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Ausschreibung - Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste in Frankfurt am Main (ID:5044836)

Auftragsdaten
Titel:
Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
DTAD-ID:
5044836
Region:
60325 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
01.05.2010
Frist Vergabeunterlagen:
21.05.2010
Frist Angebotsabgabe:
31.05.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ja
Kategorien:
Marketing- und Werbedienstleistungen
CPV-Codes:
Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  128165-2010

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N) KfW Palmengartenstr. 5-9 z. H. Ms Elke Metzen 60325 Frankfurt DEUTSCHLAND Tel. +49 6974313645 E-Mail:
Vergabestelle@kfw.de Fax +49 6974313106 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.kfw.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN) Einrichtung des öffentlichen Rechts Wirtschaft und Finanzen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Nein
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Zinsrisikosteuerung und Planungsrechnung mittels der Software RiskPro.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie:
Nr. 11 NUTS-Code DE712
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung:
in Jahren 2
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Die Standardsoftware RiskPro der Firma FRSGlobal wird in der KfW als Grundlage sowohl für die Zinsrisikosteuerung als auch für die Planungsrechnung (GuV-Planung) eingesetzt. Um eine ausreichend genaue Abbildung von Produkten in den Anwendungsgebieten sicherzustellen, die die Generierung von steuerungsrelevanten Konzernkennzahlen ermöglicht, sind hier und im Datenumfeld kontinuierliche Weiterentwicklungen erforderlich. Die KfW beabsichtigt den Abschluss eines Rahmenvertrags für Unterst?tzungs- und Beratungsdienstleistungen in zwei Abteilungen. Auftragsgegenstand ist die Unterstützung sowie Beratung in Zusammenhang mit unterschiedlichen Einzelvorhaben (1) im Bereich der Zinsrisikosteuerung und (2) in der Planungsrechnung. Die Einzelprojekte zu den einzelnen Themenbereichen sind als eigenständige Teilprojekte in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der KfW durchzuführen. Die personelle Ausstattung sowie die Rollenverteilung im Einzelprojekt (Projektleitung, Konzeption, Projektmitarbeiter, Test und Qualitätssicherung) werden individuell zwischen der KfW und dem Auftragnehmernehmer vereinbart. Der Rahmenvertrag wird über Einzelabrufe pro Einzelprojekt abgewickelt. Die abfordernde Abteilung konkretisiert im Einzelabruf die Zielsetzung des Einzelprojektes, die zu erbringenden Leistungen und Leistungsnachweise sowie den Zeitraum, in dem die Leistung erbracht werden soll. Der Auftragnehmer beantwortet den Einzelabruf mit einer Darstellung der vorgeschlagenen Leistungserbringung im Sinne von Konzeption und Methodik und stellt aussagekräftige Unterlagen zu dem für das Einzelprojekt vorgeschlagenen Personal zur Verfügung. Dazu gehören auch verbindliche Angaben über die Anzahl der benötigten Arbeitstage und über die genauen Aufgaben mit denen das vorgeschlagene Personal zum Einsatz kommen soll. Die KfW behält sich vor ggf. Anpassungen zu fordern. 6 Monate nach Leistungsbeginn behält sich die KfW vor eine Evaluierung der erbrachten Leistungen durchzuführen. Sollten die Arbeitsergebnisse den vereinbarten Leistungen nicht entsprechen, behält die KfW sich vor, den Vertrag zu beenden. Sämtliche Leistungen sind am Hauptsitz der KfW in Frankfurt am Main zu erbringen. Die Arbeitssprache ist Deutsch. Die vom Auftragnehmer gegenüber der KfW zu erbringenden Leistungen lassen sich grundsätzlich den vier nachfolgend aufgeführten Themenbl?cken zuordnen. In diesen Themenbl?cken sind Beispiele für mögliche Teilprojekte enthalten. Die Leistungen im Rahmen