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Ausschreibung - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste in Isernhagen (ID:12224116)

Übersicht
DTAD-ID:
12224116
Region:
30916 Isernhagen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Unternehmens-, Managementberatung, Marketing- und Werbedienstleistungen, Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen
CPV-Codes:
Gasversorgungsunternehmen und zugehörige Dienste , Stromversorgungsunternehmen und zugehörige Dienste , Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Eine konkrete Rechtsform wird nicht vorgeschrieben. Jedoch gilt folgendes: Bei Bewerbergemeinschaften ist eine Eigenerklärung über die Bildung einer Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung sowie Benennung eines bevollmächtigten Vertreters vorzulegen.
Kurzbeschreibung:
Unterstützung und Durchführung eines serviceorientierten regionalen Energievertriebs und Erbringung von Dienstleistungen durch Bereitstellung von Systemkomponenten und Mitarbeitern im...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
23.08.2016
Frist Angebotsabgabe:
19.09.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Energiewerke Isernhagen GmbH
Bothfelder Straße 31
Isernhagen
30916
Deutschland
Kontaktstelle(n): PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft
Telefon: +49 406378-2566
E-Mail: Projekt_EWI@de.pwc.com
Fax: +49 406378-1040
NUTS-Code: DE929
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.ewi-isernhagen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Dienstleistungen zur Unterstützung und Durchführung des Energievertriebs.
Unterstützung und Durchführung eines serviceorientierten regionalen Energievertriebs und Erbringung von Dienstleistungen durch Bereitstellung von Systemkomponenten und Mitarbeitern im Energievertrieb für die Sparten Strom und Gas.

CPV-Codes:
79400000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE929
Hauptort der Ausführung
Das Vertriebsgebiet umfasst die Gemeinde Isernhagen mit Ortsteilen Kirchhorst, Altwarmbüchen, Neuwarmbüchen, Hohenhorster Bauerschaft, Niederhägener Bauerschaft, Kircher und Farster Bauerschaft.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
291237-2016

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
19.09.2016

Ausführungsfrist:
19.04.2022

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Sicherheiten:
Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
Betriebshaftpflichtversicherung gemäß Abschnitt III.1.2 sowie Sicherheiten gemäß Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate sein. Sollte der Bewerber gemäß den Rechtsvorschriften des Landes, in dem er ansässig ist, nicht in einem Berufs- oder Handelsregister eingetragen sein, ist dieser Umstand mittels einer unterschriebenen schriftlichen Eigenerklärung zu erklären und diese Erklärung anstelle des Nachweises einzureichen. 2. Darstellung des Bewerbers und der Organisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/Aufbau) sowie – falls zutreffend – ausführliche Darstellung der Konzernverbundenheit mit anderen Unternehmen (Vordruck) 3.Eigenerklärung (Vordruck) nach §§ 123, 124 GWB.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Eigenerklärung und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (Brutto) je Jahr des Bewerbers bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie des Umsatzes mit vergleichbaren Leistungen (d.h. vergleichbar zu der hier ausgeschriebenen Leistung (Vordruck) 2. Nachweis einer aktuell bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Haftpflichtdeckungshöhe muss mindestens zusammen 2 000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Versicherungsjahr betragen. Die Vorlage in unbeglaubigter Kopie ist zulässig (siehe Vordruck). Falls eine Versicherung mit diesen Deckungshöhen derzeit nicht besteht, genügt die Vorlage von (a) einer unterschriebenen schriftlichen Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen
und (b) die Erklärung eines Versicherers (in nicht beglaubigte Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Versicherungsnehmer/Bewerber bereit ist. Die Vorlage in unbeglaubigter Kopie ist zulässig.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Eigenerklärung und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu prüfen: 1. Anzahl qualifizierter Mitarbeiter (Vollzeitstellen): Mitarbeiter Unternehmen gesamt;-
— Anzahl Mitarbeiter mit Tätigkeitsbereich Energievertrieb/Energiebeschaffung/kaufmännische Betreuung im Sinne der Leistungsbeschreibung; Eine Tätigkeitsbereichszuordnung setzt hierbei voraus, dass der Mitarbeiter (Vollzeitstelle) in den letzten 2 Jahren im Schnitt mindestens zu 40 Prozent, bezogen auf seine Arbeitszeit, in diesem Bereich tätig war. 2. Berufliche Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen: Nennung von beruflicher Erfahrung mit vergleichbaren Dienstleistungen im Rahmen des Energievertriebs inklusive der Energiebeschaffung (ggf. mit Bilanzkreismanagement) sowie kaufmännische Betreuung in vergleichbaren Segmenten im Sinne der Leistungsbeschreibung zum Gegenstand haben (vergleichbare Leistungen), die nicht vor mehr als 5 Jahren abgeschlossen wurden und entweder im eigenen oder einem anderen Unternehmen erbracht wurden.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.isernhagen.de/magazin/artikel.php?artikel=1186&type=2&menuid=338&topmenu=13
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft
Alsterufer 1
Hamburg
20354
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Bernhardine Kleinhenz-Jeannot
Telefon: +49 406378-2566
E-Mail: Projekt_EWI@de.pwc.com
Fax: +49 406378-1040
NUTS-Code: DE600
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.pwclegal.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Strom,Gas

