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Ausschreibung - Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau in München-Flughafen (ID:10986503)

Auftragsdaten
Titel:
Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
DTAD-ID:
10986503
Region:
85356 München-Flughafen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
19.08.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt die Verbesserung der landseitigen Schienenanbindung des Flughafens von Osten durch die S-Bahnlinie über Erding im Zuge des „Erdinger Ringschlusses“ herzustellen. Hierzu soll der bereits unter den Flughafenanlagen im Rohbau bestehende S-Bahntunnel in Richtung Osten bis zur zukünftigen Flughafengrenze verlängert werden. Die Leistungen des Generalplaners beinhalten die Planungen für das Tunnelbauwerk, den Rückbau und Wiederherstellung der im Betrieb befindlichen Flugbetriebsflächen einschl. der technischen Ausrüstung, die Planung des öffentlichen Verkehrswegenetzes sowie die Planung der Baustellenlogistik. Durch den Generalplaner sind folgende Planungsleistungen zu erbringen: 1. Objektplanung Ingenieurbauwerke in Anlehnung an § 43 HOAI 2013 in Verbindung mit Anlage 12, u. a. für — 2-gleisiger Streckentunnel mit einer Länge von ca. 1 800 m einschl. Anbindung an das Bestandsbauwerk sowie Abzweigbauwerk und Trogbauwerk mit Tunnelportal — Kabelleerrohrtrassen — Trink- und Löschwasserversorgung — Abwasserbeseitigung (Regen-, Benzin- und Schmutzwasserentsorgung) 2. Objektplanung Verkehrsanlagen in Anlehnung an § 47 HOAI 2013 in Verbindung mit Anlage 13, u. a. für: — Flugbetriebsflächen ca. 15 000 m² — außerörtliche Straßen, Wege und Plätze (Rettungsplätze) 3. Tragwerksplanung in Anlehnung an § 51 HOAI 2013 in Verbindung mit Anlage 14, u. a. für: — Böschungssicherungen und Verbaumaßnahmen — Tunnelbauwerk — Schacht- und Kanalbauwerke 4. Fachplanung Technische Ausrüstung in Anlehnung an § 55 HOAI 2013 in Verbindung mit Anlage 15 u. a. für: — Befeuerungsanlagen, Steuerung der Befeuerung, Rollführungssystem — Vorfeld- und Außenbeleuchtungsanlagen — Strom- und Notstromversorgung, Baustromversorgung — IT- und Fernmeldetechnik — Gebäudeautomation — Stromversorgung und Baustromversorgung 5. Planungsleistungen für Baulogistik u. a. für: — Baustellenlogistik und Steuerung von Baustellenverkehren Die Realisierung der Maßnahme erfolgt in Teilbereichen auf bestehenden Vorfeldflächen und Rollwegen. Die Baustelle befindet sich zum Teil im eingezäunten Baufeld innerhalb des sicherheitsempfindlichen Bereiches des Flughafens nach §8 LuftSiG. Im Zuge des 98. Änderungsplanfeststellungsbeschlusses und darüber hinaus wurden bereits Teilleistungen der Entwurfsplanung für das Ingenieurbauwerk Tunnelbauwerk erstellt. Die Planungen der eisenbahntechnischen Anlagen sind nicht Gegenstand der Generalplanerleistungen.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Planungsleistungen im Bauwesen , Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen , Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau , Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  257520-2015

Auftragsbekanntmachung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Flughafen München GmbH
Nordallee 25, München – Flughafen
Zu Händen von: Frau Renate Lohmair
85356 München
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabe@munich-airport.de
Fax: +49 8997561216
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.munich-airport.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