der Teilprojekte und der damit verbundenen Einzelabrufe sind in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der KfW durchzuführen. Die KfW behält sich inhaltliche Anpassungen vor. Themenblock 1. Fachliche Weiterentwicklung der Zinsrisikosteuerung und der Planungsrechnung. Überarbeitung des Margenkonzeptes. In einer fachlichen Analyse soll untersucht werden, ob im Hinblick auf die Quantifizierung des Zinsrisikos die Darstellung des reinen Treasury-Zahlungsstrom ohne Margenbestandteile zielf?hrender ist oder die Darstellung des Gesamtzahlungsstrom inklusive aller Margenbestandteile vorzuziehen wäre. Dies schließt, die Konzeption und den Test der für die Datenversorgung benötigten Schnittstellen sowie der Test der RiskPro-Funktionalität ein. Abbildung optionaler Bestandteile. Einerseits können in RiskPro Geschäfte mit optionalen Komponenten direkt über den entsprechenden Kontrakttyp (z. B. "Bond mit Kündigungsrecht", "Bond mit Cap") abgebildet werden, anderseits können nicht rational ausgeübte Optionen mit bestimmten Strategien (z. B. Prepayment) abgebildet werden. Ben?tigt wird eine fachliche Analyse zur Relevanz der ausgewählten eingebetteten Optionen, der Konzeption des Steuerungskonzeptes und der Integration ausgewählter eingebetteter Option in RiskPro. Dies schließt den Test der RiskPro-Funktionalität, der erstellten Schnittstellen sowie die Testdokumentation ein. Integration der offenen Zinsposition. Eine Fristentransformationsstrategie in der GuV-Planung besteht z.B. in der Vorgabe eines Ziel-Niveaus für den Aktiv-Überhang, der von RiskPro unter Berücksichtigung von Altgesch?ftsbestand und Neugeschäft automatisch einzustellen ist. Projektinhalt ist die Umsetzung einer solchen Strategie in RiskPro ? insbesondere unter Berücksichtigung von Performancegesichtspunkten. Test bestimmter statischer oder dynamischer Standardreports oder "Customized Reports". Die KfW nutzt sowohl Standardreports, die von RiskPro bereitstellt werden, als auch selbst erstellte "Customized Reports". Projektinhalt ist der Test neuer produktiv gestellter Standardreports bzw. der entsprechenden RiskPro-Funktionalitäten der "Customized Reports" oder auch die Entwicklung neuer Customized Reports. Plausibilisierung des Positionseffektes. Die Differenz zwischen dem Ergebnis einer GuV-Szenariorechnung mit dem des Vorquartals (oder ?monats) lässt sich in unterschiedlichen Komponenten darstellen. Projektinhalt ist die fachliche Analyse dieser Einzelkomponenten, insbesondere des Positionseffektes, ggf. auch die Konzeption von in diesem Rahmen zusätzlich notwendigen RiskPro-Auswertungen. Komplexe Stresstests. Projektinhalt ist die Konzeption, Umsetzung und Test komplexer Szenarien und Umsetzung in RiskPro, z. B. zur Abbildung von Spread-Erhöhungen für bestimmte Finanzprodukte oder das Zusammenbrechen bestimmter Finanzmärkte, usw. Themenblock 2. Begleitung von Anpassungen an Schnittstellen und Prozessen. Performancesteigerung / Verbesserung der Aggregationsg?te. Ben?tigt wird die Analyse von Performanceengp?ssen aus fachlicher Sicht, die Konzeption und der Test von Gegenmaßnahmen; ggf. auch die Umsetzung durch Customizing. Erstellen und Pflege von Softwaretools zum Import und Export von Konfigurationsdaten. (Weiter)Entwicklung von Excel-VBA-Tools zur Datenversorgung der XML-Schnittstelle von RiskPro, die zum Import von Plan- und Konfigurationsdaten verwendet wird. Konzeption und Test von Anpassung an Schnittstellen und sonstigen technischen Erweiterungen für die Schnittstellen. Beratungsbedarf besteht im Rahmen der Neukonfiguration oder Erweiterung der "free defined attributes" (FDA-Felder) die entsprechenden Anpassungen im Customizing vorzunehmen oder zu testen bzw. fachliche Tests neu durchzuführen. Themenblock 3. Begleitung von Service-Releasewechseln der Software "RiskPro". Wahrnehmung unterschiedlicher fachlicher Aufgaben im Rahmen der Abnahme und Produktivstellung eines Service-Releasewechsels. Themenblock 4 (Optional). Strategische Weiterentwicklung des Zinsrisikosteuerungssystems bzw. des Systems zur Planungsrechnung (Softwareupgrade RiskPro 3.0). Sollte die KfW sich entscheiden, die Software RiskPro auch weiterhin einzusetzen, entstehen durch den Upgrade auf die Version 3.0 umfangreiche Anpassungsarbeiten insbesondere im Customizing, im Reporting und ggfs. im Schnittstellenbereich.