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Ausschreibung - Teile für Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotiven oder rollendes Material; Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung in Nürnberg (ID:10538804)

Übersicht
DTAD-ID:
10538804
Region:
90429 Nürnberg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Eisenbahn-, Straßenbahnlokomotiven, rollendes Material, Ersatzteile
CPV-Codes:
Schienenfahrzeuge , Teile für Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotiven oder rollendes Material; Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Herstellung, Lieferung und Inbetriebsetzung von gemäß BOStrab zugelassenen und für den Fahrgastbetrieb einsatzbereiten RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systemen für 21 Vier-Wagen-Gliederzüge...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
10.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Am Plärrer 43
Zu Händen von: Bruno Zenkel
90429 Nürnberg
DEUTSCHLAND
E-Mail: bruno.zenkel@vag.de
Fax: +49 9118028858421
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.vag.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
I.2) Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Beschaffung des RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-System für 21 neue U-Bahn-Fahrzeuge.

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Herstellung, Lieferung und Inbetriebsetzung von gemäß BOStrab zugelassenen und für den Fahrgastbetrieb einsatzbereiten RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systemen für 21 Vier-Wagen-Gliederzüge vom Typ G1 für den Einsatz im U-Bahn-Netz der Verkehrs-AG Nürnberg.
Die Ausschreibung umfasst neben dem RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-System für 21 U- Bahn-Fahrzeuge ein (1 Stück) weiteres, komplettes RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-System G1 zur Ausstattung eines „Test- und Inbetriebsetzungszuges“, die insbesondere für umfassende und übergreifende Integrations- und Funktionstests vorgesehen ist. Diese Testausrüstung wird dauerhaft beim AG bestehen bleiben, um Betriebsprozesse wie z. B. Änderungs-, Test-, Zulassungs- und Release-Management auch während und nach der Mängelanspruchsfrist zu ermöglichen.
Zusätzlich sind folgende weitere Optionen anzubieten:
Bedarfslos 1:
RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systeme für 6 weitere U-Bahn-Fahrzeuge G1
Bedarfslos 2:
RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systeme für 7 weitere U-Bahn-Fahrzeuge G1
Bedarfslos 3:
RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systeme für 6 weitere Doppeltriebwagen DT3, funktional weitgehend identisch zum G1
Die Neufahrzeuge vom Typ G1 sollen die folgenden fahrzeugspezifischen Eckdaten erfüllen:
- Fahrzeugart: kurzgekuppelter, durchgängiger Zweirichtungs-Vier-Triebwagen-Gliederzug
- Fahrzeuglänge über Kupplung: ca. 75 m
- Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
- der Vier-Wagen-Gliederzug soll im Werkstattbereich ohne Fahrgäste als leicht trennbare und eigenständig fahrbare Zwei-Wagen-Einheiten (Halbzug) ausgeführt werden.
Weitere Anforderungen an das RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-System sind dem Lastenheft zu entnehmen, welches mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt wird.
Neben der Lieferung des RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systems wird der Auftragnehmer auch für weitere unterstützende Leistungen verantwortlich sein, so insbesondere für die Lieferung einer Erstausstattung von Ersatzteilen, die Lieferung einer vollständigen deutschsprachigen Dokumentation, die Durchführung der Einweisung zu allen Liefergegenständen und der notwendigen Schulungen, die Lieferung aller erforderlichen Hilfsmittel, Auswerte-/ Diagnosesoftware und Spezialwerkzeuge zur Prüfung, Wartung, Reparatur und für den laufenden Betrieb des RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systems, sowie für die Einrichtung eines Obsoleszenzmanagementsystems für die langfristige Sicherstellung der Ersatzteilversorgung und einer hohen Verfügbarkeit der RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systems.
Für spätere Nachrüstungen und Umbauten muss sich der Auftragnehmer verpflichten alle Schnittstellen ausreichend zu beschreiben bzw. offen zu legen.
Um einen einwandfreien und wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten, muss das RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-System, mit den für die Fahrzeuge bereits eingerichteten Service- und Wartungseinrichtungen sowie mit dem bereits bestehenden U-Bahn-Netz kompatibel sein.
Bei den Bestands-Personenfahrzeugen handelt es sich um kurzgekuppelte U-Bahn-Doppeltriebwagen des Typs DT1, DT2, DT3 und DT3-F (siehe Bedarfslos 3).
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
34630000, 34620000
Beschreibung:
Teile für Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotiven oder rollendes Material; Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung.
Schienenfahrzeuge.

II.2.2) Information about options
Options: yes
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber wird, sofern die Fahrzeugersatzstrategie und das Verkehrsaufkommen es erfordern, bis zu 13 weitere Neufahrzeuge mit einem RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-System bestellen.
Option 1: sechs Gliederzüge mit RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systemen
Option 1-w: Instandhaltungsvertrag für Option 1
Option 2: sieben Gliederzüge mit RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systemen
Option 2-w: Instandhaltungsvertrag für Option 2
Option 3: RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systeme für sechs weitere Doppeltriebwagen DT3, funktional weitgehend identisch zum G1
Option 3-w: Instandhaltungsvertrag für Option 3.


