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Ausschreibung - Verbesserung der Netzwerkstruktur in Hannover (ID:12083593)

Übersicht
DTAD-ID:
12083593
Region:
30459 Hannover
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Software, Computer, -anlagen, Zubehör, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Softwareprogrammierung, -beratung, Netzwerke
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Verbesserung der Netzwerkstruktur durch Erneuerung der DNS-, DHCP- und IPAMDienste
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.07.2016
Frist Angebotsabgabe:
29.07.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Vergabestelle: Hochschule Hannover / Ricklinger Stadtweg 120 / 30459 Hannover

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Verbesserung der Netzwerkstruktur durch Erneuerung der DNS-, DHCP- und IPAMDienste
Ausschreibung: Verbesserung der Netzwerkstruktur durch Erneuerung der DNS-, DHCP- und IPAMDienste der Hochschule Hannover /
Leistungsbeschreibung
Kurzportrait der Hochschule Hannover
Die HsH bietet knapp 10.000 Studierenden in fünf Fakultäten Studienmöglichkeiten in den Bereichen Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, dem Sozialwesen sowie dem Medien- und Kreativbereich.
Neben der Lehre wird in den Fakultäten und Instituten der Hochschule an anwendungsnahen
Forschungsfragestellungen gearbeitet. Rund 260 Professorinnen und Professoren, rund 30 Lehrkräfte
für besondere Aufgaben, rund 110 wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sowie eine Vielzahl von externen Lehrbeauftragten arbeiten an der HsH in Forschung und
Lehre. Unterstützt werden sie von mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der
Verwaltung und dem Techniksupport.
Aktueller Zustand der Netzwerkstruktur im Bereich DNS, DHCP sowie IPAM und Projektkontext
Die IT-Infrastruktur der HsH ist seit Ende der 80er Jahre stetig gewachsen. Um den Qualität der
Netzwerkstruktur zu erhöhen und den Betrieb zu stabilisieren wurden immer wieder Projekte
durchgeführt.
2011 wurde am Campus Linden das Kernnetz erweitert. Hierbei wurde die veraltete Technik ersetzt
um die Ausfallrate zu verringern und den Datendurchsatz des Netzwerks auf eine Geschwindigkeit
von 10 GBit/s zu verbessern.
2013 wurden die Standorte Ahlem, Kleefeld, Bismarkstraße und Expo Plaza ebenfalls mit einem
Datendurchsatz von 10 GBit/s erschlossen.
2015 wurde am Campus Linden das Netzwerk um einen zusätzlichen Switch erweitert um die
Stabilität und Zuverlässigkeit zu erhöhen.
2016 sind an der HsH, wie oben bereits erwähnt, fast 10.000 Studenten angemeldet. Durch diesen
Zuwachs an Studierenden, erhöht sich im ebenso die Anzahl der sich im Netzwerk befindlichen
Geräte. Zum einen ergibt sich die steigende Anzahl der Netzwerkgeräte dadurch, dass die Studenten
mit Ihren mobilen Geräten wie Smartphone und Laptop das WLAN-Angebot eduroam1 nutzen. Auf
der anderen Seite müssen für die Aufrechterhaltung des Betriebs weitere Geräte für das Netzwerk
angeschafft werden um für Stabilität und Sicherheit im Netzwerk zu sorgen. Des Weiteren muss
dafür gesorgt werden, dass die verschiedenen Geräte den dafür vorgesehenen Netzwerkbereichen
der einzelnen Standorte und Fakultäten zugeordnet werden können. Aus diesen Gründen beschloss
die HsH über die Anschaffung einer kompletten DDI-Lösung für die Verbesserung der
Netzwerkstruktur. DDI beschreibt den Verbund der Dienste Domain Name System (DNS), Dynamic
Host Configuration Protocol (DHCP) und Internet Protocol Address Management (IPAM).
Die DDI-Lösung soll in mehreren aufeinander aufbauenden Teilprojekten realisiert werden. Das erste
Teilprojekt behandelt die Beschaffung von zwei DNS-Systemen auf Hardwarebasis und einem
weiteren DNS-System in Form einer virtuellen Maschine. Zusätzlich soll noch eine virtuelle Maschine
als IPAM-System fungieren. Die darauffolgenden Teilprojekte werden bereits in der
Leistungsbeschreibung kurz angesprochen aber erst nach erfolgreichem Abschluss dieses Projekts
konkret formuliert.
Vorab formulierte Ziele
Inventarisierung der bereits dokumentierten Geräte
- Inventarisierung der bereits dokumentierten Geräte
- Übersicht über die im Netzwerk angemeldeten und registrierten Geräte
- Zentrale Verwaltung der DNS- und DHCP-Dienste
- Erhöhung der Sicherheit im Bereich DNS-Architektur
- Migration und Übernahme der vorhandenen DNS- und DHCP-Systeme

