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Öffentliche Baukonzessionen - Verkauf von Grundstücken in Frankfurt am Main (ID:4567309)

Auftragsdaten
Titel:
Verkauf von Grundstücken
DTAD-ID:
4567309
Region:
60438 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Öffentliche Baukonzessionen
Öffentliche Baukonzessionen
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.12.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die HA Hessen Agentur als Treuhänder der Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Am Riedberg im Quartier "Mitte", Baublock 556, eine aus den Grundstücken, Grundbuch des Amtsgerichts Frankfurt am Main, Gemarkung Kalbach, Blatt 3070, lfd. Nr. 1 739, Flur 12, Flurstück 556/67, 7 374 m? groß, Blatt 3070, lfd. Nr. 1 508, Flur 12, Flurstück 556/62, 3 m? groß; Blatt 3070, lfd. Nr. 9, Flur 12, Flurstück 556/66, 2 m? noch zu vermessende Teilfläche von 2 844 m? an einen Investor zur Entwicklung und Bebauung zu verkaufen. Die Vergabe der Baukonzession erfolgt in einem Vergabeverfahren als nichtoffenes Verfahren nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb. Es muss eine Seniorenpflegeeinrichtung auf der Fl?che errichtet werden. Der Bieter kann die Einrichtung selbst betreiben oder mit einem entsprechend qualifizierten Betreiber einer solchen Einrichtung einen Mietvertrag mit entsprechender Verpflichtung zum Betrieb der Einrichtung abschließen. Das Konzept der Seniorenpflegeeinrichtung soll wie folgt aussehen: In der Seniorenpflegeeinrichtung sollen sowohl Senioren untergebracht werden, die nur eine eingeschränkte Alltagskompetenz haben (sogenannte Pflegestufe 0) als auch Senioren, die im Rahmen der Einordnung nach der Pflegestufe 1 bis 3 der Unterstützung bei der Versorgung bedürfen. Die Einrichtung soll so konzipiert werden, dass alle Zimmer und sonstigen Räume zur Versorgung der Senioren alle genannten Pflegestufen geeignet sind. Im Untergeschoss sollen neben der Tiefgarage Umkleider?ume für das Personal, für das Büro des Pflegedienstes sowie das Lager für die K?che eingerichtet werden. Das Lager für die K?che sowie das ebenfalls dort zu bauende Putzmittellager und der Putzraum, in dem die Putzwagen abgestellt werden, sollten über einen separaten Aufzug erreichbar sein. Im Keller sollen zudem neben den Haustechnikr?umen auch die Zentrallager für Pflegeartikel, für das Material sowie sonstige Lagerräume errichtet werden. Im Erdgeschoss sollen ca. zehn Einzelzimmer, die wie alle in der Einrichtung vorgesehenen Zimmer mit einem Bad zu versehen sind, errichtet werden. Darüber hinaus soll im Erdgeschoss der Verwaltungstrakt mit der Heimleitung, der Pflegedienst- und Sozialdienstleitung vorgesehen werden. Im Erdgeschoss soll darüber hinaus der K?chentrakt mit der K?che, einem Lager, K?hlr?umen, sowie Sanitär- und Sozialr?ume für die K?chenbediensteten errichtet werden. Darüber soll das Erdgeschoss das Hauptzentrum des sozialen Lebens der Einrichtung mit dem Speisesaal von ca. 200 m?, zur Gartenseite idealerweise mit einer Terrasse, sowie einer Kapelle mit aufgeteiltem Bereich für die Aufbahrung und einem Therapieraum von ca. 70 m? bilden. Der ebenfalls im Erdgeschoss anzusiedelnde M?llraum soll von der Altenh?fer Allee aus angedient werden. Die Anlieferung soll auf der Geb?uder?ckseite erfolgen. Im ersten Obergeschoss sollen ebenso wie im vierten Obergeschoss zwei unabhängig voneinander zu betreibende Stationen eingerichtet werden. Jede Station soll einen Aufenthaltsraum mit einer Kochnische haben, der auch zur gemeinsamen Einnahme von Mahlzeiten durch die Bewohner geeignet ist. Eine der Stationen soll ein Pflegebad enthalten. Diese Anforderungen müssen auch die anderen Geschosse, auf