DTAD

Ausschreibung - Teile für Funk- und Radaranlagen in Langen (ID:4147931)

Auftragsdaten
Titel:
Teile für Funk- und Radaranlagen
DTAD-ID:
4147931
Region:
63225 Langen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.07.2009
Frist Angebotsabgabe:
19.08.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Der Radarempf?nger als unverzichtbare Komponente in einem Radarsystem setzt eine einwandfreie und eine ununterbrochen zuverlässige Funktion voraus, um qualitativ hochwertige Daten für eine präzise Luftlagedarstellung zu generieren. Diese einwandfreie Funktionsweise muss st?ndig während des Betriebes mit einem BITE (Built In Test Equipment) überwacht werden und zusätzlich in Wartungsintervallen mit manuellen Tests nachgewiesen werden. Hierzu werden Empfangssignale wie Echos von Luftfahrzeugen (Targets) oder von Regen und Wolken (Weatherechoes, -clutter, -targets) simuliert. D.h., es werden HF-Signale mit den Eigenschaften echter Radarechos künstlich erzeugt und in den Empfangskanal des Radars eingespeist. Diese HF-Signale sollen mit der Baugruppe ?Attenuator & Phase Shifter?, im Folgenden ?APS? genannt, erzeugt bzw. ?moduliert? werden, wobei die schon existierende HF in den APS eingespeist und dort in ihrer Amplitude und / oder Phase verändert wird. Dass heißt im Speziellen, dem APS wird ein gepulstes HF-Signal im Frequenzbereich von 2700 bis 2900 MHz mit einer Pulsl?nge von ca. 4,2?s, einer Pulswiederholfrequenz von 1156Hz und einem Pegel von -15 dBm am Eingang zugeführt. Die Amplitude des HF-Signals wird im APS mit einem Dämpfungsglied geändert, welches mit 8 bit gesteuert wird. Die Ansteuerung erfolgt extern über eine RS422 - Schnittstelle. Die Phase des HF-Signals muss mit Hilfe eines 10-bit-steuerbaren Phasenschiebers bis zu 360? verschiebbar sein. Das so modulierte HF-Signal soll mit einer Leistung von mindestens 10 dBm am Ausgang anliegen. Der Auftragnehmer erstellt aus den Vorgaben (Spezifikation) eines bereits existierenden Funktionsmusters einen Prototyp. Die geforderte Funktion wird im Rahmen eines Site Acceptance Test an einer Radaranlage nachgewiesen. Ein erfolgreicher Test gilt als Basis für eine Serienfertigung (Vertragsoption). In den Folgejahren (bis 2014) werden durch den Auftraggeber weitere APS im Rahmen von Optionsaus?bungen beim Auftragnehmer beschafft.
Kategorien:
Rundfunk-, Fernsehgeräte, Ton-, Bildaufnahme-, -wiedergabegeräte
CPV-Codes:
Teile für Funk- und Radaranlagen
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  206443-2009