Verkauf von Hardware
Für die Verbesserung der Netzwerkstruktur werden zwei hardwarebasierte API in Form von 19 Racks benötigt. Auf diesen API werden die DNS- Dienste (und zukünftig DHCP-Dienste) zur Verbesserung der Netzwerkstruktur betrieben. Die beiden API gehen nach Abschluss der
Vergabeentscheidung und Unterzeichnung der Vertragsunterlagen in den Besitz der HsH über.
Überlassung von Software und Lizenzen
Neben der Software zur Verwaltung der DNS-, DHCP-Dienste auf den Hardware API werden zusätzlich
zwei Lizenzen für den Betrieb des DNS- und IPAM-Dienst auf zwei virtuellen Maschinen benötigt. Die
virtuelle Maschine des DNS-Dienst sorgt für den Betrieb des Master-DNS. Die andere virtuelle
Maschine stellt den Betrieb des IPAM-Dienst zur Verfügung.
Herbeiführung der Betriebsbereitschaft
Der zeitliche Aufwand für die Integration der neuen Systeme in die aktuelle Netzwerkumgebung des
Auftraggebers soll möglichst geringgehalten werden. Aus diesem Grund verpflichtet sich der Auftragnehmer für die Herbeiführung der Betriebsbereitschaft der neuen Systeme. Des Weiteren sollen die Administratoren zeitgleich eine Einweisung in die Umgebung der neuen Systeme erhalten. Übernahme von Altdaten und Migrationsleistungen
Die bereits gesammelten Informationen über die verschiedenen Netzwerkgeräte sollen durch den Auftragnehmer in die neuen Systeme übernommen werden. Dabei dürfen keine Informationen (z.B. Name des Gerätes, IP-Adresse, etc.) bei der Übernahme der Altdaten verloren gehen. Die Migration
der neuen Systeme in die aktuelle Netzwerkumgebung wird ebenfalls durch den Auftragnehmer
übernommen. Den Administratoren des Auftraggebers sollen die einzelnen Schritte zur Migration verständlich erläutert werden.
Wartung Der Auftragnehmer verpflichtet sich für die hardwarebasierten Maschinen die Wartung für 4 Jahre zu übernehmen.
Dokumentation Der Auftragnehmer liefert die umfassende Dokumentation des gesamten Systems, insbesondere die
Anwendungsdokumentation (Nutzerhinweise, Anleitungen und Hilfestellungen etc.) sowie die
Nutzungshandbücher für Hard- und Standardsoft-ware und Verfahrensbeschreibungen. Die
Dokumentation muss in englischer Sprache und sollte in deutscher Sprache vorliegen.
Updates / Upgrades
Der Auftragnehmer verpflichtet sich die aktuellen Programmstände für die angebotene
Standardsoftware zu überlassen, sobald sie am Markt sind. Des Weiteren verpflichtet sich der Auftragnehmer den Auftraggeber bei der Einspielung von Updates und Upgrades zu unterstützen. In
komplexen Situationen übernimmt der Auftragnehmer diese Aufgabe vollständig.
Schulungen
Um die Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand im Umgang mit den Systemen zu halten, müssen
vom Auftragnehmer regelmäßig Schulungen angeboten werden. Die Schulungen müssen außerdem
noch Inhalte über dazugehörige Themen wie DNS, DHCP und IPAM liefern. Darüber hinaus sollten
noch weitere angrenzende Themengebiete (z.B. Netzwerksicherheit) angeschnitten werden.
Verhalten bei Störungsmeldungen
Generell muss der Auftragnehmer bei Störungen innerhalb von 24 Stunden auf den Störungsfall
reagieren. Handelt es sich um eine schwerwiegende Einschränkung des Betriebs der Infrastruktur
(z.B. Ausfall DNS-Server) muss auf die Störung innerhalb von 4 Stunden nach Bekanntgabe der Störung reagiert werden.
Delegierung
Die Software der DDI-Lösung muss die Möglichkeit bieten Aufgaben bzw. Aufgabenbereiche zu
delegieren. Der Verwaltungsaufwand für die zuständigen System- und Netzwerkadministratoren
geringgehalten werden. Unter anderen muss den Fakultäten ermöglicht werden, dass Ihnen IPBereiche zugesichert werden, welche sie in eigener Verantwortung verwalten. Die Administratoren
sind zwar immer noch den Fakultäten übergeordnet, allerdings entfällt hier der Verwaltungsbereich,
da dieser an die Fakultäten delegiert wurde.
Form der Leistung
Die oben beschriebene Leistung besteht aus der Auslieferung der hardwarebasierten Systeme sowie
die Lizenzen für die virtuellen Maschinen. Es werden voll funktionsfähige Produkte erwartet. Ein
Fehler- und Qualitätsmanagement sowie Usability-Checks werden vorausgesetzt. Soweit Lizenzen,
Handbücher und CDs im Rahmen des Auftrages erworben werden, sind diese an die HsH
auszuhändigen.
Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber das ausschließliche, dauerhafte, unbeschränkte,
unwiderrufliche und übertragbare Nutzungsrecht an den Dienstleistungsergebnissen,
Zwischenergebnissen und vereinbarungsgemäß bei der Vertragserfüllung erstellten
Schulungsunterlagen ein. Dies gilt auch für die Hilfsmittel, die der Auftragnehmer bei der Erbringung der Dienstleistung entwickelt hat. Der Auftragnehmer bleibt zur beliebigen Verwendung der
Hilfsmittel und Werkzeuge, die er bei der Erbringung der Dienstleistung verwendet hat, berechtigt. Alle zu erbringenden Dienstleistungen werden mit allen in der Ausschreibung benannten Kriterien umgesetzt. Zu Beginn der Umsetzung findet ein gemeinsames Briefing (Kick-off-Meeting) mit den Auftraggebern statt, bei dem ein konkreter Zeitplan zur Umsetzung erarbeitet wird. Der
Auftragnehmer gewährleistet eine verantwortliche und fristgerechte Arbeitsplanung und Umsetzung. Alle Entscheidungen erfolgen in enger Abstimmung mit und nur nach Freigabe durch den Auftraggeber.

