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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet undHilfestellung in Frankfurt am Main (ID:5049093)

Auftragsdaten
Titel:
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet undHilfestellung
DTAD-ID:
5049093
Region:
DE - Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.05.2010
Frist Angebotsabgabe:
01.06.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Rahmenvereinbarungen mit Mehreren über Anwendungsentwicklung im Umfeld Handelssysteme mit Windows- und Web-Technologien (C++/C# und Java). A) Hintergrund der Beschaffung Die KfW ist bestrebt, im Geschäftsbereich der Mittelbeschaffung und Refinanzierung ihre IT durch die Einführung neuer operativer Handels- sowie Marktdatensysteme und durch die Weiterentwicklung bestehender Anwendungen fortlaufend zu optimieren. Gleichzeitig unter-liegen die bereits produktiven Systeme der KfW in diesem IT-Bereich einer stetigen Pflege. Um bei der Einführung von neuen Informationssystemen eine qualifizierte und zeitgerechte Umsetzung der fachlichen Anforderungen zu gewährleisten und um die Betreuung bzw. Fort-entwicklung der vorhandenen Anwendungen sicherzustellen, benötigt die KfW Unterstützung durch externe Systemberatungshäuser bzw. Personalvermittlungsagenturen. Den externen Dienstleistern obliegt es dabei, qualifiziertes Personal zur Verfügung zu stellen. Im Umfeld ihrer Handels- und Marktdatensysteme setzt die KfW überwiegend C++/C#-Technologie aber auch Web-Technologie und Java ein. Für ihre Entwicklungsvorhaben be-nötigt die KfW demzufolge Berater mit Kenntnissen aus zwei Entwicklungswelten. Da der jeweilige Anteil der C++/C# - und der Web-Technologie mitunter auch kurzfristig starken Schwankungen unterliegt, ist eine entsprechende Flexibilität der externen Dienstleister im Hinblick auf die Bereitstellung ihrer personellen Kapazitäten unerlässlich. Über den beschriebenen Bedarf an allgemeiner Entwicklungskapazität hinaus besteht die Anforderung, dass die externen Dienstleister imstande sein müssen, auch die notwendigen technologischen Spezialisierungen angemessen abzudecken. Beispiele dafür sind die Ent-wicklung von Web-Services, die Einführung von Legitimationssystemen oder die Weiterent-wicklung der hauseigenen Frameworks. Die benötigten Leistungen wird die KfW über einen Zeitraum von zwei Jahren, der zweimalig um ein weiteres Jahr auf insgesamt vier Jahre verlängert werden kann, in Gestalt zeitlich befristeter Einzelverträge beauftragen. Dabei sollen die Einzelverträge im Wettbewerb an geeignete Marktteilnehmer vergeben werden. Zu diesem Zweck möchte die KfW möglichst mit 3 bis 4 qualifizierten Wirtschaftsteilnehmern Rahmenvereinbarungen schließen, auf deren Grundlage diese Unternehmen sich anhand entsprechender Angebote um die zu vergebenden Einzelverträge bewerben. B) Leistungsumfeld 1. Fachliches Umfeld Die Leistungen sind im Umfeld der Finanzdienstleistungen zu erbringen und betreffen insbesondere die Refinanzierung, Kreditverbriefung und Marktdatenversorgung der KfW. Den Schwerpunkt bilden dabei die typischen, für die Darstellung des Passivgeschäfts notwendigen Geschäftsprozesse aus den Bereichen: — Zins- und Währungsgeschäfte, — Geldmarktgeschäfte, — Wertpapiergeschäfte, — Kreditderivate, — Strukturierte Produkte, — Buchung- und Bilanzierung, — Zahlungsverkehr, — Meldewesen. Darüber hinaus sind die allgemeinen Infrastrukturprozesse aus folgenden Bereichen zu unterstützen: — Marktdatenanbindung und -verteilung, — Elektronische Archivierung / Dokumentenmanagement, — Elektronische Kommunikation, z.B. Swift, Internet-Plattformen. 