DTAD

Ausschreibung - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste in Frankfurt am Main (ID:4114625)

Auftragsdaten
Titel:
Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
DTAD-ID:
4114625
Region:
60325 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.07.2009
Frist Angebotsabgabe:
14.08.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
1. Fachliches Umfeld: Für das Verfahren "Externe Rechnungslegung" ist die Bilanzabteilung der KfW-Bankengruppe zentral verantwortlich. Diese Organisationseinheit ist zuständig sowohl für die HGB- als auch IFRS-Jahres- und Quartalsabschl?sse sowie das Finanzreporting incl. wesentlicher Teile des Kapitalmarktreportings. In dieser Funktion ist sie zentral für alle Grundsatzfragen der HGB/IFRS-Bilanzierung im Konzern zuständig. Darüber hinaus werden in dieser Abteilung das statistische und aufsichtsrechtliche Meldewesen gegenüber der Bundesbank ? soweit für die KfW von Relevanz ? verantwortet. Im Rahmen der Reportingverantwortung umfassen die Tätigkeiten auch die Weiterentwicklung und Konzeption des externen IFRS-Reportings sowie des internen Managementreportings der KfW Bankengruppe. Schwerpunkt der Beratungsleistungen sind zum einen (Prozess-)Analysen der jeweiligen bestehenden Abschlüsse sowie die Entwicklung eines laufenden Zwischenreportings auf Monatsebene sowie zum anderen themenbezogene beratende Unterstützungsleistung in den unten aufgeführten Themenfeldern. 2. Technisches Umfeld: Bei den zur Unterstützung der fachlichen Prozesse in der KfW eingesetzten operativen und dispositiven Systemen handelt es sich zum Großteil um Eigenentwicklungen in einem Mainframe-nahen Umfeld. Daneben befindet sich auch Standardsoftware im Einsatz. Beispiele für eigenentwickelte und Standard-Software, die in der Bilanzabteilung eingesetzt wird, sind: ? IFRS-Wertef?hrung (Eigenentwicklung), ? ORAG8 (Hauptbuchhaltung), ? SAMBA (Meldewesen), ? SAP (Anlagenbuchhaltung), ? WINKONS (Konsolidierungssoftware). Die Rahmenvertragspartner werden insbesondere mit Projektaufgaben im beschriebenen Umfeld betraut. Ausdr?cklich vom Leistungsumfang der Rahmenvertragspartner sind Unterstützungsleistungen in dem beschriebenen Umfeld ausgenommen, soweit sie dazu dienen sollen eine in eine Krise gekommene systemrelevante Bank zu prüfen oder zu bewerten. Der Auftragnehmer hat im Rahmen eines Projektteams die laufenden Tätigkeiten zu unterstützen und seine Arbeitsergebnisse mit den F?hrungsmitarbeitern der Bilanzabteilung abzustimmen. Nach derzeitiger Einschätzung der KfW wird der Schwerpunkt der Leistungen in der konzeptionellen Beratung liegen. Dabei soll der Auftragnehmer den Auftraggeber bei den genannten Themen auch prozessual unterstützen. In diesem Zusammenhang auftretende fachliche (z.B. zu Rechnungslegungsstandards), ggfs. auch prozessuale Fragestellungen sollen vom externen Berater aufgegriffen und im Rahmen von sonstigen Beratungsleistungen kompetent beantwortet werden. Die einzelnen Tätigkeiten der Rahmenvertragspartner zur Umsetzung der vorgenannten Aufgaben umfassen derzeit insbesondere: ? Optimierung der Prozesse im Umfeld Konzernbuchhaltung, inbesondere Konsolidierungssoftware WINKONS, ? Konzeption zur Erweiterung der Konzernberichterstattung, Definition und Umsetzung neuer Reports, ? Konzeption zu Erweiterungen von Konzernbilanzierungsrichtlinien, ? Analyse und Beratung bei konzeptionellen Anpassungen im Umfeld Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten gem. IAS 39, ? Analyse und Beratung im Umfeld Offenlegung nach IFRS, ? Konzeption und Aufbau Reporting für Spezialfonds nach HGB/IFRS, ? Mitarbeit und Unterstützung des Fachbereichs im/in Fachprojekt/en, ? Beratung und Unterst?tzug im Beteiligungsgesch?ft/Rechnungswesen incl. Strukturierte Fondsfinanzierung; insbesondere Erstellung spezifischer Fachvorgaben für das Beteiligungsgesch?ft, Bewertungen im Beteiligungsbereich, Plausibilisierung über IFRS-Abschlüsse, Dokumentation spezieller DV-Tools in dem Zusammenhang; Entwicklung/Aktualisierung von Konzernvorgaben zur Bewertung, Ausweisfragen, Entwicklung von Bewertungsverfahren bei Wertberichtigungen, Dokumentation von strategischen und operativen Beteiligungen, ? Fachliche Projektbegleitung bei laufenden Umstellungen einzelner Nebenbuchhaltungssysteme; insbes. Umstellungen auf SAP sowie des Hauptbuchhaltungssystems, ? Fachliche Beratung und Begleitung bei der Umsetzung Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), ? Fachliche Projektbegleitung im statistischen und bankaufsichtsrechtlichen Meldewesen, Projektunterst?tzung im Zusammenhang mit der neuen Bilanzstatistik sowie Prozessanalysen im statistischen Meldewesen und Prozessdokumentation.
