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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Versicherungen in Frankfurt am Main (ID:5783704)

Auftragsdaten
Titel:
Versicherungen
DTAD-ID:
5783704
Region:
60325 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.01.2011
Frist Angebotsabgabe:
22.02.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
All Gefahren Versicherung". Auftragsgegenstand ist der Abschluss von 2 Versicherungsverträgen, einer All Gefahren Versicherung bis 50 000 000 EUR Haftungsbegrenzung je Versicherungsfall und einer Feuerversicherung ohne Haftungsbegrenzung. Ein Bieter muss ein Angebot auf die All Gefahren Versicherung und Feuerversicherung abgegeben, da beide Verträge von der KfW als Einheit betrachtet werden. D. h. das Führungs- oder Beteiligungsangebot eines Bieters für die Feuerversicherung wird von der KfW nur zusammen mit einem Führungs- oder Beteiligungsangebot des (gleichen) Bieters auf die All Gefahren Versicherung bei der Wertung berücksichtigt. Es können Führungsangebote mit einem Zeichnungsteil von mindestens 35 % und/oder Beteiligungsangebote mit einem Zeichnungsanteil von mindestens 10 % auf die Versicherungsverträge abgeben werden. D. h. der Bieter kann entweder ein Führungsangebot (für die Feuerversicherung und alle Selbstbehaltvarianten der All Gefahren Versicherung) und ein Beteiligungsangebot (für die Feuerversicherung und alle Selbstbehaltvarianten der All Gefahren Versicherung) abgeben oder er gibt nur ein Führungsangebot oder ein Beteiligungsangebot (für die Feuerversicherung und alle Selbstbehaltvarianten der All Gefahren Versicherung) ab. Ferner kann ein Bieter für beide Versicherungsverträge nur eine gleich hohe Führungsquote oder Beteiligungsquote abgegeben. Es gibt daher nur ein Formular für ein Führungsangebot und ein Formular für ein Beteiligungsangebot. Die Höhe der Führungs- und/oder Beteiligungsquote kann dagegen variieren. Es ist für die Bieter neben der Abgabe eines eigenen Beteiligungsangebotes ebenso möglich ein "Blanko-Beteiligungsangebot" abzugeben. D. h. der Bieter kreuzt im Preisblatt für die Beteiligungsangebote das Feld Beteiligung an und trägt die Höhe seines Beteiligungsangebotes ein. Ansonsten bleibt das Preisblatt unausgefüllt. Es wird dadurch automatisch der Jahresprämiensatz für die jeweilige Selbstbehaltvariante angeboten, der von der KfW als günstigstes Führungsangebot für die jeweilige Selbstbehaltvariante im Rahmen der Bewertung festgestellt wurde. Da durch die Zusammenstellung von Führungs- und Beteiligungsangeboten nicht sichergestellt ist, dass die Angebote mit den niedrigsten Jahrespämiensätzen genau zu einer 100 % - igen Leistungsdeckung führen, erklären sich die Bieter mit Abgabe von Beteiligungsangeboten bereits ausdrücklich damit einverstanden, dass soweit Ihr Angebot zur Erreichung der 100 % Quote nicht in voller Höhe erforderlich ist, ihr Angebot auf die Höhe zur Erreichung der 100 % Quote von der KfW gekürzt werden kann. Werden dagegen nicht genügend Führungs- und/oder Beteiligungsangebote eingereicht, so dass keine 100 % - ige Deckung erreicht werden kann, wird das Vergabeverfahren mangels wirtschaftlichem Ergebnis aufgehoben. Zu den ausgeschriebenen Verträgen sind folgende Selbstbehalte alternativ anzubieten: Feuerversicherung: 0 EUR sowie. All Gefahren Versicherung: 10 000 EUR, 25 000 EUR und 50 000 EUR. Die zu versichernden Werte umfassen sowohl eigene Immobilien, inklusive deren Einrichtung und Inhalte, der KfW an den Standorten Frankfurt, Berlin und Bonn als auch die Einrichtung in gemieteten Büroräumen im In- und Ausland. Weitere Einzelheiten des Leistungsgegenstandes sind in Teil B "Bietererklärung", Teil C "Vertragsbedingungen / Leistungsbeschreibung" sowie in Teil D der Vergabeunterlagen enthalten.
Kategorien:
Finanzdienste, Versicherungen, Pensionsfonds
CPV-Codes:
Feuerversicherungen , Rechtsschutz- und Allgefahrenversicherungen , Versicherungen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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Org. Dok.-Nr:  8621-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
KfW Palmengartenstr. 5-9 Kontakt: Vergabestelle z. H. Herrn Weber 60325 Frankfurt DEUTSCHLAND Tel. +49 6974311833 E-Mail: Vergabestelle@kfw.de Fax +49 6974313106 Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Einrichtung des öffentlichen Rechts Wirtschaft und Finanzen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Ja ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
"All Gefahren Versicherung".