2. Technisches Umfeld Die operativen Systeme der KfW im Handelsumfeld sind durch den Einsatz von Windowstechnologie und durch das Datenbanksystem Oracle geprägt. Das Umfeld der Anwendungsentwicklung gliedert sich daher in folgende Schwerpunkte: 2.1 Summit-Entwicklung Die Entwicklung erfolgt in einem MS-Windows Umfeld. Im Summit-Umfeld geschieht die Entwicklung unter Verwendung der Summit-API in C/C++. Für die Entwicklung der GUI unter Summit FT wird ferner C# eingesetzt. Es werden Online- und Batch-Funktionen entwickelt, die innerhalb der KfW zum Einsatz kommen. Im Wesentlichen werden zur Zeit folgende Technologien eingesetzt: — C/C++, — C#, — Oracle, — SQL, — PERL, — JAVAScript, — VBA/Office, — XML, — MQSeries, — CMSynergy, — Beta93. Da die Softwareenwicklung speziell die Anwendung „Summit“ betrifft, müssen die externen Dienstleister (Rahmenvertragspartner) über Erfahrungen und Kenntnisse in der Nutzung der Summit-API verfügen. — Summit-API(Toolkit, eToolkit). — Summit Realtime Server. — SDL (Summit Document Language). Ferner sind Erfahrungen und Kenntnisse der objektorientierten Programmierung und der relationalen Datenmodellierung notwendig. 2.2 Web-Entwicklung für die KfW-Marktdatenversorgung Die Entwicklung erfolgt im j2EE-Umfeld unter Einsatz eines KfW-eigenen Frameworks. Es werden Online-Funktionen entwickelt, die innerhalb der KfW zum Einsatz kommen. Im Wesentlichen werden zur Zeit folgende Technologien eingesetzt: — J2EE, — Java 1.5, — XML, — HTML, — XSLT, — JDBC, — Rational Application Developer 7, — Tomcat, — DB2, — Oracle, — IMSConnect, — MQSeries, — Ant, — CMSynergy. Da die Softwareenwicklung speziell den Bereich betrifft, der die Versorgung der KfW mit Marktdaten zum Gegenstand hat, müssen die externen Dienstleister (Rahmenvertragspartner) über Erfahrungen und Kenntnisse in der Nutzung der API’s zumindest der folgenden gängigen Marktdatenanbieter verfügen: — Bloomberg Data License. — Reuters RTA. Darüber hinaus sind Erfahrungen und Kenntnisse der objektorientierten Programmierung sowie in den Bereichen „objektorientierte Analyse“ und „Design“ notwendig. C. Benötigte Leistungen- Aufgabenstellung Die Rahmenvertragspartner werden insbesondere mit folgenden Leistungen der Projekt- und Systembetreuung betraut, die im Rahmen der Einführung neuer Anwendungen sowie im Zuge der Weiterentwicklung bestehender produktiver Systeme im Hinblick auf Infrastruktur- und Softwarekomponenten für das Handelsumfeld der KfW zu erbringen sind: — Konzeption, Realisierung und Einführung von neuen Anwendungssystemen mit C++, C# und Java auf dem Datenbanksystem Oracle unter AIX und mit entsprechender Nutzung der API von Summit, Bloomberg Data License und Reuters RTA. — Beratung, Konzeption und Realisierung im Rahmen der Weiterentwicklung von Infra-strukturkomponenten. — Pflege und Weiterentwicklung der im Handelsumfeld bereits existierenden Anwen-dungen der KfW mit C++, C# und Java. — In geringem Umfang Pflege und Weiterentwicklung der vorhandenen Anwendungen mit sonstigen HOST- oder client-server-Technologien. Nach derzeitiger Einschätzung der KfW wird der Schwerpunkt der Leistungen in der konzep-tionellen Beratung liegen. Die einzelnen Tätigkeiten der Rahmenvertragspartner zur Umsetzung der vorgenannten Aufgaben umfassen insbesondere: — Entwicklung von IT-Konzepten, — Realisierung und Weiterentwicklung von operativen Applikationen, — Technische Beratung im Windows-Umfeld, — Technische Beratung im Web-Umfeld, — Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur, — Abnahme von Fachvorgaben. Für die Durchführung der vorstehenden Aufgabenstellungen hat der Bewerber Berater in drei verschiedenen Ausprägungen anzubieten, namentlich : — Strategischer Berater, — Senior Berater, — Junior Berater. CPV: 72000000, 72420000, 72200000.
Kategorien:
Webdesign, CMS, softwarenahe Dienstleistungen, Softwareprogrammierung, -beratung, Datendienste
CPV-Codes:
Internet-Entwicklung , IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung , Softwareprogrammierung und -beratung
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  129279-2010

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N) KfW Palmengartenstr. 5-9 z. H. Herrn Weber 60325 Frankfurt DEUTSCHLAND Tel. +49 6974311833 E-Mail:
Vergabestelle@kfw.de Fax +49 6974313106 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.kfw.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN) Einrichtung des öffentlichen Rechts Wirtschaft und Finanzen Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber Rahmenvereinbarungen mit Mehreren über Anwendungsentwicklung im Umfeld Handelssysteme mit Windows- und Web-Technologien (C++/C# und Java).