BEKANNTMACHUNG Lieferauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Am DFS-Campus 10, z. Hd. von Eckhard Enneper, D-63255 Langen. Tel. +49 6103707-4636. E-Mail: eckhard.enneper@dfs.de. Fax +49 6103707-2395. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.dfs.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Sonstiges: Öffentlicher Auftraggeber gem. ? 98 Nr. 2 GWB. Sonstiges: Verkehrswesen. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Attenuator Phase Shifter - APS KE/O 09/12.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Lieferung. Kauf. Hauptlieferort: 63225 Langen, Am DFS-Campus 10.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Der Radarempf?nger als unverzichtbare Komponente in einem Radarsystem setzt eine einwandfreie und eine ununterbrochen zuverlässige Funktion voraus, um qualitativ hochwertige Daten für eine präzise Luftlagedarstellung zu generieren. Diese einwandfreie Funktionsweise muss st?ndig während des Betriebes mit einem BITE (Built In Test Equipment) überwacht werden und zusätzlich in Wartungsintervallen mit manuellen Tests nachgewiesen werden. Hierzu werden Empfangssignale wie Echos von Luftfahrzeugen (Targets) oder von Regen und Wolken (Weatherechoes, -clutter, -targets) simuliert. D.h., es werden HF-Signale mit den Eigenschaften echter Radarechos künstlich erzeugt und in den Empfangskanal des Radars eingespeist. Diese HF-Signale sollen mit der Baugruppe ?Attenuator & Phase Shifter?, im Folgenden ?APS? genannt, erzeugt bzw. ?moduliert? werden, wobei die schon existierende HF in den APS eingespeist und dort in ihrer Amplitude und / oder Phase verändert wird. Dass heißt im Speziellen, dem APS wird ein gepulstes HF-Signal im Frequenzbereich von 2700 bis 2900 MHz mit einer Pulsl?nge von ca. 4,2?s, einer Pulswiederholfrequenz von 1156Hz und einem Pegel von -15 dBm am Eingang zugeführt. Die Amplitude des HF-Signals wird im APS mit einem Dämpfungsglied geändert, welches mit 8 bit gesteuert wird. Die Ansteuerung erfolgt extern über eine RS422 - Schnittstelle. Die Phase des HF-Signals muss mit Hilfe eines 10-bit-steuerbaren Phasenschiebers bis zu 360? verschiebbar sein. Das so modulierte HF-Signal soll mit einer Leistung von mindestens 10 dBm am Ausgang anliegen. Der Auftragnehmer erstellt aus den Vorgaben (Spezifikation) eines bereits existierenden Funktionsmusters einen Prototyp. Die geforderte Funktion wird im Rahmen eines Site Acceptance Test an einer Radaranlage nachgewiesen. Ein erfolgreicher Test gilt als Basis für eine Serienfertigung (Vertragsoption). In den Folgejahren (bis 2014) werden durch den Auftraggeber weitere APS im Rahmen von Optionsaus?bungen beim Auftragnehmer beschafft.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
32352100.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
? Festbeauftragung eines Prototypen, ? Nach derzeitigem Planungsstand rechnet der Auftraggeber mit einer Optionsaus?bung von 45 weiteren APS in den nächsten 5 Jahren.
II.2.2) Optionen:
Ja. Beschreibung der Optionen: Siehe II 1.5). ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Die Zahlungsbedingungen werden mit den Verdingungsunterlagen bekannt gegeben.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bei Bietergemeinschaften muss sich jedes Unternehmen verpflichten, die gesamtschuldnerische Haftung zu übernehmen. Die Bietergemeinschaft benennt einen Verantwortlichen für den Auftraggeber. Grundsätzlich sind für Lieferungen und Leistungen, die die Konsortialpartner untereinander bzw. an das Konsortium (Bietergemeinschaft) zur Vertragserfüllung erbringen, kalkulatorische Ansätze (?Federf?hrungsgeb?hr?, ?Konsortialzuschlag?) ausgeschlossen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Die nachfolgend aufgeführten Dokumente/Nachweise sind vom Bewerber dem Teilnahmeantrag beizufügen. ? Rechtsform und Sitz des Bieters, ? Eine Unternehmensdarstellung hinsichtlich Organisation, Lokationen, Fachkunde und Leistungsfähigkeit, ISO 9001 Zertifizierung, ? Angabe zu bereits durchgeführten vergleichbaren Lieferungen und Leistungen in der ausgeschriebenen Leistungsart inklusive Verkaufszahlen der letzten drei Gesch?ftsjahre. Es können nur Teilnahmeanträge mit vollständigen und durch die DFS nachvollziehbaren Angaben berücksichtigt werden.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Kriterien für Zulassung zur Angebotsvergabe. ? Nachweis der herausragenden Fachkunde im Bereich HF-Technik, ? Herstellung von vergleichbaren Systemen im Bereich von Surveillance ? Produkten mit Angabe von Referenzkunden und Ansprechpartnern, ? After-Sales-Services. Vor dem Versand der Verdingungsunterlagen behält sich die DFS vor, ein Audit mit dem potenziellen Bieter durchzuführen. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
19.8.2009 - 14:00.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch. Englisch. Sonstige: Die Verdingungsunterlagen werden in deutscher Sprache abgefasst sein. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Die Abgabe eines Teilnahmeantrages schließt nicht das Recht auf die Teilnahme an diesem Wettbewerbsverfahren ein. Die Bewerber müssen bereit sein, auf Wunsch der ausschreibenden Stelle, die in Punkt III.2. gemachten Angaben detailliert offen zu legen bzw. vorzuführen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Bundes/Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Str. 16, D-53113 Bonn. E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de. Tel. +49 22894990. URL: www.bundeskartellamt.de. Fax +49 2289499400.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
21.7.2009.
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