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Ausschreibung - Videoausrüstung in Nürnberg (ID:10538802)

Übersicht
DTAD-ID:
10538802
Region:
90429 Nürnberg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Rundfunk-, Fernsehgeräte, Ton-, Bildaufnahme-, -wiedergabegeräte
CPV-Codes:
Video-Überwachungssystem , Videoausrüstung
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Herstellung, Lieferung und Inbetriebsetzung von gemäß BOStrab zugelassenen und für den Fahrgastbetrieb einsatzbereiten Videoanlagen für 21 Vier-Wagen-Gliederzüge vom Typ G1 für den Einsatz im...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
10.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Am Plärrer 43
Zu Händen von: Gerhard Pfahler
90429 Nürnberg
DEUTSCHLAND
E-Mail: gerhard.pfahler@vag.de
Fax: +49 9118028858435
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.vag.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
I.2) Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Videoausstattung für neue U-Bahn Fahrzeuge + Erweiterung ortsfeste Videoanlage.


II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Herstellung, Lieferung und Inbetriebsetzung von gemäß BOStrab zugelassenen und für den Fahrgastbetrieb einsatzbereiten Videoanlagen für 21 Vier-Wagen-Gliederzüge vom Typ G1 für den Einsatz im U-Bahn-Netz der Verkehrs-AG Nürnberg.
Die Ausschreibung umfasst neben den Videoanlagen für 21 U- Bahn-Fahrzeuge eine (1 Stück) weitere, komplette Video-Zugausrüstung G1 zur Ausstattung eines „Test- und Inbetriebsetzungszuges“, die insbesondere für umfassende und übergreifende Integrations- und Funktionstests vorgesehen ist. Diese Testausrüstung wird dauerhaft beim AG bestehen bleiben, um Betriebsprozesse wie z. B. Änderungs-, Test-, Zulassungs- und Release-Management auch während und nach der Mängelanspruchsfrist zu ermöglichen.
Zusätzlich sind folgende weitere Optionen anzubieten:
Bedarfslos 1:
Videoanlagen für 6 weitere U-Bahn-Fahrzeuge G1
Bedarfslos 2:
Videoanlagen für 7 weitere U-Bahn-Fahrzeuge G1
Bedarfslos 3:
Es sind 32 weitere Doppeltriebwagen DT3 zwecks Erneuerung der Videoanlagen im Nachgang der G1-Beschaffung (4 Kameras je DT3, ohne optionales Rückspiegelsystem, jedoch mit Anpassung des streckenseitigen Anteils unter Berücksichtigung bestehender Schnittstellen) funktional weitgehend identisch zum G1 anzubieten.
Bedarfslos 4:
Es sind 14 weitere Doppeltriebwagen DT3-F zwecks Erneuerung der Videoanlagen im Nachgang der G1-Beschaffung (4 Kameras je DT3-F, ohne optionales Rückspiegelsystem, jedoch mit Anpassung des streckenseitigen Anteils unter Berücksichtigung bestehender Schnittstellen) funktional weitgehend identisch zum G1 anzubieten.
Die Neufahrzeuge vom Typ G1 sollen die folgenden fahrzeugspezifischen Eckdaten erfüllen:
- Fahrzeugart: kurzgekuppelter, durchgängiger Zweirichtungs-Vier-Triebwagen-Gliederzug
- Fahrzeuglänge über Kupplung: ca. 75 m
- Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
- der Vier-Wagen-Gliederzug soll im Werkstattbereich ohne Fahrgäste als leicht trennbare und eigenständig fahrbare Zwei-Wagen-Einheiten (Halbzug) ausgeführt werden.
Bei den Bestands-Personenfahrzeugen handelt es sich um kurzgekuppelte U-Bahn-Doppeltriebwagen des Typs DT1, DT2, DT3 und DT3-F (siehe Bedarfslose 3 und 4).
Weitere Anforderungen an die Videoanlage sind dem Lastenheft zu entnehmen, welches mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt wird.
Neben der Lieferung der Videoanlage wird der Auftragnehmer auch für weitere unterstützende Leistungen verantwortlich sein, so insbesondere für die Lieferung einer Erstausstattung von Ersatzteilen, die Lieferung einer vollständigen deutschsprachigen Dokumentation, die Durchführung der Einweisung zu allen Liefergegenständen und der notwendigen Schulungen, die Lieferung aller erforderlichen Hilfsmittel, Auswerte-/ Diagnosesoftware und Spezialwerkzeuge zur Prüfung, Wartung, Reparatur und für den laufenden Betrieb der Videoanlage, sowie die Einrichtung eines Obsoleszenzmanagementsystems für die langfristige Sicherstellung der Ersatzteilversorgung und einer hohen Verfügbarkeit der Videoanlage.
Für spätere Nachrüstungen und Umbauten muss sich der Auftragnehmer verpflichten alle Schnittstellen ausreichend zu beschreiben bzw. offen zu legen.
Um einen einwandfreien und wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten, muss die neue Videoanlage mit der Bestandsvideoanlage von Fa. Funkwerk video systeme GmbH, mit den für die Fahrzeuge bereits eingerichteten Service- und Wartungseinrichtungen, sowie mit dem bereits bestehenden U-Bahn-Netz kompatibel sein. Werden eigene Komponenten verwendet, so ist von Fa. Funkwerk video systeme GmbH eine Bestätigung über die Kompatibilität zum Bestandssystem einzuholen.
Sollten aufgrund der Bauart der angebotenen Videoanlage Anpassungen bzw. Änderungen an der bestehenden Infrastruktur und Service- und Wartungseinrichtungen des Auftraggebers erforderlich sein, so müssen die Anpassungen bzw. Änderungen einvernehmlich mit dem Auftraggeber sowie dem Hersteller der Bestands-Videoanlage geplant werden. Aufwand und Kosten etwaiger Anpassungen bzw. Änderungen gehen voll zu Lasten des Auftragnehmers.
Wichtige Eckdaten zum Auftragsgegenstand:
- 2 Fahrermonitore pro G1
- 16 Kameras pro G1, optional 4 weitere Kameras für die Rückspiegelfunktion
- Aufzeichnung im Zug, kompatibel zur vorhandenen, ortsfesten Auswerteeinheit
- Bildübertragung von Live-Bild in Zentrale Serviceleitstelle (in Bestandssystem)
- Diagnosedatenübermittlung an Flottenmanagement
- Gerichtsfeste Aufzeichnung mit Uhrzeit und Wagennr. im Bild.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
32323300, 32323500
Beschreibung:
Videoausrüstung.
Video-Überwachungssystem.