Kategorien:
Marketing- und Werbedienstleistungen
CPV-Codes:
Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
Anzeigen
Org. Dok.-Nr:  197775-2009

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
KfW, Palmengartenstr. 5-9, z. Hd. von Iris Wallmann, D-60325 Frankfurt. Tel. +49 6974312996. E-Mail: Vergabestelle@kfw.de. Fax +49 6974313106. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.kfw.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts. Wirtschaft und Finanzen. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Rahmenvereinbarungen mit mehreren Vertragspartnern im Themenschwerpunkt Externe Rechnungslegung.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 11. Hauptort der Dienstleistung: Alle Leistungen sind grundsätzlich in den Geschäftsräumen der KfW an den Standorten Frankfurt am Main durchzuführen. NUTS-Code: DE712.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Abschluss einer Rahmenvereinbarung.
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern. Anzahl der Teilnehmer für das geplante Rahmenabkommen: 3. Laufzeit der Rahmenvereinbarung: in Jahren 2.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
1. Fachliches Umfeld: Für das Verfahren "Externe Rechnungslegung" ist die Bilanzabteilung der KfW-Bankengruppe zentral verantwortlich. Diese Organisationseinheit ist zuständig sowohl für die HGB- als auch IFRS-Jahres- und Quartalsabschl?sse sowie das Finanzreporting incl. wesentlicher Teile des Kapitalmarktreportings. In dieser Funktion ist sie zentral für alle Grundsatzfragen der HGB/IFRS-Bilanzierung im Konzern zuständig. Darüber hinaus werden in dieser Abteilung das statistische und aufsichtsrechtliche Meldewesen gegenüber der Bundesbank ? soweit für die KfW von Relevanz ? verantwortet. Im Rahmen der Reportingverantwortung umfassen die Tätigkeiten auch die Weiterentwicklung und Konzeption des externen IFRS-Reportings sowie des internen Managementreportings der KfW Bankengruppe. Schwerpunkt der Beratungsleistungen sind zum einen (Prozess-)Analysen der jeweiligen bestehenden Abschlüsse sowie die Entwicklung eines laufenden Zwischenreportings auf Monatsebene sowie zum anderen themenbezogene beratende Unterstützungsleistung in den unten aufgeführten Themenfeldern. 2. Technisches Umfeld: Bei den zur Unterstützung der fachlichen Prozesse in der KfW eingesetzten operativen und dispositiven Systemen handelt es sich zum Großteil um Eigenentwicklungen in einem Mainframe-nahen Umfeld. Daneben befindet sich auch Standardsoftware im Einsatz. Beispiele für eigenentwickelte und Standard-Software, die in der Bilanzabteilung eingesetzt wird, sind: ? IFRS-Wertef?hrung (Eigenentwicklung), ? ORAG8 (Hauptbuchhaltung), ? SAMBA (Meldewesen), ? SAP (Anlagenbuchhaltung), ? WINKONS (Konsolidierungssoftware). Die Rahmenvertragspartner werden insbesondere mit Projektaufgaben im beschriebenen Umfeld betraut. Ausdr?cklich vom Leistungsumfang der Rahmenvertragspartner sind Unterstützungsleistungen in dem beschriebenen Umfeld ausgenommen, soweit sie dazu dienen sollen eine in eine Krise gekommene systemrelevante Bank zu prüfen oder zu bewerten. Der Auftragnehmer hat im Rahmen eines Projektteams die laufenden Tätigkeiten zu unterstützen und seine Arbeitsergebnisse mit den F?hrungsmitarbeitern der Bilanzabteilung abzustimmen. Nach derzeitiger Einschätzung