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie:
Nr. 7 NUTS-Code DE712
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern Höchstzahl der an der geplanten Rahmenvereinbarung Beteiligten 4 Laufzeit der Rahmenvereinbarung:
in Jahren 2
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens A) Hintergrund der Beschaffung Die KfW ist bestrebt, im Geschäftsbereich der Mittelbeschaffung und Refinanzierung ihre IT durch die Einführung neuer operativer Handels- sowie Marktdatensysteme und durch die Weiterentwicklung bestehender Anwendungen fortlaufend zu optimieren. Gleichzeitig unter-liegen die bereits produktiven Systeme der KfW in diesem IT-Bereich einer stetigen Pflege. Um bei der Einführung von neuen Informationssystemen eine qualifizierte und zeitgerechte Umsetzung der fachlichen Anforderungen zu gewährleisten und um die Betreuung bzw. Fort-entwicklung der vorhandenen Anwendungen sicherzustellen, benötigt die KfW Unterstützung durch externe Systemberatungshäuser bzw. Personalvermittlungsagenturen. Den externen Dienstleistern obliegt es dabei, qualifiziertes Personal zur Verfügung zu stellen. Im Umfeld ihrer Handels- und Marktdatensysteme setzt die KfW überwiegend C++/C#-Technologie aber auch Web-Technologie und Java ein. Für ihre Entwicklungsvorhaben be-nötigt die KfW demzufolge Berater mit Kenntnissen aus zwei Entwicklungswelten. Da der jeweilige Anteil der C++/C# - und der Web-Technologie mitunter auch kurzfristig starken Schwankungen unterliegt, ist eine entsprechende Flexibilität der externen Dienstleister im Hinblick auf die Bereitstellung ihrer personellen Kapazitäten unerlässlich. Über den beschriebenen Bedarf an allgemeiner Entwicklungskapazität hinaus besteht die Anforderung, dass die externen Dienstleister imstande sein müssen, auch die notwendigen technologischen Spezialisierungen angemessen abzudecken. Beispiele dafür sind die Ent-wicklung von Web-Services, die Einführung von Legitimationssystemen oder die Weiterent-wicklung der hauseigenen Frameworks. Die benötigten Leistungen wird die KfW über einen Zeitraum von zwei Jahren, der zweimalig um ein weiteres Jahr auf insgesamt vier Jahre verlängert werden kann, in Gestalt zeitlich befristeter Einzelverträge beauftragen. Dabei sollen die Einzelverträge im Wettbewerb an geeignete Marktteilnehmer vergeben werden. Zu diesem Zweck möchte die KfW möglichst mit 3 bis 4 qualifizierten Wirtschaftsteilnehmern Rahmenvereinbarungen schließen, auf deren Grundlage diese Unternehmen sich anhand entsprechender Angebote um die zu vergebenden Einzelverträge bewerben. B) Leistungsumfeld
1. Fachliches Umfeld Die Leistungen sind im Umfeld der Finanzdienstleistungen zu erbringen und betreffen insbesondere die Refinanzierung, Kreditverbriefung und Marktdatenversorgung der KfW. Den Schwerpunkt bilden dabei die typischen, für die Darstellung des Passivgeschäfts notwendigen Geschäftsprozesse aus den Bereichen: — Zins- und Währungsgeschäfte, — Geldmarktgeschäfte, — Wertpapiergeschäfte, — Kreditderivate, — Strukturierte Produkte, — Buchung- und Bilanzierung, — Zahlungsverkehr, — Meldewesen. Darüber hinaus sind die allgemeinen Infrastrukturprozesse aus folgenden Bereichen zu unterstützen: — Marktdatenanbindung und -verteilung, — Elektronische Archivierung / Dokumentenmanagement, — Elektronische Kommunikation, z.B. Swift, Internet-Plattformen. 2. Technisches Umfeld Die operativen Systeme der KfW im Handelsumfeld sind durch den Einsatz von Windowstechnologie und durch das Datenbanksystem Oracle geprägt. Das Umfeld der Anwendungsentwicklung gliedert sich daher in folgende Schwerpunkte: 2.1 Summit-Entwicklung Die Entwicklung erfolgt in einem MS-Windows Umfeld. Im Summit-Umfeld geschieht die Entwicklung unter Verwendung der Summit-API in C/C++. Für die Entwicklung der GUI unter Summit FT wird ferner C# eingesetzt. Es werden Online- und Batch-Funktionen entwickelt, die innerhalb der KfW zum Einsatz kommen. Im Wesentlichen werden zur Zeit folgende Technologien eingesetzt: — C/C++, — C#, — Oracle, — SQL, — PERL, — JAVAScript, — VBA/Office, — XML, — MQSeries, — CMSynergy, — Beta93. Da die Softwareenwicklung speziell die Anwendung „Summit“ betrifft, müssen die externen Dienstleister (Rahmenvertragspartner) über Erfahrungen und Kenntnisse in der Nutzung der Summit-API verfügen. — Summit-API(Toolkit, eToolkit). — Summit Realtime Server. — SDL (Summit Document Language). Ferner sind Erfahrungen und Kenntnisse der objektorientierten Programmierung und der relationalen Datenmodellierung notwendig. 