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Ausschreibung - Umwelttechnische Beratung in Hannover (ID:11189301)

Übersicht
DTAD-ID:
11189301
Region:
30655 Hannover
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Umwelttechnische Beratung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) als Auftraggeber beabsichtigt, einen Rahmenvertrag über Sachverständigendienstleistungen hinsichtlich der Umsetzung und Einhaltung der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.09.2015
Frist Vergabeunterlagen:
11.10.2015
Frist Angebotsabgabe:
15.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
Stilleweg 2
30655 Hannover
Kathleen Harder
Telefon: +49 5116432234
Fax: +49 511643532234
E-Mail: kathleen.harder@bgr.de
http://www.lbeg.niedersachsen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Sachverständigendienstleistungen zur Standsicherheit Schachtanlage Konrad.
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) als Auftraggeber beabsichtigt, einen Rahmenvertrag über Sachverständigendienstleistungen hinsichtlich der Umsetzung und Einhaltung der Nebenbestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses, PFB A.3-69 bis A.3-74 zur Standsicherheit im Füllortbereich Schacht 2, 850 m-Sohle in der Schachtanlage Konrad im Wege des Nicht offenen Verfahrens mit Teilnahmewettbewerb zu vergeben.
Gegenstand des zu schließenden Vertrages sind diejenigen Sachverständigendienstleistun-gen, die unter das Bergrecht fallen. Nachstehend ist der grundsätzliche Umfang der Sach-verständigenleistungen aufgeführt.
1. Begutachtung und Prüfung der Eignung des Vortriebverfahrens
2. Begutachtung und Prüfung auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Standsicherheitsnach-weise inkl. der zugehörigen Ausführungszeichnungen und der Ausbruchs- und Siche-rungspläne für die zu untersuchenden Bauzustände und den Endzustand.
3. Begutachtung und Prüfung der Auswirkungen des geplanten Vortriebverfahrens und der Sicherungs¬maßnahmen auf die umliegenden Grubenbaue, soweit erforderlich.
4. Begutachtung und Prüfung, ob sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, damit die geotechnischen Messungen und die rechnerische Begleitung einschließlich des numerischen Modells, ihre Funktionen erfüllen können, insbesondere für die Kontrollen der Standsicherheit des Füllorts und benachbarter Grubenbaue, soweit erforderlich; während und nach der Bauausführung.
5. Begutachtung und Prüfung
a. der Tauglichkeit der Messeinrichtung für die gestellte Aufgabe sowie
b. des Nachweises zur Einhaltung der geforderten Genauigkeit im Einsatz auf der Baustelle;
c. der Angaben zu den festgelegten Messquerschnitten, zu der Messhäufigkeit, den Messzeitpunkten und der Messdauer;
d. des Nachweises zum fachgerechten Einbau der Messgeräte,
e. der fachgerechten Durchführung der Messungen (stichprobenhaft),
f. wie die EDV-gestützte Verarbeitung und Darstellung der Ergebnisse in übersichtli-cher, interpretierbarer Form zeitnah gewährleistet ist;
g. wie die Verfügbarkeit der Informationen und des Informationsflusses gegeben ist, die Informations- und Warnpflichten bei unerwarteten Ereignissen geregelt und ob ein Alarmplan vorhanden ist.
6. Stichprobenartige Prüfung, ob die wesentlichen Messergebnisse mit den geologischen Daten und den Informationen aus dem Vortrieb in Zusammenhang gebracht sind. Des Weiteren ist zu prüfen, ob diese so dargestellt sind, dass eine zuverlässige Interpretation möglich ist und die aus den Messergebnissen und Berechnungen abgeleiteten Entscheidungen nachvollziehbar sind.
7. Regelmäßige Prüfung der Interpretation der Messergebnisse, insbesondere hinsichtlich der hinreichenden Absicherung der rechnerischen Begleitung und der Ergebnisse der Standsicherheitsuntersuchung und der damit verbundenen Sicherungsmaßnahmen.
8. Befahrung und Bewertung des Vortriebs in Abstimmung mit dem LBEG, um auch durch entsprechende Erkenntnisse vor Ort die o.g. Leistungen verantwortungsgerecht wahrnehmen zu können.
9. Die Teilnahme an Besprechungen in Abstimmung und auf Aufforderung mit/durch den Auftraggeber, bei denen technische Entscheidungen vorbereitet oder gefällt werden.

CPV-Codes: 71313000

Erfüllungsort:
Salzgitter, Clausthal-Zellerfeld.

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
330215-2015

Aktenzeichen:
201-10074755

Auftragswert:
Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 300 000 EUR bis 400 000 EUR

Termine & Fristen
Unterlagen:
11.10.2015 - 23:59 Uhr

Angebotsfrist:
15.10.2015 - 23:59 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Die Rechnungslegung erfolgt vierteljährlich an den Auftraggeber. Die Zahlung der Sachverständigenvergütung
wird, falls sich Beanstandungen bzw. Rückfragen nicht ergeben, innerhalb von 8 Wochen nach Eingang der
Rechnung erfolgen. Für die Vergütung aller Leistungen aus diesem Rahmenvertrag wird insgesamt eine
Obergrenze von 400 000 EUR zzgl. der gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer vereinbart.

Zuschlagskriterien:
Niedrigster Preis

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Angaben zum NTVergG.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit.

Technische Leistungsfähigkeit
Der Bewerber kann mindestens eine Referenz über
Aufträge benennen, die Sachverständigentätigkeiten
für Endlager oder Erkundungsbergwerke
in atomrechtlichen Genehmigungs- undAufsichtsverfahren zum Inhalt haben. Der Bewerber verfügt über umfangreiche und langjährige Erfahrungen
in Bezug auf das praxisbezogene Geschehen vor Ort
sowie umfassende und detaillierte Kenntnisse der
gebirgsmechanischen und geologischen Verhältnisse
mit tondurchzogenem Erzgestein. Dies schließt
die Qualifikation als Projektleiter für vergleichbare
Aufträge ein. Der Bewerber verfügt über mind.
einen bergrechtlich anerkannten Prüfingenieur für
Baustatik, der gleichzeitig Gutachter für den Tiefbau
(Bergbau), Tunnelbau und Geotechnik ist sowie über
zusätzlich mindestens zwei bergrechtlich anerkannte
Prüfingenieure für Baustatik. Die Anerkennung muss
alternativ durch das Eisenbahnbundesamt (EBA),
den Deutschen Ausschuss für unterirdisches Bauen
(NAUB), die IHK oder vergleichbar erfolgt sein. Deutsch
verhandlungssicher und fließend in Wort und Schrift
Der Bewerber verfügt über die jeweils zur Ausübung
der Tätigkeiten als Sachverständiger erforderlichen
Einrichtungen. Die entsprechend den Regeln der
Technik erforderlichen Prüfgeräte sind vorhanden und
können bedient werden.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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Zugehörige Dokumente
26.01.2016
Vergebener Auftrag
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