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Ausschreibung - Überlassung von Entsorgungskapazitäten zur Ablagerung von Abfällen in Bassum (ID:10730992)

Auftragsdaten
Titel:
Überlassung von Entsorgungskapazitäten zur Ablagerung von Abfällen
DTAD-ID:
10730992
Region:
27211 Bassum
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.05.2015
Frist Angebotsabgabe:
09.06.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Gegenstand des Verfahrens und Verfahrensablauf Gegenstand dieses wettbewerblichen Verfahrens ist die Überlassung von Entsorgungskapazitäten zur Ablagerung von Abfällen der Deponieklasse I (II) auf der Zentraldeponie Bassum. Das Gesamtvolumen der Entsorgungskapazität wird bei ca. bei 1,0 - 1,1 Mio. m3 liegen. Von diesen Gesamtvolumen sollen im Rahmen dieses wettbewerblichen Verfahrens 750.000 m3 zur Verfügung gestellt werden. Es wird ausdrücklich daraufhingewiesen, dass Ablagerungsvolumen (in m3) und keine Ablagerungsmengen (in Mg) zur Verfügung gestellt werden. Das Vergabeverfahren wird in zwei Phasen durchgeführt: Phase 1: Interessenbekundung Im Rahmen der Interessenbekundung werden die Bewerber in einem ersten Schritt anhand der unter lit. 1) angegebenen Mindestkriterien einer Eignungsprüfung unterzogen. Ziel dieser Eignungsprüfung ist es, diejenigen Bewerber zu ermitteln, welche die für die Vergabe notwendige erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit/Gesetzestreue nachweisen können. Anschließend erfolgt über die Auswahlkriterien eine Eingrenzung der am besten geeigneten Bewerber. Die AWG sieht vor, mit den insgesamt 3 bis 6 am besten geeigneten Bewerbern in Verhandlungen (Phase 2) zutreten. Phase 2: Verhandlungen Für die Verhandlungen werden den in Phase 1 (Interessenbekundung) ausgewählten Bewerbern weitere Verfahrensunterlagen übersendet, mit der Aufforderung ein vollständiges erstes indikatives Angebot, unter Beachtung der in den Vergabeunterlagen dargestellten Vorgaben, abzugeben. Die AWG wird die abgegebenen Angebote bewerten und anschließend mit den Interessenten in Verhandlungen treten. Die AWG wird die Interessenten im Laufe der Verhandlungen auffordern, verbindliche Angebote abzugeben. Im Laufe der Verhandlungen der verbindlichen Angebote kann die Anzahl der Interessenten weiter reduziert werden, so dass die Endverhandlungen ggf. nur mit einem Teil der Interessenten geführt werden. Der Verhandlüngsprozess endet mit der Aufforderung zur Abgabe eines letztverbindlichen Angebots.
Kategorien:
Müllbehandlung, Recyclingdienste, Müllentsorgung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
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Öffentliche Ausschreibung

a) Bezeichnung und die Anschrift der zur Angebotsabgabe auffordernden Stelle, der den Zuschlag erteilenden Stelle sowie der Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind:

AWG - AbfallWirtschaftsGesellschaft mbH, Zu Hd. Fr. Britta Zender, Klövenhausen 20, 27211 Bassum, Fax-Nr.: + 49 (42 41) 8 01 -1 32

b) Art der Vergabe:

Bei dem vorliegenden wettbewerblichen Verfahren handelt es sich um kein formelles Vergabeverfahren im Sinne des §§ 97 ff. GWB oder anderen vergaberechtlichen Bestimmungen oder Richtlinien. Ansprüche auf die Durchführung eines Vergäbeverfahrens, auf die Beteiligung an einem solchen oder auf Abschluss eines Vertrages mit der AWG über den in lit.d) beschriebenen Verfahrensgegenstand bestehen nicht.

Das vorliegende wettbewerbliche Verfahren trägt den Grundsätzen der Diskriminierungsfreiheit und Transparenz Rechnung.

Die AWG behält sich vor, das wettbewerbliche Verfahren entsprechend des unter lit.d) skizzierten Verfahrensablaufs zu jedem Zeitpunkt zu modifizieren oder durch einfache Mitteilung zu beenden, insbesondere dann wenn nicht genügend qualifizierte Bewerbungen eingehen oder keine Einigung über Inhalt und Ausgestaltung des Vertrags erzielt wer-

den kann. Im Falle der Beendigung des Verfahrens sind Ansprüche gegen die AWG ausgeschlossen. Der in lit.d) beschriebene Verfahrensgegenstand unterliegt einem Wirtschaftlichkeitsvorbehalt.

c) Anforderung der Teilnahmeanträge, Form, in der die Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb (Interessenbekundung) können bis zum 2. Juni 2015 bei der unter lit.a) genannten Stelle angefordert werden (auch per Fax möglich).

