DTAD

Ausschreibung - Videokonferenzeinrichtungen in Saarbrücken (ID:6385361)

Auftragsdaten
Titel:
Videokonferenzeinrichtungen
DTAD-ID:
6385361
Region:
66123 Saarbrücken
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.08.2011
Frist Vergabeunterlagen:
04.09.2011
Frist Angebotsabgabe:
12.09.2011
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ausstattung Medientechnik. Das Max-Planck Institut für Softwaresysteme errichtet an seinen Standorten in Kaiserslautern und Saarbrücken jeweils einen Neubau. Die Gebäude befinden sich zum Teil bereits im Rohbaustadium. Das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme nimmt eine Vorrangstellung in Bezug auf innovative Kommunikationstechniken ein. Vorträge und Schulungen per HD-Videokonferenz gehören hier zum Standard. Daher sollen die Gebäude auch mit modernster und innovativer Präsentations- und Kommunikationstechnik ausgestattet werden. Es sollen qualitativ hochwertige Komponenten zu Einsatz kommen um dem Anspruch des Nutzers gerecht zu werden. Die Auslegung der Medientechnik soll, zusätzlich zu einer möglichst harmonischen, architektonischen Integration, die bestehenden Nutzeranforderungen kosteneffizient berücksichtigen. Um einen bestmöglichen Standard hinsichtlich Rüstzeiten, Bedienung sowie Sicherheit und Qualität zu gewährleisten, sollen die wesentlichen Komponenten fest installiert werden. Um eine möglichst hohe Flexibilität zu gewährleisten, werden auch zusätzlich Möglichkeiten geschaffen, durch Vorrüstungen einzelner Räume entsprechende Raumumwidmungen vorzunehmen, wenn sich im laufenden Forschungsbetrieb herausstellt, dass eine Nutzungsänderung Sinn macht. Die Lieferung, Installation und Abnahme richtet sich nach dem Baufortschritt. Es ist geplant die Installation am Standort Saarbrücken mit der Zuschlagserteilung zu beginnen und bis Ende Dezember 2011 abzuschließen. Am Standort Kaiserslautern soll die Installation im Januar 2012 beginnen und bis spätestens 31.5.2011 abgeschlossen sein. Der Auftraggeber verfährt nach Abschnitt 2 der Bestimmungen für die Vergabe von Leistungen im Anwendungsbereich der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) – Teil A, ohne dass diese Bestimmungen Vertragsbestandteile werden. Das Vergabeverfahren wird als offenes Verfahren gem. § 3 EG VOL/A durchgeführt. Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Begründung hierfür ist, dass die beiden Institute durch Ihren gleichberechtigten Status einen hohen Personalaustausch haben und die Bedienung der komplexen medientechnischen Systeme einheitlich an beiden Standorten möglich sein muss. Es gibt zusätzlich durch die Vernetzung der beiden Standorte regelmäßig stattfindende alternierende Besuche. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, über ein System zu verfügen. Ziel ist es, beide Gebäude so zu vernetzen, dass die räumliche Trennung nicht wahr genommen wird. Eine Trennung von Losen an den einzelnen Standorten ist nicht möglich, da es sich um eine zentral gesteuerte Anlage mit einzelnen Nutzungskomponenten handelt, die technisch nicht in einzelne Lose getrennt werden kann. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers sind ausgeschlossen. Es gelten die Bedingungen des EVB-IT Kaufvertrages und EVB-IT-Dienstleistungsvertrages, sowie die zusätzlichen Vertragsbedingungen der MPG. Der Abschluss des Vertrages erfolgt auf Grundlage dieser Vertragsvorlage. Die Vergabeunterlagen einschließlich aller Anlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet werden und sind vertraulich zu behandeln. Jede Veröffentlichung und Weitergabe an Dritte (auch auszugsweise) ist ohne die ausdrückliche Genehmigung des Auftraggebers nicht zulässig. Alle beim Bieter mit diesem Wettbewerb befassten Mitarbeiter müssen zur vertraulichen Behandlung veranlasst werden. Der Bieter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Wettbewerbsunterlagen nur einem begrenzten und namentlich nachvollziehbaren Personenkreis zugänglich gemacht werden. Ergänzende oder berichtigende Angaben zu den Vergabeunterlagen werden gegebenenfalls allen Bietern schriftlich oder per E-Mail mitgeteilt. Kosten für die Vergabeunterlagen werden nicht erhoben.
