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Ausschreibung - Tiefbau in Hannover (ID:12023640)

Übersicht
DTAD-ID:
12023640
Region:
30163 Hannover
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Kabelinfrastruktur, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen, Kabel, Draht, zugehörige Erzeugnisse
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Gewerk Tiefbau Vertragsinhalt Preferred Supplier Rahmenvertrag für die T NL Nord, hier PTI 11 Kiel - Laufzeit 2 Jahre mit Option auf Verlängerung - Geplanter Beginn ab 01.09.2016, ggf....
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.06.2016
Frist Vergabeunterlagen:
23.06.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Deutsche Telekom AG / Group Procurement / Procurement
Operations
Postfach 30145 Hannover
Unser Zeichen PROC EC
Durchwahl Tel. Fax. 0391 / 580122525

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Gewerk
Tiefbau





Vertragsinhalt
Preferred Supplier Rahmenvertrag für die T NL Nord, hier
PTI 11 Kiel
- Laufzeit 2 Jahre mit Option auf Verlängerung
- Geplanter Beginn ab 01.09.2016, ggf. 01.08.2016
- gestaffelter Beginn bezogen auf regionalisierte Bereiche möglich
- geschätztes Jahresvolumen ca. 3,6 Mio Euro
- Regel und Entstörleistungen im Zuständigkeitsbereich der PTI
hierzu gehören auch die Nordfriesischen Inseln
- Leistungs- und Baubeschreibung nachfolgend
"Preferred Supplier-Partnerschaft"
Mit dieser Ausschreibung werden wir unsere Strategie der "Preferred
Supplier"-Partnerschaft ("Bevorzugte Auftragnehmer") in Deutschland
weiter konsequent umsetzen.
Mit den bevorzugten Auftragnehmern wird eine langfristige,
kontinuierliche und systematische Partnerschaft eingegangen, deren
Kernelemente gekennzeichnet sind durch
- eine hohe Verlässlichkeit der Telekom bei der Vergabe und
Auslastung ,
- eine bevorzugte Behandlung der "Preferred Supplier"
- eine quantitative und qualitative Steuerung des "Roll-outs" durch
die Telekom,
- regelmäßige gemeinsame Review-Termine mit Rückschau und
Zukunftsbetrachtungen
auch unter Beteilung der Geschäftsleitung der Technik-
Infrastruktur- Niederlassung und
- die stärkere Einbindung der Auftragnehmer in die Entwicklung und
Standardisierung von
Prozessabläufen und Technischen Bedingungen ("Partner-Konzept"),
Von unseren Auftragnehmern, die sich als "Preferred Supplier"
qualifizieren, erwarten wir
- Verlässlichkeit in quantitativer und qualitativer Hinsicht,
- Skalierbarkeit der Ressourcen und Bereitschaft zum Wachstum,
- Erbringung mehrerer Gewerke (z.B. Tiefbau, Montage,
Kabelziehen..) entlang der
Wertschöpfungskette,
- Kostensenkungen durch Produktivitätssteigerungen infolge von
Prozessoptimierung oder dem
Einsatz technischer oder wirtschaftlicher Innovationen sowie
- optimierte und "Best-in-Class" Rahmenvertragspreise.
Baubeschreibung (BB-TKNetz)
Allgemeines
Dieser Vertrag umfasst die Durchführung von Baumaßnahmen nach EB
Bau (Artikel 1, Absatz 1) in der Region Nord,
Arbeitsschwerpunkt Gebiete der PTI 11 mit den Ortsnetzen:
431, 4302, 4303, 4305, 4307, 4308, 4340, 4342, 4343, 4344, 4346,4347,
4348, 4349, 4384, 4320, 4321, 4322, 4323, 4324, 4326, 4327,4328, 4329,
4361, 4362, 4363, 4364, 4365, 4366, 4367, 4371, 4372,4381, 4382, 4383,
4385, 4392, 4393, 4394, 4521, 4522, 4523, 4524,4381, 4382, 4383, 4385,
4392, 4393, 4394, 4521, 4522, 4523, 4526, 4527, 4528, 4529, 4551, 4552,
4554, 4555, 4557, 4558, 4562, 4564
Die abzurufenden Tätigkeiten umfassen folgende Gewerke:
Tiefbau ( planbar )
Tiefbau ( nicht planbar )
Kabelziehen/Einblasen ( planbar )
Kabelziehen/Einblasen ( nicht planbar )
Einpflügen
Horizontalbohren
Cu - Hausanschluss - Montage
Cu - Montage ( planbar )
Cu - Montage ( nicht planbar )
Gf - Hausanschluss - Montage
Gf - Montage ( planbar )
Gf - Montage ( nicht planbar )
Montage - Strom
Fehlereingrenzung-Cu
Fehlereingrenzung-Gf
Fehlereingrenzung - Strom
Es gelten die zum Zeitpunkt der Ausschreibung und des
Vertragsabschlusses aktuellen fachlichen Regelungen der ZTV-TKNetz9 mit
den mitgeltenden Unterlagen.
Die zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen (ZTV-TKNetz) sind nach
Anmeldung im eVergabeportal einsehbar und können heruntergeladen werden.
Ggf. angegebene Mengen (gemäß LV) sind unverbindliche Planungsmengen.
Ansprüche auf exakte Erfüllung der Mengen pro Leistungsnummern in den
einzelnen Gewerken können daraus nicht abgeleitet werden.
Im gesamten Bereich des Rahmenvertrages können an unterschiedlichen
Arbeitsorten gleichzeitig mehrere Baumaßnahmen zur Ausführung kommen.
Für diese Arbeiten müssen ausreichend, ständig gut ausgebildete und
nicht öfter wechselnde Firmenangehörige zur Verfügung stehen.
Die eingesetzten Firmenangehörigen haben ein ordentliches,
einheitliches, arbeitsschutzgerechtes und die Firmenzugehörigkeit
erkennen lassendes äußeres Erscheinungsbild sicher zu stellen.
Die Arbeiten werden als Teilleistungen über den gesamten
Vertragszeitraum abgerufen. Es ist deshalb nicht mit einer gleichmäßigen
Auslastung der Kräfte zu rechnen.
Die erforderlichen Dokumente (z. B. Umschaltlisten) werden dem
Auftragnehmer (AN) vor Beginn der Maßnahme in der Regel per Mail oder
ZeLe/B2B übersandt bzw. in Papierform übergeben.
Die auszuführenden Arbeiten können bei Bedarf anhand der Planung durch
den Beauftragten der Telekom (BvT) erläutert werden.
Planbare Maßnahmen sind im vorgegebenen Zeitfenster der Beauftragung zu
erledigen, bzw. an dem mit dem betroffenen Kunden oder dem zuständigen
BvT abgestimmten Termin zu beginnen.
Diese "Zeitziele" sind durch den AN einzuhalten. Nichteinhaltungen
müssen rechtzeitig mit dem BvT abgestimmt werden.
Der AN hat rechtzeitig vor Ausführungsbeginn einen mit allen im Rahmen
des Rahmenvertrages erforderlichen Entscheidungsbefugnissen
ausgestatteten Einsatzleiter zu benennen, dessen Erreichbarkeit über
Mobiltelefon zu gewährleisten ist.
Es sind Name, Telefonnummer, Faxnummer und e-Mail-Adresse anzugeben,
über die Aufträge erteilt und notwendige Planzeuge im Dateiformat
übermittelt werden können.
Folgende allgemeine Voraussetzungen sind für die eingesetzten Kräfte zu
erfüllen:
- Ausstattung mit Funktelefon mit aktiver Mailbox
- Verpflichtung zum Tragen von Firmenausweisen
Materialwirtschaft:
Der AN hat ein Lager einzurichten. Die in diesem Lager zu übernehmenden
Materialmengen werden zwischen dem BvT und dem AN abgestimmt. Das Lager
des AN sollte mit einem Tieflader zu befahren sein.
Das Be- und Entladen des vom AG bereitgestellten Materials wird vor Ort
durch einen Logistikdienstleister des AG vorgenommen. Bei der
Warenentgegennahme durch den AN sind die Lieferscheine von dem
Logistikdienstleister entgegenzunehmen und dem BvT unverzüglich
(innerhalb 2 AT) zu übergeben.