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 6 Hauptort der Dienstleistung Frankfurt/Main. NUTS-Code DE712
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Auftragsgegenstand ist der Abschluss von 2 Versicherungsverträgen, einer All Gefahren Versicherung bis 50 000 000 EUR Haftungsbegrenzung je Versicherungsfall und einer Feuerversicherung ohne Haftungsbegrenzung. Ein Bieter muss ein Angebot auf die All Gefahren Versicherung und Feuerversicherung abgegeben, da beide Verträge von der KfW als Einheit betrachtet werden. D. h. das Führungs- oder Beteiligungsangebot eines Bieters für die Feuerversicherung wird von der KfW nur zusammen mit einem Führungs- oder Beteiligungsangebot des (gleichen) Bieters auf die All Gefahren Versicherung bei der Wertung berücksichtigt. Es können Führungsangebote mit einem Zeichnungsteil von mindestens 35 % und/oder Beteiligungsangebote mit einem Zeichnungsanteil von mindestens 10 % auf die Versicherungsverträge abgeben werden. D. h. der Bieter kann entweder ein Führungsangebot (für die Feuerversicherung und alle Selbstbehaltvarianten der All Gefahren Versicherung) und ein Beteiligungsangebot (für die Feuerversicherung und alle Selbstbehaltvarianten der All Gefahren Versicherung) abgeben oder er gibt nur ein Führungsangebot oder ein Beteiligungsangebot (für die Feuerversicherung und alle Selbstbehaltvarianten der All Gefahren Versicherung) ab. Ferner kann ein Bieter für beide Versicherungsverträge nur eine gleich hohe Führungsquote oder Beteiligungsquote abgegeben. Es gibt daher nur ein Formular für ein Führungsangebot und ein Formular für ein Beteiligungsangebot. Die Höhe der Führungs- und/oder Beteiligungsquote kann dagegen variieren. Es ist für die Bieter neben der Abgabe eines eigenen Beteiligungsangebotes ebenso möglich ein "Blanko-Beteiligungsangebot" abzugeben. D. h. der Bieter kreuzt im Preisblatt für die Beteiligungsangebote das Feld Beteiligung an und trägt die Höhe seines Beteiligungsangebotes ein. Ansonsten bleibt das Preisblatt unausgefüllt. Es wird dadurch automatisch der Jahresprämiensatz für die jeweilige Selbstbehaltvariante angeboten, der von der KfW als günstigstes Führungsangebot für die jeweilige Selbstbehaltvariante im Rahmen der Bewertung festgestellt wurde. Da durch die Zusammenstellung von Führungs- und Beteiligungsangeboten nicht sichergestellt ist, dass die Angebote mit den niedrigsten Jahrespämiensätzen genau zu einer 100 % - igen Leistungsdeckung führen, erklären sich die Bieter mit Abgabe von Beteiligungsangeboten bereits ausdrücklich damit einverstanden, dass soweit Ihr Angebot zur Erreichung der 100 % Quote nicht in voller Höhe erforderlich ist, ihr Angebot auf die Höhe zur Erreichung der 100 % Quote von der KfW gekürzt werden kann. Werden dagegen nicht genügend Führungs- und/oder Beteiligungsangebote eingereicht, so dass keine 100 % - ige Deckung erreicht werden kann, wird das Vergabeverfahren mangels wirtschaftlichem Ergebnis aufgehoben. Zu den ausgeschriebenen Verträgen sind folgende Selbstbehalte alternativ anzubieten: Feuerversicherung: 0 EUR sowie. All Gefahren Versicherung: 10 000 EUR, 25 000 EUR und 50 000 EUR. Die zu versichernden Werte umfassen sowohl eigene Immobilien, inklusive deren Einrichtung und Inhalte, der KfW an den Standorten Frankfurt, Berlin und Bonn als auch die Einrichtung in gemieteten Büroräumen im In- und Ausland. Weitere Einzelheiten des Leistungsgegenstandes sind in Teil B "Bietererklärung", Teil C "Vertragsbedingungen / Leistungsbeschreibung" sowie in Teil D der Vergabeunterlagen enthalten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
66510000, 66513000, 66515100
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Der Vertrag verlängert sich um jeweils ein weiteres Jahr, soweit er nicht spätestens 3 Monate vor dem Ablauf des Versicherungszeitraumes durch den Auftraggeber oder den Auftragnehmer gekündigt wird.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: S. II.1.5 Zahl der möglichen Verlängerungen 2
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.4.2011. Ende: 31.12.2012 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen (vgl. § 6 EG Abs. 2 VOL/A).
