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Ausschreibung - Versicherungen in München (ID:11075621)

Übersicht
DTAD-ID:
11075621
Region:
80333 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Finanzdienste, Versicherungen, Pensionsfonds
CPV-Codes:
Versicherungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung der Notare, Notariatsverwalter und Notarassessoren zu vergeben. Der Vertrag muss 1. die Berufshaftpflichtversicherung...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
12.08.2015
Frist Vergabeunterlagen:
15.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
24.09.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Notarkasse A.d.ö.R.
Ottostraße 10
80333 München
RA Lars Robbe
Fax: +49 8929050294
E-Mail: vergabestelle@zl-legal.de
http://www.notare.bayern.de/institutionen/notarkasse.html

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Zirngibl Langwieser Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Brienner Straße 9
80333 München
Rechtsanwalt Lars Robbe
Fax: +49 8929050294
E-Mail: vergabestelle@zl-legal.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Zirngibl Langwieser Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Brienner Straße 9
80333 München
Rechtsanwalt Lars Robbe
Fax: +49 8929050294
E-Mail: vergabestelle@zl-legal.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Zirngibl Langwieser Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Brienner Straße 9
80333 München
Rechtsanwalt Lars Robbe
Fax: +49 8929050294
E-Mail: vergabestelle@zl-legal.de

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Vergabe der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung der Notare, Notariatsverwalter und Notarassessoren.
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung der Notare, Notariatsverwalter und Notarassessoren zu vergeben. Der Vertrag muss 1. die Berufshaftpflichtversicherung für Notare im Tätigkeitsbereich der Notarkasse A.d.ö.R., 2. die Notariatsverwalterversicherung für die Landesnotarkammer Bayern, die Notarkammer Pfalz, die in ihren Bezirken bestellten Notariatsverwalter und ihre Vertreter und die Notarkasse A.d.ö.R. sowie 3. die Notarassessorversicherung umfassen. Der Vertrag muss außerdem weitere versicherte Risiken, u.a. hinsichtlich der Tätigkeiten Dritter für den Notar umfassen. Es sollen ca. 540 Notare und ca. 50 Notarassessoren versichert werden. Da die Zahl der zu versichernden Personen naturgemäß leichten Schwankungen unterliegt, sollen diese Schwankungen mit dem Nettojahresbeitrag abgegolten sein. Die Notarkasse A.d.ö.R. als Auftraggeberin soll Versicherungsnehmerin sein. Teil des Auftrages sind auch die Serviceleistungen und die Personaleinsatzplanung bezüglich des Versicherungsvertrages und der Schadenbearbeitung. Beide Bereiche sind durch jeweils feste Ansprechpersonen zu erbringen. Das Personal darf nur durch gleichwertig qualifiziertes Personal ersetzt werden. Die Vertragslaufzeit soll am 01.01.2016 beginnen und 10 Jahre bzw. ggf. 5 Jahre mit der Option auf weitere 5 Jahre betragen. Einzelheiten hierzu sowie die genaue Leistungsbeschreibung, einschließlich des notwendigen Mindestinhalts des Vertrages, können den Vergabeunterlagen entnommen werden.

CPV-Codes: 66510000

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
284584-2015

Vergabeunterlagen:
A. Interessenten obliegt es, ihr Interesse bei der im Anhang A, Ziff. I) genannten Kontaktstelle per E-Mail anzuzeigen und unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse die Vergabeunterlagen anzufordern und sich für weitere Informationen und/oder spätere Bieterfragen und Antworten registrieren zu lassen.
B. Die Angebote sind spätestens zum unter Ziff. IV.3.4) festgelegten Termin in einem verschlossenen Umschlag oder Behältnis und unter Kennzeichnung als Angebot in diesem Verfahren bei der hierfür genannten Kontaktstelle, z.H. Herrn Rechtsanwalt Lars Robbe, Zirngibl Langwieser Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Brienner Straße 9, D-80333 München (siehe auch Anhang A, Ziff. III) einzureichen (nicht per Fax oder E-mail und nicht beim Auftraggeber!).
C. Sofern sich Bietergemeinschaften bewerben, ist zusätzlich eine Bietergemeinschaftserklärung mit dem Angebot vorzulegen. Die unter Ziff. III.2.1) und Ziff. III.2.2) Nr. 1 und 2 genannten Nachweise sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bietergemeinschaft (Referenzen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
D. Sofern sich der Bieter auf die Eignung (Referenzen etc.) von Dritten (Gesellschafter, verbundene Unternehmen, sonstige Unternehmen usw.) stützt, sind mit dem Angebot eine unterschriebene Verpflichtungserklärung des Dritten, die in Ziff. III.2.1) Nr. 1 genannten Nachweise bezogen auf den Dritten sowie die weiteren Erklärungen und Nachweise (Referenzen etc.) des Dritten, die dem Bewerber für die Eignungsprüfung zugerechnet werden sollen, vorzulegen. Die Eignung ordnungsgemäß eingebundener Drittunternehmen (Referenzen etc.) wirkt für den Bewerber kumulativ. Mit der Verpflichtungserklärung hat sich das Drittunternehmen gegenüber dem Bewerber zu verpflichten, ihm seine Ressourcen (Leistungen und/oder Mittel) im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
E. Beabsichtigt der Bieter, für Teile der Leistung einen Nachunternehmer einzusetzen, so hat er Art und Umfang der Nachunternehmerleistungen im Angebot zu benennen. Auf Verlangen hat der Bieter den Nachunternehmer zu benennen und seine Eignung nachzuweisen.
F. Weitere Einzelheiten zu den zu vergebenden Leistungen und dem vorgesehenen Mindestinhalt des Vertrages können den Vergabeunterlagen entnommen werden.
G. Auf das Vergabeverfahren sind die Vorschriften des GWB nicht anwendbar. Die Auftraggeberin ist kein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB.