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 79400000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.2) Optionen Ja Beschreibung der Optionen:
Verlängerung um weitere 2 Jahre. voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Tagen: 24 (ab Auftragsvergabe) Zahl der möglichen Verlängerungen 1 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten Versicherung:
(1) Wird dem Rahmenvertragspartner auf Grund der zwischen ihm und der KfW geschlossenen Rahmenvereinbarung ein Einzelabruf erteilt, so ist er verpflichtet, binnen 6 Wochen nach Abschluss des Einzelabrufes eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen und diese Versicherung während der gesamten Laufzeit der Rahmenvereinbarung und aller auf ihrer Grundlage abgeschlossenen Einzelabrufe vorzuhalten: ? Für Personensch?den: Pauschal mindestens 500 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert, ? Für Sachschäden: Pauschal mindestens 500 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert, ? Für Vermögensschäden: Pauschal mindestens 200 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert. (2) Auf jederzeit mögliches Verlangen der KfW hat der Rahmenvertragspartner während der Laufzeit der Rahmenvereinbarungen das Bestehen einer Versicherung im vorstehend in Abs. 1 bezeichneten Umfang nachzuweisen; (3) Der Nachweis über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung gemäß den Absätzen 1 bis 3 ist F?lligkeitsvoraussetzung für sämtliche Zahlungen der KfW an den Vertragspartner.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Vergütung:
(1) Alle Leistungen, die der Vertragspartner auf Grund eines an ihn vergebenen Einzelabrufe erbringt, werden nach den einheitlichen Nettotagess?tzen vergütet, die der Vertragspartner in der Angebotsphase verbindlich angegeben hat; (2) Der Vertragspartner hat für jeden Kalendermonat einen pr?ff?higen Tätigkeitsnachweis zu erstellen und der KfW bis zum 3. Werktag des jeweiligen Folgemonats zu übergeben. Aus dem Nachweis muss ersichtlich sein, an welchen Tagen welche Leistungen erbracht wurden und wie viele Arbeitsstunden hierfür aufgewendet wurden. Der Tätigkeitsnachweis ist der KfW unterschrieben zur Genehmigung vorzulegen. Die KfW wird eingereichte Nachweise unverzüglich prüfen; (3) Ein Beratertag umfasst regelmäßig mindestens 8 Arbeitsstunden. Darüber hinausgehende erbrachte Arbeitsstunden sind mit dem Tagessatz abgegolten. Bei Unterschreitung ist der anteilige Tagessatz zu berechnen; (4) Die zwischen den Parteien vereinbarten Nettotagess?tze sind das pauschale Entgelt für sämtliche nach dem Einzelabruf geschuldeten Leistungen. Mit ihnen sind alle für die Leistungserbringung notwendigen Nebenkosten des Vertragspartners abgegolten, insbesondere Materialaufw?nde, Spesen und ?bernachtungskosten sowie sämtliche Reisekosten an den im Einzelabruf bezeichneten Ort der Leistungserbringung. Soweit der Auftragnehmer zur Leistungserbringung auf Wunsch der KfW an andere Standorte oder Städte reisen muss, kann er hierzu die Reisen auf Kosten der KfW über das Travelcenter der KfW unter gleichzeitiger Beachtung der Reiskostenordnung der KfW buchen. Reisezeiten des Auftragnehmers dürfen nicht als Arbeitszeiten in Ansatz gebracht werden. Rechnungsstellung: (1) Für die Rechnungsstellung des Vertragspartners gilt ? 