Bei beschädigter Lieferung ist der BvT umgehend zu verständigen.
Das vom AG beigestellte Material ist getrennt von dem Material des
Auftragnehmers zu lagern und vor Beschädigungen und Diebstahl zu
schützen.
Der AN weist das verbrauchte Material anhand einer Materialverbrauchsliste
(das Format der Liste wird zwischen den Parteien
vereinbart) nach. Die Materialverbrauchsliste ist dem BvT zu Prüfzwecken zur Verfügung zu stellen.
Zur Nachbefüllung des Lagers sendet der AN eine Aufstellung der
benötigten Menge zeitnah an den BvT.
Materialübergabe/-rückgabe
-Übergabestellen für Fernmeldematerial
(x) auf die Baustelle / Betriebsstelle
(x) auf den Lagerplatz des AN
(x) nach Absprache
(x) Lagerflächen PTI
Rücklieferungsstelle:
Das Material, das der BvT beigestellt hat, aber nicht benötigt wurde,
sowie Material das gewonnen wurde, wird durch den AN beim zuständigen
BvT angezeigt. Im Anschluss stellt der BvT die für die Rücklieferung
notwendigen Begleitpapiere dem AN zur Verfügung. Der AN stellt die
zurück zuliefernden Materialen incl. der Begleitpapiere für die Abholung
durch ein Transportunternehmen bereit. Geeignetes Hebewerkzeug zum Beund
Entladen des Materials, auch Kabeltrommeln, hat der AN beizustellen.
Der Ort der Rücklieferungsstelle wird im Erstgespräch zwischen dem BvT
und AN abgestimmt.
Regelmäßige Produktionsgespräche:
Der BvT wird mit dem AN zur Erreichung einer möglichst gleichmäßigen
Arbeitsauslastung und einer sich daraus ergebenden kostengünstigen
Produktion regelmäßige Produktionsgespräche durchführen, mindestens
einmal im Quartal. Darin analysieren die Parteien gemeinsam die
Abwicklung der bisherigen Abrufaufträge und legen optimierte Prozesse
für die künftigen Abrufe fest.
Umschaltearbeiten an in Betrieb befindlichen Kabeln/Techniken sind vom
AN zu koordinieren. Müssen Arbeiten im Wartungsfenster durchgeführt
werden, so ist der BvT zu unterrichten. Den Termin der Umschaltarbeiten
im Wartungsfenster legt dann der BvT fest.
Arbeiten zu ungünstigen Zeiten:
Um Kundenwünsche realisieren zu können, müssen je nach Beauftragung die
Montagearbeiten auch außerhalb der Regelarbeitszeiten ausgeführt werden.
Zeiten des Wartungsfensters:
- Täglich von 3.00 Uhr bis 5.30 Uhr
- Zusätzliches Wartungsfenster an jedem ersten Sonntag eines Monats
zwischen 1:00 und 6:00 Uhr für umfangreiche Arbeiten, die innerhalb der
täglichen Wartungsfenster nicht abgeschlossen werden können.
Qualitätssicherung:
Erforderliche Qualifizierungsnachweise sind dem BvT vorzulegen:
( X ) Brandschutzschulung
( X ) FIST-Schein (E<(>&<)>MMS-Technik Fa. Tyco)
( X ) EGB ?Prüfnachweis
( X ) Laserschutz Schulung
( X ) Elektrofachkraft nach VDE
( X ) HVL-Unterweisung
Prüf-, Messmittel und Werkzeuge:
Der Fortbildungsbedarf auf Grund neuer Produkte, Dienste und Techniken
sind vom AN rechtzeitig und eigenverantwortlich auf eigene Kosten
durchzuführen.
Die erforderliche gerätetechnische Ausstattung (Prüf-, Messmittel und
Werkzeug) ist fortlaufend dem Stand der Technik eigenständig anzupassen.
Regionale Besonderheiten:
Anlagen
(X) Gebietsplan je PTI
( ) ONKZ-Plan
(X) Gebietsplan strategische Vergabe
Tiefbau
Als solche Arbeiten gelten z. B. das Auslegen von Erdkabeln, Verlegen
von Kabelrohren, Vorbereiten und Herstellen von Gebäudezuführungen,
Gebäudeeinführungen, Herstellen von Montage- und Ziehgruben, Arbeiten an
Kabelschachtanlagen, Aufstellen bzw. Abbau von KVz, MFG´s.
Nach der Zustimmung des Wegeunterhaltungspflichtigen sind die
erforderlichen Bauleistungen auszuführen. Vor Beginn ist mit dem
Wegeunterhaltspflichtigen eine Begehung durchzuführen und zu
protokollieren.
Der AN nimmt im Auftrag der Telekom die Verkehrssicherungspflicht wahr.
Über die Art und den Umfang der verkehrsrechtlichen Anordnungen muss
sich der AN bei der zuständigen Kommune /Gemeinde /Stadt informieren und
die erforderlichen Genehmigungen (inkl. Verkehrszeichenplan) beantragen.
Eventuell anfallende Gebührenforderungen im Zusammenhang mit dem Antrag
auf Zustimmung zu einer Aufgrabung in Verbindung mit Anträgen auf
Befreiung von den Bestimmungen des § 32 StVO (nach § 46 Abs. 1 Nr. 8
StVO) der Kommune / Gemeinde / Stadt wird durch die DT Technik nach
Vorlagen der entsprechenden
Gebührenbescheide und den Zahlungsbelegen vergütet.
Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw.
Änderungen an den Telekomanlagen (dazu gehören auch die Muffen, ggf.
Hauseinführungen, Längenangaben, sowie alle relevanten Daten), damit
diese lückenlos in Megaplan eingearbeitet werden können.
Bei den Tiefbauarbeiten ist mit Näherungen bzw. Kreuzungen von
Ver- und Entsorgungsleitungen anderer Versorgungsunternehmen und der
Telekom zu rechnen. Entsprechende Schachtscheine sind
nachweislich auch von der Telekom selbständig einzuholen.
Sämtliche Tiefbauarbeiten sind mit besonderer Vorsicht
auszuführen, da im Baubereich in Betrieb befindliche Kabel der
Telekom sowie anderer Versorgungsträger vorhanden sind.
Vorhandene Kabel und -garnituren sind für die Dauer der Arbeiten so zu
lagern und zu schützen, dass diese weder bei den Arbeiten noch durch
fahrlässige Handlungen Dritter beschädigt werden können. Bei
festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist
unverzüglich der BvT zu unterrichten.
Die Qualität der verlegten Rohre ist durch eine Kalibrierung
nachzuweisen, hierzu ist ein Kalibrierungsprotokoll zu erstellen.
Der vorgeschriebene Schutzabstand zwischen Kabeln und Kabelrohren der
Telekom und den verlegten bzw. zu verlegenden Kabeln der EVU ist
unbedingt einzuhalten.
Weiter sind bei der Ausführung der Arbeiten sämtliche
Bestimmungen und Gesetze bezüglich Umwelt- und Baumschutz
einzuhalten.
Die Leitung der Arbeitsgruppe ist an der Baustelle durch einen
überwiegend anwesenden Vorarbeiter sicherzustellen.
Zu gewährleisten ist:
- die generelle Zufahrtsmöglichkeit für Rettungs- und
Entsorgungsfahrzeuge in den Baustellenbereichen
- die Einhaltung der Auflagen anderer Rechts- und
Versorgungsträger
- dass in Betriebsstätten der Telekom von den bevollmächtigten
Mitarbeitern ein Telekom-Firmenausweis zu tragen ist (dieser
wird durch das PTI ausgehändigt)
- Selbstständiges Auskunden der Baustellen
- Bei Arbeiten auf privaten Grundstücken meldet sich der AN vor Beginn
der Bauarbeiten nachweislich beim Grundstücks- bzw.
