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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau in München (ID:10406737)

Übersicht
DTAD-ID:
10406737
Region:
80538 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Planungsleistungen im Bauwesen , Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen , Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau , Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
LV-Nr. D1870 – Vorfeld West: Generalplanerleistungen für Tief- und Deckenbau, technische Ausrüstung und Baulogistik. Projektbeschreibung: Die Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt im Zuge des...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.02.2015
Frist Angebotsabgabe:
26.02.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Flughafen München GmbH
Nordallee 25, München – Flughafen
Kontaktstelle(n): Flughafen München GmbH – Beschaffung
Zu Händen von: Frau Renate Lohmair
85356 München
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabe@munich-airport.de
Fax: +49 8997561216
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten
Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Festbeauftragung der Beauftragungsblöcke 1 -3.
Beauftragungsblock 1 – Grundlagenermittlung, Bestandserfassung und
Vorplanung
Beauftragungsblock 2 – Entwurfsplanung
Beauftragungsblock 3 – Genehmigungsplanung
Beauftragungsblock 4 – Ausführungsplanung
Beauftragungsblock 5 – Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der
Vergabe
Beauftragungsblock 6 – Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung
Der Auftraggeber behält sich den schrittweisen Abruf weiterer
Beauftragungsblöcke vor. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die
Beauftragung weiterer Beauftragungsblöcke über die voranstehende
Festbeauftragung hinaus besteht auch dann nicht, wenn das Projekt vom
Auftraggeber fortgeführt wird.
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Projektbeschreibung:
Die Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt im Zuge des Baus eines
Flugsteiges für Großflugzeuge am Terminal 1 die bestehenden
Flugbetriebsflächen abzubrechen und mit einer neuen Vorfeldfaltung sowie
der angepassten Infrastruktur (u. a. Befeuerung, Vorfeldbeleuchtung,
Flugbetriebsstoffversorgung, Stromversorgung) an die Bestandsflächen
anzubinden. Vorbereitend hierzu sind Abbruchmaßnahmen von Gebäuden,
befestigten Flächen und technischen Anlagen erforderlich.
Die Leistungen beinhalten u. a.:
— Flugbetriebsflächen in Betonbauweise und Betriebsstraßen mit einer
Gesamtfläche von ca. 140 000 m2
— Entwässerungsanlagen
— Trink-, Löschwasserversorgung sowie Grundwasserableitung
— Flugbetriebsstoffversorgung (Leitungen, Pits, Schächte mit Technischer
Ausrüstung)
— Befeuerung und Rollführungssystem
— IT - Fernmeldetechnik
— Vorfeld-und Außenbeleuchtungsanlagen
— Stromversorgung und Baustromversorgung
— Kameraanlagen
— Zentrale Leittechnik
— Kabelleerrohrsysteme mit Kabelschächten
— Planung der Baustellenlogistik und Steuerung von Baustellenverkehren
Die Realisierung der Maßnahme erfolgt parallel zur Baumaßnahme Flugsteig
und unter laufendem Flugbetrieb auf den angrenzenden Vorfeldflächen. Die
Baustelle befindet sich im eingezäunten Baufeld innerhalb des
sicherheitsempfindlichen Bereiches des Flughafens nach §8 LuftSiG.
Leistungsgegenstand:
Generalplanerleistungen für
— Objektplanung Ingenieurbau in Anlehnung an Anlage 12 zu § 43 Abs. 4 HOAI
2013
— Objektplanung Verkehrsanlage in Anlehnung an Anlage 13 zu § 47 Abs. 2
HOAI 2013
— Fachplanung Tragwerksplanung in Anlehnung an Anlage 14 zu § 51 Abs. 5
HOAI 2013
— Fachplanung Technische Ausrüstung in Anlehnung an Anlage 15 zu § 55 Abs.
3 HOAI 2013
— Baulogistikleistungen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71322000, 71322500, 71330000, 71320000

Erfüllungsort:
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Flughafen München.
NUTS-Code DE21A

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
40757-2015

Vergabenummer:
Aktenzeichen beim Auftraggeber:
LV-Nr. D1870

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
26.2.2015 - 14:00

Ausführungsfrist:
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.7.2015 Abschluss 31.12.2020

