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Ausschreibung - Versorgung mit Breitband-Internetzugängen im ländlichen Raum in Pellingen (ID:8042983)

Auftragsdaten
Titel:
Versorgung mit Breitband-Internetzugängen im ländlichen Raum
DTAD-ID:
8042983
Region:
54331 Pellingen
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.03.2013
Frist Angebotsabgabe:
12.04.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die ausschreibende Stelle führt eine öffentliche Ausschreibung durch, um einen Kooperationsvertrag mit einem Telekommunikationsanbieter zum Zweck der Bereitstellung von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 4.000 kBit/s - 6.000 kBit/s (downstream) in der Ortsgemeinde abzuschließen. Das Angebot dieser Anschlüsse mit der geforderten indestübertragungsgeschwindigkeit muss nach Möglichkeit jedem privaten Haushalt sowie jeder sonstigen Institution zur Verfügung stehen. Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind willkommen.
Kategorien:
Rundfunk-, Fernsehgeräte, Ton-, Bildaufnahme-, -wiedergabegeräte, Datendienste
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
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Öffentliche Ausschreibung der OG Oberbillig - Breitbandversorgung

Die OG Oberbillig hat 1040 Einwohner und ca. 405 Telefonanschlüsse.

Nach Melderecht hat

Oberbillig 574 Haushalte. Die leitungsgebundene Versorgung liegt bei

384-768 Kbit/s und ist somit

völlig unzureichend. Die drahtlose Versorgung mit UMTS ist lückenhaft

und instabil. Ein LTE-Ausbau

ist nicht in Sicht.

ABSCHNITT I: Kommunale Gebietskörperschaft

Ortsgemeinde Oberbillig - 54331, vertreten durch die Verbandsgemeinde

Konz, Am Markt 11 54329

Konz, weitere Auskünfte erteilt:

Alexander Queins 06501-83-181 breitband(S>konz.de

I.2) VERFAHRENSGRUND/ GEGENSTAND DES ÖFFENTLICHEN INTERESSES:

Versorgung mit Breitband-Internetzugängen im ländlichen Raum

ABSCHNITT II: GEGENSTAND DER DIENSTLEISTUNG

11.1) BEZEICHNUNG DES AUFTRAGS DURCH DEN AUFTRAGGEBER:

Öffentliche Ausschreibung, gem. § 3, Absatz 1 VOL/A.

11.2) KURZE BESCHREIBUNG DER ART UND MENGE ODER DES WERTES DER

DIENSTLEISTUNGEN:

Die ausschreibende Stelle führt eine öffentliche Ausschreibung durch,

um einen Kooperationsvertrag

mit einem Telekommunikationsanbieter zum Zweck der Bereitstellung von

Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet mit einer

Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens

4.000 kBit/s - 6.000 kBit/s (downstream) in der Ortsgemeinde Oberbillig

abzuschließen. Das Angebot

dieser Anschlüsse mit der geforderten indestübertragungsgeschwindigkeit

muss nach Möglichkeit

jedem privaten Haushalt sowie jeder sonstigen Institution zur Verfügung

stehen. Höhere

Übertragungsgeschwindigkeiten sind willkommen. Ggf. kann die

angestrebte Dienstleistung auch nur

für einen Teil der Anschlussnehmer angeboten werden. Es ist

wünschenswert, wenn feste IP-

Adressen für Firmen vom Provider bei Bedarf zur Verfügung gestellt

werden können. Es ist zu

begrüßen, wenn das aufzubauende System auf Bandbreiten bis zu 50 MBit/s

oder mehr erweiterbar

ist (Zukunftsicherheit). Die bezuschusste Infrastruktur bzw. das mit

ihr einhergehende

Dienstleistungsangebot muss mindestens innerhalb eines Zeitraums von 7

Jahren aufrechterhalten

werden. Das Angebot muss auch die Investitionen zur Herstellung des

offenen Zugangs auf

Vorleistungsebene (Technische Herstellung der Anbieter- und

Nutzerneutralität) umfassen. Eine

Bedarfsermittlung unter den potentiellen Anschlussnehmem hat ergeben,

dass voraussichtlich mit

etwa 250 Kunden für einen Anbieter von Breitbandanschlüssen zum

Internet gerechnet werden

kann. In den einzureichenden Angeboten sind zwingend Angaben zu den

folgenden qualitativen

Parametern zu machen:

Befähigungsnachweis (ggf. mit Referenzangaben),

Angaben über Verfügbarkeitsgarantie und Ausfallsicherheit,

Angaben über die Mindestbandbreite am Netzknoten,

Angaben über den voraussichtlichen Endkundenpreis und das

Abrechnungsverfahren

Schutz der installierten Anlagen und somit der Internetverbindungen

gegen Dritte

Auszug aus dem Handelsregister

Nachweis der Anpassungsfähigkeit der Infrastruktur an neue technische

Entwicklungen.

Nachweis, dass die Breitbandversorgung Erweiterungsmöglichkeiten für

den Fall eines

Neubaugebietes (ca. 40 Baustellen) bieten.

Der Anbieter hat in seinem Angebot ein konkretes technisches Konzept

für einen Breitband-

Infrastrukturausbau darzustellen. Dazu gehört:

Angabe, wie viele Anschlüsse mit welcher Bandbreite erreicht werden

können,

Angabe, welche Bandbreiten dem Endkunden angeboten werden (Angabe der

mittleren,

realen Datenrate im Up- und Download), Angabe, welche maximalen

Bandbreiten denkbar

sind, Angabe, wie die Zuführung (Backbone) sowie die Verteilung der

Dienste (Access)

erfolgt.

Der Netzanbieter hat den benötigten Zuschussbedarf zum Erreichen der

Wirtschaftlichkeit

(Wirtschaftlichkeitslücke) über die nächsten 7 Jahre plausibel und

nachvollziehbar

darzustellen, Vorlage eines realistischen Terminplans für die

Projektrealisierung ab

Beauftragung (Planung der Umsetzung, Vorlieferungen anderer Dritter,

Lieferzeiten Technik,

Aufbau Technik, Inbetriebnahme und Testphase, Verfügbarkeit für

Endkunden, Vermarktung).

Zusätzliche Angaben bei Funklösungen:

Angabe zu Standorten für Funkmasten, Antennen oder Relaisstationen,

Frequenzbereich, -

Funktechnologie (Standards) - Strahlungsleistung, Schutzabstände nach

gültiger

- BlmSchV,

Nachweis, dass die angebotene Lösung den allgemeinen Zulassungen

entspricht.

Die Abgabe von Angeboten ist bis zum 12. April 2013,11 Uhr bei der

ausschreibenden Stelle

einzureichen. Ein Aufwandsersatz kann nicht gewährt werden. Die

Größenordnung des finanziellen

Zuschussbedarfs für die Realisierung der Bereitstellung der

Breitband-Internetzugänge mit den

angegebenen Qualitätsparametern ist verbindlich anzugeben und

plausibel herzuleiten. Hierzu sind die zur Projektumsetzung notwendigen

Erschließungsmaßnahmen

darzustellen sowie zum Nachfragepotential Stellung zu nehmen, das der

Wirtschaftlichkeitsberechnung zugrunde liegt. Zur Berechnung des

Zuschussbedarfs dürfen nur alle

einmaligen Ausgaben herangezogen werden, soweit diese im originären

Zusammenhang mit den das

Vorhaben betreffenden einmaligen Investitionskosten des Netzauf- bzw.

-ausbaus stehen. Etwaige

Abweichungen der tatsächlichen Zahl der abgeschlossenen Kundenverträge

über die Bereitstellung

von Breitbandteilnehmeranschlüssen zum Internet von der

prognostizierten Zahl der

ermittelten Bedarfsträger oder diesbezügliche eigene Schätzungen gehen

zu Lasten der Anbieter und

nicht zu Lasten der ausschreibenden Stelle. Bei der Ermittlung des

Zuschussbedarfs ist dieser

Umstand entsprechend zu berücksichtigen.

Veröffentlichung der Ausschreibung: 09. März 2013

Ende der Angebotsfrist: 12. April 2013,11 Uhr

Ende der Bindefrist: 31. Juli 2013

II.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:

Entlang der Mosel befindet sich eine Backboneglasfaserverbinung der Fa.