Hauseigentümer an, und stimmt den Ablauf der Arbeiten ab
- Bei Arbeiten im öffentlichen Grund unterrichtet der AN
betroffene Anlieger nachweislich über entstehende
Beeinträchtigungen (z.B. eingeschränkte Zugänglichkeit von
Grundstücken). Ggf. ist durch den AN vor Baubeginn eine
Bauanlaufberatung mit Ortsbegehung mit dem Wegebaulastträger
eigenständig zu organisieren und durchzuführen
- Erstellen notwendiger Aufgrabungsanzeige/Fertigstellungsanzeigen
nach Vorgaben der AG (BvT)
- Liefern einer Bilddokumentation nach Vorgabe der ZTV 10
Ausgebaute, nicht wieder verwendbare Baustoffe und Betonteile
sind vorschriftsmäßig zu entsorgen.
Ausgebaute umweltbelastende Baustoffe sind nach den gesetzlichen
Bestimmungen nachweislich (Entsorgungsnachweis) zu entsorgen.
Bei Notwendigkeit ist vorab durch den AN eine Deponiegenehmigung zu
beantragen.
Bei Baustoffen, die zur Oberflächenwiederherstellung vom AN zu
liefern sind, ist auf Verlangen des AG der Herkunftsnachweis zu
erbringen.
Ergänzungstext für nicht planbare Leistungen ( Tiefbau )
Dieser Vertrag beinhaltet eine Antrittszeit von 2 Stunden.
Die Erreichbarkeit des AN muss ständig gewährleistet sein.
Regelarbeitszeit:
Laut den Einkaufs-/Vertragsbedingungen
Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit:
Für außerhalb der Regelarbeitszeit beauftragte Störungen werden die
entsprechenden Zulagen vergütet.
Kabelziehen
Kabelzieharbeiten (Gf- Kabel, Kupferkabel, Speedpipe, Mehrfachrohr etc.)
können außerorts wie auch innerorts und ggf. auf kürzeren Teilstrecken
einer Kabelkanalanlage erforderlich werden.
Ein Hinzuziehen eines Gf- Kabels in ein belegtes KR kann ebenfalls
erforderlich werden.
Bei bereits vorhandenen Kabelrohrtrassen kann für das Belegen des freien
Zweitrohres z.B. die Speedpipetechnik zum Einsatz kommen.
Das Kennzeichnen der Kabel nach dem Einziehen/Einblasen ist eine
eingeschlossene Leistung und sorgfältig auszuführen.
Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist
unverzüglich der BvT zu unterrichten.
Die neu zu einzubringenden Kabel dürfen nur nach Absprache mit dem BvT
geschnitten werden.
Die Qualität der eingezogenen Rohre ist durch eine Kalibrierung
nachzuweisen, hierzu ist nach Vorgabe des BvT ein Kalibrierungsprotokoll
zu erstellen.
Im Bereich der Kabelrohrtrassen kann auch die Speednetrohrtechnik zum
Einsatz kommen, also das Einbringen von Mikrorohren und das Einblasen
der dazu erforderlichen Glasfaserkabel. Für alle durchgeführten Einziehbzw.
Einblasvorgänge ist das jeweilige Einzieh- bzw. Einblasprotokoll
dem BvT zu übergeben.
Ergänzungstext für nicht planbare Leistungen ( Kabelziehen )
Im Störungsfall, samstags sowie an Sonn- und Feiertagen, wird eine
Antrittszeit vom BvT im Einzelfall vorgegeben.
Die Erreichbarkeit des AN muss ständig gewährleistet sein.
Regelarbeitszeit:
Laut EB-Bau und den Ergänzungen zur EB-Bau.
Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit:
Für außerhalb der Regelarbeitszeit beauftragte Störungen werden die
entsprechenden Zulagen vergütet.
Einpflügen von Kabel, KR, SNR-E und SNRV-E mit dem Kabelverlegepflug,
Großfräse (u.a. nach Peter-Pflug-Prinzip)
A. Baubeschreibung
Das Einpflügen (Einfräsen) von Telekommunikationsanlagen (z.B. nach dem
Peter-Pflug-Prinzip) ist eine umweltschonende, wirtschaftliche
Verlegemethode für Kabel, KR, SNR-E und SNRV-E. Es ist eine der
wirtschaftlichsten Methoden in Bezug auf Kosten und Zeit. Es kann im
Regelfall mit einer Tagesleistung von bis zu 5 km Trassenlänge
eingesetzt werden, wenn
- keine oder nur kurze Abschnitte von befestigten Wegeoberflächen
vorhanden ist.
- keine Hindernisse im Boden vorhanden sind.
- die Lage von Fremdanlagen (auch Dränanlagen) bekannt ist.
- Gründe des Naturschutzes (insbesondere Baumschutz) nicht dagegen
sprechen.
Mit Hilfe eines Kabelverlegepfluges können KR, Dükerrohre, SNR-E, SNRVE,
Symk, Gfk und SL ggf. gleichzeitig verlegt werden. Wegen der
Hohlraumbildung im Pflugschlitz dürfen Kabelverlegepflüge im
Bereich von Hochwasserschutzanlagen (z.B. Deichanlagen) nur eingesetzt
werden, wenn der Betreiber nachweislich zugestimmt hat. (Siehe ZTVTkNetz
11)
Diese Baubeschreibung beschreibt den Ablaufprozess und
Verantwortlichkeiten zwischen AG und AN zur gemeinsamen Festlegung von
Bohrtrassen und der Angebotslegung durch den AN.
Diese Baubeschreibung beschreibt den Ablaufprozess und
Verantwortlichkeiten zwischen AG und AN für die Verlegemethode
?Einpflügen" (?Einfräsen").
Nachfolgend wird der Prozess und die Verantwortlichkeiten für die
Verlegemethode ?Einpflügen" (?Einfräsen") beschrieben:
Voraussetzung ist, dass mit dem Auftragnehmer ein Rahmenvertrag
inklusive der aller Anlagen (z.B. Leistungsverzeichnis mit den
notwendigen Leistungsnummern (siehe Punkt 7) gemäß u.a. ZTV TK-Netz 9,
ZTV TK-Netz 10, TK-Netz 11, TK-Netz 12) abgeschlossen ist.
1.Vorbereitende Maßnahmen durch den AG (Bauherrn)
(Mindestlängenvoraussetzung für Pflugeinsatz (Fräseneinsatz) liegt bei
500 m zusammenhängender Strecke)
- AG mit Wegelastbauträger/Kommune/Tiefbauamt im Rahmen des kommunalen
Angangs Vorabklärung über gezielten Einsatz der Methode
?Einpflügen"(?Einfräsen") in Abweichung von ZTV-TKNetz 10, 5.5 Absatz
(1).
- Erstellung Grobplanung mit den vorläufigen Trassenverläufen
(Strukturplanungskarten)
- Ggf. schon anhand der Strukturplanungspläne Identifizierung möglicher
geeigneter Trassen als Vorschlagswert für den AN
- Festlegung, welche Medien (Leerrohre; Kabel) eingepflügt (eingefräst)
werden sollen
- Festlegung der Rahmenbedingungen, in denen sich der AN bewegen kann
2.Einbeziehung des Auftragsnehmers in die Planung
-Übergabe der Grobplanunterlagen, Anforderungen, einzubringende Medien
usw. vom AG (PTI) an den AN
-Trassenbegehung AN und AG
-Fremdleitungsrecherche durch AN, ggfs. Durchführung Such-schachtungen
(nach Rücksprache mit AG)
-Einpflüge-(Einfräs-)planung (AN), gemeinsame Festlegung/Abstimmung der
betroffenen Trassenabschnitte
-Einholung der Wegesicherung durch AG
-Erstellung Feinplanung (Projektierung) durch AG
-Falls noch keine Baugrundinformationen vorliegen, Einholung der
Informationen (z.B. Bodenbeschaffenheit, mögliche Kontaminierung) durch
AN
3.Erstellung Angebot durch AN
Aufgrund der unter Punkt 1 und 2 genannten Vorbereitungen/ Aktivitäten
unterbreitet der AN dem AG (Einkauf) ein Angebot gemäß dem vorgegebenen
Angebotsformblatt (siehe Abschnitt C) mit folgendem Inhalt:
- Beschreibung des Verfahrens, der Abläufe und der Einsatz der
vorgesehen Maschinen (z. B. Pflugart/-tiefe, Fräsentyp und ?einbautiefe)
- Preisangebot auf Basis des vom AG vorgegebenen Leistungsverzeichnisses
unter Angabe der Mengen
- Ausführungsdauer bzw. Bauzeitenplan für das Einpflügen (Einfräsen)
4.Angebotsprüfung/Vergabe
-Prüfung, Verhandlung und Freigabe Angebotes durch AG (EK/PTI)
5.Baudurchführung
-Finale Bauabsprache zwischen AG (zusammen mit AN) und Wegelastbauträger/
Kommune/Tiefbauamt zur Bestätigung der Durchführung der
geplanten Einpflügearbeiten (Einfräsarbeiten)
-Formelle Beauftragung durch AG (mittels Abrufauftrag)
-Einholung Genehmigungen durch AN, die den Bauablauf betreffen
-Ausführung nach abgestimmter Einpflügeplanung (Einfäsplanung) durch AN
6.Dokumentation
Angaben gemäß der ZTV-TKNetz 11
B. Leistungsverzeichnis
Anmerkung: Die derzeitigen Leistungsnummern erfassen nur Aufträge ab
einer Pfluglänge von min. 500m
Die Inhalte der OZ 10037392, 10037402, 10037412, 10037003 und 10037063
sind in der ZTV-TKNetz9 beschrieben.