II.2.2) Information about options
Options: yes
Beschreibung der Optionen:
Option 1:
Videoanlagen für 6 weitere U-Bahn-Fahrzeuge G1
Option 1-w: Instandhaltungsvertrag für Option 1
Option 2:
Videoanlagen für 7 weitere U-Bahn-Fahrzeuge G1
Option 2-w: Instandhaltungsvertrag für Option 2
Option 3:
Es sind 32 weitere Doppeltriebwagen DT3 zwecks Erneuerung der Videoanlagen im Nachgang der G1-Beschaffung (4 Kameras je DT3, ohne optionales Rückspiegelsystem, jedoch mit Anpassung des streckenseitigen Anteils unter Berücksichtigung bestehender Schnittstellen) funktional identisch zum G1 anzubieten.
Option 3-w: Instandhaltungsvertrag für Option 3
Option 4:
Es sind 14 weitere Doppeltriebwagen DT3-F zwecks Erneuerung der Videoanlagen im Nachgang der G1-Beschaffung (4 Kameras je DT3-F, ohne optionales Rückspiegelsystem, jedoch mit Anpassung des streckenseitigen Anteils unter Berücksichtigung bestehender Schnittstellen) funktional identisch zum G1 anzubieten.
Option 4-w: Instandhaltungsvertrag für Option 4.