Die Interessenbekundung (Unterlage für den Teilnahmewettbewerb) ist schriftlich einzureichen. Auf elektronischem Wege übermittelte Interessenbekundung, wie z. B. mittels Telefax oder E-Mail sind nicht zugelassen.

Die unterschriebene Interessenbekundung (inklusive vollständig ausgefüllter und unterzeichneter Anlage Formblätter sowie beizubringende Nachweise durch den Bewerber) ist in einem verschlossenen (z. B. verklebten), fensterlosen Umschlag bis zu der unter lit.i) genannten Frist an die unter lit. a) genannte Adresse zu richten.

Alternativ kann die Interessenbekundung auch an der unter lit. a) genannten Adresse im Zimmer 207 persönlich bzw. über einen Boten abgegeben werden.

d) Gegenstand des Verfahrens und Verfahrensablauf

Gegenstand dieses wettbewerblichen Verfahrens ist die Überlassung von Entsorgungskapazitäten zur Ablagerung von Abfällen der Deponieklasse I (II) auf der Zentraldeponie Bassum. Das Gesamtvolumen der Entsorgungskapazität wird bei ca. bei 1,0 - 1,1 Mio. m3 liegen. Von diesen Gesamtvolumen sollen im Rahmen dieses wettbewerblichen Verfahrens 750.000 m3 zur Verfügung gestellt werden. Es wird ausdrücklich daraufhingewiesen, dass Ablagerungsvolumen (in m3) und keine Ablagerungsmengen (in Mg) zur Verfügung gestellt werden.

Das Vergabeverfahren wird in zwei Phasen durchgeführt:

Phase 1: Interessenbekundung Im Rahmen der Interessenbekundung werden die Bewerber in einem ersten Schritt anhand der unter lit. 1) angegebenen Mindestkriterien einer Eignungsprüfung unterzogen. Ziel dieser Eignungsprüfung ist es, diejenigen Bewerber zu ermitteln, welche die für die Vergabe notwendige erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit/Gesetzestreue nachweisen können. Anschließend erfolgt über die Auswahlkriterien eine Eingrenzung der am besten geeigneten Bewerber. Die AWG sieht vor, mit den insgesamt 3 bis 6 am besten geeigneten Bewerbern in Verhandlungen (Phase 2) zutreten. Phase 2: Verhandlungen

Für die Verhandlungen werden den in Phase 1 (Interessenbekundung) ausgewählten Bewerbern weitere Verfahrensunterlagen übersendet, mit der Aufforderung ein vollständiges erstes indikatives Angebot, unter Beachtung der in den Vergabeunterlagen dargestellten Vorgaben, abzugeben. Die AWG wird die abgegebenen Angebote bewerten und anschließend mit den Interessenten in Verhandlungen treten. Die AWG wird die Interessenten im Laufe der Verhandlungen auffordern, verbindliche Angebote abzugeben.

Im Laufe der Verhandlungen der verbindlichen Angebote kann die Anzahl der Interessenten weiter reduziert werden, so dass die Endverhandlungen ggf. nur mit einem Teil der Interessenten geführt werden.

Der Verhandlüngsprozess endet mit der Aufforderung zur Abgabe eines letztverbindlichen Angebots.

e) Gegebenenfalls die Anzahl, Größe und Art der einzelnen Kontingente:

Die Entsorgungskapazität wird in zwei Kontingenten zur Verfügung gestellt werden:

- Kontingent 1: 375.000 m3

- Kontingent 2: 375.000 m3

Den zur Abgabe eines Angebots ausgewählten Interessenten wird die Möglichkeit der Einreichung eines Angebotes für das Kontingent 1 (375.000 m3), eines Angebotes für das Kontingent 2 (375.000 m3) und/ oder eines Angebotes für die Kombination der Kontingente 1 und 2 (750.000 m3) gegeben.

f) Gegebenenfalls die Zulassung von Nebenangeboten: Nein.

g) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist:

Ziel der AWG ist die Verfüllung der beiden oben beschriebenen Kontingente innerhalb von ca. 15 Jahren. Die Entsorgungskapazität wird dem Partner/ den Partnern für maximal 20 Jahre zur Verfügung gestellt.