C. Angebotsvorlage
Für das Angebot ist Vorlage: Angebotsformblatt Pflügen, in myDMS Dok
57615 zu verwenden.
Sofern Preise für Leistungspositionen vertraglich schon vereinbart sind,
sind die Preise in das Angebot zu übernehmen.
Gesteuerte Horizontalbohrverfahren (HDD)
A. Baubeschreibung
Das gesteuerte Horizontal(spül)bohrverfahren ist eine wirtschaftliche
Verlegemethode von Leerrohren zur Nutzung für das spätere Einblasen von
Glasfaserkabeln und Speednetrohren für Telekommunikationsleitungen. Der
wirtschaftliche Nutzen dieser Verlegemaßnahme im Vergleich zu anderen
Verlegemaßnahmen (z.B. offene Bauweise, Pflug, oberirdisch) in Bezug auf
Kosten und Zeit lässt sich im Regelfall nur anhand konkreter
Informationen zu Ausführungsort/Ausführungszeit/Menge und einem
Preisangebot des Auftragnehmers beurteilen.
Diese Baubeschreibung ist eine Ergänzung zu einem mit dem Auftragnehmer
bereits abgeschlossenen Rahmenvertrag z.B. ?Rahmenvertrag zur
Erbringung von Bau-, Instandhaltungs-, Montage- und Dienstleistungen für
das TK-Netz" inklusive aller Anhänge (z.B. PSA Vectoring, Übersicht ZTVTK
Netz usw.)
Diese Baubeschreibung beschreibt den Ablaufprozess und
Verantwortlichkeiten zwischen AG und AN zur gemeinsamen Festlegung von
Bohrtrassen und der Angebotslegung durch den AN.
In der Regel sind nur Einzelpreise für Bohrungen (z.B. LNr 10010683) mit
kleiner Reichweite z.B. bei Strassenunterquerungen und Kurzstrecken
vereinbart, nicht aber für längere Strecken mit einer höheren
Trassenleistung pro Tag. Ferner sind die einschlägigen Regelwerke wie
zum Beispiel u.a. DVGW GW 321, DIN-VOB 18324 zu beachten.
1.Vorbereitende Maßnahmen durch den AG (Bauherrn)
- AG mit Wegelastbauträger/Kommune/Tiefbauamt im Rahmen des kommunalen
Angangs Vorabklärung über generellen Einsatz von Spülbohrungen
- Erstellung Grobplanung mit den vorläufigen Trassenverläufen
(Strukturplanungskarten)
- Ggf. schon anhand der Strukturplanungspläne Identifizierung möglicher
geeigneter Trassen als Vorschlagswert für den AN
- Festlegung, welche Medien (Leerrohre) eingezogen werden sollen
- Festlegung der Rahmenbedingungen, in denen sich der AN bewegen kann
2.Einbeziehung des Auftragsnehmers in die (Struktur)Planung
- Übergabe der Grobplanunterlagen, Anforderungen, einzubringende Medien
usw. vom AG (PTI) an den AN
- Einholung der Wegesicherung durch AG
- Erstellung Feinplanung (Projektierung) durch AG
- Trassenbegehung durch AN und AG
- Fremdleitungsrecherche durch AN, ggfs. Durchführung Suchschachtungen
(nach Rücksprache mit AG)
- Spülbohrplan erstellen durch AN, gemeinsame Festlegung/Abstimmung der
zu bohrenden Trassenabschnitte
- Falls noch keine Baugrundinformationen vorliegen, Einholung der
Informationen (z.B. Bodenbeschaffenheit, mögliche Kontaminierung) durch
AN
- Klärung der Entsorgung des ?Bohrschlammes" nach geltenden Abfallgesetz
durch AN
3.Erstellung Angebot durch AN
Aufgrund der unter Punkt 1 und 2 genannten Vorbereitungen/
Aktivitäten unterbreitet der AN dem AG (Einkauf) ein Angebot gemäß dem
vorgegebenen Angebotsformblatt (siehe Abschnitt C) mit folgendem Inhalt:
- Beschreibung des Verfahrens, der Abläufe und der Einsatz der
vorgesehen Maschinen (z. B. Bohrungsdurchmesser)
- Preisangebot auf Basis des vom AG vorgegebenen
Leistungsverzeichnisses unter Angabe der Mengen
- Vorschlag grober Zeitplan für die Durchführung der Baumaßnahme (von
wann ? bis wann)
4.Angebotsprüfung/Vergabe
- Prüfung, Verhandlung und Zustimmung zum Angebot durch AG (EK/PTI)
5.Baudurchführung
- Finale Bauabsprache zwischen AG (zusammen mit AN) und
Wegelastbauträger/Kommune/Tiefbauamt zur Bestätigung der Durchführung
der geplanten Bohrungen
- Formelle Beauftragung durch AG (mittels Abrufauftrag)
- Einholung Genehmigungen durch AN, die den Bauablauf betreffen
- Ausführung nach abgestimmten Spülbohrplan durch AN
6.Dokumentation
Angaben gemäß der ZTV-TKNetz 10
B. Leistungsverzeichnis
Die Inhalte der OZ 10010755, 10010765, 10010713 und 10010723 sind in der
ZTV-TKNetz9 beschrieben.
C. Angebotsvorlage
Für das Angebot ist Vorlage: Angebotsformblatt HDD, in myDMS Dok 57615
zu verwenden.
Sofern Preise für Leistungspositionen vertraglich schon vereinbart sind,
sind die Preise in das Angebot zu übernehmen. In der Regel sind das
10010713 und 10010723.
Hausanschluss
Für die Herstellung der Hauszuführungen sind die Positionen der Gruppe
31 und 34 zu verwenden und abzurechnen.
Montagearbeiten am Kupfernetz
Umschaltearbeiten an in Betrieb befindlichen Kabeln sind vom AN zu
koordinieren.
Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der Regelarbeitszeiten (Wartungsfenster) beauftragt werden.
Bei Arbeiten im Wartungsfenster erfolgt eine Terminabsprache mit dem
zuständigen BvT
Regelarbeitszeit:
Laut EB-Bau und den Ergänzungen zur EB-Bau.
Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit:
Für Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit werden die entsprechenden
Zulagen vergütet.
Ergänzungstext für nicht planbare Leistungen ( Kupfernetz )
Im Störungsfall, samstags sowie an Sonn- und Feiertagen wird eine
Antrittszeit vom BvT im Einzelfall vorgegeben.
Die Erreichbarkeit des AN muss ständig gewährleistet sein.
Bei Montagearbeiten, welche nach einer Beschädigung erforderlich sind,
ist eine Beweissicherung mittels einer vorgefertigten Checkliste
vorzunehmen und mit digitalen Fotos zu dokumentieren, ebenso sind
regelmäßige telefonische Zwischenmeldungen abzugeben. Die Aufforderung
erfolgt durch den BvT. Eine sofortige telefonische Rückmeldung nach
Fehlerbehebung ist erforderlich.