denen nicht zwei separate Stationen betrieben werden, erfüllen. Auch das zweite und dritte Obergeschoss müssen jeweils einen Aufenthaltsraum mit Kochgelegenheit, in dem gemeinsame Mahlzeiten eingenommen werden kann, haben. Jedes Geschoss muss einen Personalraum sowie ein Stützpunkt für die Pflegekr?fte haben. Des Weiteren muss ein Raum für die Wäsche, ein Lager, ein Putzmittelraum sowie zwei Arbeitsräume zum Reinigen von Geschirr etc. aufweisen. Im 1. - 3. Obergeschoss sind ca. 25 Einzelzimmer sowie gegebenenfalls ein bis zwei Doppelzimmer zu errichten. Bei der Zuschlagserteilung werden Angebote bevorzugt, die eine Abstimmung des eigenen Angebotes mit dem eines Bieters für die ebenfalls noch zu vermessende Teilfläche der oben genannten Grundstücke desselben Baublocks 556 vorsehen. Dieses Grundstück soll mit einem Studentenwohnheim bebaut werden. Es ist dabei vorzugsw?rdig, wenn eine gemeinsame Zufahrt zu den Tiefgaragen der beiden Projekte erstellt und diese Zuwegung grundbuchlich gesichert wird. Ebenso wird eine Abstimmung der Architektur sowie des Bauablaufes honoriert. Darüber hinaus sind der Bebauungsplan Nr. 803 ?3 sowie die Qualit?tsziele für den städtebaulichen und hochbaulichen Entwurf in der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Am Riedberg zu beachten. Die Planung des Bieters ist vor Abgabe des Angebots mit der Stadt Frankfurt am Main, Stadtplanungsamt, Herrn Jochen Krehbiehl, Kurt-Schumacher-Straße 10, 60311 Frankfurt am Main abzustimmen. Der Bieter hat eine Bestätigung der Stadt Frankfurt am Main über diese Abstimmung vorzulegen. Angebote, die auf die Realisierung einer nicht mit der Stadt Frankfurt am Main abgestimmten Planung hinauslaufen, werden zwingend vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Hessen Agentur wird ein Auswahlgremium unter Einbeziehung des Amtes für Stadtplanung bestimmen, das die Entwürfe der Bieter bewertet. Der Bieter wird darauf hingewiesen, dass in allen von ihm zu errichtenden Objekten gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main vom 19.6.2008 (? 4142) hinsichtlich des Energieverbrauchs der Gebäude die Anforderungen der bei Bauantragstellung gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) um 30 % unterschritten werden sollen.
Kategorien:
Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Immobiliendienste, Maklerleistungen
CPV-Codes:
Bau von Pflegeheimen , Verkauf von Grundstücken
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  338051-2009

BAUKONZESSION

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
HA Hessen Agentur GmbH als Treuhänder der Stadt Frankfurt am Main für die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Am Riedberg, Abraham-Lincoln-Straße 38-42, z. Hd. von C. Emmerich Schönmehl, D-65189 Wiesbaden. Tel. +49 6995118718817. E-Mail: c.emmerich.schoenmehl@hessen-agentur.de. Fax +49 6995118718863. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.hessen-agentur.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Spezifische Unterlagen sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Anträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Sonstiges: Ges. d. Landes Hessen als Treuhänder der Stadt Frankfurt am Main. Sonstiges: Stadtplanung. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG DER BAUKONZESSION
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Grundst?cksentwicklung, Entwicklung und Bebauung - Baublock 556 Seniorenpflegeeinrichtung.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung:
Erbringung der Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln gemäß den vom Auftraggeber genannten Erfordernissen NUTS-Code: DE712. Hauptausführungsort: 60438 Frankfurt am Main.