Erfüllungsort:
Erfüllungsort
30459 Hannover / Ricklinger Stadtweg 120 / Hochschule Hannover Niedersachsen
Hochschule Hannover, Ricklinger Stadtweg 120, 30459 Hannover

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabenummer:
Vergabe-Nr.: H-IT16/13-Netzwerkstruktur

Vergabeunterlagen:
Allgemeines
Es handelt sich um einen Teilnahmewettbewerb im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung. Die Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge endet am 29.07.2016, 12:00 Uhr. Dem Verfahren liegen die Bestimmungen der VOL/A und der EVB-IT zugrunde.
Der Teilnahmeantrag mit den Bewerbungsunterlagen ist bis zum 29.07.2016, 12:00 Uhr schriftlich in einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag an folgende Anschrift zu senden:
Hochschule Hannover
- Hochschul-ITz.Hd. Herrn C. Hellmich
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover
Leistungsgegenstand
Die Hochschule Hannover (HsH) plant die Netzwerkstruktur am Campus Linden zu verbessern und beabsichtigt in diesem Zusammenhang, die im Kapitel 1.3 Leistungsbeschreibung näher beschriebene Leistung zu vergeben.
Das Vergabeverfahren ist zweistufig aufgebaut:
1. In der ersten Stufe werden Bewerber gesucht, die sich in der Lage sehen, die ausgeschriebene Leistung zu erbringen.
Interessierte Firmen bewerben sich mit einem formlosen Teilnahmeantrag inklusive den in 1.4 Verfahrensbedingungen genannten Bewerbungsunterlagen und Nachweisen.
Sollten diese Unterlagen fehlen oder unvollständig sein, erfolgt keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
In der ersten Stufe ist noch kein Angebot abzugeben. Die Unterlagen werden zunächst von der Vergabestelle geprüft, um geeignete Bewerber auszuwählen.