Montagearbeiten am Glasfasernetz
Die in der Glasfasermontage eingesetzten Monteure haben ein Zertifikat
über erfolgreiche Schulung in der E<(>&<)>MMS-Technik vorzulegen.
Die Messung für Abnahme und Inbetriebnahme der Gf-Kabel muss von der
Endstelle A (Leitungsanfang) bis zur Endstelle B (Leitungsende)
erfolgen, in der Regel vom Gf-Hvt bis zum APL.
Dies hat nach den Angaben in den vom BvT zur Verfügung gestellten
Formblättern zu erfolgen.
Umschaltearbeiten an in Betrieb befindlichen Kabeln sind vom AN
zu koordinieren. Müssen Arbeiten im Wartungsfenster durchgeführt
werden, so ist der BvT zu unterrichten. Den Termin der Umschaltarbeiten
im Wartungsfenster legt dann der BvT fest.
Arbeiten zu ungünstigen Zeiten:
Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der Regelarbeitszeiten (Wartungsfenster) beauftragt werden.
Bei Arbeiten im Wartungsfenster erfolgt eine
Terminabsprache mit dem zuständigen BvT
Regelarbeitszeit:
Laut Einkaufs-/Vertragsbedingungen
Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit:
Für Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit werden die entsprechenden
Zulagen vergütet.
Ergänzungstext für nicht planbare Leistungen ( Glasfasernetz )
Im Störungsfall, samstags sowie an Sonn- und Feiertagen, wird eine
Antrittszeit vom BvT im Einzelfall vorgegeben.
Die Erreichbarkeit des AN muss ständig gewährleistet sein.
Bei Montagearbeiten, welche nach einer Beschädigung erforderlich sind,
ist eine Beweissicherung mittels einer vorgefertigten Checkliste
vorzunehmen und mit digitalen Fotos zu dokumentieren, ebenso sind
regelmäßige telefonische Zwischenmeldungen abzugeben. Die Aufforderung
erfolgt durch den BvT. Eine sofortige telefonische Rückmeldung nach
Fehlerbehebung ist erforderlich.
Störungseingrenzung Kupfernetz
Grundsätzlich muss der AN in der Lage sein alle anfallenden Arbeiten und
Aufgaben im Rahmen der Fehlereingrenzung und der
ggf. ohne größeren Montageaufwand durchzuführenden
Fehlerbeseitigung an unterirdischen Telekommunikationslinien und
?Anlagen eigenständig durchzuführen und abzuwickeln.
Der AN übernimmt eigenverantwortlich die Fehlereingrenzung mit
und ohne Kundenbeeinträchtigung, Schadens-/Beweissicherung sowie die
Beseitigung der Kabelstörung durch eine provisorische Instandsetzung.
Sofern eine finale Instandsetzung ohne größeren
Montageaufwand(Schaltarbeiten, Reinigung von Kontaktstellen,?)
ist diese durchzuführen. Bei dem notwendigen Einsatz von
weiteren Gewerken (Montage ect.) ist die Koordinierung der
Gewerke durchzuführen.
Überschreiten die Kosten zur Beseitigung einer Fehlerstelle
inklusive aller Leistungen den Wert von 2.000 EUR ist mit dem
BvT Rücksprache zu halten.
Entstörarten, Entstörfristen:
Für Störungsfälle gelten die Entstörfristen gemäß den Vorgaben
der DT Technik und sind innerhalb sowie auch außerhalb der
Regelarbeitszeit einzuhalten.
Alle anfallenden Arbeiten und Aufgaben im Rahmen der
Fehlereingrenzung, Schadens-/Beweissicherung in Schadensfällen
und kleinere Instandsetzungen (siehe 1 Absatz) von Kabelfehlern
an unterirdischen TK-Anlagen innerhalb der von der DT Technik
vorgegebenen Entstörfrist sind laut Beauftragung durchzuführen.
Störungsarten (von Eingang Telekom bis Störungsbeseitigung):
- Compact Störung mit einer Frist bis 24h, ca. 90 %
- Comfort Störung mit einer Frist bis 8h, ca. 7 %
- Express Störung mit einer Frist bis 6h, ca. 3 %
Bei Kundenstörung und/oder Schadensfall mit Kundenstörung:
Die Störung ist nach der Beauftragung bis spätestens zu dem in
der Beauftragung vorgegebenen Termin einzugrenzen und ggf. zu
beseitigen.
Bei Express Störungen (6 h Frist), Comfort Störungen (8 h Frist)
hat der AN innerhalb von 1 Stunde nach Beauftragung dem BvT eine
erste Zwischenmeldung mit Informationen zu der geplanten
Instandsetzung zu übermitteln.
Siehe auch Punkt "Abstimmung / Rückmeldung im Prozess"
Schadensfall ohne Kundenstörung
Ein Fehler ohne Kundenstörung ist nach den zeitlichen Vorgaben
der DTAG zu beseitigen.
Hinweis:
Spätester Erledigungstermin zwischen 1 -20 AT, je nach Situation.
Außerordentliche Vorkommnisse:
Zur Absicherung von außerordentlichen Vorkommnissen (z.B. auf
Grund extremer Wetterlagen und techn. Großstörungen),
verpflichtet sich der AN auch außerhalb seines Einsatzgebietes
in angrenzenden PTI-Bereichen und Niederlassungsbereichen zu
unterstützen.
Die Abrechnung, der in diesen Fällen aufkommenden Einsatz-
Mehrkosten, erfolgt über separate Leistungspositionen.
Schadens- u. Beweissicherung:
Dokumentation zur Fehlerursache/Fehlerbeseitigung,
Messprotokolle und Materialverbrauchsnachweise sind nach
Abschluss und Ausführung der Montagearbeiten innerhalb von
3 Werktagen an den BvT zu senden.
Die Schadens-/Beweissicherung ist anhand der Checkliste
?Beweissicherung bei Beschädigungen von Telekommunikationsanlagen
durch Dritte" und auch durch die Anfertigung von in
der Regel 6 Fotografien (digitale Aufnahmen) gemäß Checkliste
vorzunehmen, zu dokumentieren und innerhalb von 3 Werktagen an
den BvT elektronisch zu übergeben.
Der Auftraggeber bietet für die Schadens-/Beweissicherung Schulungen an
(in den DT Technik-Niederlassungen, ggf. auch zentral in den
Schulungszentren der Telekom AG). Der AN verpflichtet sich,
entsprechend geschultes Personal einzusetzen, bzw. seinen
Mitarbeitern die Teilnahme an den genannten Schulungen zu
ermöglichen. Die Teilnahme an den Schulungen ist eine
Verpflichtung für den AN. Ebenso die interne Weiterbildung der
eigenen Mitarbeiter sowie möglicher Nachauftragnehmer.
Prozessablauf:
Zeitlich versetzt eingehende Störungsaufträge im gleichen ON,
AsB, KVz-Bereich mit gleicher Störungsursache wird nach deren
Übermittlung nicht als separate Störungsbeseitigung beauftragt
und vergütet, wenn es sich um die gleiche Störungsursache
handelt und die Arbeiten zur Behebung dieser Störungsursache
noch nicht abgeschlossen sind.
Als separate Störung beauftragt und vergütet, wenn die
ursprünglich beauftragte Störung bereits beseitigt und als
"Technisch fertig" zurückgemeldet wurde. In diesen Fällen muss
aus der qualifizierten Fehlermeldung (Kunde benachrichtigt,
Prüfung über autom. Prüfplatz durchgeführt, ausgeführten
Arbeiten detailliert und nachvollziehbar beschrieben)
erkennbar sein, dass die zuerst beauftragte Störungsbeseitigung
tatsächlich erfolgreich abgeschlossen war.
Regelarbeitszeit:
Laut EB-Bau und den Ergänzungen zur EB-Bau.
Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit:
Für außerhalb der Regelarbeitszeit beauftragte Störungen werden
die entsprechenden Zulagen vergütet.