2.2 Web-Entwicklung für die KfW-Marktdatenversorgung Die Entwicklung erfolgt im j2EE-Umfeld unter Einsatz eines KfW-eigenen Frameworks. Es werden Online-Funktionen entwickelt, die innerhalb der KfW zum Einsatz kommen. Im Wesentlichen werden zur Zeit folgende Technologien eingesetzt: — J2EE, — Java 1.5, — XML, — HTML, — XSLT, — JDBC, — Rational Application Developer 7, — Tomcat, — DB2, — Oracle, — IMSConnect, — MQSeries, — Ant, — CMSynergy. Da die Softwareenwicklung speziell den Bereich betrifft, der die Versorgung der KfW mit Marktdaten zum Gegenstand hat, müssen die externen Dienstleister (Rahmenvertragspartner) über Erfahrungen und Kenntnisse in der Nutzung der API’s zumindest der folgenden gängigen Marktdatenanbieter verfügen: — Bloomberg Data License. — Reuters RTA. Darüber hinaus sind Erfahrungen und Kenntnisse der objektorientierten Programmierung sowie in den Bereichen „objektorientierte Analyse“ und „Design“ notwendig. C. Benötigte Leistungen- Aufgabenstellung Die Rahmenvertragspartner werden insbesondere mit folgenden Leistungen der Projekt- und Systembetreuung betraut, die im Rahmen der Einführung neuer Anwendungen sowie im Zuge der Weiterentwicklung bestehender produktiver Systeme im Hinblick auf Infrastruktur- und Softwarekomponenten für das Handelsumfeld der KfW zu erbringen sind: — Konzeption, Realisierung und Einführung von neuen Anwendungssystemen mit C++, C# und Java auf dem Datenbanksystem Oracle unter AIX und mit entsprechender Nutzung der API von Summit, Bloomberg Data License und Reuters RTA. — Beratung, Konzeption und Realisierung im Rahmen der Weiterentwicklung von Infra-strukturkomponenten. — Pflege und Weiterentwicklung der im Handelsumfeld bereits existierenden Anwen-dungen der KfW mit C++, C# und Java. — In geringem Umfang Pflege und Weiterentwicklung der vorhandenen Anwendungen mit sonstigen HOST- oder client-server-Technologien. Nach derzeitiger Einschätzung der KfW wird der Schwerpunkt der Leistungen in der konzep-tionellen Beratung liegen. Die einzelnen Tätigkeiten der Rahmenvertragspartner zur Umsetzung der vorgenannten Aufgaben umfassen insbesondere: — Entwicklung von IT-Konzepten, — Realisierung und Weiterentwicklung von operativen Applikationen, — Technische Beratung im Windows-Umfeld, — Technische Beratung im Web-Umfeld, — Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur, — Abnahme von Fachvorgaben. Für die Durchführung der vorstehenden Aufgabenstellungen hat der Bewerber Berater in drei verschiedenen Ausprägungen anzubieten, namentlich : — Strategischer Berater, — Senior Berater, — Junior Berater.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 72000000, 72420000, 72200000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang Ausgehend von der aktuellen Situation schätzt die KfW ihren Bedarf an Berater und Beratertagen, der während der Laufzeit der zu vergebenden Rahmenvereinbarungen jährlich für die Durchführung aller anfallenden Einzelverträge zu erwarten ist, wie folgt:
Beratertage: Voraussichtlich 1.440; Anzahl vollzeitbeschäftigter Berater, die rechnerisch zur Abdeckung des vorstehend geschätzten jährlichen Gesamtbedarfs an Beratertagen voraussichtlich benötigt werden: 6 Personen. Welcher Anteil am geschätzten jährlichen Gesamtvolumen der Beratertage letztlich. Auf jeden einzelnen Rahmenvertragspartner tatsächlich entfällt, hängt davon ab, wie erfolgreich der jeweilige Rahmenvertragspartner im Wettbewerb mit den übrigen Partnern der Rahmenvereinbarung um die Einzelverträge konkurriert, d.h. wie viele der zu vergebenden Einzelverträge er tatsächlich erhält. Pro Einzelvertrag wird jeweils ein Berater abgerufen. Der Beratungsbedarf im Rahmen eines Einzelvertrages wird auf ein Volumen zwischen 20 und 240 Beratertagen geschätzt, was einer Vertragslaufzeit von einem Monat bis 12 Monaten entspricht. Im Regelfall werden mit einem Einzelvertrag jedoch mindestens 50 Beratertage beauftragt. Dies entspricht einer Laufzeit des Einzelvertrages von mindestens 3 Monaten. Der tatsächliche Bedarf an Beratern und Beratertagen kann jedoch höher oder geringer ausfallen.
II.2.2) Optionen Ja Beschreibung der Optionen:
Die KfW ist berechtigt, die geschlossenen Rahmenvereinbarungen durch Erklärung gegenüber allen Rahmenvertragspartnern zweimalig um jeweils ein weiteres Jahr auf insgesamt maximal 4 Jahre zu verlängern. Zahl der möglichen Verlängerungen 2
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG Dauer in Monaten 24 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III:
RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten Erhält der Einzelbewerber / die Bewerbergemeinschaft den Zuschlag für eine der ausgeschriebenen Rahmenvereinbarungen und wird auf Grund dessen ein Einzelvertrag an den Einzelbewerber / an die Bewerbergemeinschaft vergeben, so ist der Einzelbewerber, bei einer Bewerbergemeinschaft jedes Mitglied, verpflichtet, binnen 6 Wochen nach Abschluss des ersten Einzelvertrages das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen und diese Versicherung während der gesamten Laufzeit der Rahmenvereinbarung und der auf ihrer Grundlage abgeschlossenen Einzelverträge vorzuhalten. — Für Personenschäden:
Pauschal mindestens 500 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert, — Für Sachschäden: Pauschal mindestens 500 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert. — Für Vermögensschäden: Pauschal mindestens 500 000 EUR, jeweils pro Kalenderjahr 2-fach maximiert.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Die Zahlung der Vergütung durch den Auftraggeber erfolgt kalendermonatlich nachträglich.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird Die Bewerber- und spätere Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern im Original unterzeichnete Erklärung abzugeben und zu erklären:
— dass sie in der Angebotsphase des Vergabeverfahrens als Bietergemeinschaft fortbestehen wird, falls sie zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollte, — dass sie, falls ihr Angebot einen Zuschlag erhalten und sie ein Rahmenvertragspartner der KfW werden sollte, als Arbeitsgemeinschaft die Einzelverträge ausführen wird, die sie auf Grund der geschlossenen Rahmenvereinbarung ggf. erhält, — dass alle Mitglieder der Bewerber- und späteren Bietergemeinschaft während des Vergabeverfahrens gegenüber dem Auftraggeber als Gesamtschuldner haften und dass alle Mitglieder auch später während der Durchführung der Rahmenvereinbarung für die Erfüllung sämtlicher vertraglichen und außervertraglichen Verpflichtungen, die aus der Rahmenvereinbarung und aus den an die Arbeitsgemeinschaft vergebenen Einzelverträgen entstehen, als Gesamtschuldner haften, — dass der von ihr benannte bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, im Rahmen des Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerber- und späteren Bietergemeinschaft zu handeln, — dass der von ihr benannte bevollmächtigte Vertreter die Gemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, und zwar nicht nur in allen Phasen des Vergabeverfahrens bis zum Abschluss der Rahmenvereinbarung, sondern auch während der späteren Durchführung der Rahmenvereinbarung im Zuge des Wettbewerbs um die Einzelverträge sowie bei der Durchführung der Einzelverträge, welche die Gemeinschaft erhält. Bewerbergemeinschaften, die eine den vorstehenden Anforderungen entsprechende Erklärung nicht abgeben, werden zwingend ausgeschlossen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Folgende Erklärungen - bei Bewerbergemeinschaften von bzw. für alle Mitglieder - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. 1. Eigenerklärung des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass: — er/sie alle gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt, — über sein/ihr Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, — er/sie sich nicht in Liquidation befindet/befinden, — er/sie im Rahmen seiner/ihrer beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat/haben, die seine/ihre Zuverlässigkeit als möglichen Erbringer der ausgeschriebenen Beratungsleistungen entfallen lassen würde, — er/sie nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine/ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung/Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle, Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung, Verstöße gegen das GWB – z.B. Preisabsprachen), — er/sie seine/ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat/haben, — ein Ausschlussgrund wegen Unzuverlässigkeit nach § 11 Abs.1 VOF nicht vorliegt, — der nur auf besonderes Anfordern der KfW von ihm/ihr vorzulegende Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister, sofern er/sie eintragungspflichtig ist/sind, den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt. 2. Eigenerklärung des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft über seine/ihre für die Leistungserbringung relevanten wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Folgende Erklärungen und Angaben - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. 1. Eigenerklärung des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft, dass er/sie eine Betriebshaftpflichtversicherung gemäß
Abschnitt III.1.1) nachweisen und für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellen wird, falls er/sie auf Grund der vorliegenden Ausschreibung Rahmenvertragspartner der KfW werden sollte und auf Basis der mit ihm/ihr geschlossenen Rahmenvereinbarung einen Einzelauftrag erhält.
2. Angaben zu den Nettojahresumsätzen bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (namentlich: Dienstleistungen im Bereich der Anwendungsentwicklung im Umfeld Handelssysteme mit Windows- und Web-Technologien unter Einsatz von C++/C# und Java) in den 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren 2006, 2007 und 2008. Die Nettoumsätze in den o.g. 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, müssen im Durchschnitt jährlich mindestens 600 000 EUR betragen. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft addiert. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Mindeststandards sind: 1. Die in
Abschnitt III.2.2) geforderte Eigenerklärung des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die Bereitstellung einerBetriebshaftpflichtversicherung.
2. Die in
Abschnitt III.2.2) gestellte Anforderung, dass die Nettoumsätze des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den Geschäftsjahren 2006, 2007 und 2008 bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, im Durchschnitt jährlich mindestens 600 000 EUR betragen müssen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Personelle Kapazitäten an qualifizierten Beratern in folgender Anzahl: - Strategischer Berater: 1 Person, - Senior Berater: 2 Personen, - Junior Berater:1 Person (gesamt: 4 Personen). Es werden nur Einzelbewerber/Bewerbergemeinschaften berücksichtigt, die – ggf. in Verbindung mit eingesetzten Subunternehmern – über mindestens 4 Berater (Vollzeit) mit der nach stehend geforderten Qualifikation verfügen. Um die Einzelverträge, die auf der Grundlage der ausgeschriebenen Rahmenvereinbarungen künftig vergeben