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Ausschreibung - Wirtschaftsforschung in München (ID:10875460)

Übersicht
DTAD-ID:
10875460
Region:
80538 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Unternehmens-, Managementberatung, Marketing- und Werbedienstleistungen
CPV-Codes:
Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung , Markt- und Wirtschaftsforschung; Umfragen und Statistiken , Wirtschaftsfolgenabschätzung , Wirtschaftsforschung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Der Auftragnehmer erstellt das Feinkonzept zur Evaluierung der Gesamtheit der bayerischen Technologieförderprogramme im Bereich Forschung, Entwicklung, Innovation (nicht der einzelnen Programme)...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.06.2015
Frist Angebotsabgabe:
16.07.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Prinzregentenstraße 28
80538 München
Kontaktstelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Referat 41

Telefon: +49 8921622672
Fax: +49 8921623672
E-Mail: etfp@stmwi.bayern.de
http://www.stmwi.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Gesamtbewertung der bayerischen Technologieförderprogramme im Rahmen einer Systemevaluierung.
Der Auftragnehmer erstellt das Feinkonzept zur Evaluierung der Gesamtheit der bayerischen Technologieförderprogramme im Bereich Forschung, Entwicklung, Innovation (nicht der einzelnen Programme) mit der dazugehörigen Projektplanung und führt die Evaluierung durch.
Die bayerische Technologieförderung besteht neben der institutionellen Förderung von Einrichtungen der außeruniversitären Forschung aus folgenden Programmen und deren Haushaltsansatz im Haushaltsjahr 2015:
— Technologieoffene Programme:
Technologieorientierte Unternehmensgründung (3,3 Mio. EUR)
Bayerisches Technologieförderprogramm (3,09 Mio. EUR)
Innovationsgutschein (5,0 Mio. EUR)
— Technologiespezifische Programme:
Neue Werkstoffe (4,1 Mio. EUR)
Elektromobilität und innovative Antriebstechnologien im mobilen Einsatz (3,7 Mio. EUR)
Bayerisches Energieforschungsprogramm (14,47 Mio. EUR)
Medizintechnik (2,0 Mio. EUR)
Bio- und Gentechnologie (2,25 Mio. EUR)
Elektronische Systeme (1,87 Mio. EUR)
Informations- und Kommunikationstechnik (11,15 Mio. EUR)
Luftfahrtforschungsprogramm (3,0 Mio. EUR)
Die Richtlinien zu den Förderprogrammen sind abrufbar unter http://www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/technologiefoerderung/ sowie unter http://www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/innovationsgutscheine/.
Die Systemevaluierung soll folgende Aspekte umfassen:
1. Bewertung der aktuellen Ausrichtung der bayerischen Technologieförderprogramme
2. Bewertung der Abwicklung der Technologieförderprogramme
3. Bewertung der Verschränkung der Förderprogramme von EU, Bund und Freistaat Bayern im Bereich Forschung, Entwicklung, Innovation
Im Ergebnis sollen Ansätze für eine gezielte Optimierung bzw. Neuausrichtung der bayerischen Technologieförderprogramme (auch in der Gewichtung zur außeruniversitären Forschungs- und Entwicklungsförderung) entwickelt werden.
Dazu entwickelt der Auftragnehmer eine fachlich geeignete Methodik, bestimmt die einschlägigen Indikatoren, die zur Erfolgsmessung hinzugezogen werden sollen, erstellt ggf. Fragebögen für die Beteiligten des Technologiefördersystems (z.B. Projektträger, Verbände) bzw. stellt andere zur Datenerhebung und deren Auswertung erforderlichen Tools/Software bereit, führt Interviews und Workshops mit den Beteiligten des Technologiefördersystems durch, wertet die Daten/Ergebnisse aus und leitet daraus Schlussfolgerungen über die Erfolge der bayerischen Technologieförderprogramme sowie fachliche Empfehlungen zur Nachjustierung dieser ab. Die Arbeiten sind entsprechend zu dokumentieren. Die Ergebnisse müssen in einem Abschlussbericht in deutscher Sprache zusammengefasst werden.
Der geschätzte Auftragswert beträgt 300.000-350.000 EUR netto.

CPV-Codes: 79311400, 79300000, 79311410, 79411100

Erfüllungsort:
Bayern (Abstimmungsgespräche mit dem Auftraggeber finden stets in München statt).

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
214677-2015

Aktenzeichen:
AZ: 41-6665/668/1 - GBD-1505-0002

Vergabeunterlagen:
— Der Teilnahmeantrag hat mindestens zu bestehen aus einem formlosen Anschreiben mit Datum und Unterschrift und den geforderten Unterlagen und Nachweisen.
— Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache zu verfassen.
— Der Teilnahmeantrag ist schriftlich in einem Umschlag mit der Aufschrift „VERGABE: Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag für die Systemevaluierung der Technologieförderprogramme Az. 41-6665/668/1-GBD-1505-0002“ an oben genannte Adresse zu richten.
— Die Angebote sind bis spätestens 15.09.2015 14:00 Uhr abzugeben.
— Die Bieter stellen Ihre Konzepte und Angebote im Rahmen einer persönlichen Präsentation im StMWi in der Zeit vom 05.10.2015 bis 08.10.2015 vor. Anschließend werden ggf. Verhandlungen mit den Bietern geführt.
— Der Auftrag wird bis zum 30.10.2015 erteilt. Bis dahin sind die Bieter an ihr Angebot gebunden.
— Ausgeschlossen sind alle Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen, die als Zuwendungsnehmer bzw. deren Berater oder bei der verwaltungsmäßigen Abwicklung der bayerischen Technologieförderprogramme beteiligt sind oder waren.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
16.07.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
02.11.2015 - 15.04.2016