II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die Ausschreibung umfasst neben der Herstellung, Lieferung und Inbetriebsetzung von zugelassenen und für den Fahrgastbetrieb einsatzbereiten Videoanlagen für Vier-Wagen-Gliederzüge vom Typ G1, eine weitere, komplette Video-Zugausrüstung G1 zur Ausstattung eines „Test- und Inbetriebsetzungszuges“.
(Menge gem. Punkt II.1.5).

Erfüllungsort:
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Gem. Ausschreibungsunterlagen.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)

Org. Dok.-Nr:
91511-2015

Vergabenummer:
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein

Vergabeunterlagen:
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
10.04.2015 - 14:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können

Deutsch

IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

Ausführungsfrist:
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
Beginn der Bauarbeiten:
Beginn 01.10.2015 Abschluss 31.12.2020

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Gemäß Ausschreibungsunterlagen.

Zahlung:
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gemäß Ausschreibungsunterlagen.

Zuschlagskriterien:
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehend genannten Unterlagen müssen zwingend mit dem Teilnahmeantrag in deutscher Sprache (gem. IV.3.5) vorgelegt werden. Die geforderten Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein. Bei dem Begriff Nachweis handelt es sich um einen Oberbegriff, der Eigen- und Fremderklärungen und Belege umfasst.
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlusskriterien nach §21(4) 1. bis 5. Der SektVO sind vorzulegen (z.B. „Hiermit erklären wir das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §21 (4) 1 bis 5 der SektVO für unser Unternehmen“)
2.) Handelsregisterauszug bzw. Bescheinigung über den Eintrag in das Berufsregister Ihres Mitgliedsstaates.
Die Erklärung aus der Position 1 und 2 ist ein KO-Kriterium. Bei Nichtvorliegen erfolgt Ausschluss!


III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Alle nachstehend genannten Unterlagen müssen zwingend mit dem Teilnahmeantrag in deutscher Sprache (gem. IV.3.5) vorgelegt werden. Die geforderten Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein. Bei dem Begriff Nachweis handelt es sich um einen Oberbegriff, der Eigen- und Fremderklärungen und Belege umfasst.
1) Name und Sitz der Gesellschaft.
2) Gesellschaftsform mit Eigentumsverhältnissen.
3) Geschäftsberichte, Bilanzen mit Gewinn-und Verlustrechnung der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014)
(Kurzfassungen ausreichend)
4) Separate Angabe des Gesamtumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre (2012; 2013; 2014).
5) Angabe des Umsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre (2012; 2013; 2014) über erbrachte oder in Ausführung befindliche Lieferungen oder Leistungen im Bereich der Errichtung von Video-Systemen, insbesondere bei der Ausstattung von U-Bahn-Fahrzeugen, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) oder Straßenbahnen.
6) Bestätigung: Betriebs- bzw. Haftpflichtversicherung
7) Wirtschaftsauskunft (z. B. Creditreform, Bisnode oder vergleichbar)
Vom Antragsteller ist die Vergleichbarkeit zum Rating der Creditreform herzustellen
und anzugeben.
8) Gesellschaftsrechtliche Beziehungen z.B. Tochter bzw. Muttergesellschaften
9) Darstellung des Unternehmens, der Bietergemeinschaft bzw. des Konsortiums, z.B. Organigramm, Angaben zur Gesellschaftsstruktur und ggf. Konzernzugehörigkeit; Art und Umfang der Präsenz in Deutschland
Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft:
Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Angebotsaufforderung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bilden werden, sowie des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt.
Die Angaben unter Punkt 4), 5), 7) und 9) fließen mit 20 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein.