II.1.3) Kurze Beschreibung des Auftrags:
Die HA Hessen Agentur als Treuhänder der Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Am Riedberg im Quartier "Mitte", Baublock 556, eine aus den Grundstücken, Grundbuch des Amtsgerichts Frankfurt am Main, Gemarkung Kalbach, Blatt 3070, lfd. Nr. 1 739, Flur 12, Flurstück 556/67, 7 374 m? groß, Blatt 3070, lfd. Nr. 1 508, Flur 12, Flurstück 556/62, 3 m? groß; Blatt 3070, lfd. Nr. 9, Flur 12, Flurstück 556/66, 2 m? noch zu vermessende Teilfläche von 2 844 m? an einen Investor zur Entwicklung und Bebauung zu verkaufen. Die Vergabe der Baukonzession erfolgt in einem Vergabeverfahren als nichtoffenes Verfahren nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb. Es muss eine Seniorenpflegeeinrichtung auf der Fl?che errichtet werden. Der Bieter kann die Einrichtung selbst betreiben oder mit einem entsprechend qualifizierten Betreiber einer solchen Einrichtung einen Mietvertrag mit entsprechender Verpflichtung zum Betrieb der Einrichtung abschließen. Das Konzept der Seniorenpflegeeinrichtung soll wie folgt aussehen: In der Seniorenpflegeeinrichtung sollen sowohl Senioren untergebracht werden, die nur eine eingeschränkte Alltagskompetenz haben (sogenannte Pflegestufe 0) als auch Senioren, die im Rahmen der Einordnung nach der Pflegestufe 1 bis 3 der Unterstützung bei der Versorgung bedürfen. Die Einrichtung soll so konzipiert werden, dass alle Zimmer und sonstigen Räume zur Versorgung der Senioren alle genannten Pflegestufen geeignet sind. Im Untergeschoss sollen neben der Tiefgarage Umkleider?ume für das Personal, für das Büro des Pflegedienstes sowie das Lager für die K?che eingerichtet werden. Das Lager für die K?che sowie das ebenfalls dort zu bauende Putzmittellager und der Putzraum, in dem die Putzwagen abgestellt werden, sollten über einen separaten Aufzug erreichbar sein. Im Keller sollen zudem neben den Haustechnikr?umen auch die Zentrallager für Pflegeartikel, für das Material sowie sonstige Lagerräume errichtet werden. Im Erdgeschoss sollen ca. zehn Einzelzimmer, die wie alle in der Einrichtung vorgesehenen Zimmer mit einem Bad zu versehen sind, errichtet werden. Darüber hinaus soll im Erdgeschoss der Verwaltungstrakt mit der Heimleitung, der Pflegedienst- und Sozialdienstleitung vorgesehen werden. Im Erdgeschoss soll darüber hinaus der K?chentrakt mit der K?che, einem Lager, K?hlr?umen, sowie Sanitär- und Sozialr?ume für die K?chenbediensteten errichtet werden. Darüber soll das Erdgeschoss das Hauptzentrum des sozialen Lebens der Einrichtung mit dem Speisesaal von ca. 200 m?, zur Gartenseite idealerweise mit einer Terrasse, sowie einer Kapelle mit aufgeteiltem Bereich für die Aufbahrung und einem Therapieraum von ca. 70 m? bilden. Der ebenfalls im Erdgeschoss anzusiedelnde M?llraum soll von der Altenh?fer Allee aus angedient werden. Die Anlieferung soll auf der Geb?uder?ckseite erfolgen. Im ersten Obergeschoss sollen ebenso wie im vierten Obergeschoss zwei unabhängig voneinander zu betreibende Stationen eingerichtet werden. Jede Station soll einen Aufenthaltsraum mit einer Kochnische haben, der auch zur gemeinsamen Einnahme von Mahlzeiten durch die Bewohner geeignet ist. Eine der Stationen soll ein Pflegebad enthalten. Diese Anforderungen müssen auch die anderen Geschosse, auf denen nicht zwei separate Stationen betrieben werden, erfüllen. Auch das zweite und dritte Obergeschoss müssen jeweils einen Aufenthaltsraum mit Kochgelegenheit, in dem gemeinsame Mahlzeiten eingenommen werden kann, haben. Jedes Geschoss muss einen Personalraum sowie ein Stützpunkt für die Pflegekr?fte haben. Des Weiteren muss ein Raum für die Wäsche, ein Lager, ein Putzmittelraum sowie zwei Arbeitsräume zum Reinigen von Geschirr etc. aufweisen. Im 1. - 3. Obergeschoss sind ca. 25 Einzelzimmer sowie gegebenenfalls ein bis zwei Doppelzimmer zu errichten. Bei der Zuschlagserteilung werden Angebote bevorzugt, die eine Abstimmung des eigenen Angebotes mit dem eines Bieters für die ebenfalls noch zu vermessende Teilfläche der oben genannten Grundstücke desselben Baublocks 556 vorsehen. Dieses Grundstück soll mit einem Studentenwohnheim bebaut werden. Es ist dabei vorzugsw?rdig, wenn eine gemeinsame Zufahrt zu den Tiefgaragen der beiden Projekte erstellt und diese Zuwegung grundbuchlich gesichert wird. Ebenso wird eine Abstimmung der Architektur sowie des Bauablaufes honoriert. Darüber hinaus sind der Bebauungsplan Nr. 803 ?3 sowie die Qualit?tsziele für den städtebaulichen und hochbaulichen Entwurf in der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Am Riedberg zu beachten. Die Planung des Bieters ist vor Abgabe des Angebots mit der Stadt Frankfurt am Main, Stadtplanungsamt, Herrn Jochen Krehbiehl, Kurt-Schumacher-Straße 10, 60311 Frankfurt am Main abzustimmen. Der Bieter hat eine Bestätigung der Stadt Frankfurt am Main über diese Abstimmung vorzulegen. Angebote, die auf die Realisierung einer nicht mit der Stadt Frankfurt am Main abgestimmten Planung hinauslaufen, werden zwingend vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Hessen Agentur wird ein Auswahlgremium unter Einbeziehung des Amtes für Stadtplanung bestimmen, das die Entwürfe der Bieter bewertet. Der Bieter wird darauf hingewiesen, dass in allen von ihm zu errichtenden Objekten gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main vom 19.6.2008 (? 4142) hinsichtlich des Energieverbrauchs der Gebäude die Anforderungen der bei Bauantragstellung gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) um 30 % unterschritten werden sollen.