Der Beginn der Einlagerung ist voraussichtlich 2018/2019 möglich.

h) Bezeichnung und die Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt oder bei der sie eingesehen werden können: siehe Vergabestelle

i) Teilnahme- oder Angebots- und Bindefrist: Die Teilnahmeanträge (Interessenbekundungen) sind bis zum 09. Juni 2015, 12.00 Uhr, einzureichen.

j) Die Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: Der beauftragte Bewerber hat eine Bürgschaft von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer in Höhe von mindestens 600.000 Euro pro Kontingent zu erbringen.

k) Die wesentlichen Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Wir verweisen auf die Angaben in den Verfahrensunterlagen, die den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Interessenten übersandt werden. 1) Die mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen:

Die Prüfung, ob die Mindestkriterien für die Teilnahme an Verhandlungen erfüllt sind, erfolgt anhand von Nachweisen (Eigenerklärungen und beizubringende Dokumente) zur persönlichen Lage des Bewerbers .

- Eigenerklärung bzw. Nachweise des Bewerbers über die Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen

- Eigenerklärung bzw. Nachweise des Bewerbers über Verfehlungen und Eintragungen in polizeilichen Führungszeugnissen und Gewerbezentralregister

- Handelsregisterauszug

Auf Verlangen der AWG sind innerhalb einer gesetzten Frist Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, mindestens eines Sozialversicherungsträgers, der Berufsgenossenschaft, die polizeilichen Führungszeugnisse aller Geschäftsführer (falls kein Geschäftsführer bestellt, aller Inhaber) sowie der Auszug aus dem Gewerbezentralregister nachzureichen.

wirtschaftliche und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers

- Eigenerklärung über Insolvenzverfahren/ Liquidation

- Bankauskunft

- GuV und Bilanzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre

technischen Leistungsfähigkeit/ Fachkunde des Bewerbers

- Zertifikat Entsorgungsfachbetrieb oder Nachweis der Anwendung eines anderen anerkannten Qualitätssicherungsverfahrens

- Eigenerklärung zur Mindestmenge der im Auftrag des Bewerbers in den letzten 5 Jahren (2010-2014) eingelagerten Abfälle der Deponieklässe I (mindestens 50.000 Mg in 5 Jahren)

Auf Verlangen der AWG sind innerhalb einer gesetzten Frist die entsprechenden Nachweise für die Einlagerung nachzureichen.

Die Nachweise sind in der durch die AWG vorgegebenen Form beizubringen.

Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund die geforderten Nachweise nicht beibringen, so sind gleichwertige Nachweise beizubringen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bewerber auf Verlangen der AWG darzulegen bzw. sind die Bewerber verpflichtet, auf Anforderung die stichhaltigen Gründe zu benennen. Die AWG behält sich vor bei Antragsabgabe nicht beiliegende bzw. nicht den Anforderungen entsprechende Nachweise von den Bewerbern unter Fristsetzung nachzufordern. Sollte ein Interessent der Nachforderung nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, kann dies zum Ausschluss des Interessenten fuhren. Ein Anspruch auf Nachforderungen besteht nicht.

Wir verweisen darüber hinaus auf die Angaben in den Verfahrensunterlagen.

Die Auswahl der Interessenten, welche die AWG zur Abgabe von Angeboten auffordern und mit denen sie schließlich in Verhandlungen treten wird, erfolgt anhand nachfolgend aufgeführter Kriterien: Kriterium 1 (Gewichtung: 75 %) Eigenerklärung über die im Auftrag des Bewerbers in den letzten 3 Jahren (2012-2014) eingelagerte Abfallmenge der Deponieklasse I in einem Umkreis von 200 km einfache Straßenentfernung um den Standort der AWG (Klövenhausen 20, 27211 Bassum)

Auf Verlangen der AWG sind innerhalb einer gesetzten Frist die entsprechenden Nachweise für die Einlagerung nachzureichen. Kriterium 2 (Gewichtung: 25 %) Mittlere Eigenkapitalquote gemäß Jahresabschluss des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsj ahren

Die Nachweise sind in der durch die AWG vorgegebenen Form beizubringen.

Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund die geforderten Nachweise nicht beibringen, so sind gleichwertige Nachweise beizubringen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bewerber auf Verlangen der AWG darzulegen bzw. sind die Bewerber verpflichtet, auf Anforderung die stichhaltigen Gründe zu benennen. Die AWG behält sich vor, bei Antragsabgabe nicht beiliegende bzw. nicht den Anforderungen entsprechende Nachweise von den Bewerbern unter Fristsetzung nachzufordern. Sollte ein Bewerber der Nachforderung nicht oder nicht fristgerecht nachkommen, kann der Teilnahmeantrag nicht weiter berücksichtigt werden. Ein Anspruch auf Nachforderungen besteht nicht.

Wir verweisen darüber hinaus auf die Angaben in den Verfahrensunterlagen.

m) Sofern verlangt, die Höhe der Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen bei Öffentlichen Ausschreibungen: 0 Euro.

n) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: Wir verweisen auf die Angaben in den Verfahrensunterlagen.

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