werden, fachgerecht durchführen zu können, haben die Dienstleister (Rahmenvertragspartner) dem Auftraggeber Berater in drei verschiedenen Ausprägungen zur Verfügung zu stellen (namentlich: Stratege, Senior und Junior). Die Berater müssen übereinstimmend bestimmte persönliche Grundkompetenzen aufweisen, unterscheiden sich jedoch darin, dass sie in Bezug auf das technische Leistungsumfeld über ein unterschiedliches Maß an praktischer Erfahrung verfügen. Außerdem wird für jeden Beratertyp ein unterschiedliches Maß an Erfahrung hinsichtlich des fachlichen Umfeldes gefordert, in dem die Leistung durchzuführen ist. In Bezug auf ihre Qualifikation müssen die Berater folgende Mindestanforderungen zwingend erfüllen: 2.1 Strategischer Berater A) Ausbildung: Abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder betriebswirtschaftliches Hochschulstudium mit Bezug zur Mathematik oder Informatik oder abgeschlossenes Fachhochschulstudium mit Informatikbezug bzw. vergleichbare Ausbildung (BA; VWA; betriebspraktische Ausbildung oder ähnliches) mit Bezug zur Informatik. B) Fachlich- technische Skills: B) 1.Stratege für Entwicklung mit C++/C#: — Mindestens 5 Jahre Praxiserfahrung in der Entwickung von IT-Strategien und IT-Architekturen für operative Systeme mit Windows- und Client/Server Technologien im Bereich Handel und Abwicklung von Finanzinstrumenten (OTC, Bonds, Money Market, Exotic Products). — Mindestens 5 Jahre Praxiserfahrung in der Planung, Konzeption und Einführung komplexer Anwendungssysteme für den Handel unter Einsatz von Windows- und Client/Server-Technologien, davon mindestens 3 Jahre mit „Summit“. Sollte bei der späteren Vergabe eines auf dieser Rahmenvereinbarung basierenden Einzelvertrages der Fall eintreten, dass keiner der Rahmenvertragspartner imstande ist, einen Berater mit Summit-Kenntnissen anzubieten, so genügen stattdessen Kenntnisse eines mit Summit vergleichbaren anderen gängigen Client/Server-basierten Handelssystems (z.B. Murex, Calypso). Dies gilt jedoch nicht, wenn die API von Summit ein wesentlicher Gegenstand des Einzelvertrages ist. — Mindestens 5 Jahre Praxiserfahrung in der Leitung komplexer IT-Projekte aus dem Bereich der Anwendungsentwicklung von operativen Systemen mit Windows- und Client/Server –Technologien. B) 2. Stratege für Web-Entwicklung mit Java: — Mindestens 5 Jahre Praxiserfahrung in der Entwickung von IT-Strategien und IT-Architekturen für operative Systeme mit Web-Technologien. — Mindestens 5 Jahre Praxiserfahrung in der Planung, Konzeption und Einführung komplexer Anwendungssysteme zur Markdatenversorgung mit Web-Technologien, davon mindestens 3 Jahre mit den API`s der Marktdatenanbieter Bloomberg und / oder Reuters. — Mindestens 5 Jahre Praxiserfahrung in der Leitung komplexer IT-Projekte aus dem Bereich der Anwendungsentwicklung von operativen Systemen mit Web-Technologien. C) Persönliche Kompetenzen: — Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. — Englisch in Wort und Schrift. — Teamkompetenz. — Fähigkeit, eigene Fachkenntnisse und fachtechnische Sachverhalte an Fachkollegen zu vermitteln. — Kommunikationsstärke. — Sicheres Auftreten. 2.2 Senior Berater: A) Ausbildung: Abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder betriebswirtschaftliches Hochschulstudium mit Bezug zur Mathematik oder Informatik oder abgeschlossenes Fachhochschulstudium mit Informatikbezug bzw. vergleichbare Ausbildung (BA; VWA; betriebspraktische Ausbildung oder ähnliches) mit Bezug zur Informatik. B) Fachlich-technische Skills B) 1. Senior Berater für Entwicklung mit C++/C#: — Mindestens 3 Jahre Praxiserfahrung in der Planung, Konzeption und Einführung komplexer Anwendungssysteme für den Handel und für die Abwicklung von Finanzinstrumenten (OTC, Bonds, Money Market, Exotic Products) unter Einsatz von Windows- und Client/Server -Technologien, davon mindestens 2 Jahre mit Summit. Sollte bei der späteren Vergabe eines auf dieser Rahmenvereinbarung basierenden Einzelvertrages der Fall eintreten, dass keiner der Rahmenvertragspartner imstande ist, einen Berater mit Summit-Kenntnissen anzubieten, so genügen stattdessen Kenntnisse eines mit Summit vergleichbaren andern gängigen Client/Server-basierten Handelssystems (z.B.Murex, Calypso). Dies gilt jedoch nicht, wenn die API von Summit ein wesentlicher Gegenstand des Einzelvertrages ist. — Mindestens 3 Jahre Praxiserfahrung in der Anwendungsentwicklung mit C++/C#, davon mindestens 1 Jahr mit C#. B) 2. Senior Berater für Web-Entwicklung mit Java: — Mindestens 3 Jahre Praxiserfahrung in der Planung, Konzeption und Einführung komplexer Anwendungssysteme. — Mindestens 3 Jahre Praxiserfahrung in der Web-Entwicklung, davon mindestens 2 Jahre mit WSAD / RAD sowie mindestens 18 Monate mit den API`s der Marktdatenanbieter Bloomberg und / oder Reuters. C) Persönliche Kompetenzen: — Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. — Englisch in Wort und Schrift. — Teamkompetenz. — Fähigkeit, eigene Fachkenntnisse und fachtechnische Sachverhalte an Fachkollegen zu vermitteln. — Kommunikationsstärke. 