Kategorien:
Sendegeräte für Funk, Fernsehen
CPV-Codes:
Videokonferenzeinrichtungen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  242742-2011

BEKANNTMACHUNG

Lieferauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Max-Planck-Institut für Softwaresysteme Campus E 1 4 z. H. Volker Maria Geiß 66123 Saarbrücken DEUTSCHLAND Tel. +49 68193255700 E-Mail: info@mpi-sws.mpg.de Fax +49 68193255719 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.mpi-sws.org Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Einrichtung des privaten Rechts Sonstiges Forschung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Ausstattung Medientechnik.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Hauptlieferort Standorte Kaiserslautern und Saarbrücken. NUTS-Code DEB32
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Max-Planck Institut für Softwaresysteme errichtet an seinen Standorten in Kaiserslautern und Saarbrücken jeweils einen Neubau. Die Gebäude befinden sich zum Teil bereits im Rohbaustadium. Das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme nimmt eine Vorrangstellung in Bezug auf innovative Kommunikationstechniken ein. Vorträge und Schulungen per HD-Videokonferenz gehören hier zum Standard. Daher sollen die Gebäude auch mit modernster und innovativer Präsentations- und Kommunikationstechnik ausgestattet werden. Es sollen qualitativ hochwertige Komponenten zu Einsatz kommen um dem Anspruch des Nutzers gerecht zu werden. Die Auslegung der Medientechnik soll, zusätzlich zu einer möglichst harmonischen, architektonischen Integration, die bestehenden Nutzeranforderungen kosteneffizient berücksichtigen. Um einen bestmöglichen Standard hinsichtlich Rüstzeiten, Bedienung sowie Sicherheit und Qualität zu gewährleisten, sollen die wesentlichen Komponenten fest installiert werden. Um eine möglichst hohe Flexibilität zu gewährleisten, werden auch zusätzlich Möglichkeiten geschaffen, durch Vorrüstungen einzelner Räume entsprechende Raumumwidmungen vorzunehmen, wenn sich im laufenden Forschungsbetrieb herausstellt, dass eine Nutzungsänderung Sinn macht. Die Lieferung, Installation und Abnahme richtet sich nach dem Baufortschritt. Es ist geplant die Installation am Standort Saarbrücken mit der Zuschlagserteilung zu beginnen und bis Ende Dezember 2011 abzuschließen. Am Standort Kaiserslautern soll die Installation im Januar 2012 beginnen und bis spätestens 31.5.2011 abgeschlossen sein. Der Auftraggeber verfährt nach
Abschnitt 2 der Bestimmungen für die
Vergabe von Leistungen im Anwendungsbereich der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) – Teil A, ohne dass diese Bestimmungen Vertragsbestandteile werden. Das Vergabeverfahren wird als offenes Verfahren gem. § 3 EG VOL/A durchgeführt. Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Begründung hierfür ist, dass die beiden Institute durch Ihren gleichberechtigten Status einen hohen Personalaustausch haben und die Bedienung der komplexen medientechnischen Systeme einheitlich an beiden Standorten möglich sein muss. Es gibt zusätzlich durch die Vernetzung der beiden Standorte regelmäßig stattfindende alternierende Besuche. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, über ein System zu verfügen. Ziel ist es, beide Gebäude so zu vernetzen, dass die räumliche Trennung nicht wahr genommen wird. Eine Trennung von Losen an den einzelnen Standorten ist nicht möglich, da es sich um eine zentral gesteuerte Anlage mit einzelnen Nutzungskomponenten handelt, die technisch nicht in einzelne Lose getrennt werden kann. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers sind ausgeschlossen. Es gelten die Bedingungen des EVB-IT Kaufvertrages und EVB-IT-Dienstleistungsvertrages, sowie die zusätzlichen Vertragsbedingungen der MPG. Der Abschluss des Vertrages erfolgt auf Grundlage dieser Vertragsvorlage. Die Vergabeunterlagen einschließlich aller Anlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet werden und sind vertraulich zu behandeln. Jede Veröffentlichung und Weitergabe an Dritte (auch auszugsweise) ist ohne die ausdrückliche Genehmigung des Auftraggebers nicht zulässig. Alle beim Bieter mit diesem Wettbewerb befassten Mitarbeiter müssen zur vertraulichen Behandlung veranlasst werden. Der Bieter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Wettbewerbsunterlagen nur einem begrenzten und namentlich nachvollziehbaren Personenkreis zugänglich gemacht werden. Ergänzende oder berichtigende Angaben zu den Vergabeunterlagen werden gegebenenfalls allen Bietern schriftlich oder per E-Mail mitgeteilt. Kosten für die Vergabeunterlagen werden nicht erhoben.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
32232000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Ausstattung für zwei derzeit in der Bauphase befindliche Institutsneubauten.