Abstimmung / Rückmeldung im Prozess:
Durch den AN erfolgt zwecks Abstimmung zur Auftragsabwicklung
und Festlegung der Fehlerbeseitigung eine unverzügliche
Verständigung/Beteiligung des BvT bei:
- Störungsfällen, bei denen zur endgültigen
Fehlerbeseitigung/Instandsetzung eine umfangreiche
Kabelauswechslung erforderlich ist (>2.000 EUR)
- Störungsfällen mit Beeinflussungsstörungen
- Störungsfällen an oberirdischen Linien
- Durch Dritte verursachte Beschädigungen (auch
Vorfindeschäden)
- Elementarschäden (Blitz, Brand, Sturm, Hochwasser?)
Können Arbeiten im Störungsfall entsprechend der vorgegebenen
Entstörfristen nicht realisiert werden, ist unverzüglich der
BvT zwecks Abstimmung weiterer Vorgehensweise zu verständigen.
Grundsätzlich muss diese Information immer dann erfolgen, wenn
vorgegebene Zeitziele nicht zu halten sind!
In Störungsfällen sind während der Fehlerbeseitigung nach
Aufforderung des BvT entsprechende Zwischenmeldungen
abzusetzen, ggf. Aufwandsabschätzungen für die
Schadensbeseitigung abzugeben.
Unmittelbar nach der Fehlerbeseitigung, die auch eine
provisorische Fehlerbeseitigung beinhaltet, ist die wieder
hergestellte Funktionalität des gestörten Kabels/
Kundenproduktes dem BvT mit detaillierten Angaben zur
Fehlerursache/Schadensursache unverzüglich zurückzumelden.
Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartner,
Telefonnummer und Handynummer, die im Falle einer Störung
außerhalb der Regelarbeitszeit (auch an Sonn- und Feiertagen)
kontaktiert werden können.
Qualitätssicherung:
Qualifizierungsnachweise sind entsprechend der EB-BAU
vorzulegen.
Messmittel (geeichte/kalibrierte Messinstrumente)
Mehraufwendungen, die im Rahmen der elektrischen Fehlerortung
aufgrund nicht geeichter / kalibrierter Messinstrumente
entstehen, gehen zu Lasten des ANs.
Störungseingrenzung GF-Netz
Grundsätzlich muss der AN in der Lage sein alle anfallenden
Arbeiten und Aufgaben im Rahmen der Fehlereingrenzung und der
ggf. ohne größeren Montageaufwand durchzuführenden
Fehlerbeseitigung an unterirdischen Telekommunikationslinien und
?Anlagen eigenständig durchzuführen und abzuwickeln.
Der AN übernimmt eigenverantwortlich die Fehlereingrenzung mit
und ohne Kundenbeeinträchtigung, Schadens-/Beweissicherung sowie die
Beseitigung der Kabelstörung durch eine provisorische Instandsetzung.
Sofern eine finale Instandsetzung ohne größeren
Montageaufwand(Schaltarbeiten, Reinigung von Kontaktstellen,?)
ist diese durchzuführen. Bei dem notwendigen Einsatz von
weiteren Gewerken (Montage ect.) ist die Koordinierung der
Gewerke durchzuführen.
Überschreiten die Kosten zur Beseitigung einer Fehlerstelle
inklusive aller Leistungen den Wert von 2.000 EUR ist mit dem
BvT Rücksprache zu halten.
Entstörarten, Entstörfristen:
Für Störungsfälle gelten die Entstörfristen gemäß den Vorgaben
der DT Technik und sind innerhalb sowie auch außerhalb der
Regelarbeitszeit einzuhalten.
Alle anfallenden Arbeiten und Aufgaben im Rahmen der
Fehlereingrenzung, Schadens-/Beweissicherung in Schadensfällen
und kleinere Instandsetzungen (siehe 1 Absatz) von Kabelfehlern
an unterirdischen TK-Anlagen innerhalb der von der DT Technik
vorgegebenen Entstörfrist sind laut Beauftragung durchzuführen.
Störungsarten (von Eingang Telekom bis Störungsbeseitigung):
- Compact Störung mit einer Frist bis 24h, ca. 70 %
- Comfort Störung mit einer Frist bis 8h, ca. 20 %
- Express Störung mit einer Frist bis 6h, ca. 10 %
Bei Kundenstörung und/oder Schadensfall mit Kundenstörung:
Die Störung ist nach der Beauftragung bis spätestens zu dem in
der Beauftragung vorgegebenen Termin einzugrenzen und ggf. zu
beseitigen.
Bei Express Störungen (6 h Frist), Comfort Störungen (8 h Frist)
hat der AN innerhalb von 1 Stunde nach Beauftragung dem BvT eine
erste Zwischenmeldung mit Informationen zu der geplanten
Instandsetzung zu übermitteln.
Siehe auch Punkt "Abstimmung / Rückmeldung im Prozess"
Schadensfall ohne Kundenstörung
Ein Fehler ohne Kundenstörung ist nach den zeitlichen Vorgaben
der DTAG zu beseitigen.
Hinweis:
Spätester Erledigungstermin zwischen 1 -20 AT, je nach Situation.
Außerordentliche Vorkommnisse
Zur Absicherung von außerordentlichen Vorkommnissen (z.B. auf
Grund extremer Wetterlagen und techn. Großstörungen),
verpflichtet sich der AN auch außerhalb seines Einsatzgebietes
in angrenzenden PTI-Bereichen und Niederlassungsbereichen zu
unterstützen.
Die Abrechnung, der in diesen Fällen aufkommenden Einsatz-
Mehrkosten, erfolgt über separate Leistungspositionen.
Schadens- u. Beweissicherung:
Dokumentation zur Fehlerursache/Fehlerbeseitigung,
Messprotokolle und Materialverbrauchsnachweise sind nach
Abschluss und Ausführung der Montagearbeiten innerhalb von
3 Werktagen an den BvT zu senden.
Die Schadens-/Beweissicherung ist anhand der Checkliste
?Beweissicherung bei Beschädigungen von Telekommunikationsanlagen
durch Dritte" und auch durch die Anfertigung von in
der Regel 6 Fotografien (digitale Aufnahmen) gemäß Checkliste
vorzunehmen, zu dokumentieren und innerhalb von 3 Werktagen an
den BvT elektronisch zu übergeben.
Der Auftraggeber bietet für die Schadens-/Beweissicherung Schulungen an
(in den DT Technik-Niederlassungen, ggf. auch zentral in den
Schulungszentren der Telekom AG). Der AN verpflichtet sich,
entsprechend geschultes Personal einzusetzen, bzw. seinen
Mitarbeitern die Teilnahme an den genannten Schulungen zu
ermöglichen. Die Teilnahme an den Schulungen ist eine
Verpflichtung für den AN. Ebenso die interne Weiterbildung der
eigenen Mitarbeiter sowie möglicher Nachauftragnehmer.
Prozessablauf:
Zeitlich versetzt eingehende Störungsaufträge im gleichen ON,
AsB, KVz-Bereich mit gleicher Störungsursache wird nach deren
Übermittlung nicht als separate Störungsbeseitigung beauftragt
und vergütet, wenn es sich um die gleiche Störungsursache
handelt und die Arbeiten zur Behebung dieser Störungsursache
noch nicht abgeschlossen sind.
Als separate Störung beauftragt und vergütet, wenn die
ursprünglich beauftragte Störung bereits beseitigt und als
"Technisch fertig" zurückgemeldet wurde. In diesen Fällen muss
aus der qualifizierten Fehlermeldung (Kunde benachrichtigt,
Prüfung über autom. Prüfplatz durchgeführt, ausgeführten
Arbeiten detailliert und nachvollziehbar beschrieben)
erkennbar sein, dass die zuerst beauftragte Störungsbeseitigung
tatsächlich erfolgreich abgeschlossen war.
Regelarbeitszeit:
Laut EB-Bau und den Ergänzungen zur EB-Bau.
Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit:
Für außerhalb der Regelarbeitszeit beauftragte Störungen werden
die entsprechenden Zulagen vergütet.
Abstimmung / Rückmeldung im Prozess:
Durch den AN erfolgt zwecks Abstimmung zur Auftragsabwicklung
und Festlegung der Fehlerbeseitigung eine unverzügliche
Verständigung/Beteiligung des BvT bei:
- Störungsfällen, bei denen zur endgültigen
Fehlerbeseitigung/Instandsetzung eine umfangreiche
Kabelauswechslung erforderlich ist (>2.000 EUR)
- Störungsfällen mit Beeinflussungsstörungen
- Störungsfällen an oberirdischen Linien
- Durch Dritte verursachte Beschädigungen (auch
Vorfindeschäden)
- Elementarschäden (Blitz, Brand, Sturm, Hochwasser?)