15 VOL/B, soweit nicht nachfolgend Abweichendes oder Erg?nzendes geregelt ist; (2) Rechnungen sind der KfW monatlich, jeweils für einen vollständigen Kalendermonat in zweifacher Ausfertigung zu übermitteln. Sie müssen mit dem Namen bzw. der Firma des Vertragspartners, dem Datum der Auftragserteilung und der genauen Bezeichnung des Einzelabrufes versehen sein. Rechnungen, die diesen Formalien nicht entsprechen, können an den Vertragspartner zur Vervollständigung zurückgesandt werden; (3) Die Rechnungen sind mit den Vertragspreisen ohne Umsatzsteuer (Nettopreise) aufzustellen; der Umsatzsteuerbetrag ist am Ende der Rechnung einzusetzen; (4) Jede Rechnung ist prüfbar aufzustellen. Der zum Nachweis von Art und Umfang der erbrachten Leistungen erforderliche Tätigkeitsnachweis nach ? 27 Abs.2 und etwaige weitere notwendige Belege sind beizufügen. Reicht der Vertragspartner eine pr?fbare Rechnung, die den genannten Anforderungen genügt, nicht ein, obwohl ihm die KfW hierfür eine angemessene Frist gesetzt hat, so kann die KfW die Rechnung auf Kosten des Vertragspartners für diesen aufstellen. Zahlungen: (1) Zahlungen werden binnen 30 Kalendertagen nach Eingang einer pr?fbaren Rechnung des Vertragspartners geleistet und erfolgen unter dem Vorbehalt aller vertraglichen oder gesetzlichen Rechte der KfW, insbesondere der Rechte bei Leistungsst?rung; (2) Alle Zahlungen werden bargeldlos geleistet; (3) Bei Bietergemeinschaften werden Zahlungen mit befreiender Wirkung für die KfW an den für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter der Arbeitsgemeinschaft oder nach dessen schriftlicher Weisung geleistet; dies gilt auch nach Auflösung der Bietergemeinschaft; (4) Für die Rechtzeitigkeit einer Zahlung ist der Tag der Überweisung bzw. der Tag der Absendung des Schecks durch die KfW maßgeblich.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird Bietergemeinschaften müssen keine gesonderte Rechtsform annehmen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
Gesamtjahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen sowie davon davon pro Jahr in der Beratung / Unterstützung im Aufgabengebiet der Zinsrisikosteuerung und in der Beratung / Unterstützung im Aufgabengebiet der Planungsrechnung.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, richtet sich nach der Höhe der im Auswahlverfahren vergebenen Gesamtpunktzahl. Die maximal zu erreichende Punktzahl betr?gt 900 Punkte. Dabei werden die nachstehenden Auswertungskriterien angewendet. Bewerbergemeinschaften werden bei der Auswertung wie ein Bewerber gewertet. A Darstellung des Unternehmens, insbesondere personelle Ausstattung in den ausgeschriebenen Themenbereichen und kurze Beschreibung des Leistungsspektrums und Unternehmensorganisation. H?chstpunktzahl 300 Punkte von 900 Punkten. Personelle Ausstattung (H?chstpunktzahl 200 Punkte). Zur besseren Beurteilung darüber, ob der Angebotsnehmer die erforderlichen Mitarbeiterkapazit?ten in ausreichender Anzahl zur Verfügung stellen kann, wird im Folgenden die Anzahl der zur Bearbeitung der Teilprojekte geeigneten Mitarbeiter/Innen (im Folgenden Mitarbeiter genannt) abgefragt. Die Bewertung, in wie weit die als Nachweis eingereichten Lebensläufe den fachlichen Anforderungen genügen, erfolgt in der Angebotsphase selbst. Grundsätzlich unterscheidet die KfW zwischen zwei Arten von Profilen, die vom Angebotsnehmer abgedeckt werden müssen: A 1 Profil "Qualifizierter Mitarbeiter". Der "Qualifizierte Mitarbeiter" übernimmt im Wesentlichen den operativen Teil der Aufgabenpakete und somit die entsprechenden Umsetzungen, Tests o. ?. Der Qualifizierte Mitarbeiter muss folgendem Profil entsprechen: Ausbildung. Zwingend erforderlich: ? Durch Vorlage des Abschlusses nachgewiesenes abgeschlossenes Hochschulstudium in der Fachrichtung