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
65200000
65300000

Beschreibung der Beschaffung:
Die EWI beabsichtigt die Beschaffung von Dienstleistungen am Markt zur Unterstützung und Durchführung des Energievertriebs. Umfasst sein sollen alle erforderlichen Leistungen des Vertriebs (Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden, SLP und RLM). Service und unter-stützende Dienstleistungen sollen „aus einer Hand“ kommen. Insgesamt soll eine zukunftssichere Weiterentwicklung der Gesellschaft (Digitalisierung, „smarte Lösungen“, dezentrale Erzeugung, PV & Battery etc.) sowie eine Neugewinnung von Kunden angestrebt werden. Prozessseitig soll der Schwerpunkt des Dienstleisters in der Bereitstellung und dem Betrieb der erforderlichen IT-Infrastruktur, der Energiebeschaffung, dem Produkt- und Forderungsmanagement sowie der Kundenbetreuung liegen. Aus heutiger Sicht ist vorgesehen, dass der Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung mit der Vorbereitung und Datenmigration und ab dem 1.1.2018 mit der Belieferung der Kunden beginnt.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 70
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Zugunsten der Auftraggeberin besteht das Recht, den Vertrag einmalig um 60 Monate weitere Monate zu verlängern.

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 5
Höchstzahl: 10
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Im Teilnahmewettbewerb werden auf Basis der Erklärungen und Nachweise diejenigen geeigneten Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe eines Ersten Angebots aufgefordert werden, vgl. § 45 Abs. 3 SektVO. Es ist bei hinreichender Anzahl von Teilnahmeanträgen beabsichtigt, max. 10 Geeignete zur Abgabe eines Ersten Angebots aufzufordern. Auswahl bei Teilnahmeanträgen, die die formalen Anforderungen und Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt unter den Gesichtspunkten der wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123 f. GWB anhand der gemäß Abschnitt III.1.1) bis III.1.3) vorgelegten Unterlagen. Sollte die Prüfung der Teilnahmeanträge ergeben, dass mehr als 10 Bewerber die Anforderungen an die Eignung erfüllen, wird die Vergabestelle diejenigen auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Für den Fall, dass mehr als 10 die Kriterien in gleicher Weise erfüllen, entscheidet das Los. Insgesamt kann ein Teilnahmeantrag maximal 36 Punkte (P) erreichen: -In Abschnitt III.1.2): Zur Bewertung wird der durchschnittl. Jahresumsatz (Brutto) aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Leistungen, d.h. aus Energievertrieb/Energiebeschaffung/kaufmännische Betreuung i. S. d. Leistungsbeschreibung, herangezogen. Bei durchschnittl. Jahresumsatz über 80 000 000 EUR mit vergleichbaren Leistungen =4 P. Bei durchschnittlichem Jahresumsatz von 60 – 80 000 000 EUR mit vergleichbaren Leistungen=3 P. Bei durchschnittl. Jahresumsatz von 40 000 000 EUR bis 59 999 999,99 EUR mit vergleichbaren Leistungen =2 P. Bei durchschnittlichem Jahresumsatz unter 40.000.000 EUR mit vergleichbaren Leistungen =1 P.. Weniger als 20 000 000 EUR durchschnittl. Jahresumsatz mit vergleichbaren Leistungen führen zum Ausschluss (Mindestkriterium). Maximal erreichbare Punktzahl sind hier 4 P. Zudem ist der Gesamtumsatz insgesamt anzugeben; diese Angabe dient der Plausibilisierung der vorgenannten Angaben und wird