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 16.10.2011. Ende: 31.5.2012 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Der Auftragnehmer hat für den Zeitraum der Verjährungsfrist für Mängelansprüche gem. § 18 VOL/B hinsichtlich der vertragsgegenständlichen Leistungen eine entsprechende Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettogesamtvergütung des Vertrages zu stellen. Die Bankbürgschaft muss selbstschuldnerisch und unter Verzicht auf die Einreden der Anfechtung, Aufrechenbarkeit und der Vorausklage sein und von einem deutschen oder EU- Kreditinstitut oder einem in der EU zugelassenen Kreditversicherer vorgenommen werden. Die Vorlage der Bürgschaft ist unter anderem Zahlungsvoraussetzung für die Zahlung nach III.1.2.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) 1. Bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen leistet der Auftraggeber unter Zugrundelegung des Meilensteinplans (a-c) Zahlungen gegen jeweilige Rechnung des Auftragnehmers wie folgt: Voraussetzung Betrag. (a) Inkrafttreten des Vertrages/Auftragserteilung EUR (33,33 %),--, (b) Lieferung und Installation der kompletten Leistung EUR (33,33 %),--, (c) Erfolgreiche Abnahme der kompletten Leistung EUR (33,33 %),--, Die Zahlungen nach (a) und (b) können nur geleistet werden gegen jew. Gestellung einer Anzahlungsbürgschaft in entsprechender Höhe (Nettoauftragswert zuzüglich Umsatzsteuer); die Bürgschaft muss selbstschuldnerisch, zeitlich unbefristet und unter Verzicht auf die Einreden der Anfechtung, Aufrechenbarkeit und der Vorausklage von einer europäischen Bank oder einem in der EU zugelassenen Kreditversicherer ausgestellt sein. Die Rückgabe der Anzahlungsbürgschaften erfolgt mit der Zahlung nach (c). 2. Alle prüffähigen und den Anforderungen des § 14 UStG entsprechenden Rechnungen des Auftragnehmers sind binnen 30 (dreißig) Tagen nach Eingang beim Auftraggeber und Erfüllung der Voraussetzungen ohne Abzug zur Zahlung fällig. 3. Bei nicht rechtzeitiger Zahlung ab Fälligkeit gelten, unter Ausschluss anderer Rechte, die gesetzlichen Regelungen für die Bestimmung der Verzugszinsen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bewerber/Bietergemeinschaften (im Folgenden "BG") sind zugelassen. Die BG hat mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, die beinhaltet, — dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist (geschäftsführendes Mitglied), — dass das geschäftsführende Mitglied alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, — dass das geschäftsführende Mitglied berechtigt ist, für jedes Mitglied Erklärungen des Auftraggebers entgegen zu nehmen und Zahlungen des Auftraggebers für jedes Mitglied mit befreiender Wirkung anzunehmen, und, — dass alle Mitglieder für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner haften. Die geforderten Eignungsnachweise sind von jedem einzelnen Mitglied der BG mit dem Angebot vorzulegen, soweit dort nicht ausdrücklich etwas Anderes vorgesehen ist. Beteiligt sich ein Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft auch als Mitglied in einer weiteren Bewerber-/Bietergemeinschaft, die einen konkurrierenden Teilnahmeantrag bzw. ein konkurrierendes Angebot einreicht, kann dies z.B. bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Teilnahmeanträge/Angebote führen. Beteiligt sich ein Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft auch als Einzelbewerber/-bieter mit einem konkurrierenden Teilnahmeantrag/Angebot an dem Vergabeverfahren, kann dies z.B. bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Teilnahmeanträge/Angebote führen. Im Teilnahmeantrag ist in einer detaillierten Übersicht darzustellen, welches Unternehmen voraussichtlich im Einzelnen für die Erbringung welcher Lieferungen und Dienstleistungen verantwortlich ist. Nachunternehmer: Ein Bewerber/Bieter, eine Bewerber-/Bietergemeinschaft oder ein Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Der Bewerber/Bieter hat in seinem Teilnahmeantrag zu erklären, ob