NGN Fibernetwork, die

2011/2012 gebaut wurde. Der bisherige Hauptverteiler befindet sich in

der Stadt Konz Michael-

Scherer-Straße (Ortsnetz 06501). Nach einer aktuellen Bedarfserhebung

von Januar 2013 mit einer

Beteiligungsquote von fast 70% wünschen sich 97 % der Bürger eine

bessere zeitgemäße

Versorgung. 37 % der Bürger nutzen das Internet auch beruflich. Ein

LTE-Ausbau ist aufgrund der

Grenzlage zu Luxemburg nicht in Sicht. Kabelanschlüsse existieren

nicht. Die Versorgung ist auf dem

Breitbandatlas ersichtlich.

In Oberbillig existieren 4 Kabelverzweiger. Die Gemeinde ist zur

Unterstützung der Maßnahme durch

evt. Bereitstellen von Grundstücken / Mitnutzung, Durchführen von

Informationsveranstaltungen etc.

gerne bereit.

ABSCHNITT IM. WEITERES VERFAHREN:

Das schriftliche Angebot ist in einem fensterlosen Umschlag zu

verschließen und mit dem Kennwort

"BREITBANDANGEBOT Oberbillig" zu kennzeichnen.

Dieser so gekennzeichnete Umschlag ist in einem weiteren (äußeren)

Umschlag, der ebenfalls zu

verschließen ist, innerhalb der Angebotsfrist an die unter 1.1 genannte

Adresse zu richten. Das

Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist am 12. April, 11 Uhr bei der

angegebenen Adresse

eingegangen sein. Nachträgliche Berichtigungen und Änderungen des

Angebots sind in gleicher

Weise zu behandeln und ebenfalls innerhalb der Angebotsfrist

zuzustellen. Bis zum Ablauf der

Angebotsfrist kann das Angebot zurückgezogen werden. Eine Übermittlung

der Angebote auf

elektronischem Wege ist nicht zulässig. Aus Ihrer Sicht bestehende

Unklarheiten der

Vergabeunterlagen sind der ausschreibenden Stelle unverzüglich vor

Angebotsabgabe schriftlich, per

E-Mail oder per Telefax mitzuteilen.

Das Angebot ist in all seinen Bestandteilen in deutscher Sprache

abzufassen und mit Datum und

Unterschrift zu versehen. Es muss vollständig sein und den

Zuschussbedarf sowie die in der

Beschreibung der Dienstleistung unter II.2 geforderten Angaben

enthalten. Änderungen und

Ergänzungen an den Verdingungsunterlagen sind unzulässig. Nebenangebote

sind nicht zugelassen.

Die allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen

(VOL/B) werden Bestandteil

des Vertrages. Die Zuschlagsfrist beginnt mit dem Ablauf der

Angebotsfrist. Bis zum Ablauf der

Zuschlagsfrist sind Sie an Ihr Angebot gebunden. Das Angebot kann in

dieser Zeit nicht geändert oder

zurückgezogen werden.

Bewertungskriterien:

Der Zuschlag erfolgt durch die ausschreibende Stelle auf das

wirtschaftlich günstigste, vollständige

Angebot nach den Kriterien:

-Höhe des Zuschussbedarfs (51%), -Breitbandgeschwindigkeit (25%),

-Hochwertigkeit Stabilität/

Ausbaufähigkeit (15%), -Endkundenpreis (9%).

Es wird das Angebot ausgewählt, das bei gleichen technischen

Spezifikationen den niedrigsten

Zuschussbedarf enthält.Angebote dürfen die förderfähigen Gesamtkosten

von maximal 200.000 EUR

(Kostenobergrenze) nicht überschreiten, ansonsten wird von einer

Zuschlagserteilung abgesehen.

Das Angebot gilt als nicht berücksichtigt, wenn bis zum Ablauf der

Zuschlagsfrist kein Auftrag erteilt

wurde. Der Zuschuss wird zu 50 vom hundertsten Teil bei Unterzeichnung

eines

Kooperationsvertrages und zu 50 vom hundertsten Teil nach Erstellung

der Dienstleistung gewährt.

Ortsgemeinde Oberbillig, 08.März 2013

Gez.: Beiling

(Ortsbürgermeister)

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