BWL, VWL, Mathematik, Wirtschaftsinformatik oder vergleichbare Ausbildung (z. B. BA, VWA). Vorteilhaft: ? Berufliche Weiterbildungen in Richtung Finanz- und / oder Risikocontrolling wünschenswert (z. B. CFA, Master of (Quantitative) Finance, Master in Risk Management & Regulation). Berufserfahrung. Zwingend erforderlich: ? Durch nachgewiesene mindestens dreijährige Berufserfahrung im Umfeld, ?? Marktpreisrisikosteuerung oder, ?? Aktiv-Passiv-Steuerung oder, ?? Planungsrechnung oder, ? durch nachgewiesene mindestens dreijährige Berufserfahrung als, ?? Qualit?tsmanager oder, ?? Testmanager von Software. Mit der fachlichen Ausrichtung Marktpreisrisikosteuerung, Aktiv-Passiv-Steuerung oder Planungsrechnung. ? Durch nachgewiesene Erfahrung in der Entwicklung von Konzepten im Bereich der Marktpreisrisikosteuerung oder der Planungsrechnung oder für den Test- und Qualit?tsmanager im Bereich des Test- und Qualitätsmanagement, ? Durch nachgewiesene fundierte Kenntnis und praktische Erfahrung mit der eingesetzten Software "RiskPro" der Firma FRSGlobal, ? Für mindestens 2 Mitarbeiter sind gute Kenntnisse von Excel/VBA und xml nachzuweisen. Vorteilhaft: ? Gute Kenntnisse des Risikocontrollingumfelds bei F?rderbanken, ? Kenntnisse von SAS, ? Gute Kenntnisse über die Struktur und die Nutzung von Datenbanken. Persönliche Anforderungen. Zwingend erforderlich: ? Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, ? Fähigkeit zur systematischen und strukturierten Darstellung in schriftlicher und mündlicher Form, ? Sicheres Auftreten und hohe Kommunikationsfähigkeit, ? Eigenverantwortliche Arbeitsweise, Eigeninitiative, Flexibilität und Belastbarkeit, ? Sehr gute Teamfähigkeit und ausgeprägte Urteilsfähigkeit. A 2 Profil "Manager". Der "Manager" koordiniert im Wesentlichen den Einsatz der qualifizierten Mitarbeiter und fungiert als Ansprechpartner rund um die Organisation der Leistungserbringung. Der Manager muss folgendem Profil entsprechen: ? Der Manager erfüllt alle Anforderungen an den Qualifizierten Mitarbeiter und, ? besitzt eine nachgewiesene mindestens zweijährige Erfahrung in der Leitung, dem Projektmanagement (= Projektplanung, ? conrolling und ?reporting) von fachlichen (Teil-) projekten im Umfeld der Zinsrisikosteuerung oder der Planungsrechnung oder bei (Teil-) projekten zur der Implementierung von Software in diesem Bereich, ? Starke kommunikative Fähigkeiten und Moderationsgeschick zur Vermittlung zwischen Auftragnehmer und KfW. Die typische Teamstruktur des Angebotsnehmers sollte aus einem Manager und i. d. R. aus einem bis drei qualifizierten Mitarbeitern bestehen, wobei die qualifizierten Mitarbeiter während der Teilprojekte grunds?tzli ch als festes und durchg?ngiges Team im Hause der KfW zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde hat der Angebotsnehmer mindestens die folgende Anzahl an Mitarbeiter nachzuweisen: Für jedes fachliche Umfeld sind 4 Profile von qualifizierten Mitarbeitern aus der Zinsrisikosteuerung bzw. der Aktiv- Passivsteuerung und 4 Profile von qualifizierten Mitarbeitern aus der Planungsrechnung einzureichen. Für jedes fachliche Umfeld können höchstens zwei der jeweils vier Profile eingereicht werden, die ausschließlich Berufserfahrungen als Qualit?ts- oder Testmanagement mit dieser fachlichen Ausrichtung aufweisen. Zusätzlich müssen zwei Profile von Mitarbeitern eingereicht werden, die dem Profil des Managers entsprechen. Doppelz?hlungen sind nicht erlaubt. Sollten Berater sowohl die Zinsrisikosteuerung als auch die Planungsrechnung abdecken, so hat sich der Bewerber für eines der beiden Themengebiete zu entscheiden. Gleiches gilt für die Funktion des Managers- vs. des Qualifizierte Mitarbeiter-Profils. Bei fehlendem Nachweis der Mindestmitarbeiterzahl oder einer Nicht-Erreichung der Mindestmitarbeiterzahl wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Mindeststandards in Bezug auf Personal: Für jedes fachliche Umfeld sind 4 Profile von qualifizierten Mitarbeitern/innen aus der Zinsrisikosteuerung bzw. der Aktiv- Passivsteuerung und 4 Profile von qualifizierten Mitarbeitern aus der Planungsrechnung einzureichen. Für jedes fachliche Umfeld können höchstens 2 der jeweils 4 Profile von Mitarbeitern/innen eingereicht werden, die dem Profil des Managers entsprechen. Ma?gebend sind die Mitarbeiter/innen aus dem Jahr 2009. Mindeststandards in Bezug auf Referenzen: Mindestanzahl an Referenzen. ? Mind. 4 Referenzen, davon 2 aus Zinsrisikosteuerung und 2 aus der Planungsrechnung, ? Max. 6 Referenzen. Referenzen müssen bei mindestens 2 verschiedenen Kunden erbracht worden sein. Referenzen müssen bei F?rderkreditinstituten oder Kreditinstituten mit einer Bilanzsumme von mind. 150 000 000 000 EUR erbracht worden sein. Mindeststandards in Bezug auf fachliche Kapazität: Referenzen müssen ein Projekt mit mindestens 40 Beratertagen beschreiben. Die Anzahl der im Referenzprojekt geleisteten Beratertage müssen im Durchf?hrungszeitraum von 2007 bis 2009 und für das Jahr 2010 (vom 1.1.2010 bis zum Bekanntmachungstermin dieses Vergabeverfahrens) liegen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber VSt. 04-2009
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 21.5.2010 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge 31.5.2010 IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
1. Erklärungen des Einzelbewerber/der Bewerbergemeinschaft gemäß ? 11 VOF: Der Einzelbewerber/bei Bewerbergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft erklärt, dass: ? er/sie alle gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt/erfüllen, ? über sein/ihr Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, ? er/sie sich nicht in Liquidation befindet, ? er/sie im Rahmen seiner/ihrer beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat/haben, die seine/ihre Zuverlässigkeit als möglichen Erbringer der ausgeschriebenen Beratungsleistungen entfallen lassen würde, ? er/sie nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine/ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung/Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung; Verstöße gegen das GWB ? z. B. Preisabsprachen), ? er/sie seine/ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftragnehmers ordnungsgemäß erfüllt hat/haben, ? ein Ausschlussgrund wegen Unzuverlässigkeit nach ? 11 Abs.1 VOF nicht vorliegt, ? der nur auf besonderes Anfordern der KfW von ihm/ihr vorzulegende Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister, sofern er/sie eintragungspflichtig ist, den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt, ? er/sie sich verpflichtet alle personenbezogene Daten, vertrauliche Unterlagen, Daten, Projektergebnisse und sonstige Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der KfW die im Rahmen des Vergabeverfahrens und der ggf. späteren Leistungserbringung offen gelegt werden vertraulich zu behandeln (Verschwiegenheitspflicht) und nur zur Durchführung des vorstehend bezeichneten Auftrags zu verwenden, ? er/sie sich verpflichtet, die beigefügte Vertraulichkeitserkl?rung (Anlage) mit Zuschlagserteilung anzuerkennen, ? er/sie sich an sein/ihr Angebot bis zum Ablauf der Angebotsbindefrist gebunden hält, ? er/sie mit der Verarbeitung und Speicherung im Rahmen des Vergabeverfahrens von mir/uns mitgeteilten personenbezogenen Daten einverstanden ist.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt 53113 Bonn DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Vgl. ?107 ff GWB. Nach ? 107 (3) GWB ist der Antrag unzulässig, soweit. 1. der Antragsteller den ger?gten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
29.4.2010
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