II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag


II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die Ausschreibung umfasst neben der Herstellung, Lieferung und Inbetriebsetzung von zugelassenen und für den Fahrgastbetrieb einsatzbereiten RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systeme für 21 Vier-Wagen-Gliederzüge vom Typ G1, ein weiteres, komplettes RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-System G1 zur Ausstattung eines „Test- und Inbetriebsetzungszuges“.

Erfüllungsort:
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Gem. Ausschreibungsunterlagen.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)

Org. Dok.-Nr:
91513-2015

Vergabeunterlagen:
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
10.04.2015 - 14:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können

Ausführungsfrist:
Beginn der Bauarbeiten:
Beginn 01.10.2015 Abschluss 31.12.2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Gemäß Ausschreibungsunterlagen.

Zahlung:
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gemäß Ausschreibungsunterlagen.

Zuschlagskriterien:
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehend genannten Unterlagen müssen zwingend mit dem Teilnahmeantrag in deutscher Sprache (gem. IV.3.5) vorgelegt werden. Die geforderten Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein. Bei dem Begriff Nachweis handelt es sich um einen Oberbegriff, der Eigen- und Fremderklärungen und Belege umfasst.
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien nach §21(4) 1. Bis 5. Der SektVO sind
vorzulegen (z.B. „Hiermit erklären wir das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §21 (4)
bis 5. Der SektVO für unser Unternehmen“)
2.) Handelsregisterauszug bzw. Bescheinigung über den Eintrag in das Berufsregister Ihres Mitglieds-
staates.
Die Erklärung aus der Position 1 und 2 ist ein KO-Kriterium. Bei Nichtvorliegen erfolgt Ausschluss!


III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1) Geschäftsberichte, Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014)
2) Angabe des Umsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre (2012; 2013; 2014) über erbrachte oder in Ausführung befindliche Lieferungen oder Leistungen im Bereich der Errichtung von RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systemen, insbesondere bei der Ausstattung von U-Bahn-Fahrzeugen, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) sowie Straßenbahnen.
3) Wirtschaftsauskunft (z.B. Creditreform, Dun&Bradstreet oder vergleichbar) - Vom Antragsteller ist die Vergleichbarkeit zum Rating der Creditreform herzustellen und anzugeben.
4) Gesellschaftsrechtliche Beziehungen z.B. Tochter bzw. Muttergesellschaften sind darzustellen.
5) Darstellung des Unternehmens, der Bietergemeinschaft bzw. des Konsortiums, z.B. Organigramm, Angaben zur Gesellschaftsstruktur und ggf. Konzernzugehörigkeit; Art und Umfang der Präsenz in Deutschland
Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft:
Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Angebotsaufforderung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bilden werden, sowie des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt.
Diese Unterlagen (1 – 5) fließen mit 20 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein.