Können Arbeiten im Störungsfall entsprechend der vorgegebenen
Entstörfristen nicht realisiert werden, ist unverzüglich der
BvT zwecks Abstimmung weiterer Vorgehensweise zu verständigen.
Grundsätzlich muss diese Information immer dann erfolgen, wenn
vorgegebene Zeitziele nicht zu halten sind!
In Störungsfällen sind während der Fehlerbeseitigung nach
Aufforderung des BvT entsprechende Zwischenmeldungen
abzusetzen, ggf. Aufwandsabschätzungen für die
Schadensbeseitigung abzugeben.
Unmittelbar nach der Fehlerbeseitigung, die auch eine
provisorische Fehlerbeseitigung beinhaltet, ist die wieder
hergestellte Funktionalität des gestörten Kabels/
Kundenproduktes dem BvT mit detaillierten Angaben zur
Fehlerursache/Schadensursache unverzüglich zurückzumelden.
Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartner,
Telefonnummer und Handynummer, die im Falle einer Störung
außerhalb der Regelarbeitszeit (auch an Sonn- und Feiertagen)
kontaktiert werden können.
Qualitätssicherung:
Qualifizierungsnachweise sind entsprechend der EB-BAU
vorzulegen.
Messmittel (geeichte/kalibrierte Messinstrumente)
Mehraufwendungen, die im Rahmen der elektrischen Fehlerortung
aufgrund nicht geeichter / kalibrierter Messinstrumente
entstehen, gehen zu Lasten des ANs.
Montagearbeiten am Stromnetz
Die Herstellung, Instandsetzung und Prüfung von elektrischen
Betriebsmitteln erfolgt auf Grundlage der ZTV-TKNetz 44.
Die Eintragung im Installateurverzeichnis bei einem Verteilnetzbetreiber
(VNB) ist erforderlich.
Arbeiten an in Betrieb befindlichen Kabeln bzw. Anlagen sind vom AN zu
koordinieren und dem BvT anzuzeigen.
Es können Montagearbeiten auch außerhalb der Regelarbeitszeiten
beauftragt werden. Hierzu erfolgt eine Terminabsprache mit dem BvT.
Regelarbeitszeit:
Laut EB-Bau und den Ergänzungen zur EB-Bau.
Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit werden mit entsprechenden
Zulagen vergütet.
Störungseingrenzung Stromversorgung
Grundsätzlich muss der AN in der Lage sein alle anfallenden Arbeiten und
Aufgaben im Rahmen der Fehlereingrenzung und der
ggf. ohne größeren Montageaufwand durchzuführenden
Fehlerbeseitigung an unterirdischen Telekommunikationslinien und
?Anlagen eigenständig durchzuführen und abzuwickeln.
Der AN übernimmt eigenverantwortlich die Fehlereingrenzung mit
und ohne Kundenbeeinträchtigung, Schadens-/Beweissicherung sowie die
Beseitigung der Kabelstörung durch eine provisorische Instandsetzung.
Sofern eine finale Instandsetzung ohne größeren
Montageaufwand(Schaltarbeiten, Reinigung von Kontaktstellen,?)
ist diese durchzuführen. Bei dem notwendigen Einsatz von
weiteren Gewerken (Montage ect.) ist die Koordinierung der
Gewerke durchzuführen.
Überschreiten die Kosten zur Beseitigung einer Fehlerstelle
inklusive aller Leistungen den Wert von 2.000 EUR ist mit dem
BvT Rücksprache zu halten.
Entstörarten, Entstörfristen:
Für Störungsfälle gelten die Entstörfristen gemäß den Vorgaben
der DT Technik und sind innerhalb sowie auch außerhalb der
Regelarbeitszeit einzuhalten.
Alle anfallenden Arbeiten und Aufgaben im Rahmen der
Fehlereingrenzung, Schadens-/Beweissicherung in Schadensfällen
und kleinere Instandsetzungen (siehe 1 Absatz) von Kabelfehlern
an unterirdischen TK-Anlagen innerhalb der von der DT Technik
vorgegebenen Entstörfrist sind laut Beauftragung durchzuführen.
Störungsarten (von Eingang Telekom bis Störungsbeseitigung):
- Compact Störung mit einer Frist bis 24h, ca. 80 %
- Comfort Störung mit einer Frist bis 8h, ca. 15 %
- Express Störung mit einer Frist bis 6h, ca. 5 %
Bei Kundenstörung und/oder Schadensfall mit Kundenstörung:
Die Störung ist nach der Beauftragung bis spätestens zu dem in
der Beauftragung vorgegebenen Termin einzugrenzen und ggf. zu
beseitigen.
Bei Express Störungen (6 h Frist), Comfort Störungen (8 h Frist)
hat der AN innerhalb von 1 Stunde nach Beauftragung dem BvT eine
erste Zwischenmeldung mit Informationen zu der geplanten
Instandsetzung zu übermitteln.
Siehe auch Punkt "Abstimmung / Rückmeldung im Prozess"
Schadensfall ohne Kundenstörung
Ein Fehler ohne Kundenstörung ist nach den zeitlichen Vorgaben
der DTAG zu beseitigen.
Hinweis:
Spätester Erledigungstermin zwischen 1 -20 AT, je nach Situation.
Außerordentliche Vorkommnisse:
Zur Absicherung von außerordentlichen Vorkommnissen (z.B. auf
Grund extremer Wetterlagen und techn. Großstörungen),
verpflichtet sich der AN auch außerhalb seines Einsatzgebietes
in angrenzenden PTI-Bereichen und Niederlassungsbereichen zu
unterstützen.
Die Abrechnung, der in diesen Fällen aufkommenden Einsatz-
Mehrkosten, erfolgt über separate Leistungspositionen.
Schadens- u. Beweissicherung:
Dokumentation zur Fehlerursache/Fehlerbeseitigung,
Messprotokolle und Materialverbrauchsnachweise sind nach
Abschluss und Ausführung der Montagearbeiten innerhalb von
3 Werktagen an den BvT zu senden.
Die Schadens-/Beweissicherung ist anhand der Checkliste
?Beweissicherung bei Beschädigungen von Telekommunikationsanlagen
durch Dritte" und auch durch die Anfertigung von in
der Regel 6 Fotografien (digitale Aufnahmen) gemäß Checkliste
vorzunehmen, zu dokumentieren und innerhalb von 3 Werktagen an
den BvT elektronisch zu übergeben.
Der Auftraggeber bietet für die Schadens-/Beweissicherung Schulungen an
(in den DT Technik-Niederlassungen, ggf. auch zentral in den
Schulungszentren der Telekom AG). Der AN verpflichtet sich,
entsprechend geschultes Personal einzusetzen, bzw. seinen
Mitarbeitern die Teilnahme an den genannten Schulungen zu
ermöglichen. Die Teilnahme an den Schulungen ist eine
Verpflichtung für den AN. Ebenso die interne Weiterbildung der
eigenen Mitarbeiter sowie möglicher Nachauftragnehmer.
Prozessablauf:
Zeitlich versetzt eingehende Störungsaufträge im gleichen ON,
AsB, KVz-Bereich mit gleicher Störungsursache wird nach deren
Übermittlung nicht als separate Störungsbeseitigung beauftragt
und vergütet, wenn es sich um die gleiche Störungsursache
handelt und die Arbeiten zur Behebung dieser Störungsursache
noch nicht abgeschlossen sind.
Als separate Störung beauftragt und vergütet, wenn die
ursprünglich beauftragte Störung bereits beseitigt und als
"Technisch fertig" zurückgemeldet wurde. In diesen Fällen muss
aus der qualifizierten Fehlermeldung (Kunde benachrichtigt,
Prüfung über autom. Prüfplatz durchgeführt, ausgeführten
Arbeiten detailliert und nachvollziehbar beschrieben)
erkennbar sein, dass die zuerst beauftragte Störungsbeseitigung
tatsächlich erfolgreich abgeschlossen war.