Termine & Fristen
Unterlagen:
15.09.2015

Angebotsfrist:
24.09.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
30.12.2020

Bindefrist:
30.12.2015

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Siehe Ausschreibungsunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1. Von den Bietern sind mit dem Angebot folgende unterschriebene Eigenerklärungen darüber einzureichen,
— dass über das Vermögen des Bieters kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
— dass der Bieter sich nicht in der Liquidation befindet;
— dass der Bieter keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt;
— dass der Bieter seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt;
— dass der Bieter im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignung abgegeben hat;
— dass keine Person, deren Verhalten dem Bieter zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen einer erheblichen Wirtschaftsstraftat entsprechend § 6 EG Abs. 4 EG VOL/A verurteilt wurde;
— dass der Bieter nicht mit einer Geldbuße nach dem Mindestlohngesetz in Höhe von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist.
2. Nachweis über die Zulassung nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) oder einer vergleichbaren Vorschrift eines EU-Mitgliedstaates oder Vertragsstaates des EWR durch eine unterschriebene Eigenerklärung oder durch Vorlage einer Kopie der Zulassungsurkunde als Versicherungsunternehmen, die die Erlaubnis zum Betrieb in der Versicherungssparte „Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung“ in Deutschland gem. §§ 5 ff. VAG oder einem Äquivalent aus einem Staat der EU oder des EWR umfasst. Ist die Zulassungsurkunde älter als sechs Monate gerechnet vom Abgabetermin für die Angebote, ist zusätzlich eine Eigenerklärung vorzulegen, dass die Zulassungsurkunde den aktuellen Stand widerspiegelt.
Falschangaben zu 1. oder 2. führen zum Ausschluss. Vor Zuschlagserteilung können von den Unternehmen der engeren Wahl die entsprechenden Bestätigungen angefordert werden.
Bei Bietergemeinschaften werden diese Angaben von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft gefordert.
Weitere Informationen sind der Ziffer VI.3) zu entnehmen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Unterschriebene Eigenerklärung des Bieters, dass er über ausreichend Solvabilität verfügt und die von der zuständigen nationalen Aufsichtsbehörde (z.B. in Deutschland die BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) formulierten Anforderungen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft stets beachtet hat und stets beachten wird. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied vorzulegen.
2. Eigenerklärung über ausreichenden Rückversicherungsschutz unter Darlegung der Parameter. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied vorzulegen;
3. Eigenerklärung über die Gesamtumsätze des Bieters im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014). Dabei ist Voraussetzung, dass der Bieter bereits drei Jahre existiert und im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen tätig ist. Der vorzuweisende Mindestumsatz der letzten drei Geschäftsjahre beträgt im Durchschnitt pro Jahr 5.000.000 EUR.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die Umsätze des Bieters im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012-2014) müssen im Durchschnitt pro Jahr mindestens 5.000.000 EUR betragen haben.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Eigenerklärung über vergleichbare Leistungen (Referenzen) der letzten drei Jahre im Bereich der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung über mindestens 50 Versicherte. Anzugeben sind die versicherten Risiken, die Versicherungssumme je Versicherungsfall, der Zeitraum der Leistungserbringung, die Zahl der versicherten Personen sowie der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Der Leistungszeitraum darf vor drei Jahren, gerechnet vom Abgabetermin der Angebote, noch nicht beendet gewesen sein. Es sind mindestens drei Referenzen zu erbringen, wobei sich mindestens eine Referenz auf die Versicherung von Notaren bzw. Notarkammern oder Rechtsanwälten bzw. Rechtsanwaltskammern beziehen muss.
2. a) Nennung eines festen deutschsprachigen Ansprechpartners und eines Stellvertreters für die Vertragsangelegenheiten. Für den Ansprechpartner und dessen Stellvertreter sind folgende Angaben zu machen: Name; Berufsabschluss; Anzahl der Berufsjahre im Bereich der Vertragsangelegenheiten für Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen;
2. b) Nennung eines festen deutschsprachigen Ansprechpartners für die Schadenbearbeitung sowie eines Stellvertreters und weitere Mitarbeiter, die ggf. für die Schadenbearbeitung vorgesehen sind. Für sämtliche Teammitglieder sind folgende Angaben zu machen: Name; Berufsabschluss; Anzahl der Berufsjahre im Bereich der Schadenbearbeitung für Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen; Nennung von Publikationen in Fachzeitschriften und einschlägiger Fachliteratur, soweit vorhanden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Es sind mindestens drei Referenzen gemäß Ziff. III.2.3) Nr. 1 vorzulegen, wobei sich mindestens eine dieser beiden Referenzen auf die Versicherung von Notaren bzw. Notarkammern oder Rechtsanwälten bzw. Rechtsanwaltskammern beziehen muss.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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28.01.2016
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