der KfW wird der Schwerpunkt der Leistungen in der konzeptionellen Beratung liegen. Dabei soll der Auftragnehmer den Auftraggeber bei den genannten Themen auch prozessual unterstützen. In diesem Zusammenhang auftretende fachliche (z.B. zu Rechnungslegungsstandards), ggfs. auch prozessuale Fragestellungen sollen vom externen Berater aufgegriffen und im Rahmen von sonstigen Beratungsleistungen kompetent beantwortet werden. Die einzelnen Tätigkeiten der Rahmenvertragspartner zur Umsetzung der vorgenannten Aufgaben umfassen derzeit insbesondere: ? Optimierung der Prozesse im Umfeld Konzernbuchhaltung, inbesondere Konsolidierungssoftware WINKONS, ? Konzeption zur Erweiterung der Konzernberichterstattung, Definition und Umsetzung neuer Reports, ? Konzeption zu Erweiterungen von Konzernbilanzierungsrichtlinien, ? Analyse und Beratung bei konzeptionellen Anpassungen im Umfeld Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten gem. IAS 39, ? Analyse und Beratung im Umfeld Offenlegung nach IFRS, ? Konzeption und Aufbau Reporting für Spezialfonds nach HGB/IFRS, ? Mitarbeit und Unterstützung des Fachbereichs im/in Fachprojekt/en, ? Beratung und Unterst?tzug im Beteiligungsgesch?ft/Rechnungswesen incl. Strukturierte Fondsfinanzierung; insbesondere Erstellung spezifischer Fachvorgaben für das Beteiligungsgesch?ft, Bewertungen im Beteiligungsbereich, Plausibilisierung über IFRS-Abschlüsse, Dokumentation spezieller DV-Tools in dem Zusammenhang; Entwicklung/Aktualisierung von Konzernvorgaben zur Bewertung, Ausweisfragen, Entwicklung von Bewertungsverfahren bei Wertberichtigungen, Dokumentation von strategischen und operativen Beteiligungen, ? Fachliche Projektbegleitung bei laufenden Umstellungen einzelner Nebenbuchhaltungssysteme; insbes. Umstellungen auf SAP sowie des Hauptbuchhaltungssystems, ? Fachliche Beratung und Begleitung bei der Umsetzung Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), ? Fachliche Projektbegleitung im statistischen und bankaufsichtsrechtlichen Meldewesen, Projektunterst?tzung im Zusammenhang mit der neuen Bilanzstatistik sowie Prozessanalysen im statistischen Meldewesen und Prozessdokumentation.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
79400000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Bedarf für die Einzelvertr?ge wird zur Zeit auf voraussichtlich 350-500 Beratertage pro Jahr gesch?tzt. Welcher Anteil am gesch?tzten jährlichen Gesamtvolumen der Beratertage letztlich auf jeden einzelnen Rahmenvertragspartner tatsächlich entfällt, hängt davon ab, wie erfolgreich der jeweilige Rahmenvertragspartner im Wettbewerb mit den ?brigen Partnern der Rahmenvereinbarung um die Einzelvertr?ge konkurriert, d.h. wie viele der zu vergebenden Einzelvertr?ge er tatsächlich erhält. Pro Einzelvertrag wird jeweils ein Berater abgerufen. Der Beratungsbedarf im Rahmen eines Einzelvertrages wird auf ein Volumen zwischen 20 und 110 Beratertagen gesch?tzt, was einer Vertragslaufzeit von einem Monat bis 6 Monaten entspricht. Im Regelfall werden mit einem Einzelvertrag 110 Beratertage beauftragt. Dies entspricht einer Laufzeit des Einzelvertrages von 6 Monaten. Eine einmalige Verl?ngerungsoption auf bis zu 6 Monate ist pro Einzelabruf vorgesehen. Der tatsächliche Bedarf an Beratern und Beratertagen kann jedoch höher oder geringer ausfallen.