III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber muss über Erfahrungen hinsichtlich der Konstruktion, Fertigung, Inbetriebsetzung und Zulassung von RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systemen in U-Bahn-Fahrzeugen, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) oder Straßenbahnen verfügen.
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist vom Bewerber bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jedem Drittunternehmen, auf dessen technische Leistungsfähigkeit sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft stützt, Nachfolgendes mit der Bewerbung vorzulegen:
1.) Abgabe von max. drei Referenzen über die Lieferung von RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systemen für U-Bahn-Fahrzeuge, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) oder Straßenbahnen in den letzten drei Geschäftsjahren, die mit den hier zu erbringenden Leistungen vergleichbar sind. Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen der Referenzgeber für den Gesamtauftrag verantwortlich war, d.h. die Leistungen entweder als Einzelanbieter oder als Mitglied eines Bieterkonsortiums erbracht hat. Der Auftraggeber behält sich vor, Informationen über die angegebenen Referenzprojekte einzuholen. Die Nachweise müssen jeweils enthalten:
a) Kurzbeschreibung des Projekts
b) den Bearbeitungsstand ("im Fahrgastbetrieb", "ausgeliefert, jedoch noch nicht zugelassen oder abgenommen", "im Bau", "in Konstruktion", "bestellt"),
c) Angaben über technische Weiterentwicklungen (z.B. Rollaktionen, Umbauten) seit Auslieferung
d) den vorgesehenen und den tatsächlichen Leistungszeitraum (bei abgeschlossenen Projekten) bzw. den vorgesehenen Leistungszeitraum (bei laufenden Projekten)
e) den Gesamtleistungsumfang und den Gesamtrechnungswert im Falle einer Bearbeitung als Hauptauftragnehmer
f) den Teilleistungsumfang und den Teilrechnungswert im Falle einer konsortialen Bearbeitung,
g) den Auftraggeber mit Kontaktdaten eines Ansprechpartners, der Auskunft über die ordnungsgemäße und vertragsgerechte Durchführung des Auftrags erteilen kann (insbes. bzgl. Lieferung, Dokumentation, Instandhaltungsaufwänden, Erfüllung von Gewährleistungsansprüchen, Lieferung von Ersatzteilen etc.)
2.) Glaubhafte Darlegung, dass der Bewerber über die technischen Möglichkeiten verfügt RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systeme für U-Bahnen, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) und Straßenbahnen zu bauen und die Zulassung gemäß BOStrab durch die zuständige Stelle zu erwirken.
3.) Gültiges Zertifikat bezüglich des Bestehens eines Managementsystems zur Qualitätssicherung nach ISO 9000 ff. oder gleichwertiger Nachweis.
4.) Angaben über Servicestationen (z.B. Entfernung zum Einsatzort Nürnberg) und Service-Reaktionszeiten (in Bezug auf Versorgung mit Ersatzteilen und Reaktionszeiten bei Gewährleistungsanzeigen)
5.) Angaben über die für die Abwicklung des Projekts vorgesehenen Produktionsstätten (Projektmanagement, Fertigung, Montage), ihre jeweilige Lage und Ausstattung; auch von eingebundenen Drittunternehmen.
6.) Bestätigung des Einsatzes von deutschsprachigem Schlüsselpersonal (Projektleitung, Montageteam kpl., Inbetriebsetzungs-Team kpl., Service-Team kpl., AfterSale-Ansprechpartner und dessen Stellvertreter)
7.) Angabe der Anzahl der für dieses Projekt zur Verfügung stehenden Mitarbeiter in der Entwicklung, Fertigung, Inbetriebnahme und Qualitätssicherung sowie deren Qualifikation
8.) Anerkennung deutschen Rechts im Vertragsfall
9.) Bestätigung von Deutsch als uneingeschränkte Projektsprache
Diese Forderung gilt für alle Projektphasen (Teilnahmeantrag, Angebot, Angebotserklärung, Verhandlung, Vertrag, Entwicklung/Montage/Fertigung/Inbetriebnahme/Probebetrieb usw.) sowie sämtlicher Schriftverkehr, alle Besprechungen, alle Projekt-, Planungs- und Ausführungsunterlagen, sämtliche Dokumentationsunterlagen und sämtliche Beschriftung von Komponenten. Diese Forderung gilt ebenfalls für die gesamte mündliche Kommunikation zwischen dem AN und dem AG (Projektleitung, Montage- und Inbetriebsetzungs-Team, After-Sales-Ansprechpartner und deren Stellvertreter).
Diese Unterlagen (1 – 9) fließen mit 80 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein.

Besondere Bedingungen:
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Neben Einzelunternehmen sind auch Bietergemeinschaften zugelassen. Für die Bietergemeinschaft gilt
ergänzend Folgendes: Es ist im Teilnahmeantrag detailliert anzugeben, welcher Bietergemeinschaftspartner
welchen Teil der Gesamtleistung erbringen soll. Jeder Bietergemeinschaftspartner muss im
Teilnahmewettbewerb seine Zuverlässigkeit nachweisen. Die Nachweise für die persönliche Lage
des Wirtschaftsteilnehmers, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie für die technische
Leistungsfähigkeit (vgl. III.2.1 bis III.2.3) muss jeder Bietergemeinschaftspartner für den von ihm
übernommenen Teil der Gesamtleistung erbringen; insgesamt muss die Bietergemeinschaft ihre wirtschaftliche
und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit vollständig nachweisen.
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsgültig unterzeichnete
Erklärung abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter
bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Werden vorstehende Anforderungen von der Bietergemeinschaft nicht eingehalten, wird die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Die Bieter müssen Hersteller von RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-Systemen sein.
Die Abwicklung des Verfahrens sowie die Vergabe des Auftrages erfolgt unter Ausschluss des UN-Kaufrechtabkommens. Die gesamte Abwicklung erfolgt in deutscher Sprache. Schriftverkehr und Verhandlungen werden in deutscher Sprache geführt. Die Projektsprache ist deutsch. Sämtliche Unterlagen, Protokolle, Dokumentationen und Korrespondenzen sind in deutscher Sprache zu erstellen bzw. durchzuführen.
Da das RFID-Auswertungs-/Flottenmanagement-System in den U-Bahn-Fahrzeugen eingesetzt wird, muss das System für einen bahntauglichen Einsatz geeignet sein. Der Auftragnehmer hat hierzu die einschlägigen Normen für Bahnanwendungen z.B. DIN EN 50155, DIN EN 50121 und DIN EN 45545 zu erfüllen.
Die Abwicklung des Verhandlungsverfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote ist beabsichtigt.

Sonstiges
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach SektVO durchgeführt.
Teilnahmeanträge (formlos) mit den genannten Mindestkriterien müssen bis zum 10.4.2015 14:00 Uhr bei der unter I.1) genannten Stelle eingegangen sein.
Der Auftraggeber behält sich vor fehlende Unterlagen nachzufordern. Der Teilnahmeantrag ist in Schriftform mittels Postweg einzureichen.
Wir weisen auf §107 (3) GWB Ziffer 1 sowie Ziffer 4 ausdrücklich hin.


VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken
Vergabekammer Nordbayern, Promenade 27
91522 Ansbach
Deutschland

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB. VI.


VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 09.03.2015

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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