II.1.4) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
70122100, 45215213.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Es wird ein Grundstück mit insgesamt 2 844 m? Fl?che einheitlich an einen Investor zur Bebauung veräußert. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.1.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Die nachstehend verlangten Angaben sind auf dem zu verwendenen Formblatt "Teilnahmeantrag, Eigenerkl?rung und ergänzende Angaben" zu machen und nicht separat zu erklären (vgl.
Abschnitt VI.2 zum Anfordern des Formblattes). Die folgenden Nachweise/Erklärungen sind zwingend erforderlich (bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern) und unter Beachtung der nachstehenden Ma?gaben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, die Nichtvorlage bzw. Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe im Teilnahmeantrag f?hrt zwingend zum Ausschluss des Bieters:
1. Eigenerkl?rung des Bieters, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft, dass ? über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde, ? sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet, ? er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat, ? Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten zwei Jahren nicht wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagess?tzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500,00 EUR belegt worden sind, ? er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt, ? er Amtsträgern oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat, ? er bei Abgabe dieses Angebots keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine wettbewerbsbeschr?nkenden Abbsprachen, insbesondere keine Absprache über Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Arbeitsgemeinschaft als nicht niedrigster Bieter getroffen hat. 2. Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bieters (in Kopie). Ferner ist erforderlich eine Eigenerkl?rung des Bieters, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt. Bei Bietergemeinschaften ist der Registerauszug und die Eigenerkl?rung von allen Mitgliedern erforderlich. 3. Erklärung des Bieters zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft. Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung von allen Bietergemeinschaftsmitgliedern erforderlich.
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Die nachstehend verlangten Angaben sind auf dem zu verwendenden Formblatt "Teilnahmeantrag, Eigenerkl?rung und ergänzende Angaben" zu machen und nicht separat zu erklären (vgl.
Abschnitt VI.2 zum Anfordern des Formblattes). Die folgenden Nachweise/Erklärungen sind zwingend erforderlich (bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern) und unter Beachtung der nachstehenden Ma?gaben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, die Nichtvorlage bzw. Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe im Teilnahmeantrag f?hrt zwingend zum Ausschluss des Bieters:
1. Eigenerkl?rung zum Nettoumsatz/zur Bilanzsumme in den letzten drei abgeschlossenen Gesch?ftsjahren 2. Eigenerkl?rung zum Immobilienbestand (Wohn- und Gewerbeobjekte) Darüber hinaus hat der obsiegende Bieter zum Abschluss des notariellen Kaufvertrages Sicherheit durch Vorlage einer Bürgschaft über 85 % des zu zahlenden Kaufpreises für die Grundstücke zu leisten. Die Bürgschaft muss unwiderruflich, unbefristet sowie selbstschuldnerisch sein und Zahlung auf erstes Anfordern vorsehen. Des Weiteren muss die Bürgschaft von einem im Inland ansässigen Kreditinstitut unter Verzicht auf die Einreden aus ?? 770 Abs. 1, 771 BGB abgegeben werden. Auf die Einrede der Aufrechenbarkeit gemäß ? 770 Abs. 2 BGB ist zu verzichten, es sei denn die Forderung des Käufers ist rechtskräftig festgestellt oder unbestritten. Auf das Recht zur Hinterlegung ist ebenfalls zu verzichten. Gerichtsstand für Auseinandersetzungen aus dem Bürgschaftsvertrag muss Frankfurt am Main sein. Die Verjährungsfrist muss drei Jahre ab dem Zeitpunkt der Inanspruchnahme der Bürgschaft betragen. Auf die Vorlage einer Bankbürgschaft kann verzichtet werden, wenn der Bieter den Kaufpreis für die Grundstücke aus Eigenmitteln bestreiten kann und diese durch eine aktuelle Bestätigung seiner Bank nachweist oder auf andere Weise eine Bonität nachweist, die eine Gesamtrealisierung des Projektes aus Sicht der Hessen Agentur nachvollziehbar macht.