II.2.2) Optionen:
Ja. Beschreibung der Optionen: Möglichkeit der zweimaligen Verlängerung der Rahmenvereinbarungen um jeweils ein weiteres Jahr auf insgesamt 4 Jahre.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Dauer in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe). ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Einzelbewerber, bei einer Bewerbergemeinschaft jedes Mitglied, ist verpflichtet, im Falle des Abschlusses eines auf diesen Rahmenvereinbarungen beruhenden ersten Einzelvertrages binnen 6 Wochen nach Vertragsschluss das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen und diese Versicherung während der gesamten Laufzeit der Rahmenvereinbarung und der auf ihrer Grundlage abgeschlossenen Einzelvertr?ge vorzuhalten: ? Für Personensch?den: Pauschal mindestens 500 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert, ? Für Sachschäden: Pauschal mindestens 500 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert, ? Für Vermögensschäden: Pauschal mindestens 200 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Die Zahlung der Vergütung durch den Auftraggeber erfolgt kalendermonatlich nachträglich.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Die Bewerber - und auch die spätere Bietergemeinschaft - hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern im Original unterzeichnete Erklärung abzugeben und zu erklären: ? dass sie in dem Fall, dass sie zur Angebotsabgabe aufgefordert wird, in der Angebotsphase als Bietergemeinschaft fortbestehen wird, ? dass sie im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft bilden wird, ? dass alle Mitglieder der Bewerber- und auch der späteren Bietergemeinschaft für die Erfüllung sämtlicher vertraglicher und au?ervertraglicher Verpflichtungen, die aus der Rahmenvereinbarung und aus den an sie vergebenen Einzelvertr?gen entstehen, als Gesamtschuldner haften; Während des Vergabeverfahrens haften die Mitglieder unserer Bewerber- und späteren Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber ebenfalls als Gesamtschuldner, ? dass der bevollmächtigte Vertreter die Bewerber- und auch der späteren. Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber in allen Phasen des Vergabeverfahrens zum Abschluss des Rahmenvertrages und unsere Bietergemeinschaft während der Durchführung des Rahmenvertrages, dem Abruf von Leistungen durch Vergabe von Einzelvertr?gen sowie der Durchführung der Einzelvertr?ge rechtsverbindlich vertritt, ? dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, im Rahmen des Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerber- und auch der späteren Bietergemeinschaft zu handeln. Bewerbergemeinschaften, die eine den vorstehenden Anforderungen entsprechende Erklärung nicht abgeben, werden zwingend ausgeschlossen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Folgende Erklärungen ? bei Bewerbergemeinschaften von bzw. für alle Mitglieder ? sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. 1. Eigenerkl?rung des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass: ? er/sie alle gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt, ? über sein/ihr Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, ? er/sie sich nicht in Liquidation befindet/befinden, ? er/sie im Rahmen seiner/ihrer beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat/haben, die seine/ihre Zuverlässigkeit als möglichen Erbringer der ausgeschriebenen Beratungsleistungen entfallen lassen würde, ? er/sie nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine/ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung/Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle, Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung, Verstöße gegen das GWB ? z.B. Preisabsprachen), ? er/sie seine/ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat/haben, ? ein Ausschlussgrund wegen Unzuverlässigkeit nach ? 11 Abs.1 VOF nicht vorliegt, ? der nur auf besonderes Anfordern der KfW von ihm/ihr vorzulegende Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister, sofern er/sie eintragungspflichtig ist/sind, den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt, ? er/sie sich verpflichtet alle personenbezogene Daten, vertrauliche Unterlagen, Daten, Projektergebnisse und sonstige Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der KfW die im Rahmen des Vergabeverfahrens und der ggf. späteren Leistungserbringung offen gelegt werden vertraulich zu behandeln (Verschwiegenheitspflicht) und nur zur Durchführung des vorstehend bezeichneten Auftrags zu verwenden, ? er/sie sich verpflichtet, die im Teilnahmeantrag beigefügte Vertraulichkeitserkl?rung mit Zuschlagserteilung anzuerkennen, ? er/sie sich an sein/ihr Angebot bis zum Ablauf der Angebotsbindefrist gebunden hält, ? er/sie mit der Verarbeitung und Speicherung im Rahmen des Vergabeverfahrens von mir/uns mitgeteilten personenbezogenen Daten einverstanden ist. 2. Eigenerkl?rung des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft über seine/ihre für die Leistungserbringung relevanten wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Folgende Erklärungen und Angaben ? bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern ? sind zwingend gefordert; bei Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. 1. Eigenerkl?rung des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie eine Betriebshaftpflichtversicherung gemäß