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Zahlung:
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Zuschlagskriterien:
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: A) Eigenerklärung des Bewerbers,
aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein
vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels
Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;
bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21
Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur
Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr.
3 SektVO;
dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder keine
Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
ee) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die
Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen
verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5
SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person,
die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt
hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im
Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten
Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO;
ff) dass kein Ausschlussgrund gemäß § 21 Abs. 1 SektVO vorliegt; ein
Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die
Führung der Geschäfte verantwortlich ist, selbst gehandelt hat oder ein
Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das
Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, §
21 Abs. 2 SektVO
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der
Erklärung gemäß III.2.1 Buchstabe a) Fremdbescheinigungen über das
Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern.
b) Der Bewerber hat seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestens
insoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen (z.B. durch Vorlage eines
Organigramms mit den vorhandenen gesellschafts-/ konzernrechtlichen
Verflechtungen sowie Benennung der jeweiligen Geschäftsführungs- und
Aufsichtsorgane), dass er von keiner gesellschafts-/ konzernrechtlichen
oder personellen Verflechtung mit anderen Architektur-/ Ingenieurbüros
oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet sind, im
Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder
künftigen Interessenskonflikt auszulösen.
c) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige
Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines
Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der
Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter
als 3 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die
Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend)
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung
wird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten
Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1.a) sind
keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen
Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens
wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: A) Nachweis einer bestehenden
Haftpflichtversicherung durch mindestens Vorlage der Versicherungspolice
oder einer Bestätigung des Versicherers (Kopien ausreichend); aus den
vorgelegten Unterlagen müssen insbesondere Angaben zur
Versicherungslaufzeit und zu den Deckungssummen für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden hervorgehen. Maklerbestätigungen sind nur ausreichend,
wenn daraus eindeutig der Berechtigung zur Vertretung des Versicherers
hervorgeht. Für die Vertragsabwicklung wird eine Mindestdeckungssumme für
Personen-, Sach- einschließlich Vermögensschäden pauschal je Schadensfall
in Höhe von 2 500 000 EUR gefordert, wobei in jedem Versicherungsjahr
mindestens die vorgenannte Deckungssumme zweifach zur Verfügung stehen
muss. Sofern die bestehende Haftpflichtversicherung diese Summen nicht
abdeckt, hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag zu erklären, dass eine entsprechende Versicherung im
Auftragsfall abgeschlossen wird.
b) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers aufgeteilt für die
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
c) Eigenerklärung über den Umsatz, der auf Leistungen entfällt, die mit
den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, unter Angabe
des Eigenleistungsanteils, aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre. Als vergleichbar angesehen werden Planungsleistungen von
Flugbetriebsflächen und Flughafeninfrastruktur.
Mindestbedingung/en:
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft insgesamt muss in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren insgesamt einen Netto-Umsatz mit
Planungsleistungen von Flugbetriebsflächen und Flughafeninfrastruktur in
Höhe von 500 000 EUR erzielt haben.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung
wird verwiesen.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens
wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: A) Benennung der Anzahl der in den letzten fünf
abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich sowie aktuell
beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert
nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im Geschäftsbereich tätig
sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt.
b) Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens samt Vorlage eines