nicht bewertet. -In Abschnitt III.1.3): Bewertung Anzahl qualifizierter Mitarbeiter (Vollzeitstellen): a) Tätigkeitsbereich Energievertrieb/ Energiebeschaffung/kaufmännische Betreuung i.S.d. Leistungsbeschreibung, wobei alle Tätigkeitsbereiche durch mindestens einen Mitarbeiter abgedeckt sein müssen (Mindestkriterium): Ab 30 Mitarbeiter (Vollzeitstellen) der entsprechenden Qualifikation sowie Position = 8 P. 19 – 29 Mitarbeiter (Vollzeitstellen) der entsprechenden Qualifikation sowie Position = 6 P. 10 – 18 Mitarbeiter (Vollzeitstellen) der entspr. Qualifikation sowie Position = 4 P. 5 – 9 Mitarbeiter (Vollzeitstellen) der entspr. Qualifikation sowie Position= 2 P. Weniger als 5 Mitarbeiter (Vollzeitstellen) im Tätigkeitsbereich Energievertrieb/Energiebeschaffung/kaufmännische Betreuung im Sinne der Leistungsbeschreibung führen zum Ausschluss (Mindestkriterium). Maximal erreichbare Punktzahl sind hier 8 P. Gesamtzahl Mitarbeiter Unternehmen: dient der Plausibilisierung der vorgenannten Angaben und wird nicht bewertet. b) Berufliche Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen: Die Bewertung der beruflichen Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen (d. h. Erbringung vergleichbarer Leistungen im eigenen Unternehmen oder für andere) erfolgt nach diesen Bewertungskategorien: Leistungen mit Funktionsumfang Unterstützung und Durchführung eines Energievertriebs inklusive der Energiebeschaffung: max. 16 P. Leistungen mit Funktionsumfang kaufmännische Betreuung in vergleichbaren Segmenten im Sinne der Leistungsbeschreibung max. 8 P. Hier kommt insbesondere auf die Qualität der Angaben an. Die Angabe einer vergleichbaren Leistung kann auch für mehrere Berwertungskategegorien herangezogen werden. Max können 24 P. erreicht werden. Dem Bewerber steht die Anzahl der anzugebenden Leistungen frei. Hier Vorbehalt der Vergabestelle, jeweils die 2 Angaben, die die jeweilige Bewertungskategorie am besten abdecken, je Bewertungskategorie zu werten.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Zugunsten der Auftraggeberin besteht das Recht, den Vertrag einmalig um 60 Monate zu verlängern.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die unter dem Abschnitt II.2.9 der EU-Bekanntmachung mit „Mindestkriterium“ bzw. den Abschnitten III.1.2 bis III.1.3) der EU-Bekanntmachung jeweils mit „Mindeststandard“ gekennzeichneten Unterlagen stellen jeweils eine Mindestbedingung an die Eignung der Bewerber dar, die zwingend zu erfüllen ist. Bewerber, die nicht über diese als Mindestbedingung gekennzeichneten und geforderten Unterlagen verfügen oder deren eingereichte Unterlagen nicht die jeweils genannten Mindestbedingungen erfüllen, sind allein deswegen nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden nicht zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die verlangten Mindestbedingungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt. Die formelle und materielle Eignungsprüfung (vgl. §§ 122 GWB ff. i. V. m. § 45 SektVO und § 42 VgV analog) im Übrigen bleibt unberührt.

Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:
Eine konkrete Rechtsform wird nicht vorgeschrieben. Jedoch gilt folgendes: Bei Bewerbergemeinschaften ist eine Eigenerklärung über die Bildung einer Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung sowie Benennung eines bevollmächtigten Vertreters vorzulegen.