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Das Vergabeverfahren richtet sich an Bieter, die besondere Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung komplexer Evaluierungsverfahren mit (volks-)wirtschaftlichen, technischen und juristischem Hintergrund haben. Aufgrund des erheblichen Umfangs der Untersuchung und des kurzen Bearbeitungszeitraums kann diese nur von einem leistungsstarken Auftragnehmer durchgeführt werden.
Dazu ist dem Teilnahmeantrag zum Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Bewerbern Folgendes beizufügen (zum Teil abrufbar unter http://www.stmwi.bayern.de/wirtschaft-standort/oeffentliches-auftragswesen/aktuelle-vergabeverfahren/):
1. Darstellung des Leistungs- und Kundenspektrums des Unternehmens
2. eine unterschriebene Scientology-Schutzerklärung
3. eine unterschriebene Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne des § 6 EG Abs. 6 Buchstaben a, b, c, e VOL/A vorliegen
4. eine unterschriebene Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne des § 6 EG Abs. 4 VOL/A vorliegen
5. eine unterschriebene Erklärung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Sozialleistungen sowie zum Ausschluss bei schwerwiegendem Verstoß gegen SchwarzArbG, AEntG und MiLoG
Bewerber, die sich präqualifiziert haben, brauchen die drei letztgenannten Unterlagen nicht einzureichen. Hinsichtlich dieser Eignungsunterlagen genügt bei diesen Bewerbern die Vorlage der Bescheinigung der Eintragung in die Präqualifizieriungs-VOL-Datenbank.
Bietergemeinschaften müssen die unter 1-5 aufgeführten Nachweise für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorlegen.
Sofern sich ein Bieter (bzw. eine Bietergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder der Fachkunde auf ein Subunternehmen berufen möchte, hat er nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen. Der Nachweis kann z.B. durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Subunternehmers erfolgen. Der Subunternehmer muss in diesem Fall die unter a) 1-5 aufgeführten Erklärungen ebenfalls abgeben.
Hinweis: Das StMWi wird für die Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. eine unterschriebene Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens (in Euro) während der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
2. eine unterschriebene Erklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Versicherung und des Versicherungsumfangs
Im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft oder der Berufung auf die Leistungsfähigkeit eines Subunternehmers können sich die Angaben und Erklärungen für die einzelnen Unternehmen ergänzen, um die insgesamt erforderliche Leistungsfähigkeit des Bieters nachzuweisen.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Angabe, welche Mitarbeiter für die Durchführung des Auftrags vorgesehen sind und welche Mitarbeiter die Projektleitung und die Vertretung übernehmen werden.
Mindestanforderung:
— Projektleiter mit Hochschulabschluss sowie mindestens 3 Jahren Berufserfahrung bezüglich des zu vergebenden Auftragsgegenstands
— mehrere Projektmitarbeiter mit Hochschulabschluss
— der Projektleiter sowie mindestens einer der Projektmitarbeiter müssen Erfahrungen mit der Konzeption, fachlichen Durchführung und Begleitung von Evaluierungen sowie mit der Erstellung eines Evaluierungsberichts haben und über einschlägige fachliche Kompetenzen verfügen
— mindestens ein Projektbearbeiter muss über vertiefte methodische Kenntnisse über Datenerhebungs- und Auswertungsverfahren verfügen
2. Nachweis der Eignung des für den Auftrag vorgesehenen Personals durch:
— detaillierte Lebensläufe und berufliche Qualifikationen
— Darstellung einschlägiger Kenntnisse und Erfahrungen und der wesentlichen innerhalb der letzten 3 Jahren erbrachten beruflichen Tätigkeiten im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen
3. eine unterschriebene Erklärung, in der bestätigt wird, dass der Projektleiter und die Projektmitarbeiter über sehr gute deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift verfügen
4. Darstellung der Kenntnisse im Team über die bayerische Wirtschaftsstruktur
5. eine Übersicht (Auflistung genügt) der vom Unternehmen im Wesentlichen in den letzten 3 Jahre im Bereich des ausgeschriebenen Auftragsgegenstandes erbrachten Leistungen
6. Vorlage von mindestens zwei Referenzen bezogen auf den zu vergebenden Auftragsgegenstand (Evaluierung von Förderprogrammen, insbesondere im Bereich Technologieförderung bzw. Innovationspolitik), die innerhalb der letzten 3 Jahre erbracht worden sind.
Die Referenzen sollen wie folgt gegliedert sein:
— Name des Auftraggebers
— Bezeichnung des Projektes
— inhaltliche Darstellung des Projekts sowie aussagekräftige Beschreibung von Art und Umfang der erbrachten Leistung
— eingesetzte Projektleiter/Mitarbeiter
— Projektdauer (Anfangs- und Enddatum)
— Projektvolumen
— Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Funktion, Tel., E-Mail, Postadresse)
Im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft oder der Berufung auf die Leistungsfähigkeit eines Subunternehmers können sich die Angaben und Erklärungen für die einzelnen Unternehmen ergänzen, um die insgesamt erforderliche Leistungsfähigkeit des Bieters nachzuweisen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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20.02.2016
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