2.3 Junior Berater: A) Ausbildung: Abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder betriebswirtschaftliches Hochschulstudium mit Bezug zur Mathematik oder Informatik oder abgeschlossenes Fachhochschulstudium mit Informatikbezug bzw. vergleichbare Ausbildung (BA; VWA; betriebspraktische Ausbildung oder ähnliches) mit Bezug zur Informatik. B) Fachlich-technische Skills B) 1. Junior Berater für Entwicklung mit C++/C#: Mindestens 1 Jahr Praxiserfahrung in der Anwendungsentwicklung mit C++/C#. Außerdem: Grundkenntnisse im Bereich Handel und Abwicklung von Finanzinstrumenten. B) 2. Junior Berater für Web-Entwicklung mit Java: Mindestens 1 Jahr Praxiserfahrung in der Web-Entwicklung mit WSAD / RAD. C) Persönliche Kompetenzen: — Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. — Englisch in Wort und Schrift. — Teamkompetenz. — Fähigkeit, eigene Fachkenntnisse und fachtechnische Sachverhalte an Fachkollegen zu vermitteln. 3. Unternehmensreferenzen des Einzelbewerbers / der Bewerbergemeinschaft Es sind mindestens eine, höchstens aber 3 wertungsfähige Unternehmensreferenzen vorzulegen. Als „Unternehmensreferenz“ für den Bewerber wird ein von ihm benanntes Referenz-projekt dann berücksichtigt, wenn der Bewerber für die Erbringung der darin betreffen-den Leistungen (Anwendungsentwicklung im Umfeld Handelssysteme mit Windows- und Web-Technologien unter Einsatz von C++/C# und Java) gegenüber dem Auftraggeber des Referenzprojektes die vertragliche Haftung übernommen hatte und wenn die Leistungen nach Veranlassung des Bewerbers durch Einzelpersonen tatsächlich erbracht wurden. Ist die Veranlassung zum Einsatz der Einzelpersonen nicht durch den Bewerber, sondern durch ein drittes Unternehmen erfolgt, so hat der Bewerber dieses Unternehmen grundsätzlich im Teilnahmeantrag als seinen Subunternehmer anzugeben und der Bewerber hat grundsätzlich mit dem Teilnahmeantrag zu belegen, dass er auf die erforderlichen Mittel des Dritten im Zeitpunkt der Auftragserfüllung tatsächlich zugreifen kann; das gilt auch in Bezug auf solche Unternehmen, die mit dem Bewerber in einem Konzern verbunden sind. Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit kann insbesondere durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Dritten erfolgen, in welcher sich dieser unwiderruflich verpflichtet, dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen, falls der Bewerber Rahmenvertragspartner der KfW wird und auf Grund der Rahmenvereinbarung einen Einzelvertrag erhält. Nur dann wird eine solche Unternehmensreferenz eines Dritten in der Bewertung berücksichtigt. Das Muster einer entsprechenden Verpflichtungserklärung ist den Unterlagen beigefügt. Will der Bewerber zum Nachweis seiner eigenen Leistungsfähigkeit auf Subunternehmer verweisen und ist er zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist noch nicht imstande, die von ihm vorgesehenen Subunternehmer zu benennen und/oder kann er den Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit auf den/die Subunternehmer zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlegen, so genügt es - entgegen dem im vorstehenden Absatz formulierten Grundsatz – ausnahmsweise, wenn der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag seine Absicht erklärt, zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit in Bezug auf die fachliche Eignung auf Subunternehmer verweisen zu wollen. Eine Benennung des/der Subunternehmer(s) sowie der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit auf den/die Subunternehmer müssen in diesem Fall jedoch rechtzeitig vor dem Ende des Teilnahmewettbewerbs erfolgen. Das Projektende einer vorgelegten Unternehmensreferenz darf jeweils nicht vor dem Jahr 2007 liegen. In Bezug auf ihre Unternehmensreferenzen haben Einzelbewerber/Bewerbergemeinschaften mindestens folgende Angaben zwingend zu machen: - Name des Kunden, - Projektende (MM/JJJJ), - Subunternehmereinsatz, sofern die Veranlassung zum Einsatz der Einzelpersonen nicht durch den Einzelbewerber, sondern durch ein drittes Unternehmen erfolgt ist, - Branchenumfeld, in dem die Leistungen erbracht wurden, - Beschreibung der mit der Referenz abgedeckten Geschäfts- und Infrastrukturprozesse sowie der dabei realisierten Technologien und. Der durchgeführten Aufgaben und Tätigkeiten, - Anzahl der im Projekt erbrachten Beratertage. Auf besonderes Anfordern der KfW müssen Einzelbewerber/Bewerbergemeinschaften darüber hinaus für die jeweilige Referenzleistung den Ansprechpartner beim Kunden benennen. Bei jeder. Eingereichten Unternehmensreferenz ist maßgebend für deren Bewertung ihre Vergleichbarkeit mit den gemäß
Abschnitt II.1.5) ausgeschriebenen Leistungen. Hinsichtlich der folgenden Kriterien: - Branchenumfeld, - Art und Inhalt der erbrachten Dienstleistungen in dem ausschreibungsrelevanten Umfeld sowie - Anzahl der geleisteten Beratertage. Möglicherweise geforderte Mindeststandards Mindeststandards sind:
1. Die in
Abschnitt III.2.3) gestellte Anforderung, dass der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft über personelle Kapazitäten in mindestens folgendem Umfang verfügen muss: 1,5 Strategischer Berater, 3 Senior Berater, 1,5 Junior Berater.
2. Die in
Abschnitt III.2.3) für jeden der benötigten drei verschiedenen Beratertypen (Stratege, Senior, Junior) gestellten Anforderungen an die Qualifikation.