LV-Nr. D1933 – S-Bahntunnel „Erdinger Ringschluss“, Generalplanerleistungen für Objektplanungen Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung, Fachplanungen Technische Ausrüstung und Baustellenlogistik.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Flughafen München. NUTS-Code DE21A
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt die Verbesserung der landseitigen Schienenanbindung des Flughafens von Osten durch die S-Bahnlinie über Erding im Zuge des „Erdinger Ringschlusses“ herzustellen. Hierzu soll der bereits unter den Flughafenanlagen im Rohbau bestehende S-Bahntunnel in Richtung Osten bis zur zukünftigen Flughafengrenze verlängert werden. Die Leistungen des Generalplaners beinhalten die Planungen für das Tunnelbauwerk, den Rückbau und Wiederherstellung der im Betrieb befindlichen Flugbetriebsflächen einschl. der technischen Ausrüstung, die Planung des öffentlichen Verkehrswegenetzes sowie die Planung der Baustellenlogistik. Durch den Generalplaner sind folgende Planungsleistungen zu erbringen: 1. Objektplanung Ingenieurbauwerke in Anlehnung an § 43 HOAI 2013 in Verbindung mit Anlage 12, u. a. für — 2-gleisiger Streckentunnel mit einer Länge von ca. 1 800 m einschl. Anbindung an das Bestandsbauwerk sowie Abzweigbauwerk und Trogbauwerk mit Tunnelportal — Kabelleerrohrtrassen — Trink- und Löschwasserversorgung — Abwasserbeseitigung (Regen-, Benzin- und Schmutzwasserentsorgung) 2. Objektplanung Verkehrsanlagen in Anlehnung an § 47 HOAI 2013 in Verbindung mit Anlage 13, u. a. für: — Flugbetriebsflächen ca. 15 000 m² — außerörtliche Straßen, Wege und Plätze (Rettungsplätze) 3. Tragwerksplanung in Anlehnung an § 51 HOAI 2013 in Verbindung mit Anlage 14, u. a. für: — Böschungssicherungen und Verbaumaßnahmen — Tunnelbauwerk — Schacht- und Kanalbauwerke 4. Fachplanung Technische Ausrüstung in Anlehnung an § 55 HOAI 2013 in Verbindung mit Anlage 15 u. a. für: — Befeuerungsanlagen, Steuerung der Befeuerung, Rollführungssystem — Vorfeld- und Außenbeleuchtungsanlagen — Strom- und Notstromversorgung, Baustromversorgung — IT- und Fernmeldetechnik — Gebäudeautomation — Stromversorgung und Baustromversorgung 5. Planungsleistungen für Baulogistik u. a. für: — Baustellenlogistik und Steuerung von Baustellenverkehren Die Realisierung der Maßnahme erfolgt in Teilbereichen auf bestehenden Vorfeldflächen und Rollwegen. Die Baustelle befindet sich zum Teil im eingezäunten Baufeld innerhalb des sicherheitsempfindlichen Bereiches des Flughafens nach §8 LuftSiG. Im Zuge des 98. Änderungsplanfeststellungsbeschlusses und darüber hinaus wurden bereits Teilleistungen der Entwurfsplanung für das Ingenieurbauwerk Tunnelbauwerk erstellt. Die Planungen der eisenbahntechnischen Anlagen sind nicht Gegenstand der Generalplanerleistungen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71322000, 71322500, 71330000, 71320000 Beschreibung: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau. Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen. Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen. Planungsleistungen im Bauwesen.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Festbeauftragung der Beauftragungsblöcke 1-3: Beauftragungsblock 1 – Grundlagenermittlung Beauftragungsblock 2 – Vorplanung Beauftragungsblock 3 – Entwurfsplanung Beauftragungsblock 4 – Genehmigungsplanung Der Auftraggeber behält sich den Abruf des Beauftragungsblocks 4 vor. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung des Beauftragungsblocks 4 über die voranstehende Festbeauftragung hinaus besteht auch dann nicht, wenn das Projekt vom Auftraggeber fortgeführt wird.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Abrufoption für die nachfolgende Leistungsphase zum Beauftragungsblock 4 (s. oben Ziffer II.2.1)).