Abschnitt III.1.1) nachweisen und für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellen wird, falls er/sie auf Grund der vorliegenden Ausschreibung Rahmenvertragspartner der KfW werden sollte und auf Basis der mit ihm/ihr geschlossenen Rahmenvereinbarung einen Einzelauftrag erhält;
2. Angaben zu den Nettojahresums?tzen bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen (Beratung von Banken) in den 3 abgeschlossenen Gesch?ftsjahren 2006, 2007 und 2008. Die Nettoumsätze in den o.g. 3 abgeschlossenen Gesch?ftsjahren bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen (Beratung von Banken) müssen im Durchschnitt jährlich mindestens 2 000 000 EUR betragen. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft addiert. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Mindeststandards sind: 1. Die in
Abschnitt III.2.2) geforderte Eigenerkl?rung des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die Bereitstellung einer Betriebshaftpflichtversicherung;
2. Die in
Abschnitt III.2.2)gestellte Anforderung, dass die Nettoumsätze des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den Gesch?ftsjahren 2006, 2007 und 2008 bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen (Beratung von Banken) im Durchschnitt jährlich mindestens 2 000 000 EUR betragen müssen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Zum Nachweis ihrer fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit haben Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften nachfolgende Angaben zur Kurzdarstellung des Unternehmens zu machen: a) Leistungsspektrum und Schwerpunkte der und Beratungstätigkeit (insbes. Beschreibung der Aktivitäten in der Bankberatung) und; b) Unternehmensorganisation. Beschreibung der Unternehmensorganisation (z.B. Standorte, Struktur, hierarchischer Aufbau) und Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter/Innen der letzten drei Gesch?ftsjahre. Es werden nur Einzelbewerber/Bewerbergemeinschaften berücksichtigt, die an personellen Kapazitäten über mindestens 6 Projektleiter/Experten mit der geforderten Qualifikation verfügen ? (ggf. in Verbindung mit eingesetzten Subunternehmern). An die Qualifikation der Projektleiter/Experten werden folgende zwingende Anforderungen gestellt: 1) Ausbildung: Abgeschlossenes Hochschulstudium in der Fachrichtung BWL, VWL, Mathematik, Physik, Informatik, Wirtschaftsinformatik oder vergleichbare Ausbildung (z.B. BA, VWA). 2) Managementkompetenz: Mindestens 5 Jahre Erfahrung in der Leitung komplexer Fach- und/oder IT-Projekte (Umfang > 500 Personentage pro Projekt) im Bereich Rechnungswesen/Controlling. Idealerweise kann Projektleitungserfahrung in einem oder mehreren IFRS-Einf?hrungsprojekt(en) nachgewiesen werden. Im Rahmen der Projektleitungsfunktion müssen insbesondere folgende Aufgaben wahrgenommen worden sein: ? Projektplanung/ -controlling und, ? Koordination des Zusammenspiels mit anderen Projekten und, ? Projektreporting. 3) Berufserfahrung: Mehrj?hrige Erfahrung in der Beratung und Linienunterst?tzung von Kreditinstituten bezüglich fachlich-methodischer und prozessualer Fragestellungen im Bereich Rechnungswesen/Controlling. Mehrj?hrige Praxiserfahrung als Mitarbeiter in Fach- und/oder IT-Projekten. Die T?tigkeitsschwerpunkte in der Projektarbeit müssen bezogen auf das jeweilige Projekt mindestens eines der nachfolgend aufgeführten Aufgabengebiete abdecken: ? Analyse von fachlichen Anforderungen, Koordination und Abstimmung von fachlichen Anforderungen, ? Dokumentation von fachlichen Anforderungen (Erstellung Fachvorgaben), ? Mitarbeit bei der Planung, Initiierung und Durchführung von Fach- und/oder IT-Projekten, ? Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von fachlichen Tests, ? Vorbereitung und Begleitung des Rollouts von IT-Systemen. Die fachlichen Schwerpunkte der Projektarbeit müssen mindestens eines der folgenden Themen abdecken: ?? Internationale Rechnungslegung nach IFRS; insbesondere Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten gem. IAS 39, ?? Analyse und Beratung im Umfeld Konzernberichterstattung und Offenlegung nach IFRS, ?? Konzeption und Aufbau Reporting (HGB/IFRS) für besondere Teilbereiche (Spezialfonds, Beteiligungen, Fondsfinanzierung), ?? Erstellung spezifischer Fachvorgaben für das Beteiligungsgesch?ft, ?? Bewertungen im Beteiligungsbereich; Plausibilisierungsverfahren anhand IFRS-Abschlüsse, ?? Fachliche Projektbegleitung bei laufenden Umstellungen einzelner Nebenbuchhaltungssysteme; insbes. Umstellungen auf SAP, ?? Fachliche Beratung und Begleitung bei der Umsetzung Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), ?? Fachliche Projektbegleitung im statistischen und bankaufsichtsrechtlichen Meldewesen, ?? Fachliche Beratung bei der Implementierung zusätzlicher Meldevorschiften (KWG, SolvV), ?? Fachliche Projektbegleitung bei der Implementierung zusätzlicher Meldevorschriften, - Fachliche Projektunterst?tzung im Zusammenhang mit der neuen Bilanzstatistik sowie Prozessanalysen und -dokumentation im statistischen Meldewesen. 