die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unternehmen beabsichtigt ist und um welche Teilleistung(en) es sich voraussichtlich handeln wird. Sofern sich ein Bewerber/Bieter, eine Bewerber-/Bietergemeinschaft oder ein Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, hat er mit dem Angebot/Teilnahmeantrag die geforderten Eignungsnachweise für das jeweilige andere Unternehmen vorzulegen, soweit nicht ausdrücklich etwas Anderes vorgesehen ist. Ferner hat er in diesem Fall mit dem Angebot/Teilnahmeantrag den Nachweis zu erbringen, dass ihm die erforderlichen Mittel des anderen Unternehmens für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen, durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für die Vergabe der Leistung kommen nur geeignete Bewerber/Bieter in Betracht. Als Nachweis für die Eignung hat der Bewerber/Bieter die nachfolgend in Ziffern III.2.1) bis III.2.3) genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu erbringen. Eine Bewerber-/Bietergemeinschaft hat die nachfolgend geforderten Eignungsnachweise (Zuverlässigkeit) von jedem einzelnen Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Hinsichtlich der Bewertung der nachfolgend unter Ziffer III.2.2) und
III.2.3) geforderten Eignungsnachweise kommt es auf die Angaben der
Bewerber-/Bietergemeinschaft als Gesamtheit an, sofern dort nicht etwas Abweichendes bestimmt ist. Die Bewertung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit (Fachkunde) erfolgt auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte. Sofern sich ein BewerberBieter, eine Bewerber-/Bietergemeinschaft oder ein Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen (z.B. Nachunternehmen) berufen will, hat er mit dem Teilnahmeantrag/Angebot von diesem alle insoweit zur Zuverlässigkeit geforderten Eignungsnachweise vorzulegen. Hinsichtlich der Bewertung der geforderten Eignungsnachweise kommt es auf die Angaben des Bewerbers/Bieter und seines Nachunternehmers insgesamt an, die durch entsprechende Nachweise zu belegen sind. Die Bewertung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit (Fachkunde) erfolgt auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte. Für Bewerber aus EU-Mitgliedstaaten gilt: Wird einer der geforderten Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in dem betreffenden Herkunftsland nicht ausgestellt, so kann dieser durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Herkunftslandes abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen. Nachweise bzw. Bescheinigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen, um berücksichtigt werden zu können. Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden, sind nicht gemäß § 7 EG Abs. 4VOL/A-EG zugelassen. Folgende Angaben, Erklärungen sowie Nachweise/Bescheinigungen sind zwingend vorzulegen (Ausschlusskriterien); die diesbezüglichen Forderungen und Fragen sind in Ziffer III.2.1) bis III.2.3) jeweils durch nachgestellte Buchstaben in Klammern (A) kenntlich gemacht: a) Unternehmensdarstellung (Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Niederlassungen) (A), b) Vorlage eines vollständigen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszuges, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes in dem der Bewerber/Bieter ansässig ist (A), c) Erklärung, dass der Bewerber/Bieter keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber/Bieter in Frage stellt (Hierunter fällt auch der Tatbestand der illegalen Beschäftigung) (A), d) Erklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist (nach den Bestimmungen des Landes in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat) (A), e) Erklärung, dass der Bewerber/Bieter im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen über seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat (A), f) Nachweis der Mitgliedschaft zur zuständigen Berufsgenossenschaft, nach den Bestimmungen des Landes in dem das Unternehmen seinen Sitz hat. Der Auftraggeber macht keinen Gebrauch von der Möglichkeit nach §7 EG Abs. 13 VOL fehlende Unterlagen nachzufordern.