Auf der Vorderseite des Umschlages sind deutlich erkennbar folgende Hinweise anzugeben:
Teilnahmeantrag zu Vergabe-Nr.: H-IT16/13-Netzwerkstruktur Verbesserung der Netzwerkstruktur durch Erneuerung der DNS-, DHCP- und IPAM-Dienste

Ablauf der Teilnahmefrist: 29.07.2016; 12:00 Uhr
- Nur vom Empfänger zu öffnen
2. In der zweiten Stufe werden 3 Bewerber zur Abgabe eines konkreten Angebots innerhalb einer noch zu bestimmenden Frist (Angebotsfrist) aufgefordert.
Bitte beachten:
Der Teilnahmeantrag (und das später in der zweiten Stufe nach Aufforderung abzugebende Angebot) sind in deutscher Sprache abzufassen.

Ansprechpartner
Für Rückfragen steht Ihnen die Hochschule Hannover zur Verfügung:
Hochschule Hannover
Hochschul-IT
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover
E-Mail: HIT-Verfahren@hs-hannover.de

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Angebotsfrist
29.07.2016
Angebotsfrist
29.07.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sonstiges
Unterlagen zur beschränkten Ausschreibung
mit Teilnahmewettbewerb
Verbesserung der Netzwerkstruktur durch
Erneuerung der DNS-, DHCP- und IPAMDienste
Ausschreibung: Verbesserung der Netzwerkstruktur durch Erneuerung der DNS-, DHCP- und IPAMDienste der Hochschule Hannover / Vergabe-Nr.: H-IT16/13-Netzwerkstruktur
Hochschule Hannover, Ricklinger Stadtweg 120, 30459 Hannover
1.1 Allgemeines
Es handelt sich um einen Teilnahmewettbewerb im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung. Die
Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge endet am 29.07.2016, 12:00 Uhr. Dem Verfahren liegen
die Bestimmungen der VOL/A und der EVB-IT zugrunde.
1.2 Leistungsgegenstand
Die Hochschule Hannover (HsH) plant die Netzwerkstruktur am Campus Linden zu verbessern und
beabsichtigt in diesem Zusammenhang, die im Kapitel 1.3 Leistungsbeschreibung näher beschriebene
Leistung zu vergeben.
Das Vergabeverfahren ist zweistufig aufgebaut:
1. In der ersten Stufe werden Bewerber gesucht, die sich in der Lage sehen, die ausgeschriebene
Leistung zu erbringen.
Interessierte Firmen bewerben sich mit einem formlosen Teilnahmeantrag inklusive den in 1.4
Verfahrensbedingungen genannten Bewerbungsunterlagen und Nachweisen.
Sollten diese Unterlagen fehlen oder unvollständig sein, erfolgt keine Aufforderung zur Abgabe
eines Angebots.
In der ersten Stufe ist noch kein Angebot abzugeben. Die Unterlagen werden zunächst von der
Vergabestelle geprüft, um geeignete Bewerber auszuwählen.
Der Teilnahmeantrag mit den Bewerbungsunterlagen ist bis zum 29.07.2016, 12:00 Uhr schriftlich
in einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag an folgende Anschrift zu senden:
Hochschule Hannover
- Hochschul-ITz.Hd. Herrn C. Hellmich
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover
Auf der Vorderseite des Umschlages sind deutlich erkennbar folgende Hinweise anzugeben:
Teilnahmeantrag zu Vergabe-Nr.: H-IT16/13-Netzwerkstruktur
Verbesserung der Netzwerkstruktur durch Erneuerung der DNS-,
DHCP- und IPAM-Dienste
Ablauf der Teilnahmefrist: 29.07.2016; 12:00 Uhr
- Nur vom Empfänger zu öffnen
2. In der zweiten Stufe werden 3 Bewerber zur Abgabe eines konkreten Angebots innerhalb einer
noch zu bestimmenden Frist (Angebotsfrist) aufgefordert.
Bitte beachten:
Der Teilnahmeantrag (und das später in der zweiten Stufe nach Aufforderung abzugebende Angebot)
sind in deutscher Sprache abzufassen.
Allgemeine Geschäfts-, Verkaufs- oder Lieferbedingungen und ähnliches des Bieters werden nicht