4) fachlich-methodische Skills: Fachlicher Experte für Rechnungswesen nach HGB und IFRS. Das bedeutet, dass Expertise auf nachfolgenden Gebieten nachgewiesen werden muss: ? Analyse und Konzeption von HGB/ IFRS- Themen und, ? Jahresabschlusserstellung nach HGB und IFRS und, ? Analyse IFRS- induzierter Prozesse. Oder Fachlicher Experte für Aufsichtsrecht. Das bedeutet, dass Expertise auf nachfolgenden Gebieten nachgewiesen werden muss: ? Ausgepr?gte Praxiskenntnisse im Meldewesen von Kreditinstituten sowie umfassende Fachkenntnisse der einschlägigen aufsichtrechtlichen Anforderungen und - Bankstatistische Meldevorschriften und - KWG-Vorschriften und, ? Aufsichtsrechtliche Gruppen und, ? Praxiserfahrung in der fachlichen Betreuung der Software SambaPlus. 5) Persönliche Kompetenzen: Sprachen: Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift und hinreichende Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Allgemeine methodische und soziale Kompetenz: Teamkompetenz und Fähigkeit, eigene Fachkenntnisse und Sachverhalte an Fachkollegen zu vermitteln und Kommunikationsst?rke, eigenverantwortliche und selbständige Arbeitsweise und Sicheres Auftreten, Zielorientiertheit. Unternehmensreferenzen: Unternehmensreferenzen in diesem Sinne sind Projekte, die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit eigenen Beratern und/oder unter Einschaltung von Subunternehmen durchgeführt hat. Wertungsf?hig ist eine Unternehmensreferenz dann, wenn alle zwingend geforderten Angaben für diese Unternehmensreferenz im Teilnahmeantrag vollständig dargestellt wurden und nachfolgende Voraussetzungen der Referenz/en vorliegt/en. ? Es müssen mindestens 5 Referenzen der in den letzten 3 Jahren erbrachten oder aktuellen Leistungen vorgelegt werden, ? Die Referenzen müssen bei einer international tätigen Bank erbracht worden sein, ? Die referenzierten Leistungen müssen mit den in der Bekanntmachung aufgeführten Leistungen vergleichbar sein, ? Bei mindestens 3 der geforderten 5 Referenzen muss die Projektleitung durchgeführt worden sein, ? Der Umfang der geleisteten Beratertage im abgeschlossenen Projekt muss mind. 100 Beratertage betragen, ? Die referenzierten Leistungen dürfen nicht vor dem Jahr 2007 abgeschlossen worden sein oder, ? das Projektende der referenzierten Leistungen kann noch in der Zukunft liegen, wobei bis zum 30.6.2009 mindestens 100 Beratertage im Projekt erbracht sein müssen. Falls Sie nicht in der Lage sind, eine zwingend geforderte Angabe in Bezug auf eine Unternehmensreferenz zu machen, müssen Sie in dem entsprechenden Eingabefeld des Teilnahmeantrags auf diesen Umstand eindeutig hinweisen und den Grund hierfür schriftlich erläutern. Die KfW behält sich vor, anhand der gegebenen Begründung über eine Wertung der betreffenden Unternehmensreferenz zu entscheiden. Bleiben Felder im Teilnahmeantrag unausgefüllt, ohne dass sie in diesem Sinne von Ihnen gekennzeichnet wurden, wird die Unternehmensreferenz nicht gewertet. Bewerber/Bewerbergemeinschaften die nicht mindestens 5 wertungsf?hige Unternehmensreferenzen vorlegen, haben in Bezug auf ihre Eignung nicht alle geforderten Angaben gemacht; sie werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Referenzen, die nicht wertungsf?hig sind, gelten als nicht vorgelegt und werden bei der Frage, ob die geforderte Mindestzahl von Referenzen erreicht, nicht mitgerechnet. Es können max. 7 Unternehmensreferenzen angegeben werden; bei Angabe von mehr als 7 Unternehmensreferenzen werden für die Eignungsprüfung ausschließlich die Referenzen berücksichtigt, die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in den Eintragungsfeldern des Teilnahmeantrages als Unternehmensreferenzen ?1?, ?2?, ?3?, ?4?, ?5?, ?6? und ?7? angegeben hat. Im ?brigen bestimmt sich die Eignung danach, wie viele Punkte der Bewerber/ die Bewer-bergemeinschaft für die von ihm/ihr vorgelegten Referenzen insgesamt erreicht. Es können in Summe maximal 7 Unternehmensreferenzen eingereicht werden. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Mindeststandards sind: 1. Die in
Abschnitt III.2.3) geforderten Angaben zur Kurzdarstellung des Unternehmens;
2. Die in
Abschnitt III.2.3) gestellte Anforderung, dass der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft über personelle Kapazitäten von mindestens 6 Projektleitern/Experten mit der geforderten Qualifikation verfügen muss;
3. Wie in
Abschnitt III.2.3) angegeben, hat der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft mindestens 5 wertungsf?hige Unternehmensreferenzen vorzulegen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nein.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Nein. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 5. Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Siehe Punkt VI.3 (Sonstige Informationen).