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: Bei Angebotsabgabe (noch nicht zwingend im Teilnahmeantrag erforderlich) hat der Bewerber/Bewerbergemeinschaft sowie ggf. einzusetzende Nachunternehmen jeweils eine unterschriebene schriftliche Mindestentgelterklärung zu § 5 Abs. 1 des Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetzes (NTVergG) einzureichen, ein entsprechender Vordruck ist auf der Internetseite der Servicestelle zum NTVergG abrufbar: http://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/servicestelle_zum_niedersaechsischen_tariftreue_und_vergabegesetz_ntvergg/servicestelle-zum-niedersaechsischen-tariftreue--und-vergabegesetz-ntvergg--120418.html

Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19.09.2016
Ortszeit: 10:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 30.09.2016

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28.02.2017

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

1) Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, d. h. alle geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise sowie die erforderlichen Unterschriften enthalten. Sämtliche Angaben sind vollständig, wahrheitsgemäß und widerspruchsfrei zu machen. Insbesondere ist zu bestätigen, dass die berufliche Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen von den jeweils genannten Unternehmen bzw. Personen verantwortlich bearbeitet wurden. 2) Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die von den Bewerbern geforderten Angaben in vorgegebenen Vordrucken (Anlagenkonvolut „Vordrucke für den Teilnahmewettbewerb“) zusammengefasst. Diese sollen von den Bewerbern verwendet und ausgefüllt, an den dafür vorgesehenen Stellen unterschrieben und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen bei der benannten Stelle eingereicht werden. § 50 VgV bleibt unberührt. 3) Öffentliche Aufträge dürfen nur an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben werden, die nicht nach den §§ 123 und 124 GWB auszuschließen sind (§ 122 Abs. 1 GWB). Der Auftraggeber wird bei der Prüfung und Beurteilung der Bewerber im Rahmen des ihm zustehenden Beurteilungs- und Prognosespielraums auch auf Erfahrungen zurückgreifen, die er oder andere Auftraggeber mit Bewerbern bei der Abwicklung früherer Aufträge gemacht hat/haben, insbesondere dann, wenn sich daraus vertragliche Verfehlungen ergeben haben (vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25.07.2012, Az.: VII-Verg 27/12). 4) Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bewerber – auf Verlangen – Gewerbezentralregisterauszüge gemäß GewO zu fordern und Abfragen bei Korruptions- und Vergaberegistern vorzunehmen. 5) Die Vergabestelle behält sich ferner vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.6) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und Angebote sowie die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt. 7) Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur Aufforderung der Angebotsabgabe. 8) Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen (Vgl. § 55 Abs. 2 S. 2 VgV analog). 9) Enthält diese Bewerberinformation nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, die eine Teilnahme erschweren oder die Preisermittlung beeinflussen können, so hat der Bewerber die Auskunft erteilende Stelle umgehend darauf hinzuweisen. Weiterhin hat der Bewerber die bezeichnete Stelle auf eventuell bestehende Widersprüche und auf Unvollständigkeit der ausgeschriebenen Leistungen unverzüglich per Telefax oder per E-Mail aufmerksam zu machen. 10) Der Bewerber wird aufgefordert, die Teile seines Teilnahmeantrages/Angebots, die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, auf jeder betreffenden Seite deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Rechtsbehelfsinstanz im Falle eines Rechtsbehelfsverfahrens von seiner Zustimmung auf Einsicht durch andere Verfahrensbeteiligte (z. B. andere Teilnehmer oder Bieter) ausgehen. 11) Der Auftraggeber erhält – unter Wahrung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftragnehmers – sämtliche Rechte an den eingereichten Unterlagen (Eigentumsrecht an den Unterlagen). Der Auftragnehmer stimmt mit der Abgabe seines Teilnahmeantrags diesem Rechtsübergang zu. 12) Die Verfahrens- und Geschäftssprache ist deutsch. Demgemäß sind alle Teilnahmeanträge und Angebote sowie geforderten Nachweise in deutscher Sprache abzugeben, ggf. in Form von Übersetzungen.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 413115-1334
Fax: +49 413115-2943

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügepflichten des Bewerbers/Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
§ 160 GWB lautet:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt“.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 18.08.2016

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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