akzeptiert, sie führen zum Ausschluss des Teilnehmers (und ggf. auch späteren Bieters).
Mit der Abgabe des Teilnahmeantrages werden die Ergänzenden Vertragsbedingungen für die
Beschaffung von Dienstleistungen EVB-IT Dienstleistungen vom Bieter akzeptiert; sie werden
Vertragsbestandteil.
Die Ergänzenden Vertragsbedingungen können unter www.cio.bund.de eingesehen bzw.
heruntergeladen werden.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den im Anschreiben genannten Ansprechpartner.
1.3 Leistungsbeschreibung
Kurzportrait der Hochschule Hannover
Die HsH bietet knapp 10.000 Studierenden in fünf Fakultäten Studienmöglichkeiten in den Bereichen
Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, dem Sozialwesen sowie dem Medien- und Kreativbereich.
Neben der Lehre wird in den Fakultäten und Instituten der Hochschule an anwendungsnahen
Forschungsfragestellungen gearbeitet. Rund 260 Professorinnen und Professoren, rund 30 Lehrkräfte
für besondere Aufgaben, rund 110 wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sowie eine Vielzahl von externen Lehrbeauftragten arbeiten an der HsH in Forschung und
Lehre. Unterstützt werden sie von mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der
Verwaltung und dem Techniksupport.
Aktueller Zustand der Netzwerkstruktur im Bereich DNS, DHCP sowie IPAM und Projektkontext
Die IT-Infrastruktur der HsH ist seit Ende der 80er Jahre stetig gewachsen. Um den Qualität der
Netzwerkstruktur zu erhöhen und den Betrieb zu stabilisieren wurden immer wieder Projekte
durchgeführt.
2011 wurde am Campus Linden das Kernnetz erweitert. Hierbei wurde die veraltete Technik ersetzt
um die Ausfallrate zu verringern und den Datendurchsatz des Netzwerks auf eine Geschwindigkeit
von 10 GBit/s zu verbessern.
2013 wurden die Standorte Ahlem, Kleefeld, Bismarkstraße und Expo Plaza ebenfalls mit einem
Datendurchsatz von 10 GBit/s erschlossen.
2015 wurde am Campus Linden das Netzwerk um einen zusätzlichen Switch erweitert um die
Stabilität und Zuverlässigkeit zu erhöhen.
2016 sind an der HsH, wie oben bereits erwähnt, fast 10.000 Studenten angemeldet. Durch diesen
Zuwachs an Studierenden, erhöht sich im ebenso die Anzahl der sich im Netzwerk befindlichen
Geräte. Zum einen ergibt sich die steigende Anzahl der Netzwerkgeräte dadurch, dass die Studenten
mit Ihren mobilen Geräten wie Smartphone und Laptop das WLAN-Angebot eduroam1 nutzen. Auf
der anderen Seite müssen für die Aufrechterhaltung des Betriebs weitere Geräte für das Netzwerk
angeschafft werden um für Stabilität und Sicherheit im Netzwerk zu sorgen. Des Weiteren muss
dafür gesorgt werden, dass die verschiedenen Geräte den dafür vorgesehenen Netzwerkbereichen
der einzelnen Standorte und Fakultäten zugeordnet werden können. Aus diesen Gründen beschloss
die HsH über die Anschaffung einer kompletten DDI-Lösung für die Verbesserung der
Netzwerkstruktur. DDI beschreibt den Verbund der Dienste Domain Name System (DNS), Dynamic
Host Configuration Protocol (DHCP) und Internet Protocol Address Management (IPAM).
Die DDI-Lösung soll in mehreren aufeinander aufbauenden Teilprojekten realisiert werden. Das erste
Teilprojekt behandelt die Beschaffung von zwei DNS-Systemen auf Hardwarebasis und einem
weiteren DNS-System in Form einer virtuellen Maschine. Zusätzlich soll noch eine virtuelle Maschine
als IPAM-System fungieren. Die darauffolgenden Teilprojekte werden bereits in der