Regelarbeitszeit:
Laut EB-Bau und den Ergänzungen zur EB-Bau.
Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit:
Für außerhalb der Regelarbeitszeit beauftragte Störungen werden
die entsprechenden Zulagen vergütet.
Abstimmung / Rückmeldung im Prozess:
Durch den AN erfolgt zwecks Abstimmung zur Auftragsabwicklung
und Festlegung der Fehlerbeseitigung eine unverzügliche
Verständigung/Beteiligung des BvT bei:
- Störungsfällen, bei denen zur endgültigen
Fehlerbeseitigung/Instandsetzung eine umfangreiche
Kabelauswechslung erforderlich ist (>2.000 EUR)
- Störungsfällen mit Beeinflussungsstörungen
- Störungsfällen an oberirdischen Linien
- Durch Dritte verursachte Beschädigungen (auch
Vorfindeschäden)
- Elementarschäden (Blitz, Brand, Sturm, Hochwasser?)
Können Arbeiten im Störungsfall entsprechend der vorgegebenen
Entstörfristen nicht realisiert werden, ist unverzüglich der
BvT zwecks Abstimmung weiterer Vorgehensweise zu verständigen.
Grundsätzlich muss diese Information immer dann erfolgen, wenn
vorgegebene Zeitziele nicht zu halten sind!
In Störungsfällen sind während der Fehlerbeseitigung nach
Aufforderung des BvT entsprechende Zwischenmeldungen
abzusetzen, ggf. Aufwandsabschätzungen für die
Schadensbeseitigung abzugeben.
Unmittelbar nach der Fehlerbeseitigung, die auch eine
provisorische Fehlerbeseitigung beinhaltet, ist die wieder
hergestellte Funktionalität des gestörten Kabels/
Kundenproduktes dem BvT mit detaillierten Angaben zur
Fehlerursache/Schadensursache unverzüglich zurückzumelden.
Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartner,
Telefonnummer und Handynummer, die im Falle einer Störung
außerhalb der Regelarbeitszeit (auch an Sonn- und Feiertagen)
kontaktiert werden können.
Qualitätssicherung:
Qualifizierungsnachweise sind entsprechend der EB-BAU
vorzulegen.
Messmittel (geeichte/kalibrierte Messinstrumente)
Mehraufwendungen, die im Rahmen der elektrischen Fehlerortung
aufgrund nicht geeichter / kalibrierter Messinstrumente
entstehen, gehen zu Lasten des ANs.
Fotodokumentation:
Alle Arbeiten sind mit digitalen Fotos zu dokumentieren. Art und
Inhalt der Fotos nach Maßgabe des BvT. Bei Abrufen bis 2000,-
Euro werden bis zu 10 Fotos erwartet, bei Abrufen über 2000,-
Euro erforderlichenfalls mehr.
Inselfaktor:
Inselfaktor: Für Leistungen, die auf den Inseln erbracht werden,
beträgt der Faktor 1,4. Es erfolgt keine weiteren Vergütungen für
höheren Aufwand bei Störungen oder Baumaßnahmen auf den Inseln.
Arbeiten mit den IV-Systemen der Telekom
Bei der Universal-Schnittstelle gibt es die
a) B2B-Schnittstelle und
b) ZeLe (Zugangslösung für externe Leistungserbringer)
a) B2B Schnittstelle
Für den elektronischen Austausch von kaufmännischen Auftragsdaten
(Abruf, Leistungserfassung) und produktionstechnischen
Auftragsdaten (WMS-TI Daten) mit externen Vergabepartnern
wird die B2B-Schnittstelle bereitgestellt. Die B2BSchnittstelle
wird ausschließlich für Rahmenverträge genutzt.
Der AN koppelt seine eigene IT an die B2B-Schnittstelle.
Qualifizierung durch den AG erfolgt nicht.
Die Nutzung der B2B-Schnittstelle für AN ist optional.
b) ZeLe (Zugangslösung für externe Leistungserbringer)
Der Zugang zu den IV-Systemen erfolgt über die Zugangslösung
für externe Leistungserbringer (ZeLe).
Dem AN werden durch den AG personenbezogene Kennungen für den
Zugang ZeLe (internetbasierter Zugang) sowie allen erforderlichen
IV-Systemen zur Verfügung gestellt.
Der AN bekommt vom Auftragsverantwortlichen Telekom (PTI) die
erforderlichen Auftragsformulare. Die Auftragsformulare müssen
vom AN vollständig ausgefüllt und dem Auftragsverantwortlichen
Telekom (PTI) übermittelt werden.
Die erforderlichen Zugänge hierfür müssen vom Auftragsverantwortlichen
Telekom (PTI) beauftragt werden. Diese Zugänge werden in
der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der vollständig vom
AN ausgefüllten Auftragsformulare bereit gestellt.
Die eingesetzten Mitarbeiter des AN müssen Qualifizierungsnachweise
der erforderlichen IV-Systeme Megaplan, SAP-Prompt,
WMS-TI, Kontes-ORKA der Telekom vorlegen.
Für die IV-Systeme Megaplan (Entstörclient), Kontes-ORKA, SAPPrompt
und WMS-TI erfolgt die Qualifizierung durch den AG.
Die Qualifizierung für das IV-System Megaplan (Planen sowie
Dokumentation) wird bei Telekom Training (TT) durchgeführt. Die
detaillierte Absprache zum Qualifizierungsbedarf und die
Angebotserstellung für die Qualifizierungsmaßnahme erfolgt
zwischen TT und dem AN über den AG.
Die jeweiligen Qualifizierungskosten muss der AN tragen.
Bei Beauftragung von Projektierungs-, Baubegleitungs- und/oder
Dokumentationsleistungen sowie Leistungen zur Fehlerortung/
-beseitung am TK-Netz muss der AN in der Lage sein alle
notwendigen Daten die zur Ausführung der Leistungen benötigt
werden aus folgenden IV-Systemen abrufen bzw. eingeben zu können.
Hat der AN noch keine Kennungen und Qualifizierungen muss er dies
umgehend in Absprache mit dem AG nachholen.
Baubegleitung
Mit dem IV-System SAP-Prompt muss der AN eigenverantwortlich
und selbstständig die in der Baumaßnahme geplanten Materialien
abrufen.
Fehlerortung und -beseitigung
Mit dem Auftragsteuerungssystem WMS-TI erfolgt die Übermittlung
der Aufträge sowie der Abschluss der erfolgreichen Fehlerbeseitigung
spätestens zu dem vom AG vorgegebenen Termin
"BA/FA betriebsbereit korr."
Über WMS-TI können Anlagen (Planunterlagen, Bilder etc in
Dateiform) zwischen AN und AG verschickt werden.
Projektierung
Der AN hat die Ausbauplanungen in IV-System Megaplan (anhand
vorliegender Strukturplanungen) zu erstellen.
Dokumentation
Der AN hat die Rotberichtigungen im IV-System Megaplan
einzuarbeiten.
Projektierung, Fehlerortung und -beseitigung
Mit dem lesenden Zugriff auf das IV-System Kontes-ORKA können
aktuelle Bestandsdaten des Cu-Netzes abgerufen werden.
Der AN verpflichtet sich bereits jetzt, eine zusätzliche
"Vereinbarung über die Verarbeitung personenbezogener Daten im
Auftrag (ADV)" abzuschließen.
Der AN verpflichtet sich seinen Subunternehmern und auch seinen
eigenen Arbeitnehmern die datenschutzrechtlichen Verpflichtungen
aufzuerlegen.
Der AN hat hierfür einen schriftlichen Nachweis zu erbringen.
Ist der AN hierzu nicht in der Lage, ist der AG berechtigt, den
Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen.

Erfüllungsort:
Ausführungsort
T NL Nord, Gesamtbereich der PTI 11 Kiel

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
Betrifft Bieteranfrage 3CX/1000000143
Submissionsnummer 3CX1606178

Vergabeunterlagen:
Bewerbungsfrist endet am 23.06.2016

Termine & Fristen
Unterlagen:
23.06.2016

Ausführungsfrist:
gepl. Ausführungszeitraum von 01.09.2016
gepl. Ausführungszeitraum bis 31.08.2018

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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