenannten Baumaßnahmen sind das Ergebnis der Grundlagenermittlung des Büros Br?ll & L?wenguth, das ein Sanierungskonzept aufbauend auf den Ergebnissen einer baulichen, ?konstruktiv-statischen? und hydraulischen Schadensbewertung erarbeitet hat. In der ausführlichen Voruntersuchung werden verschiedene L?sungsvarianten bezogen auf verschiedene Teilstrecken aufgezeigt. Unter Abwägung von wirtschaftlichen, betrieblichen und synergetischen Bewertungskriterien sollen aufbauend auf der Grundlagenermittlung Planungsleistungen gemäß Leistungsbild ?42 HOAI ab Leistungsphase 2 beauftragt werden. Der zu vergebende Auftrag umfasst die Objektplanung für Ingenieurbauwerke sowie die wasserrechtliche Planung mit Einholung der wasserwirtschaftlichen Genehmigung. Die Grundlagenermittlung des Büros Br?ll & L?wenguth ist auf der Vergabeplattform des Aufraggebers unter www.subreport-elvis.de/E74852249 zum kostenfreien Download bereitgestellt. Ebenso der Bewerberbogen als Formularvordruck, dessen Verwendung empfohlen wird. Die folgenden Termine für die Planung sind angestrebt: Leistungsphase 2 / Vorplanung bis 30.9.2010, Leistungsphase 3 / Entwurfsplanung bis 30.11.2010, Leistungsphase 4 / Genehmigungsplanung bis 15.1.2011.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV):
71322000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung gemäß Leistungsbild ? 42 Anlage 12 HOAI, Leistungen im Leistungsbild Ingenieurbauwerke Leistungsphase (LP) 2 / Vorplanung, LP 3 / Entwurfsplanung, LP 4 / Genehmigungsplanung. Der Auftragsumfang umfasst die Einholung der wasserrechtlichen Genehmigung. Ab Leistungsphase 5 erfolgt die stufenweise Beauftragung nach noch zu bildenden Bauabschnitten, die mit der Planung festgestellt werden: LP 5 / Ausführungsplanung und 6 / Vorbereitung bei der Vergabe sowie LP 8 / Bauoberleitung inklusive der Leistungen der Besonderen Leistungen aus Anlage 2 Ziffer 2.8.8 HOAI 2009 / örtliche Bauüberwachung und LP 9 / Objektbetreuung und Dokumentation. Soweit weitere Ingenieurleistungen erforderlich sind, wie z. B. Vermessungsleistungen, Leistungen der Tragwerksplanung (für Ingenieurbauwerke) oder Baugrunduntersuchung und Landschaftsplanerische Leistungen (Umweltvertr?glichkeitsstudie und Landschaftspflegerische Begleitpl?ne) werden diese vom Auftraggeber beigestellt. Gesch?tzter Wert ohne MwSt.: 285 000,00 EUR.
II.2.2) Optionen:
Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Dauer in Monaten: 7 (ab Auftragsvergabe). ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personensch?den von mindestens 2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits- / Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
HOAI 2009.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Ja. Im Falle der Beauftragung sind die Voraussetzungen bezüglich der Planvorlageberechtigung im Sinne des ?110 Landeswassergesetz nachzuweisen. Der Auftraggeber sieht vor, dass alle Planungsleistungen des Auftragnehmers in den Formaten DXF und PDF sowie der Datenschnittstelle GAEB (XML-Format) zur Verfügung gestellt werden sowie sämtliche Texte im Word-Format.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlusskriterien: 1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Gesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, KG) durch Nachweis der Vertretungsmacht. 2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die ?brigen Mitglieder der Bietergemeinschaft. 3. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausf?hrungs- und Lieferinteressen erfolgt, ?4 (4) VOF. 4. Unabhängigkeitserklärung nach ?7(2) VOF (wirtschaftliche Zusammenarbeit / Unabhängigkeit). 5. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlu?gr?nde nach ?11 VOF vorliegen. 6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung ?Ingenieur? gemäß ?23 (2) VOF oder nach der Richtlinie 2005/ 36 EG vom 7.9.2007 für das Ingenieurbüro und für den in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft zugeschalteten Ingenieur. 7. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangeh?rige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 6. nachweisen. 8. Wird von ? 12 (3) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) die Nachweise nach Ziffer 1. bis 7. vorzulegen. Werden die Angaben und Erklärungen unter Ziffer 1.- 8. nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, f?hrt dies zwingend zum Ausschluß des Bewerbers. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.- 8. geforderten Erklärungen vorzulegen. Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber, die durch Eigenerkl?rung zu f?hren sind: 1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Gesch?ftsjahren (2007?2009) für vergleichbare Leistungen (Ingenieurleistungen). / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 400 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz <400 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei Umsatz <200 000 EUR netto wird 1 Punkt erteilt, bei fehlender Angabe 0 Punkte. 2. Angabe der aktuellen Zahl von F?hrungskr?ften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte) (FK) und Technischen Mitarbeitern (MA) mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschl?sse. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 4 Führungskräfte (FK) und technische Mitarbeiter (MA) erforderlich, bei Summe < 4 FK und MA werden 2 Punkte erteilt, bei Summe < 3 FK und MA wird 1 Punkt erteilt, bei fehlender Angabe 0 Punkte. Wird von ? 12(3) VOF Gebrauch gemacht, ist der Nachweis unter III.2.1) Ziffer 8. zu beachten. 3. Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen B?rostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten FK bzw. MA und Angabe der T?tigkeitsbereiche. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte, bei fehlender Angabe 0 Punkte. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften werden für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer 1. bis 3. getrennte Angaben verlangt. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden im Fall einer Arbeits- / Bietergemeinschaft die Angaben bezüglich der Ziffern 1. und 2. addiert, bei der Bewertung zu 3. wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber: 1. Darstellung von maximal 2 ausgewählten Projekten, die der Bewerber geplant und deren Ausführung er überwacht hat: Referenzprojekt 1: Planung und Ausführung einer Kanalinnensanierung im innerstädtischen Bereich / Wichtung 30 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der anrechenbaren Kosten von mindestens 2 000 000 EUR netto und überwiegend mindestens Nennweite (DN) 1 200 mm erforderlich sowie die Planung und Ausführung des Projektes innerhalb der letzten ca. 5 Jahre (ab 1.1.2005). Bei anrechenbaren Kosten < 2 000 000 EUR netto und überwiegend < DN 1 200 mm werden bei vollem Leistungsbild 2 Punkte erteilt, bei anrechenbaren Kosten < 1 000 000 EUR netto und überwiegend < DN 800 mm bei vollem Leistungsbild 1 Punkt. Bei Teilleistungen nur Planung (hier gilt mindestens die Erbringung der Leistungsphasen 1-4 gemäß HOAI) oder nur Ausführung (hier gilt mindestens eine vollständige Erbringung der Leistungsphase 5-9 gemäß HOAI) werden jeweils 50 % der über die anrechenbaren Kosten erreichten Punkte erteilt. Bei fehlenden Angaben und bei Projekten abweichend von der o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt. Referenzprojekt 2: Erstellung der Unterlagen für ein wasserrechtliches Planfeststellungsverfahren im Sinne des ?31 Wasserhaushaltsgesetz / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der anrechenbaren Kosten von mindestens 2 000 000 EUR netto erforderlich sowie die Planung und Ausführung des Projektes innerhalb der letzten ca. 10 Jahre (ab 1.1.2000). Bei anrechenbaren Kosten < 2 000 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei anrechenbaren Kosten < 1 000 000 EUR netto 1 Punkt. Bei fehlenden Angaben und bei Projekten abweichend von der o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt. Für beide Referenzprojekte gilt: Projekt eines öffentlichen Auftraggebers - aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig und zweifelsfrei hervorgehen, dass es sich um Öffentliche Auftraggeber handelt. Erg?nzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr, Projektleiter, Projektsachbearbeiter sowie zu den anrechenbaren Kosten netto zum Nachweis der Größenordnung des Projektes zu machen. Ferner Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung getrennt nach Planung und Ausführung, Termin der Baufertigstellung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen gemäß HOAI zu machen. Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ?. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Objekt sind hierfür maximal 3 DIN A4 Seite (insgesamt maximal 6 Seiten DIN A4) vorzulegen. 2. Vorlage von maximal 2 schriftlichen Referenzausk?nften von öffentlichen Auftraggebern zu den obigen Referenzprojekten mit Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in den Leistungsphasen Planung und Ausführung / Wichtung je 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind eine vollständige Referenzauskunft und eine optimale Gesamtbeurteilung erforderlich. Bei fehlenden Aussagen wird die maximale Punktzahl in 0,6 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und Referenzausk?nfte (Ziffern 1.-2.) aus den beteiligten Ingenieurbüros insgesamt nachgewiesen werden. Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von 2 Referenzprojekten oder 2 Referenzausk?nften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder Referenzausk?nfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. Das Ergebnis der unter III.2.2) und 3) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die besten 3-5 Bewerber zu einer Verhandlung aufgefordert werden.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja. Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung ?Ingenieur? gemäß ?23 (2) VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/ 36 EG vom 7.9.2007 gewährleistet ist. Dies gilt auch für juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt werden und in der Summe die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Ja. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 5.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien: 1. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung des organisatorischen Planungs- und Bauablaufs anhand eines vergleichbaren Projektes - Kanalinnensanierung unter Berücksichtigung der Problematik einer innerstädtischen Situation einschließlich Darstellung der Kommunikation mit dem Bauherrn sowie der Koordination der an der Planung fachlich Beteiligten. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabl?ufe, Darstellung von besonderen Bauabl?ufen im innerstädtischen Bereich anhand eines vergleichbaren Kanalinnensanierungsprojektes darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Gewichtung: 45. 2. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung der Terminsverfolgung inklusive Darstellung der Methoden der Terminsplanung anhand eines vergleichbaren Projektes - Kanalinnensanierung im innerstädtischen Bereich. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Darstellung von Steuerungsinstrumenten anhand eines vergleichbaren Projektes erforderlich. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Gewichtung: 25. 3. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung der Kostenverfolgung inklusive Darstellung der fortlaufenden Kostenkontrolle anhand eines vergleichbaren Projektes ? Kanalinnensanierung im innerstädtischen Bereich. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Darstellung von Steuerungsinstrumenten anhand eines vergleichbaren Projektes erforderlich. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Gewichtung: 20. 4. Honorar. Ein beziffertes Honorarangebot ist nicht vorzulegen. Erwartet werden die Honorarkomponenten für ein Honorar gemäß ?? 6 (1), 42, 35 und 14 HOAI und für die Leistungen der Besonderen Leistungen aus Anlage 2 Ziffer 2.8.8 HOAI 2009. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Der fiktive Umbauzuschlag gemäß ? 35 HOAI ist kein Mindestsatz. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Gewichtung: 10.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
?VOF-Verfahren Ingenieurleistungen Stadtbach Montabaur?.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 7.4.2010 - 10:00. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 7.4.2010 - 10:00. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß HOAI 2009 derzeit von folgenden Honorarzonen und folgenden anrechenbaren Kosten auszugehen. Eine Bezifferung der Honorare ist nicht erforderlich, siehe auch IV.2.1) Ziffer 4. 1. Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß ?42 HOAI : Neubau von 2 Hochwasserr?ckhaltema?nahmen, Honorarzone II, anrechenbare Kosten: je ca. 125 000 EUR netto 2. Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß ?42 HOAI: Umbau und Instandsetzung von Bauwerken und Anlagen des Abwasserentsorgung, Honorarzone III, anrechenbare Kosten: ca. 2 800 000 EUR netto ohne Umbauzuschlag / Umbauzuschlag bis Faktor 1,8 gemäß ? 35 HOAI 2009 3. Leistungen für Ingenieurbauwerke gemäß ?42 HOAI: Neubau von Anlagen der Abwasserentsorgung, Honorarzone II, anrechenbare Kosten: ca. 400 000 EUR netto ohne Umbauzuschlag / Umbauzuschlag bis Faktor 1,8 gemäß ? 35 HOAI 2009 Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.5). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht ?berschreiten. Erkl?rt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, 55116 Mainz, DEUTSCHLAND. E-Mail: Vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de. Tel. +49 613116-2234. URL: http://www.mwvlw.rlp.de. Fax +49 613116-2113.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, 55116 Mainz, DEUTSCHLAND. E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de. Tel. +49 613116-2234. URL: http://www.mwvlw.rlp.de. Fax +49 613116-2113.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
5.3.2010.
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