Leistungsbeschreibung kurz angesprochen aber erst nach erfolgreichem Abschluss dieses Projekts
konkret formuliert.
Vorab formulierte Ziele
Inventarisierung der bereits dokumentierten Geräte
? Inventarisierung der bereits dokumentierten Geräte
? Übersicht über die im Netzwerk angemeldeten und registrierten Geräte
? Zentrale Verwaltung der DNS- und DHCP-Dienste
? Erhöhung der Sicherheit im Bereich DNS-Architektur
? Migration und Übernahme der vorhandenen DNS- und DHCP-Systeme
Verkauf von Hardware
Für die Verbesserung der Netzwerkstruktur werden zwei hardwarebasierte API in Form von 19
Racks benötigt. Auf diesen API werden die DNS- Dienste (und zukünftig DHCP-Dienste) zur
Verbesserung der Netzwerkstruktur betrieben. Die beiden API gehen nach Abschluss der
Vergabeentscheidung und Unterzeichnung der Vertragsunterlagen in den Besitz der HsH über.
Überlassung von Software und Lizenzen
Neben der Software zur Verwaltung der DNS-, DHCP-Dienste auf den Hardware API werden zusätzlich
zwei Lizenzen für den Betrieb des DNS- und IPAM-Dienst auf zwei virtuellen Maschinen benötigt. Die
virtuelle Maschine des DNS-Dienst sorgt für den Betrieb des Master-DNS. Die andere virtuelle
Maschine stellt den Betrieb des IPAM-Dienst zur Verfügung.
Herbeiführung der Betriebsbereitschaft
Der zeitliche Aufwand für die Integration der neuen Systeme in die aktuelle Netzwerkumgebung des
Auftraggebers soll möglichst geringgehalten werden. Aus diesem Grund verpflichtet sich der
Auftragnehmer für die Herbeiführung der Betriebsbereitschaft der neuen Systeme. Des Weiteren
sollen die Administratoren zeitgleich eine Einweisung in die Umgebung der neuen Systeme erhalten.
Übernahme von Altdaten und Migrationsleistungen
Die bereits gesammelten Informationen über die verschiedenen Netzwerkgeräte sollen durch den
Auftragnehmer in die neuen Systeme übernommen werden. Dabei dürfen keine Informationen (z.B.
Name des Gerätes, IP-Adresse, etc.) bei der Übernahme der Altdaten verloren gehen. Die Migration
der neuen Systeme in die aktuelle Netzwerkumgebung wird ebenfalls durch den Auftragnehmer
übernommen. Den Administratoren des Auftraggebers sollen die einzelnen Schritte zur Migration
verständlich erläutert werden.
Wartung
Der Auftragnehmer verpflichtet sich für die hardwarebasierten Maschinen die Wartung für 4 Jahre zu
übernehmen.
Dokumentation
Der Auftragnehmer liefert die umfassende Dokumentation des gesamten Systems, insbesondere die
Anwendungsdokumentation (Nutzerhinweise, Anleitungen und Hilfestellungen etc.) sowie die
Nutzungshandbücher für Hard- und Standardsoft-ware und Verfahrensbeschreibungen. Die
Dokumentation muss in englischer Sprache und sollte in deutscher Sprache vorliegen.
Updates / Upgrades
Der Auftragnehmer verpflichtet sich die aktuellen Programmstände für die angebotene
Standardsoftware zu überlassen, sobald sie am Markt sind. Des Weiteren verpflichtet sich der
Auftragnehmer den Auftraggeber bei der Einspielung von Updates und Upgrades zu unterstützen. In
komplexen Situationen übernimmt der Auftragnehmer diese Aufgabe vollständig.
Schulungen
Um die Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand im Umgang mit den Systemen zu halten, müssen
vom Auftragnehmer regelmäßig Schulungen angeboten werden. Die Schulungen müssen außerdem
noch Inhalte über dazugehörige Themen wie DNS, DHCP und IPAM liefern. Darüber hinaus sollten
noch weitere angrenzende Themengebiete (z.B. Netzwerksicherheit) angeschnitten werden.
Verhalten bei Störungsmeldungen