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards Folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind zwingend vorzulegen (Ausschlusskriterien): a) Umsatzdarstellung: Angabe jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. i. des Gesamtumsatzes des Unternehmens; (A), ii. des Umsatzes bezogen auf die besondere Leistungsart, der Gegenstand dieser Vergabe ist gemäß § 7 EG Abs. 2 lit. d) VOL/A (leistungsartbezogener Umsatz); (A), iii. des Umsatzes bezogen auf die besondere Leistungsart mit öffentlichen Auftraggebern, der Gegenstand dieser Vergabe ist; (A), b) Erklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers/Bieters nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder die Beantragung mangels Masse abgelehnt worden ist (nach den Bestimmungen des Landes in dem das Unternehmen des Bewerbers/Bieters seinen Sitz hat); (A), c) Erklärung, dass sich der Bewerber/Bieter nicht in Liquidation befindet; (A), d) Erklärung des Unternehmens, dass es über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt, sowie der Nachweis über die Höhe der Versicherungssumme für Personen, Sachschäden und Vermögensschäden (nicht älter als 6 Monate) (A). Der Auftraggeber macht keinen Gebrauch von der Möglichkeit nach §7 EG Abs. 13 VOL fehlende Unterlagen nachzufordern. Bewerber-/Bietergemeinschaften haben die unter a) i und iii geforderten Angaben für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft getrennt zu nennen. Sofern sich ein Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, haben der Bewerber/Bieter und das/die andere(n) Unternehmen die unter a) i und iii geforderten Angaben getrennt zu nennen. Soweit die Angaben das Jahr 2010 betreffend buchhalterisch noch nicht abschließend überprüft wurden, sind auch Hochrechnungen zulässig. Erklärungen, für die Formblätter bei der unter „Kontaktstelle“ I.1 angegebenen Mailadresse abgerufen werden können, sind zwingend auf diesen abzugeben.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards Mit (A) gekennzeichnete Kriterien stellen Auschlusskriterien dar: a) Nachweise über fachliche Eignung sowie bestandene Prüfungen bei Grund und Aufbaukursen zur Installation und Betrieb von komplexen Medienraumsteuerungen und deren Infrastruktur (Codecs, Firewalltraversal, Registrierung, MCU, Gateways incl. deren Administration und Buchung) (A), b) Nachweis einer TCE Level 2 Zertifizierung bzw. Erläuterung des Bieters warum eine andere Zertifizierung als gleichwertig anzusehen ist (A), c) Nachweis über durchgeführte und bestandene Prüfungen zur Installation und Programmierung von Medienraumsteuerungen (A), d) Nachweis des Partnerstatus zum Hersteller, also Tandberg/Cisco ASP/ATP Zertifikate, oder entsprechende Zertifikate anderer Hersteller (A), e) Die geforderten Nachweise sind im Bezug auf die angebotenen Hard- und Softwarekomponenten zu führen (A), f) Nachweis von drei gleichwertigen Referenzprojekten aus dem Zeitraum seit 1.1.2008, die nach Art und Umfang mit der im Wettbewerb stehenden Leistung vergleichbar sind (A).
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
Ausstattung Medientechnik
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 4.9.2011
Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
12.9.2011 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
Bis 9.11.2011 ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern Maximilianstraße 39 80534 München DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de Tel. +49 8921762411 Internet: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de Fax +49 8921762847
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (§ 107 Abs. 3 Nr.4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs.2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder auf elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101 a Abs.1 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
29.7.2011
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