III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber muss über Erfahrungen hinsichtlich der Konstruktion, Fertigung, Inbetriebsetzung und Zulassung von Videoanlagen in U-Bahn-Fahrzeugen, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) oder Straßenbahnen verfügen.
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist vom Bewerber bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jedem Drittunternehmen, auf dessen technische Leistungsfähigkeit sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft stützt, Nachfolgendes mit der Bewerbung vorzulegen:
1.) Abgabe von mind. einer und max. drei Referenzen über die Lieferung von Videoanlagen für U-Bahn-Fahrzeuge, Stadtbahnen oder Straßenbahnen in den letzten zehn Geschäftsjahren, die mit den hier zu erbringenden Leistungen vergleichbar sind.
Da es sich bei der Lieferung von U-Bahn-Fahrzeugen, Stadtbahnen oder Straßenbahnen aufgrund ihrer besonderen Einsatzbedingungen um relativ seltene und langfristige Einzelprojekte handelt, ist eine Erweiterung des Zeitraums für Referenzen auf max. 10 Jahre zulässig. Es ist vom AN darzustellen, welche Rolle er im Referenzauftrag hatte, d.h. ob die Leistungen entweder als Einzelanbieter oder als Mitglied eines Bieterkonsortiums erbracht hat. Der Auftraggeber behält sich vor, Informationen über die angegebenen Referenzprojekte einzuholen. Die Nachweise müssen jeweils enthalten:
a) Kurzbeschreibung des Projekts
b) den Bearbeitungsstand ("im Fahrgastbetrieb", "ausgeliefert, jedoch noch nicht zugelassen oder abgenommen", "im Bau", "in Konstruktion", "bestellt"),
c) Angaben über technische Weiterentwicklungen (z.B. Rollaktionen, Umbauten) seit Auslieferung
d) den vorgesehenen und den tatsächlichen Leistungszeitraum (bei abgeschlossenen Projekten) bzw. den vorgesehenen Leistungszeitraum (bei laufenden Projekten)
e) den Gesamtleistungsumfang und den Gesamtrechnungswert im Falle einer Bearbeitung als Hauptauftragnehmer
f) den Teilleistungsumfang und den Teilrechnungswert im Falle einer konsortialen Bearbeitung,
g) den Auftraggeber mit Kontaktdaten eines Ansprechpartners, der Auskunft über die ordnungsgemäße und vertragsgerechte Durchführung des Auftrags erteilen kann (insbes. bzgl. Lieferung, Dokumentation, Instandhaltungsaufwänden, Erfüllung von Gewährleistungsansprüchen, Lieferung von Ersatzteilen etc.)
2.) Glaubhafte Darlegung, dass der Bewerber über die technischen Möglichkeiten verfügt Videoanlagen in U-Bahnen, Stadtbahnen (Hochflurstraßenbahnen) oder Straßenbahnen zu bauen und die Zulassung gemäß BOStrab durch die zuständige Stelle zu erwirken.
3.) Gültiges Zertifikat bezüglich des Bestehens eines Managementsystems zur Qualitätssicherung nach ISO 9000 ff. oder gleichwertiger Nachweis.
4.) Angaben über Servicestationen (z.B. Entfernung zum Einsatzort Nürnberg) und Servicereaktionszeiten (in Bezug auf Versorgung mit Ersatzteilen und Reaktionszeiten bei Gewährleistungsanzeigen)
5.) Angaben über die für die Abwicklung des Projekts vorgesehenen Produktionsstätten (Projektmanagement, Fertigung, Montage), ihre jeweilige Lage und Ausstattung; auch von eingebundenen Drittunternehmen.
6.) Bestätigung des Einsatzes von deutschsprachigem Schlüsselpersonal (Projektleitung, Montageteam kpl., Inbetriebsetzungs-Team kpl., Service-Team kpl., AfterSale- Ansprechpartner und dessen Stellvertreter
7.) Angabe der Anzahl der für dieses Projekt zur Verfügung stehenden Mitarbeiter in der Entwicklung, Fertigung, Inbetriebnahme und Qualitätssicherung sowie deren Qualifikation
8.) Anerkennung deutschen Rechts im Vertragsfall
9.) Bestätigung von Deutsch als uneingeschränkte Projektsprache
Diese Forderung gilt für alle Projektphasen (Teilnahmeantrag, Angebot, Angebotserklärung, Verhandlung, Vertrag, Entwicklung/Montage/ Inbetriebnahme/Probebetrieb usw.) sowie sämtlicher Schriftverkehr, alle Besprechungen, alle Projekt-, Planungs- und Ausführungsunterlagen, sämtliche Dokumentationsunterlagen und sämtliche Beschriftung von Komponenten. Diese Forderung gilt ebenfalls für die gesamte mündliche Kommunikation zwischen dem AN und dem AG (Projektleitung, Montage- und Inbetriebsetzungs-Team, After-Sales-Ansprechpartner und deren Stellvertreter).
Diese Angaben fließen mit 80 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein.