III.1.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Die nachstehend verlangten Angaben sind auf dem zu verwendenden Formblatt "Teilnahmeantrag, Eigenerkl?rung und ergänzende Angaben" zu machen und nicht separat zu erklären (vgl.
Abschnitt VI.2 zum Anfordern des Formblattes). Die folgenden Nachweise/Erklärungen sind zwingend erforderlich (bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern) und unter Beachtung der nachstehenden Ma?gaben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, die Nichtvorlage bzw. Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe im Teilnahmeantrag f?hrt zwingend zum Ausschluss des Bieters:
1. Darstellung der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Gesch?ftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter, gegliedert nach den folgenden Berufsgruppen: ? Ingenieure, ? Pflegekr?fte (ggf. beim externem Betreiber), ? sonstige Angestellte. 2. Erklärung zum verwendeten Qualitätssicherungssystem, DIN ISO 9001 oder andere Qualit?tssicherungssysteme. Die Verwendung bzw. das Vorhandensein eines Qualitätssicherungssystem ist keine Bedingung für die Wertbarkeit eines Teilnahmeantrages, f?hrt jedoch zu einer besseren Bewertung. 3. Erklärung des Bieters über Anzahl und Gr??e der in den letzten drei abgeschlossenenen Gesch?ftsjahren als Bauherr oder Generalunternehmer fertiggestellten Seniorenpflegeeinrichtungen. 4. Erklärung des Bieters über die Anzahl und Gr??e, aufgeteilt nach Pflegestufen, der von ihm oder einem ausreichend qualifizierten Dritten als Betreiber betriebenen Seniorenpflegeeinrichtungen. Im Falle, dass der Bieter den Betrieb der Einrichtung durch einen qualifizierten Dritten durchführen lassen will, ist dem Teilnahmeantrag zwingend eine schriftliche Bestätigung des ausgewählten Betreibers beizufügen, dass er und der Bieter in Gesprächen darüber sind, im Zuschlagsfall einen Mietvertrag über die Einrichtung mit der Verpflichtung zu deren Betrieb abzuschließen. 5. Darstellung der Organisationsstrukturen, Rechtform und Expertise des Betreibers, falls ein Dritter als Betreiber eingeschaltet werden soll. 6. Erklärung zur Anzahl und zum Umfang der im Jahresdurchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Gesch?ftsjahre von ihm als Bauherr oder Generalunternehmer gebauten Einfamilienhäuser und Wohnungen. 7. Angabe von Projektentwicklungen im Bereich Seniorenpflege, deren Abschluss nicht länger als drei Jahre zurückliegt und die in Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Es müssen vom Bieter/den Mitgliedern der Bietergemeinschaft mindestens bei einer der Referenz die folgenden Angaben gemacht werden: ? Zeitraum der Leistungserbringung, ? Investitionsvolumen aufgeteilt in Grundstückskosten, Planungskosten, reine Baukosten und Nebenkosten, ? Anzahl der Einheiten. Bei Bietergemeinschaften ist es ausnahmsweise ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft wenigstens eine Referenz nennen kann. Der Bieter muss in den letzten drei Jahren mindestens 3 Seniorenpflegeeinrichtungen als Bauherr oder Generalunternehmer errichtet haben. Zudem muss er oder der von ihm zu beauftragende Betreiber mindestens drei Seniorenpflegeeinrichtungen zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrages betreiben. Bei allen Bietern (auch bei Bietergemeinschaften) werden maximal die drei besten Referenzen gewertet. Die Auswahl erfolgt anhand einer vergleichbaren Bewertung der eingereichten Unterlagen in Bezug auf die daraus hervorgehende Leistungsfähigkeit, Fachkunde und Zuverlässigkeit. Für den Fall, dass dem Teilnahmeantrag einzelne Unterlagen oder Angaben fehlen sollten, erfolgt eine einmalige Aufforderung mit Fristsetzung, diese nachzureichen. Wird die betreffende Unterlage auch dann nicht fristgerecht vorgelegt, hat dies den Ausschluss aus dem Verfahren zur Folge. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ZUSCHLAGSKRITERIEN:
Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot. Zuschlagskriterien hierfür sind die nachstehenden Kriterien mit jeweils der genannten prozentualen Gewichtung. ? städtebauliche Qualität und Architektur für das Grundstück 30 %, ? Abstimmung der Tiefgaragenzufahrt, der Architektur sowie des Bauablaufes mit einem Bieter für das parallel ausgeschriebene Los Studentenwohnheim 30 %, ? Kaufpreis für das Grundstück 15 %, ? Betreiberkonzept für die Seniorenpflegeeinrichtung 10 %, ? Kürze der Bauzeit 5 %, ? Finanzierungskonzept 5 %, ? Freifl?chengestaltung für für das Grundstück 5 %. Die Zuschlagskriterien werden mit Ausnahme des Kaufpreises für die Grundstücke auf einer Skala von eins bis fünf Punkten bewertet. 1 Punkt: ungenügend 2 Punkte: ausreichend 3 Punkte: zufriedenstellend 4. Punkte: überdurchschnittlich 5 Punkte: besonders gut Wird keine Abstimmung mit einem Bieter für das Los Studentenwohnheim vorgelegt, wird dieses Kriterium mit 0 Punkten gewertet. Bei allen anderen Kriterien f?hrt die Nichtvorlage von aussagef?higen Unterlagen zur Lückenhaftigkeit und damit zum Ausschluss des Angebots aus dem Vergabeverfahren. Die Punktebewertung des angebotenen Kaufpreises geschieht folgendermaßen: Der höchste Preis erhält 5 Punkte, ein (fiktiver) um das 0,5-fache niedrigerer Preis erhält 0 Punkte, alle dazwischen liegenden Preise erhalten einen mittels linearer Interpolation ermittelten Punktewert. Der Kaufpreis ist nach entwicklungsrechtlichen Vorschriften auf Basis des vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte und sonstige Wertermittlungen für den Bereich der Stadt Frankfurt am Main ermittelten sogenannten Endwertes zu bestimmen. Basierend auf einem der HA Hessen Agentur vorliegenden Planungskonzeptes, das eine optimale Ausnutzung des Grundstückes vorsieht, liegt der Kaufpreis je m? Grundstücksfläche in einer Bandbreite vom 510,65 EUR bis zu 624,13 EUR je m?. Diese Bandbreite darf beim Kaufpreisangebot des Bieters weder über- noch unterschritten werden. Es ist deshalb mindestens ein Kaufpreis von 1 452 298,75 EUR, höchstens jedoch von 1 775 025,72 EUR zu bieten. Die für jedes Zuschlagskriterium ermittelten Punktwerte werden mit der oben jeweils ausgeführten Gewichtung 30, 30, 15, 10, 5, 5 und 5 multipliziert. Der Bieter mit dem höchsten Gesamtwert nach Abschluss der Angebotswertung obsiegt und erhält den Zuschlag.
IV.2) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.2.2) Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen:
18.1.2010 - 11:00.
IV.2.3) Sprache(n), in der (denen) die Anträge abgefasst sein können:
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Die im
Abschnitt III.1) geforderten Erklärungen und Angaben sind auf einem zu verwendenden Formblatt abzugeben und nicht separat zu erklären bzw. abzugeben. Dieses Formblatt "Teilnahmeantrag, Eigenerkl?rung und ergänzende Angaben" ist bei der HA Hessen Agentur unter der in Abschnitt I, I.1) genannten Adresse unter dem Betreff "Formblatt Teilnahmeantrag" anzufordern. Das Formblatt ist unter Beachtung der Ma?gaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, ansonsten ist der Bieter/die Bietergemeinschaft zwingend auszuschließen. Zur Abgabe des Formblattes "Teilnahmeantrag" ist zwingend ein Originalexemplar an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache auszufüllen und zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Es sollen drei bis acht Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Auswahl der Bieter erfolgt anhand der in Abschnitt III.1.2) und III.1.3) genannten wirtschaftlichen und technischen Auswahlkriterien, sofern die zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen eingereicht werden. Nachr. HAD-Ref.: 3072/15. Nachr. V-Nr/AKZ.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude:Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten:Luisenplatz 2, D-64283 Darmstadt. Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr).
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
26.11.2009.
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