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja S. III. 2.1
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Eigenerklärung über die Zulassung als Versicherer der Sparte Sachversicherung gemäß §§ 5 VAG ff oder gleichwertige Bescheinigung für Bieter anderer EU-Mitgliedstaaten.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Eigenerklärung zu abgeschlossenen Sachversicherungen als führender Versicherer mir einer Versicherungssumme in Höhe von mindestens 1 Mrd. EUR für Risiken vergleichbarer Art (versicherte Gefahren und Immobiliennutzung) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, wenn als führender Versicherer angeboten wird, — Eigenerklärung, dass der Bieter/ jedes Mitglied der Bietergemeinschaft über ein aktuelles Rating, das nicht schlechter als "A-" bei Standard's (oder einer anderen gleichwertigen Ratingagentur) oder vergleichbaren Ratings verfügt, — Eigenerklärung, dass der Bieter/ jedes Mitglied der Bietergemeinschaft in Deutschland eigene leistungsfähige Serviceeinrichtungen mit deutschsprachigen Versicherungsfachleuten zur Schadensabwicklung betreibt. Die vorbenannten Erklärungen sind in der zu unterschreibenden und mit dem Angebot vollständig ausgefüllt vorzulegenden "Angebotserklärung" (Teil B der Vergabeunterlagen) enthalten und sind nicht gesondert vorzulegen. Die KfW behält sich zum Nachweis der Eignung im Vergabeverfahren und während der Vertragslaufzeit vor, vom Bieter/der Bietergemeinschaft einen Nachweis zu seinem/ihrem aktuellen Rating von den oben genannten Ratingagenturen einzufordern.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter, der ein Angebot als führender Versicherer abgibt, muss mindestens drei, maximal fünf Referenzprojekte als führender Versicherer, mit der Versicherungssumme von 1 Milliarde EUR p. a. für Risiken vergleichbarer Art (versicherten Gefahren und Immobiliennutzung) der hier ausgeschriebenen Leistungen sind, angeben. Der jeweilige Versicherungsabschluss der Referenzen darf nicht vor dem Jahr 2007 liegen. Die vorbenannte Erklärung ist in der zu unterschreibenden und mit dem Angebot vollständig ausgefüllt vorzulegenden "Angebotserklärung" (Teil B der Vergabeunterlagen) enthalten und nicht nicht gesondert vorzulegen. Der Bieter hat insbesondere folgende Angaben zu den Referenzleistungen zu machen: — Referenzleistung/ Projektbezeichnung, — Auftraggeber mit Adresse, — Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer, — Falls Leistungserbringung (ganz oder teilweise) durch Nachunternehmer erfolgt ist, Name der/des Nachunter-nehmer(s), — Sachversicherungssumme in EUR netto, — Beschreibung der Leistung, v. a. bzgl, —— Sachversicherung, —— Feuerversicherung, —— Immobiliennutzung, — Zeitraum der Leistungserbringung (MM/JJ bis MM/JJ). Bitte beachten Sie hierzu den Hinweis zu Ausnahmen und Spezifizierungen unter Nr.VI.3 Sonstige Informationen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja s. III.2.1
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
VSt 62-10
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
22.2.2011 - 10:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
Bis 1.4.2011
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Die notwendigen Formblätter für die Abgabe eines Angebotes sind bei der oben unter I.1 genannten Adresse anzufordern. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgabe dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, ansonsten wird der Bieter/ die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Zur Abgabe des Angebotes ist zwingend ein Exemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache auszufüllen und zu unterzeichnen und einzureichen. Das Angebot ist in dreifacher Ausfertigung einzureichen. Vom Bieter ist ein Exemplar des Angebotes als "Original" sowie 2 Exemplare als "Kopie" zu kennzeichnen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bieters/ der Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur folge. Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen (vgl. § 6 EG Abs. 2 VOL/A). Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern mit Unterschrift im Original zu unterzeichnende Erklärung abzugeben, — in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, — dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder in allen Phasen des Vergabeverfahrens und auch im Fall der Zuschlagserteilung gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Hierzu ist das Formblatt "Bietergemeinschaftserklärung" (Teil B Anlage 1, der Vergabeunterlagen) zu benutzen. In den Vergabeunterlagen werden Bietergemeinschaften nicht ausdrücklich als solche genannt, sondern allgemein als "Bieter" bezeichnet. Nachunternehmer: Die Vergabe von Teilen der Leistung an Nachunternehmer ist zulässig. Beabsichtigt der Bieter Teile der Leistung von Nachunternehmern unmittelbar ausführen