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Vergebener Auftrag - Unternehmensorganisation in München (ID:10586798)

Übersicht
DTAD-ID:
10586798
Region:
80337 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Unternehmens-, Managementberatung, Sonstige Bauleistungen im Hochbau
CPV-Codes:
Bau von Kliniken , Bau von Krankenhauseinrichtungen , Unternehmensorganisation
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Als letztes deutsches Großkrankenhaus in Pavillonbauweise wurde das Schwabinger Krankenhaus in den Jahren 1904-1914 errichtet. In ihrer baulichen Grundstruktur besteht die denkmalgeschützte...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Städtisches Klinikum München GmbH
Thalkirchner Straße 48
80337 München
Kontaktstelle: VOB-/VOF-Stelle
Ann Carolin Edrissi
Fax: +49 8951476615
E-Mail: vof@klinikum-muenchen.de
http://www.klinikum-muenchen.de/

Auftragnehmer:
HWP Planungsgesellschaft mbH
Rotenbergstraße 8
DE-70190 Stuttgart

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Betriebsorganisationsplanung für die Erweiterung und Sanierung im Klinikum Schwabing.
Als letztes deutsches Großkrankenhaus in Pavillonbauweise wurde das Schwabinger Krankenhaus in den Jahren 1904-1914 errichtet. In ihrer baulichen Grundstruktur besteht die denkmalgeschützte Anlage aus quer zu einer Symmetrieachse angeordneten, einzelnen Pavillons, die durch ein Gangsystem miteinander verbunden sind. Auf diesem historischen Klinikareal, Klinikum Schwabing, mit seiner innerstädtischen Lage, soll auf Basis einer vorliegenden Machbarkeitsstudie in Umsetzung des für die Auftraggeberin verabschiedeten Sanierungskonzepts unter Berücksichtigung der vorhandenen, größtenteils denkmalgeschützten Bausubstanz und der Grünzonen, die Nutzung auf ein Mutter-Kind- und Notfallzentrum und umliegende Bereiche in einem gemeinsamen baulichen Zusammenhang reduziert werden. Diese Zurückführung soll mit der Zielsetzung umgesetzt werden, über eine starke räumliche Konzentration der Funktionen und eine Freistellung der Nachnutzung der verbleibenden Substanz die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen.
Hierdurch werden über die gemeinsame Nutzung zentraler Untersuchungs- und Behandlungs- sowie Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Synergien zwischen den beiden Zentren erschlossen.
Die vorliegende Machbarkeitsstudie, die eine krankenhaustechnisch optimierte und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung herbeiführen soll, betrifft ein Teilgebiet des Areals und hat Neubaumaßnahmen in Kombination mit Nutzung von Altbausubstanz als Grundgedanken. Das neue Mutter-Kind-Zentrum und das Notfallzentrum werden als eigenständiger, ablesbarer Baukörper unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Gebäudes 24 und der Gebäude 23 und 25 realisiert. Das Gebäude wird 4-/5-geschossig errichtet und gliedert sich in die Gesamtstruktur ein. Die Maßnahme erfolgt als Neubau- und Umbaumaßnahme in mehreren Bauabschnitten im laufenden Betrieb.
Dem digitalen Flächennutzungsplan Stand Januar 2014 zufolge ist der aktuell zu beplanende Bereich als Gemeinbedarfsfläche dargestellt, zugleich aber auch als Fläche mit Nutzungsbeschränkung zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft. Für den Bereich des Klinikums Schwabing existiert kein Bebauungsplan. Gemäß Eintragung durch das Referat Stadtplanung vom 07.02.2013 ist die Entwicklungsfläche auf dem Klinikgebiet nachgewiesen. Erweiterungs- bzw. Neubauvarianten werden mit diesen Umgriffen deckungsgleich sein. Für das zu beplanende Grundstück der Klinik greift die Baumschutzverordnung der Landeshauptstadt München und für ihren baulichen Bestand in großen Teilen der Denkmalschutz.
Die Gebäudekennwerte für die Projektaufgabe Mutter-Kind-Zentrum und Notfallzentrum mit einer Nutzfläche von ca. 19.000 m2 (NF Neubau ca. 11.500 m2, NF Umbau 7.500 m2) und einer Bruttogrundfläche BGF von ca. 35.000 m2, stellen eine kompakte wirtschaftliche Lösung dar, mit einem Verhältnis von ca. 1,8 BGF/NF.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 sind im Wesentlichen: Notaufnahme Erwachsene, Notaufnahme Kinderklinik, Untersuchung / Behandlung / Arztdienst, Anästhesiologie, Kinderheilkunde incl. Kinderonkologie, Kinderchirurgie /-orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Funktionsdiagnostik, Endoskopie, Laboratoriumsmedizin, Speziallabore Kinderklinik, Prosektur, Radiologische Diagnostik, Operation mit Holding- und Aufwachbereich, Entbindung (ca. 2.500 Entbindungen), Physikalische Therapie, Ergotherapie, Bereitschaftsdienst, Allgemeinpflege, Wöchnerinnen / Neugeborenenpflege und Gynäkologie, Pflege Kinder, IC / IMC / SBV, Neonatologie, Kinderpflege interdisz. / Kinderonkologie / KMT, Pädiatrie, Kinderchirurgie, Kinderdialyse; Verwaltung, Soziale Dienste, Ver- und Entsorgung.
Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt:
1. BA (ca. 18 Monate): Abbruch Haus 36, Baufeldfreimachung.
2. BA (ca. 17 Monate): Neubau inkl. Gelenk - Verbindung Haus 24 und Belegung mit den Funktionen aus Haus 25 und 24.
3. BA (12 Monate): Umbau Gebäude Haus 24 und 25, Teilabriss vertikalen Erschließung Haus 25.
Die verbleibende Bettenzahl (stationär) am Standort Schwabing nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 308.
Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. EUR 100 Mio. brutto / EUR 84 Mio. netto (ohne Indexsteigerung), davon Neubau ca. 2/3, Umbau ca. 1/3.
Gegenstand des Auftrags ist die Betriebsorganisationsplanung auf der Grundlage einer vorliegenden Machbarkeitsstudie und im Benehmen mit der Planung der Sanierung und Erweiterung im Klinikum Schwabing. Gefordertes Leistungssoll ist eine Planung, die sicherstellt, dass die betriebsorganisatorischen Abläufe im Klinikum nach Abschluss der Sanierung optimal und wirtschaftlich ablaufen. Die Schwerpunkte der geforderten Leistungen liegen dabei bei der Unterstützung der gesondert beauftragten Planer und Ingenieure bei der Ermittlung der optimalen Lage der Funktionsbereiche, der Raumanordnung und der Logistik zur Optimierung und Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms als Grundlage der Vorfestlegung gegenüber den Förderbehörden. Im Zuge der Umsetzung der Baumaßnahmen ist die baubegleitende Betriebsorganisationsplanung, insbesondere die Detaillierung der Planung der Patientenversorgung, die Personalentwicklungsplanung, die Verfeinerung der Planung der Logistikprozesse und die Inbetriebnahmeplanung als Garant für das reibungslose Funktionieren der für die Krankenhausabläufe notwendigen Bereiche gefordert.

CPV-Codes: 79996000, 45215140, 45215130

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Vergebener Auftrag

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
109288-2015

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Sonstiges
Tag der Zuschlagsentscheidung: 17.12.2014
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

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23.09.2014
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