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Beginn 01.01.2016 Abschluss 31.12.2016
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag – und zusätzlich zum vorgesehenen Bewerbungsbogen – eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Eigenerklärung des Bewerbers, aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO; bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO; cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO; dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder keine Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO; ee) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO; ff) dass kein Ausschlussgrund gemäß § 21 Abs. 1 SektVO vorliegt; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich ist, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung gemäß III.2.1) Buchstabe a) Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern. b) Der Bewerber hat seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestens insoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen (z. B. durch Vorlage eines Organigramms mit den vorhandenen gesellschafts-/konzernrechtlichen Verflechtungen sowie Benennung der jeweiligen Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane), dass er von keiner gesellschafts-/konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mit anderen Architektur-/Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenskonflikt auszulösen. c) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 3 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend) Auf Ziffer VI.3) b) und Ziffer VI.3) e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1) a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung durch mindestens Vorlage der Versicherungspolice oder einer Bestätigung des Versicherers (Kopien ausreichend); aus den vorgelegten Unterlagen müssen insbesondere Angaben zur Versicherungslaufzeit und zu den Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden hervorgehen. Maklerbestätigungen sind nur ausreichend, wenn daraus eindeutig der Berechtigung zur Vertretung des Versicherers hervorgeht. Für die Vertragsabwicklung wird eine Mindestdeckungssumme für Personen-, Sach- einschließlich Vermögensschäden pauschal je Schadensfall in Höhe von 2 500 000 EUR gefordert, wobei in jedem Versicherungsjahr mindestens die vorgenannte Deckungssumme zweifach zur Verfügung stehen muss. Sofern die bestehende Haftpflichtversicherung diese Summen nicht abdeckt, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag zu erklären, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. b) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers aufgeteilt für die letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre. c) Eigenerklärung über den Umsatz, der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, unter Angabe des Eigenleistungsanteils, aufgeteilt für die letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahre. Als vergleichbar angesehen werden Planungsleistungen von Tunnelbauwerken für Eisenbahnanlagen. Auf Ziffer VI.3) b) und Ziffer VI.3) e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Benennung der Anzahl der in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich sowie aktuell beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt. b) Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens samt Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen. c) Schlüsselpersonal: Der Bewerber hat anzugeben, mit welchen leitenden und verantwortlichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern er die nachfolgend benannten Leistungen/ Aufgaben im Auftragsfall erbringen will: aa) Projektleitung für sämtliche in dem ausgeschriebenen Auftrag enthaltenen Planungsleistungen bb) Planungskoordinator cc) Leitung „Objektplanung Ingenieurbau“ dd) Leitung „Objektplanung Verkehrsanlagen“ ee) Leitung „Fachplanung Tragwerksplanung“ ff) Leitung „Fachplanungen Technische Ausrüstung“ gg) Leitung „Baustellenlogistik“ Für die Darstellung sind neben der namentlichen Nennung der Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter Angaben über deren berufliche Qualifikation, auftragsbezogene Projekterfahrung durch Benennung und Darstellung von personenbezogenen Referenzen mit Angaben zur Aufgabenstellung, Funktion und Leistungszeitraum des benannten Mitarbeiters im jeweiligen Projekt inkl. einer Kurzbeschreibung nach Art, Umfang und Zeitraum des Projekts allgemein, beruflicher Werdegang sowie ausdrückliche Angaben zum tatsächlichen Zeitpunkt der Verfügbarkeit im Auftragsfall zu machen. Die Benennung des verantwortlichen Ansprechpartners im Auftragsfall ist grds. bindend. Ein Austausch dieser Personen vor/ nach Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Ein Austausch der benannten Person während des Vergabeverfahrens erfordert ggf. eine erneute Eignungsprüfung und kann u. U. zum (nachträglichen) Ausschluss vom weiteren Verfahren führen. d) Nachweis zu realisierten bzw. in Realisierung befindlichen Referenzprojekten aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 60 Monaten (seit 07/2010), bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Ziffer II.1.5) und II.2) der vorliegenden Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt: aa) Name des Auftraggebers und Kontaktdaten bb) Angabe des ausführenden Standorts des Bewerbers/Mitglieds der Bewerbergemeinschaft cc) Zeitraum der Leistungserbringung dd) Kurzbeschreibung des Umfangs der Referenz insbesondere mit folgenden Angaben zu — Netto-Baukosten des Projektes in ca. TEUR — Komplexität des Projekt (Einstufung nach HOAI-Honorarzonen) — Art der Baumaßnahme ee) Art und Umfang der erbrachten Planungsleistungen, insbesondere mit folgenden Angaben zu: — Schwerpunkt der Aufgabenstellung innerhalb des Projektes (Kurzbeschreibung) — beauftragte und bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Objektplanung Ingenieurbau — beauftragte und bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Objektplanung Verkehrsanlagen — beauftragte und bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Fachplanung Tragwerksplanung — beauftragte und bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Fachplanung Technische Ausrüstung — Form der Leistungserbringung (festangestellte/freie Mitarbeiter; Eigenleistung, Subunternehmereinsatz, in Kooperation mit Dritten, Arbeitsgemeinschaft; jeweils mit Umfang) ff) Besondere Umstände der Leistungserbringung, — laufender Betrieb, — Bauen im Bestand, — Bauen im Sicherheitsbereich oder unter vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts; Mindestanforderungen: Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen für den Zeitraum der letzten 60 Monate (seit 07/2010) mindestens zwei Referenzprojekte nachweisen, die jeweils sämtliche folgende Anforderungen erfüllen: — Planungsleistungen Objektplanung Ingenieurbau, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung von Tunnelbauwerken für Eisenbahnanlagen — Projektbeginn ab 07/2010 Bei einem Teilnahmeantrag durch eine Bewerbergemeinschaft müssen die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mindestens einen gemeinsamen Referenzauftrag vorweisen können, der den o. g. Anforderungen genügt, sofern die genannten Anforderungen nur durch eine Zusammenschau der Referenzlagen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft erfüllt sind. Soweit der Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf die Referenzen eines vorgesehenen Nachunternehmers verweist, muss er/sie zumindest einen gemeinsam mit diesem Nachunternehmen durchgeführten Referenzauftrag vorweisen können, der den o. g. Anforderungen genügt. Auf Ziffer VI.3) b) und Ziffer VI.3) e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Zugelassen sind alle Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
LV-Nr. D1933
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
19.08.2015 - 14:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
a) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt. b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: aa) Bewerbergemeinschaften: Die unter Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3) c) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer III.2.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen (Referenzangaben) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen. Für die Bewerbergemeinschaft ist darzustellen, wie die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist (Benennung des Schlüsselpersonals). Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen. bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften) oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte zu berufen, so muss er mit seiner Bewerbung – zusätzlich zum Bewerbungsbogen nach Ziffer VI.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung – die entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft. cc) Subunternehmer: Beabsichtigt der Bewerber im Auftragsfall die Hinzuziehung von Subunternehmern und möchte sich der Bewerber zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit auf die Leistungsfähigkeit dieser Subplaner berufen (vgl. Ziffer VI.3) b) bb) der vorliegenden Bekanntmachung), so hat er bereits in seinem Teilnahmeantrag anzugeben, welche Leistungsbereiche von diesen Subunternehmern übernommen werden sollen; ferner sind die vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und für diese die Eignungsnachweise entsprechend oben Ziffer VI.3) b), bb), bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegen ist ferner – zusätzlich zum Bewerbungsbogen nach Ziffer VI.3) d) der vorliegenden Bekanntmachung – die rechtsverbindliche Erklärung der benannten Subunternehmer über deren Zusicherung, im Fall der Beauftragung des Bewerbers die erklärten Subunternehmerleistungen als Subunternehmer zu erbringen. c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. d) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist bei der Kontaktstelle nach Ziffer I.1) der vorliegenden Bekanntmachung in Textform anzufordern. Es sind in der Anforderung 2 E-Mail-Adressen zu benennen, an die der Bewerbungsbogen zu übermitteln ist. Nur die Informationen entsprechend der voranstehenden Vorgaben (Bewerbungsbogen einschließlich dort erwähnter Anlagen) werden für die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren D1933 – S-Bahntunnel ‚Erdinger Ringschluss‘, Generalplanerleistungen für Objektplanungen Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung, Fachplanungen Technische Ausrüstung und Baustellenlogistik“ zu versehen. Die Teilnahmeanträge können bei persönlicher Abgabe bei der Kontaktstelle gem. Ziffer I.1) ausschließlich während der Geschäftszeiten abgegeben werden. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Die vom Bewerber erstellten Bewerbungsunterlagen sind zusätzlich zur Papierfassung in digitaler Form als PDF-Files auf CD-ROM abzugeben. Für Wertungen der Bewerbungsunterlagen ist gleichwohl ausschließlich die schriftliche Bewerbung gültig und maßgeblich. e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: aa) Formelle Prüfung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Ein Anspruch des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft auf Nachforderung fehlender Nachweise und Erklärungen besteht nicht. Teilnahmeanträge, die – auch nach Ablauf einer ggf. gesetzten Nachfrist – unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt. Inhaltliche Defizite vorgelegter Nachweise und Erklärungen führen bei der formellen Prüfung nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung (nachfolgend bb)) berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichen Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten Grundsätze Abwertungen zur Folge. Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.2) der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angaben und Erklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen Erklärungen und Nachweisen inhaltlich übereinstimmen. bb) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen Mindestvorgaben sowie auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise, s. o.) inhaltlich darauf prüfen, ob die in Ziffer III.2.1) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung ggf. enthaltenen Mindestvorgaben eingehalten werden. Auf Ziffer VI.3) b) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Teilnahmeanträge, welche nicht den Nachweis der Eignung im Sinne der Ziffer III.2) einhalten, werden nicht berücksichtigt. cc) Bewertung der Teilnahmeanträge Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl grundsätzlich geeigneter Bewerber höchstens 7 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe auffordern. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, als vom Auftraggeber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche die maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Bewertung der Teilnahmeanträge wird der Auftraggeber die folgende Bewertungsmatrix verwenden. Jeder Bewerber/jede Bewerbergemeinschaft kann maximal 1 000 Punkte erreichen. Ausschlaggebend ist das eingeplante Schlüsselpersonal gemäß Ziffer III.2.3) Buchstabe c) sowie die Referenzlage gemäß Ziffer III.2.3) Buchstabe d). Von diesen 1 000 Punkten entfallen: maximal 300 Punkte auf die Bewertung des benannten Schlüsselpersonals gem. Ziffer III.2.3) c), wobei auf die Angaben zur Projektleitung gemäß Ziffer III.2.3) c) aa) 150 Punkte und auf die Angaben zum sonstigen Schlüsselpersonal gemäß Ziffer III.2.3) c) bb) bis gg) 150 Punkte entfallen. maximal 700 Punkte auf die Bewertung der Referenzangaben nach Ziffer III.2.3) d). Im Einzelnen werden die Referenzen wie folgt bewertet: (1) Kurzbeschreibung des Projekts (max. 200 Punkte) im Hinblick auf Komplexität und Vergleichbarkeit mit dem geplanten Projekt (2) Art und Umfang der erbrachten Planungsleistungen (max. 425 Punkte) — bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Objektplanung Verkehrsanlage (max. 50 Punkte für alle Referenzangaben) — bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Objektplanung Ingenieurbau (max. 150 Punkte für alle Referenzangaben) — bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Fachplanung Tragwerksplanung (max. 150 Punkte für alle Referenzangaben) — bearbeitete HOAI-Leistungsphasen Fachplanung Technische Ausrüstung (max. 50 Punkte für alle Referenzangaben) — bearbeitete Planungsleistungen Baustellenlogistik (max. 25 Punkte für alle Referenzangaben) (3) Besondere Umstände der Leistungserbringung (max. 75 Punkte) — laufender Betrieb (max. 25 Punkte für alle Referenzangaben) — Bauen im Bestand (max. 25 Punkte für alle Referenzangaben) — Bauen im Sicherheitsbereich oder unter vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts (max. 25 Punkte für alle Referenzangaben) Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die einzelnen nach Ziffer III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen bewertet. Die Bewertung wird anhand des nachfolgenden Bewertungsmaßstabes erfolgen: — 5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und uneingeschränkt, — 4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen, — 3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und Schwächen aufweisen, — 2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen, — 1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen aufweisen, — 0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind, oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal keine wertungsfähigen Angaben. Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jeden Nachweis oder jede Erklärung erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem bei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl entsprechend der prozentualen Gewichtung erzielt werden kann. Eine konkrete Bewertungsmatrix ist zum Zeitpunkt des Versandes der vorliegenden Bekanntmachung noch nicht erstellt worden. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Aspekte einer Eignungsvoraussetzung jeweils gesondert zu gewichten. f) Die in Ziffer II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung. h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. i) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 4.8.2015 in schriftlicher Form bei der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) vorliegen. j) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. l) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingend ausschließen, die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich aufgeführten Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht, nicht ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, zu betreiben. Der Auftraggeber wird mit denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend mit sämtlichen Bietern, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, auch Vertragsverhandlungen geführt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter auf der Grundlage der vorab benannten Zuschlagskriterien samt deren Gewichtung phasenweise zu verringern.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern Maximilianstraße 39 München 80538 Deutschland
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Rügeobliegenheiten nach § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Wie oben, Ziffer VI.4.1) null null null
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17.07.2015
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