3. Wie in
Abschnitt III.2.3) angegeben, hat der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft mindestens eine wertungsfähige Unternehmensreferenz vorzulegen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 4
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien Niedrigster Preis
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber VSt 125-07
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge 1.6.2010 - 10:
00 IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN Ziel des vorliegenden Vergabeverfahrens ist es, mit einer Anzahl von 3 bis 4 leistungsfähigen Wirtschaftsteilnehmern jeweils eine Rahmenvereinbarung zu schließen, mit der Einzelverträge über die in
Abschnitt II.1.5) bezeichneten Unterstützungsleistungen im Wettbewerb zwischen diesen Unternehmen vergeben werden können. Wird dieses Ziel der Schaffung eines ausreichenden Wettbewerbs verfehlt, weil nach dem Ergebnis des Vergabeverfahrens weniger als 3 Wirtschaftsteilnehmer für die Erteilung des Zuschlags für eine Rahmenvereinbarung in Betracht kommen, behält sich die KfW vor, das Verfahren zum Abschluss der Rahmenverträge aufzuheben. Die in Abschnitt III geforderten Angaben und Erklärungen werden unter anderem im Rahmen der zu verwendenden Formblätter präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Für die Abgabe ihres Teilnahmeantrages haben Einzelbewerber/Bewerbergemeinschaften zwingend die vom Auftraggeber vorbereiteten Formblätter zu verwenden. Diese sind schriftlich (z.B. per e-mail oder Fax) bei der unter Abschnitt
I.1) genannten Stelle anzufordern. Die Formblätter werden den Bewerbern als elektronische Word-Dokumente zur Verfügung gestellt, die sich am PC ausfüllen lassen. Bewerber haben das Formblatt "Teilnahmeantrag" und ggf. die zusätzlichen Formblätter "Bewerbergemeinschaftserklärung" sowie "Verpflichtungserklärung des Subunternehmers" sind nach Maßgabe dieser Bekanntmachung an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache vollständig auszufüllen. Die ausgefüllten Formblätter sind in Papierform - bei Bearbeitung am PC also ausgedruckt - zusammen mit den ggf. geforderten sonstigen Nachweisen bei der in
Abschnitt I.1) bezeichneten Stelle einzureichen. Das Formblatt "Teilnahmeantrag" und ggf. die zusätzlichen Formblätter "Bewerbergemeinschaftserklärung" sowie "Verpflichtungserklärung des Subunternehmers" sollen in 3-facher Ausfertigung abgegeben werden, wobei die zweite und dritte Ausfertigung eine Kopie des Originals sein können. Eine der 3 Ausfertigungen muss aber unbedingt im Original abgegeben werden, d.h. sie ist als Original zu kennzeichnen und muss eine Original-Unterschrift tragen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständig ausgefüllter Unterlagen bzw. das Fehlen von geforderten Erklärungen und Nachweisen hat den zwingenden Ausschluss des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Ist der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft aus wichtigen objektiven Gründen nicht in der Lage, die geforderten Angaben zu machen, so hat er/sie dies schriftlich darzulegen. Die KfW behält sich in diesem Falle vor, unter Berücksichtigung der vorgetragenen Gründe dem Einzelbewerber/der Bewerbergemeinschaft zu gestatten, seine/ihre Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer – von der KfW für geeignet erachteter – Belege nachzuweisen. Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der von diesen angegebenen Unternehmensreferenzen, die nach den im nachfolgenden Absatz dargelegten Kriterien bewertet werden. Es werden insgesamt mindestens 4 und höchstens 5 Bewerber aufgefordert, ein Angebot auf Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die in Abschnitt II.1.5) bezeichneten Leistungen abzugeben. Beabsichtigt der Bewerber, zum Nachweis seiner Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Subunternehmern zu verweisen, so gelten hierfür die im Formblatt "Teilnahmeantrag" niedergelegten Voraussetzungen. Hinweis zu den mit dem Teilnahmeantrag einzureichenden Unternehmensreferenzen gem. Abschnitt III.2.3 dieser Bekanntmachung:
Bei jeder eingereichten Unternehmensreferenz ist maßgebend für deren Bewertung ihre Vergleichbarkeit mit den gemäß Abschnitt II.1.5) ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich der folgenden Kriterien: — Branchenumfeld, — Art und Inhalt der erbrachten Dienstleistungen in dem auschreibungsrelevanten Umfeld sowie — Anzahl der geleisteten Beratertage. Die Referenzen werden daher auf Grundlage der hierzu geforderten Angaben gemäß den nachfolgenden Fragen bewertet: a) Welche der vorab unter
II.1.5), Buchstabe B, Ziffer 1 aufgeführten Geschäfts- und Infrastrukturprozesse aus dem fachlichen Umfeld hat der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft mit den vorgelegten Referenzprojekt abgedeckt? Welche der vorab unter II.1.5), Buchstabe B, Ziffer 2 bezeichneten Technologien wurden im vorgelegten Referenzprojekt realisiert? Welche der vorab unter Ziffer II.1.5), Buchstabe C genannten Aufgaben und Tätigkeiten hat der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft in dem von ihm/ihr dargestellten Referenzprojekt erbracht? Je größer der Deckungsgrad zwischen der Beschreibung in Kapitel II.1.5) dieser Bekannmachung und den Darstellungen in der Projektreferenz des Einzelbewerbers/der Bewerbergemeinschaft ist, umso besser wird die jeweilige Referenz bewertet. b) In welchem Branchenumfeld wurden die Referenzleistungen erbracht? Projekte, die für öffentliche oder private Banken durchgeführt wurden, erhalten die beste Bewertung. c) Wie viele Beratertage wurden im Referenzprojekt geleistet? Umfasst das Referenzprojekt ein Volumen von weniger als 80 Beratertagen, so erhält es beim Bewertungskriterium "Anzahl der geleisteten Beratertage" 0 Punkte. Ergänzend zu
Abschnitt IV.2.1 Zuschlagskriterien folgende Hinweise:
Für den Abschluss der Rahmenvereinbarungen wird als Zuschlagskriterium der niedrigste Preis herangezogen. Für den Abschluss der Einzelverträge wird als Zuschlagskriterium das wirtschaftlich günstigste Angebot gemäß den Vergabeunterlagen herangezogen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes Kaiser-Friedrich-Str.16 53113 Bonn DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Vgl. §§ 107 ff. GWB. Nach § 107 (3) GWB ist der Antrag unzulässig, soweit. 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
29.4.2010
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