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
VSt. 67/09.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 14.8.2009. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Ziel des vorliegenden Vergabeverfahrens ist es, mit einer Anzahl von 3 leistungsfähigen. Wirtschaftsteilnehmern jeweils eine Rahmenvereinbarung zu schließen, mit der Einzelvertr?ge über die ausgeschriebenen Leistungen im Wettbewerb zwischen diesen Unternehmen vergeben werden können. Wird dieses Ziel der Schaffung eines ausreichenden Wettbewerbs verfehlt, weil nach dem Ergebnis des Vergabeverfahrens weniger als 3 Wirtschaftsteilnehmer für die Erteilung des Zuschlags für eine Rahmenvereinbarung in Betracht kommen, behält sich die KfW vor, das Verfahren zum Abschluss der Rahmenvertr?ge aufzuheben. Die in
Abschnitt III geforderten Angaben und Erklärungen werden unter anderem im Rahmen der zu verwendenden Formblätter präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Für die Abgabe ihres Teilnahmeantrages haben Einzelbewerber/Bewerbergemeinschaften zwingend die vom Auftraggeber vorbereiteten Formblätter zu verwenden. Diese sind schriftlich (z.B. per e-mail oder Fax) bei der unter Abschnitt
I.1) genannten Stelle anzufordern. Die Formblätter werden den Bewerbern als elektronische Word-Dokumente zur Verfügung gestellt, die sich am PC ausf?llen lassen. Das Formblatt "Teilnahmeantrag" und ggf. die zusätzlichen Formblätter "Bewerbergemeinschaftserkl?rung" sowie "Verpflichtungserklärung des Subunternehmers" sind nach Maßgabe dieser Bekanntmachung an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache vollständig auszufüllen. Die ausgefüllten Formblätter sind in Papierform - bei Bearbeitung am PC also ausgedruckt - zusammen mit den ggf. geforderten sonstigen Nachweisen bei der in
Abschnitt I.1) bezeichneten Stelle einzureichen. Das Formblatt "Teilnahmeantrag" und ggf. die zusätzlichen Formblätter "Bewerbergemeinschaftserkl?rung" sowie "Verpflichtungserklärung des Subunternehmers" sollen in 2-facher Ausfertigung abgegeben werden, wobei die zweite Ausfertigung eine Kopie des Originals sein kann. Eine der zwei Ausfertigungen muss aber unbedingt im Original abgegeben werden, d.h. sie ist als original zu kennzeichnen und muss eine Original-Unterschrift tragen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständig ausgefüllter Unterlagen bzw. das Fehlen von geforderten Erklärungen und Nachweisen hat den zwingenden Ausschluss des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Ist der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft aus wichtigen objektiven Gründen nicht in der Lage, die geforderten Angaben zu machen, so hat er/sie dies schriftlich darzulegen. Die KfW behält sich in diesem Falle vor, unter Berücksichtigung der vorgetragenen Gründe dem Einzelbewerber/der Bewerbergemeinschaft zu gestatten, seine/ihre Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer ? von der KfW für geeignet erachteter ? Belege nachzuweisen. Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der von diesen angegebenen Unternehmensreferenzen, die nach den im nachfolgenden Absatz dargelegten Kriterien bewertet werden. Es werden insgesamt mindestens 5 und höchstens 5 Bewerber aufgefordert, ein Angebot auf Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die ausgeschriebenen Leistungen abzugeben. Beabsichtigt der Bewerber, zum Nachweis seiner Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Subunternehmern zu verweisen, so gelten hierfür die im Formblatt "Teilnahmeantrag" niedergelegten Voraussetzungen. Hinweis zu den mit dem Teilnahmeantrag Angaben zur Wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit bzgl. der geforderten Nettojahresums?tze gem. Abschnitt III 2.2):