Organi-gramms (Gliederungsplans) des Unternehmens, insbesondere für die
Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen.
c) Schlüsselpersonal: Der Bewerber hat anzugeben, mit welchen leitenden
und verantwortlichen Mitarbeiterinnen / Mitarbeitern er die nachfolgend
benannten Leistungen/ Aufgaben im Auftragsfall erbringen will:
aa) Projektleitung für sämtliche in dem ausgeschriebenen Auftrag
enthaltenen Planungsleistungen
bb) Leitung „Objektplanung Verkehrsanlagen“
cc) Leitung „Objektplanung Ingenieurbau“
dd) Leitung „Fachplanung Tragwerksplanung“
ee) Leitung „Fachplanungen Technische Ausrüstung“
ff) Leitung „Baustellenlogistik“
Für die Darstellung sind neben der namentlichen Nennung der
Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter Angaben über deren berufliche
Qualifikation, auftragsbezogene Projekterfahrung durch Benennung und
Darstellung von personenbezogenen Referenzen mit Angaben zur
Aufgabenstellung, Funktion und Leistungszeitraum des benannten
Mitarbeiters im jeweiligen Projekt inkl. einer Kurzbeschreibung nach Art,
Umfang und Zeitraum des Projekts allgemein, beruflicher Werdegang sowie
ausdrückliche Angaben zum tatsächlichen Zeitpunkt der Verfügbarkeit im
Auftragsfall zu machen.
Die Benennung des verantwortlichen Ansprechpartners im Auftragsfall ist
grds. bindend. Ein Austausch dieser Personen vor/ nach Auftragsvergabe
bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher
fachlicher Qualifikation erteilt wird. Ein Austausch der benannten Person
während des Vergabeverfahrens erfordert ggf. eine erneute Eignungsprüfung
und kann u.U. zum (nachträglichen) Ausschluss vom weiteren Verfahren
führen.
d) Nachweis zu realisierten Referenzprojekten aus den vor der
Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 84 Monaten (seit
01/2008), bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen
Leistung (vgl. Ziffer II.1.5 und II.2 der vorliegenden Bekanntmachung)
vergleichbare Leistungen (Planungsleistungen von Flugbetriebsflächen und
Flughafeninfrastruktur) durchgeführt wurden. Erwartet werden folgende
Angaben für jedes Referenzprojekt:
aa) Name des Auftraggebers und Kontaktdaten, Bezeichnung und Standort der
Referenz
bb) Angabe des ausführenden Standorts des Bewerbers / Mitglieds der
Bewerbergemeinschaft
cc) Zeitraum der Leistungserbringung
dd) Kurzbeschreibung des Umfangs der Referenz insbesondere mit folgenden
Angaben zu
— Netto-Baukosten des Projektes in ca. TEUR
— Komplexität des Projekt (Einstufung nach HOAI-Honorarzonen)
— Art der Baumaßnahme
— Größe der Flugbetriebsfläche (sofern einschlägig)
ee) Art und Umfang der erbrachten Planungsleistungen:
— Schwerpunkt der Aufgabenstellung innerhalb des Projektes
(Kurzbeschreibung) und Angabe, ob Tätigkeit als Generalplaner.
— beauftragte und bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Objektplanung
Verkehrsanlage
— beauftragte und bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Objektplanung
Ingenieurbau
— beauftragte und bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Fachplanung
Tragwerksplanung
— beauftragte und bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Fachplanung Technische
Ausrüstung
— Form der Leistungserbringung (festangestellte / freie Mitarbeiter;
Eigenleistung, Subunternehmereinsatz, in Kooperation mit Dritten,
Arbeitsgemeinschaft; jeweils mit Umfang)
ff) Besondere Umstände der Leistungserbringung:
— laufender Betrieb
— Bauen im Bestand
— Bauen im Sicherheitsbereich oder unter vergleichbaren Beschränkungen des
Zutritts;
Mindestanforderungen:
Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen
für den Zeitraum der letzten 84 Monate (seit 01/2008) mindestens zwei
Referenzprojekte nachweisen, die jeweils sämtliche folgende Anforderungen
erfüllen:
— Generalplanerleistungen bei der Planung von Flugbetriebsflächen und
Flughafeninfrastrukturmaßnahmen
— Projektbeginn ab 01/2008
— Projektstand: fertig gestellt oder weitgehend realisiert.
— Netto-Baukosten des Projektes von mindestens 5 000 000 EUR
Bei einem Teilnahmeantrag durch eine Bewerbergemeinschaft müssen die
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mindestens einen gemeinsamen
Referenzauftrag vorweisen können, der den o.g. Anforderungen genügt.
Soweit der Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf
die Referenzen eines vorgesehenen Nachunternehmers verweist, muss er/sie
zumindest einen gemeinsam mit diesem Nachunternehmen durchgeführten
Referenzauftrag vorweisen können, der den o.g. Anforderungen genügt.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung
wird verwiesen.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens
wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Zugelassen sind alle Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und über die
erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs.
3 VOF. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines
Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche
Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der
oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die
Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische
Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer
Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und
sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne
benennen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortlich sind: ja