Generell muss der Auftragnehmer bei Störungen innerhalb von 24 Stunden auf den Störungsfall
reagieren. Handelt es sich um eine schwerwiegende Einschränkung des Betriebs der Infrastruktur
(z.B. Ausfall DNS-Server) muss auf die Störung innerhalb von 4 Stunden nach Bekanntgabe der
Störung reagiert werden.
Delegierung
Die Software der DDI-Lösung muss die Möglichkeit bieten Aufgaben bzw. Aufgabenbereiche zu
delegieren. Der Verwaltungsaufwand für die zuständigen System- und Netzwerkadministratoren
geringgehalten werden. Unter anderen muss den Fakultäten ermöglicht werden, dass Ihnen IPBereiche zugesichert werden, welche sie in eigener Verantwortung verwalten. Die Administratoren
sind zwar immer noch den Fakultäten übergeordnet, allerdings entfällt hier der Verwaltungsbereich,
da dieser an die Fakultäten delegiert wurde.
Form der Leistung
Die oben beschriebene Leistung besteht aus der Auslieferung der hardwarebasierten Systeme sowie
die Lizenzen für die virtuellen Maschinen. Es werden voll funktionsfähige Produkte erwartet. Ein
Fehler- und Qualitätsmanagement sowie Usability-Checks werden vorausgesetzt. Soweit Lizenzen,
Handbücher und CDs im Rahmen des Auftrages erworben werden, sind diese an die HsH
auszuhändigen.
Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber das ausschließliche, dauerhafte, unbeschränkte,
unwiderrufliche und übertragbare Nutzungsrecht an den Dienstleistungsergebnissen,
Zwischenergebnissen und vereinbarungsgemäß bei der Vertragserfüllung erstellten
Schulungsunterlagen ein. Dies gilt auch für die Hilfsmittel, die der Auftragnehmer bei der Erbringung
der Dienstleistung entwickelt hat. Der Auftragnehmer bleibt zur beliebigen Verwendung der
Hilfsmittel und Werkzeuge, die er bei der Erbringung der Dienstleistung verwendet hat, berechtigt.
Alle zu erbringenden Dienstleistungen werden mit allen in der Ausschreibung benannten Kriterien
umgesetzt. Zu Beginn der Umsetzung findet ein gemeinsames Briefing (Kick-off-Meeting) mit den
Auftraggebern statt, bei dem ein konkreter Zeitplan zur Umsetzung erarbeitet wird. Der
Auftragnehmer gewährleistet eine verantwortliche und fristgerechte Arbeitsplanung und Umsetzung.
Alle Entscheidungen erfolgen in enger Abstimmung mit und nur nach Freigabe durch den
Auftraggeber.
1.5 Ansprechpartner
Für Rückfragen steht Ihnen die Hochschule Hannover zur Verfügung:
Hochschule Hannover
Hochschul-IT
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover
E-Mail: HIT-Verfahren@hs-hannover.de
weitere Informationen unter:http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Hochschule-Hannover/2016/07/1610712.html#track=feed-callforbids

Allgemeine Geschäfts-, Verkaufs- oder Lieferbedingungen und ähnliches des Bieters werden nicht akzeptiert, sie führen zum Ausschluss des Teilnehmers (und ggf. auch späteren Bieters). Mit der Abgabe des Teilnahmeantrages werden die Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von Dienstleistungen EVB-IT Dienstleistungen vom Bieter akzeptiert; sie werden Vertragsbestandteil.
Die Ergänzenden Vertragsbedingungen können unter www.cio.bund.de eingesehen bzw.
heruntergeladen werden. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den im Anschreiben genannten Ansprechpartner.


weitere Informationen unter:http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Hochschule-Hannover/2016/07/1610712.html#track=feed-callforbids

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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