Besondere Bedingungen:
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Neben Einzelunternehmen sind auch Bietergemeinschaften zugelassen. Für die Bietergemeinschaft gilt ergänzend Folgendes: Es ist im Teilnahmeantrag detailliert anzugeben, welcher Bietergemeinschaftspartner welchen Teil der Gesamtleistung erbringen soll. Jeder Bietergemeinschaftspartner muss im Teilnahmewettbewerb seine Zuverlässigkeit nachweisen. Die Nachweise für die persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie für die technische Leistungsfähigkeit (vgl. III.2.1 bis III.2.3) muss jeder Bietergemeinschaftspartner für den von ihm übernommenen Teil der Gesamtleistung erbringen; insgesamt muss die Bietergemeinschaft ihre wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit vollständig nachweisen.
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsgültig unterzeichnete Erklärung abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Werden vorstehende Anforderungen von der Bietergemeinschaft nicht eingehalten, wird die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.


III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Die Abwicklung des Verfahrens sowie die Vergabe des Auftrags erfolgt unter Ausschluss des UN-Kaufrechtabkommens.
Die gesamte Abwicklung erfolgt in deutscher Sprache. Schriftverkehr und Verhandlungen werden in deutscher Sprache geführt. Die Projektsprache ist deutsch. Sämtliche Unterlagen, Protokolle, Dokumentationen und Korrespondenzen sind in deutscher Sprache zu erstellen bzw. durchzuführen.
Da die Videoanlage in den U-Bahn-Fahrzeugen eingesetzt wird, muss das System für einen bahntauglichen Einsatz geeignet sein. Der Auftragnehmer hat hierzu die einschlägigen Normen für Bahnanwendungen z.B. DIN EN 50155, DIN EN 50121 und DIN EN 45545 zu erfüllen.
Der AN muss den Hersteller des Bestandsystems Fa. Funkwerk video systeme GmbH beauftragen, sofern es zum Erhalt der Kompatibilität zum Bestandssystem erforderlich ist. Der AN muss eng mit dem Fahrzeughersteller zusammenarbeiten um terminliche Abläufe und Lieferfolgen einzuhalten.
Die Fa. Funkwerk video systeme GmbH muss die Kompatibilität des Video-Systems des GU zum Bestandssystem schriftlich (vor Angebotsabgabe) bestätigen.

Sonstiges
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
1. Wenn sich ein Bewerber im Rahmen der Eignungsprüfung zum Nachweis seiner technischen und/oder
finanziellen Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen stützen will, muss er darlegen, dass ihm die technische
bzw. finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens für die Auftragsausführung auch tatsächlich in geeigneter
Weise zur Verfügung steht (§ 20 (3) SektVO).
2. Wir weisen auf §107 (3) GWB Ziffer 1 sowie Ziffer 4 ausdrücklich hin.
3. Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach SektVO durchgeführt.
Teilnahmeanträge (formlos) mit den genannten Teilnahmebedingungen müssen bis zum 10.04.2015 14.00 Uhr bei der unter I.1 genannten Stelle eingegangen sein.
Der Auftraggeber behält sich vor fehlende Unterlagen nachzufordern. Der Teilnahmeantrag ist in Schriftform mittels Postweg einzureichen.


VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken
Vergabekammer Nordbayern, Promenade 27
91522 Ansbach
Deutschland

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB. VI.


VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 09.03.2015

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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