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige
Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft
einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss
eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag - und zusätzlich zum vorgesehenen Bewerbungsbogen -
eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches
die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene
Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der
Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Sind den Vergabeunterlagen zu
entnehmen.
Zusätzliche Angaben:
A) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird
ein Ver-handlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der
Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt.
b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
aa) Bewerbergemeinschaften:
Die unter Ziffer III. 2.1 bis Ziffer III. 2.3 c) der vorliegenden
Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der
Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
(Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft
für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer
III.2.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung genannten
Eignungsvoraussetzungen (Referenzangaben) sind bei Vorliegen einer
Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen
auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb
der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen.
Für die Bewerbergemeinschaft ist darzustellen, wie die Aufteilung der
Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist (Benennung des
Schlüsselpersonals).
Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer
Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3 der vorliegenden
Bekanntmachung hingewiesen.
bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter:
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften)
oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner
finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf
Dritte zu berufen, so muss er mit seiner Bewerbung – zusätzlich zum
Bewerbungsbogen nach Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung - die
entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren
Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die
entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird.
Die unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 der vorliegenden Bekanntmachung
benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen,
wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen für die
Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber
oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum
Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft.
cc) Subunternehmer:
Beabsichtigt der Bewerber im Auftragsfall die Hinzuziehung von
Subunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen
Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieser Subplaner berufen
(vgl. Ziffer VI.3 b) bb) der vorliegenden Bekanntmachung), so hat er
bereits in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von
diesen Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die
vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und für diese die
Eignungsnachweise entsprechend oben Ziffer VI.3. b), bb), bereits mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner – zusätzlich zum
Bewerbungsbogen nach Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung - die
rechtsverbindliche Erklärung der benannten Subunternehmer über deren
Zusicherung, im Fall der Beauftragung des Bewerbers die erklärten
Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zu erbringen.
c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache
einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.
d) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen
Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der
Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist bei der
Kontaktstelle nach Ziffer I.1 der vorliegenden Be-kanntmachung in Textform
anzufordern. Es sind in der Anforderung zwei E-Mail-Adressen zu benennen,
an die der Bewerbungsbogen zu übermitteln ist. Nur die Informationen
entsprechend der voranstehenden Vorgaben (Bewerbungsbogen einschließlich
dort erwähnter Anlagen) werden für die Auswahl der Bewerber, die zur
Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, berücksichtigt. Darüber
hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren
Eingang gemäß Ziffer IV.3.4 im verschlossenen Umschlag unter Angabe der
Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1 eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis
„Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren D1870 – Vorfeld West
Generalplanerleistungen für Tief- und Deckenbau, technische Ausrüstung und
Baulogistik“ zu versehen. Die Teilnahmeanträge können bei persönlicher
Abgabe bei der Kontaktstelle gem. Ziffer I.1 ausschließlich während der
Geschäftszeiten abgegeben werden. Eine Verweisung auf etwaige frühere
Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig.
Die vom Bewerber erstellten Bewerbungsunterlagen sind zusätzlich zur
Papierfassung in digitaler Form als pdf-Files auf CD-ROM abzugeben. Für
Wertungen der Bewerbungsunterlagen ist gleichwohl ausschließlich die
schriftliche Bewerbung gültig und maßgeblich.
e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs:
aa) Formelle Prüfung der Teilnahmeanträge:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge
zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor,
nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern.
Ein Anspruch des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft auf Nachforderung
fehlender Nachweise und Erklärungen besteht nicht. Teilnahmeanträge, die -
auch nach Ablauf einer ggf. gesetzten Nachfrist - unvollständig sind,
werden nicht berücksichtigt.
Inhaltliche Defizite vorgelegter Nachweise und Erklärungen führen bei der
formellen Prüfung nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags,
sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung
(nachfolgend bb)) berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichen
Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten
Grundsätze Abwertungen zur Folge.
Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung
der unter Ziffer III.2 der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten
Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung
geforderten Angaben und Erklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen
Erklärungen und Nachweisen inhaltlich übereinstimmen.
bb) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen
Mindestvorgaben sowie auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung
Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach
Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise, s.o.) inhaltlich darauf
prüfen, ob die in Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden
Bekanntmachung ggf. enthaltenen Mindestvorgaben eingehalten werden. Auf
Ziffer VI.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
Teilnahmeanträge, welche nicht den Nachweis der Eignung im Sinne der
Ziffer III.2 einhalten, werden nicht berücksichtigt.
cc) Bewertung der Teilnahmeanträge
Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl grundsätzlich geeigneter
Bewerber höchstens 8 Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe
auffordern.
Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr
Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen
erfüllen, als vom Auftraggeber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert
werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots
einzuladenden Bewerber auswählen, welche die maßgeblichen
Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen.
Diese Auswahl erfolgt anhand der Angaben zur wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit gem. Ziffer III.2.2) und der Angaben zur
Referenzlage gem. Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung. Dabei werden nur die
Referenzen der letzten 84 Monate betrachtet, die die Anforderungen an die
Vergleichbarkeit nach Ziffer III.2.3 erfüllen.
Es werden diejenigen Bewerber / Bewerbergemeinschaften am weiteren
Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den
vorgelegten Angaben / Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren
Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden
Leistungen vertragsgerecht zu erbringen.
Zur Bewertung der Teilnahmeanträge wird der Auftraggeber die folgende
Bewertungsmatrix verwenden. Jeder Bewerber / jede Bewerbergemeinschaft
kann maximal 1000 Punkte erreichen. Ausschlaggebend ist das eingeplante
Schlüsselper-sonal gemäß Ziffer III.2.3 Buchstabe c) sowie die
Referenzlage gemäß Ziffer III.2.3 Buchstabe d). Von diesen 1000 Punkten
entfallen:
maximal 300 Punkte auf die Bewertung des benannten Schlüsselpersonals gem.
Ziffer III.2.3 c), wobei auf die Angaben zur Projektleitung gemäß Ziffer
III.2.3 c) aa) 150 Punkte und auf die Angaben zum sonstigen
Schlüsselpersonal gemäß Ziffer III.2.3 c) bb) bis ff) 150 Punkte
entfallen.
maximal 700 Punkte auf die Bewertung der Referenzangaben nach Ziffer
III.2.3. d). Im Einzelnen werden die Referenzen wie folgt bewertet:
(1) Kurzbeschreibung des Projekts (max. 150 Punkte) im Hinblick auf
Komplexität und Vergleichbarkeit mit dem geplanten Projekt
(2) Art und Umfang der erbrachten Planungsleistungen (max. 400 Punkte)
— bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Objektplanung Verkehrsanlage (max. 75
Punkte für alle Referenzangaben)
— bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Objektplanung Ingenieurbau (max. 75
Punkte für alle Referenzangaben)
— bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Fachplanung Tragwerksplanung (max. 75
Punkte für alle Referenzangaben)
— bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Fachplanung Technische Ausrüstung (max.
75 Punkte für alle Referenzangaben)
— Leistungserbringung als vollständige Eigenleistung, mit Subunternehmern
oder in Kooperation mit anderen Büros/Firmen (max. 50 Punkte bei 50 %
Eigenleistungsanteil)
— Leistungserbringung mit festangestellten oder freien Mitarbeitern (max.
50 Punkte bei 100 %-igen Einsatz von festangestellten Mitarbeitern)
(3) Besondere Umstände der Leistungserbringung (max. 150 Punkte)
— laufender Betrieb (max. 50 Punkte für alle Referenzangaben)
— Bauen im Bestand (max. 50 Punkte für alle Referenzangaben)
— Bauen im Sicherheitsbereich oder unter vergleichbaren Beschränkungen des
Zutritts (max. 50 Punkte für alle Referenzangaben)
Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die einzelnen nach Ziffer
III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und
Erklärungen bewertet. Die Bewertung wird anhand des nachfolgenden
Bewertungsmaßstabes erfolgen:
— 5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und
uneingeschränkt,
— 4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen
aufweisen,
— 3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und
Schwächen aufweisen,
— 2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen
aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum
jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen,
— 1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen
aufweisen,
— 0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum
jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind,
oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen
Merkmal keine wertungsfähigen Angaben.
Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jeden Nachweis oder jede
Erklärung erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem
bei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl
entsprechend der prozentualen Gewichtung erzielt werden kann.
Eine konkrete Bewertungsmatrix ist zum Zeitpunkt des Versandes der
vorliegenden Bekanntmachung noch nicht erstellt worden. Der Auftraggeber
behält sich vor, einzelne Aspekte einer Eignungsvoraussetzung jeweils
gesondert zu gewichten.
f) Die in Ziffer II.3 enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt
der Anpassung und Aktualisierung.
g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge
zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich
die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung.
h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im
Besitz des Auftraggebers.
i) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens
12.02.2015 / 14.00 Uhr in schriftlicher Form bei der Kontaktstelle gemäß
Ziffer I.1 vorliegen.
j) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die
Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich
wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen
nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben
wiedergegeben wird.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl
von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren
einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer
Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das
vorliegende Vergabeverfahren einzustellen.
l) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe
eines Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in
formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingend
ausschließen, die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich
aufgeführten Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen,
in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht, nicht
ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt
sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßem
Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle
eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen
Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder
eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch
mehrfach, zu betreiben. Der Auftraggeber wird mit denjenigen Bietern
Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss
hinreichend aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend
mit sämtlichen Bietern, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben,
auch Vertragsverhandlungen geführt werden. Der Auftraggeber behält sich
vor, während des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung
verbleibenden Bieter auf der Grundlage der vorab benannten
Zuschlagskriterien samt deren Gewichtung phasenweise zu verringern.

Sonstiges
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30.1.2015
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
die Rügeobliegenheiten nach § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein
Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere
unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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