zu lassen, muss er in seinem Angebot Art und Umfang der durch Nachunternehmer auszuführenden Leistungen angeben und die vorgesehenen Nachunternehmer benennen. Die Benennung von Art und Umfang der Leistungen soll entsprechend den Bezeichnungen der Angebotspositionen aus der Leistungsbeschreibung (Teil C der Vergabeunterlagen) erfolgen. Als Nachunternehmer ist nur zu benennen, wer unmittelbar mit der Erbringung von Leistungen für die KfW beauftragt wird. Nachunternehmer, die der Bieter zur Ausübung seines Geschäftsbetriebs üblicherweise und unabhängig von seiner Leistung für die KfW benötigt, sind nicht gesondert aufzuführen. Soweit der Bieter zum Nachweis seiner eigenen Leistungsfähigkeit auf Nachunternehmer verweist, sind die Nachunternehmer grundsätzlich bereits in der Bietererklärung zu benennen. Außerdem muss der Bieter in diesem Fall grundsätzlich mit dem Angebot belegen, dass er auf die erforderlichen Mittel der Nachunternehmer im Zeitpunkt der Auftragserfüllung tatsächlich zugreifen kann; das gilt auch in Bezug auf solche Unternehmen, die mit dem Bieter in einem Konzern verbunden sind. Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers (Teil B Anlage 2, der Vergabeunterlagen) erfolgen, in welcher sich dieser unwiderruflich verpflichtet, dem Bieter die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen, falls der Bieter Vertragspartner der KfW wird. Möchte der Bieter zum Nachweis seiner eigenen Leistungsfähigkeit auf Nachunternehmer verweisen, kann er diese jedoch entgegen dem im vorstehenden Absatz formulierten Grundsatz zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist noch nicht benennen und/oder kann er den Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit auf Nachunternehmer zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlegen, genügt es ausnahmsweise, wenn der Bieter mit dem Angebot die Absicht angibt, zum Nachweis seiner eigenen Leistungsfähigkeit auf Nachunternehmer verweisen zu wollen. Eine Benennung von Nachunternehmern sowie der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit auf sie müssen in diesem Fall jedoch rechtzeitig vor Zuschlagserteilung erfolgen. Die KfW wird hierzu den für die Zuschlagserteilung in Betracht kommenden Bieter, wenn er im Angebot lediglich die Absicht angegeben hat, zum Nachweis seiner Eignung auf Nachunternehmer verweisen zu wollen, rechtzeitig vor Zuschlagserteilung zur Benennung von Nachunternehmern sowie zum Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit auffordern und ihm hierfür eine Frist setzen. Wird ein Nachunternehmer dann von dem betreffenden Bieter nicht oder nicht fristgemäß benannt und/oder der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit nicht erbracht, wird der betreffende Bieter aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die vorzulegenden Erklärungen und Nachweise müssen den Anforderungen dieser Ausschreibung entsprechen. Es werden nur die Angebote solcher Bieter gewertet, die ihre Fachkunde, Leistungs-fähigkeit und Zuverlässigkeit entsprechend dieser Anforderungen nachgewiesen haben. Das Angebot eines jeden Bieters muss einen gewissen Mindestinhalt aufweisen. Die zum Nachweis der Eignung geforderten Erklärungen sind zwingend an den nachfolgend hierfür vorgesehenen Stellen vollständig abzugeben bzw. einzutragen. Kann ein Bieter aus stichhaltigem Grund die von der KfW geforderten Erklärungen oder Nachweise nicht beibringen, so kann es seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, von der KfW für geeignet erachtete Belege nachweisen (vgl. § 7 Abs. 5 EG VOL/A). Der Bieter hat dann den stichhaltigen Grund in dem auszufüllenden Feld oder separat davon der KfW mitzuteilen. Die KfW behält sich in diesem Fall vor, anhand der Erläuterung dem Bieter die Möglichkeit einzuräumen durch Vorlage anderer von ihr für geeignet erachtete Belege seine Leistungsfähigkeit nachzuweisen oder den Bieter wegen Nichtvorlage aller geforderten Erklärungen und Nachweise nicht mehr am weiteren Vergabeverfahren zu beteiligen. Hinweis: Darf der Bieter beispielsweise den Namen des Versicherungsnehmers, den er als Referenz benennen will, aufgrund einer bestehenden Verschwiegenheitspflicht nicht mit Namen angeben, so reicht ein Vermerk des Bieters in der entsprechenden Spalte der jeweiligen Referenz auf diese Verschwiegenheitspflicht aus. Eine zusätzliche Angabe von z. B. "eine deutsche Großbank" oder ähnliches würde dann den Anforderungen genügen. Gleiches gilt für die Adress-, Ansprechpartner und Telefonnummer.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes Villemombler Str. 76 53123 Bonn DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Rügefristen § 107 Abs. 3, GWB. Nach § 107 (3) GWB ist der Antrag unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
7.1.2011
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