5 Punkte für durchschnittliche Umsatzerl?se im Bereich der Beratung von Banken >= 3 000 000 EUR. 10 Punkte für durchschnittliche Umsatzerl?se im Bereich der Beratung von Banken >= 4 000 000 EUR. 15 Punkte durchschnittliche Umsatzerl?se im Bereich der Beratung von Banken >= 5 000 000 EUR. 20 Punkte für durchschnittliche Umsatzerl?se im Bereich der Beratung von Banken >= 6 000 000 EUR. Die Kurzdarstellung des Unternehmens wird wie folgt bewertet: Hinweis zu den mit dem Teilnahmeantrag einzureichenden Kurzdarstellung des Unternehmens, zu Unternehmensreferenzen sowie zur Angabe der personellen Kapazitäten gem. Abschnitt III.2.3 dieser Bekanntmachung: Die Kurzdarstellung des Unternehmens wird wie folgt bewertet: 0 Punkte für eine unschl?ssige Darstellung, Unternehmensorganisation (Standorte, Struktur, Anzahl festangestellter Mitarbeiter/innen der letzten 3 Jahre) ist nicht beschrieben und Leistungsspektrum und Schwerpunkte der Beratungstätigkeit sind nicht erkennbar. 5 Punkte: Die Unternehmensorganisation (Standorte, Struktur, Anzahl festangestellter Mitarbeiter/innen der letzten 3 Jahre) ist beschrieben und das Leistungsspektrum und Schwerpunkte der Beratungstätigkeit sind erkennbar. 10 Punkte: Die Unternehmensorganisation (Standorte, Struktur, Anzahl festangestellter Mitarbeiter/innen der letzten 3 Jahre) ist deutlich beschrieben und das Leistungsspektrum und Schwerpunkte der Beratungstätigkeit sind deutlich erkennbar. Angaben zum verfügbaren und qualifizierten Personal werden wie folgt bewertet: 10 Punkte werden vergeben, wenn Angaben/Nachweise erkennen lassen, dass die Mindestanzahl an qualifiziertem Personal erreicht wird. 15 werden vergeben, wenn die Angaben/Nachweise erkennen lassen, dass die Mindestanzahl an qualifiziertem Personal um 25 % überschritten wird, d.h insgesamt mind. 8 qualifizierte Berater. 20 Punkte werden vergeben, wenn Angaben/Nachweise erkennen lassen, dass die Mindestanzahl an qualifiziertem Personal um 50 % überschritten wird, d.h. insgesamt mind. 9 qualifizierte Berater. Bei jeder eingereichten Unternehmensreferenz ist maßgebend für deren Bewertung ihre Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen bei international tätigen Banken hinsichtlich folgender Kriterien:
a) fachlichem Schwerpunkt/en; b) konkreten Aufgaben/Tätigkeiten und; c) Anzahl der geleisteten Beratertage und Durchf?hrungszeitraum der Projektaktivit?ten. Je Unternehmensreferenz sind maximal 130 Punkte erreichbar. Hiervon entfallen hinsichtlich der Abdeckung der fachlichen Schwerpunkte sowie der Aufgaben und Tätigkeiten der erbrachten Dienstleistungen max. 100 Punkte auf den Deckungsgrad zwischen der Beschreibung im Bekanntmachungstext und der Darstellung des Bewerbers zur jeweiligen Unternehmensreferenz im Teilnahmeantrag. Die Unternehmensreferenzen werden jeweils anhand folgender Fragen beurteilt: a) Welche der nachfolgenden aufgeführten fachlichen Schwerpunkte wurden mit der vorgelegten Unternehmensreferenz abgedeckt?: ? internationale Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS), ? bankaufsichtsrechtliches Meldewesen, ? deutsches Handelsrecht (insbesondere BilMoG), ? Auf- und Ausbau von Buchhaltungs- und Controllingsystemen. b) Welche der im Bekanntmachungstext
Abschnitt II.1.5) genannten Aufgaben und Tätigkeiten hat der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft in der von ihm/ihr dargestellten Unternehmensreferenz erbracht? Je größer der Deckungsgrad zwischen der Beschreibung im Bekanntmachungstext und den Darstellungen in der Unternehmensreferenz ist, umso besser wird die jeweilige Referenz bewertet. Für einen sehr guten Deckungsgrad werden 100 Punkte, für einen guten Deckungsgrad 80 Punkte, für einen befriedigenden Deckungsgrad 60 Punkte, für einen ausreichenden Deckungsgrad 40 Punkte, für einen mangelhaften Deckungsgrad 20 Punkte für eine ungenügende Abdeckung 0 Punkte vergeben.
c) Wie viele Beratertage wurden im Rahmen der Unternehmensreferenz geleistet und in welchem Zeitraum wurden die Projektaktivit?ten durchgef?hrt? Auf die Anzahl der erbrachten Beratertage entfallen max. 30 Punkte. Anzahl der im Projekt geleisteten Beratertage: ? 100 bis 250 Beratertage (15 Punkte), ? über 250 Beratertage (30 Punkte). Erg?nzend zu
Abschnitt IV.2.1 Zuschlagskriterien folgende Hinweise: Für den Abschluss der Rahmenvereinbarungen wird als Zuschlagskriterium das wirtschaftlich günstigste Angebot gemäß den Verdingungsunterlagen herangezogen. Für den Abschluss der Einzelvertr?ge wird als Zuschlagskriterium das wirtschaftlich günstigste Angebot gemäß den Verdingungsunterlagen herangezogen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, D-53113 Bonn.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Vgl. ? 107 ff. GWB.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
15.7.2009.
DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen