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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Planungsleistungen im Bauwesen in Friedberg (ID:13234905)


DTAD-ID:
13234905
Region:
61169 Friedberg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Planungsleistungen im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Fachplanung technische Ausrüstung gem. §53 Anlagengruppen 1, 2, 4 + 8;
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
22.07.2017
Frist Angebotsabgabe:
22.08.2017
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Schützenrain 5-7
Friedberg
61169
Deutschland
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de
Fax: +49 6031/167-126
NUTS-Code: DE71E
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://vergabe.hessen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Umsetzung EE-WärmeG – Wärmeerzeugungsanlage.
Fachplanung technische Ausrüstung gem. §53 Anlagengruppen 1, 2, 4 + 8;

CPV-Codes:
71320000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE735
Hauptort der Ausführung
Georg-Friedrich-Kaserne Fritzlar.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
285759-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 139-285759

Aktenzeichen:
VG-0454-2017-1236

Auftragswert:
Wert ohne MwSt. 330.000,00 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
22.08.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams / Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation allgemein / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung beim konkreten Projekt / Gewichtung: 30,00
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 20,00

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen
2) Nachweis der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (HE 736)
3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV in Form eines Auszugs aus dem Berufs- und Handelsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gericht- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1)
Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV;
2)
Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich Technische Ausrüstung Anlagengruppe 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß § 53 HOAI 2013 in den letzten 3 Kalenderjahre in Euro (netto) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1)
Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 1.500.000,00 EUR, für sonstige Schäden 1.000.000,00 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Im Falle von geringeren Versicherungssummen ist eine Eigenerklärung notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
zu 2)
Mindestanforderung an den mittleren Jahresumsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 + 8 der letzten 3 Kalenderjahre mind.: 200 000 EUR/Jahr (netto).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1)
Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 + 8 betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Kalenderjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2)
Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 44 Abs. 3 (8) VgV und § 46 Abs. 3 (6) VgV;
3)
Darstellung von drei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten acht Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau)
— Art der Nutzung (Sonstiges, Hochschule
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro)
— Projektgröße, durch Angabe der Bruttobaukosten (Gesamt und Kostengruppe 400 Anlagengruppe 1, 2, 3, 7 und 8 (gem. § 53 HOAI))
— Projektzeit
— Alter der Referenz
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten Anlagengruppen, Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI)
— Leistungsstand der Referenz
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1.)
Mindestanforderung an die Gesamtzahl der Beschäftigten des Bewerbers/ der
Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach § 36 und/oder § 47 VgV:
Nachweis über mindestens 6 Beschäftigte gesamt, davon mindestens 4 festangestellte Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahre, die mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 Jahre betraut sind.
Zu 3.) Mindestforderungen an die 3 Referenzobjekte:
— Die Referenzen dürfen nicht älter als 8 Jahre sein (Übergabe an den Nutzer).
— Der Projektbearbeitungsstand muss den Leistungsstand erreicht haben, dass die Ausführung begonnen hat.
— Projektgröße mind. 1 000 000 EUR Bruttobaukosten (Kostengruppe 400);
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der Referenzen erfüllt sein müssen:
— Bei mind. 1 Projekt muss die Übergabe an den Nutzer erfolgt sein.
— Mind. 1 Projekt mit mehr als 2 000 000 EUR Bruttobaukosten (Kostengruppe 400).
— Mind. 1 Projekt mit der Bearbeitung eines BHKWs.
— Mind. 1 Projekt mit der Bearbeitung eines Pellet-WE.
— Mind. 1 Projekt mit der Bearbeitung von Gebäudeautomation.
— Mind. 1 Projekt mit der Umsetzung einer Musterplanung Wärmeerzeugungsanlagen der Bundeswehr bzw. welches die Zusammenarbeit mit der MPL Wärme beinhaltet.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. drei DIN A4 Blätter zu beschränken.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15d0d220af0-2ab618e91aaa0a1a
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.hessen.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Im Zuge der Umsetzung des Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz (EEWärmeG) ist es erforderlich, dass die Wärmeerzeugungsanlage und die zugehörige Gebäudeautomation ertüchtigt bzw. erneuert wird.
Die Bundesrepublik Deutschland will bis 2020 den Anteil der Erneuerbaren Energien am Energieverbrauch für Wärme auf 14 % erhöhen. Daher soll in der Georg-Friedrich-Kaserne in Fritzlar die Umsetzung des EEWärmeG erfolgen. In diesem Zusammenhang muss, neben dem Wärmeversorgungsnetz, auch die Wärmeerzeugungsanlage (WEA) inkl. der dazu notwendigen Gebäudeautomation (GA) ertüchtigt bzw. neu errichtet und die alte Anlage rückgebaut werden.
Die vorhandene zentrale WEA wurde 1999/2000 erbaut und hat derzeit eine Wärmeleistung von 12,5MW.
Eine Musterplanung Wärmeversorgungsanlage der Bundeswehr der Musterplanungsgruppe Wärmeversorgung (MPL Wärme) der Oberfinanzdirektion (OFD) liegt vor. Die MPL Wärme ist bei der weiteren Planung zu beteiligen. In dem projektbezogenen Gutachten zur Musterplanung wurde bereits erarbeitet, dass von einer Gesamtanlagenleistung von 7 000 kW ausgegangen werden muss.
Die Musterplanung sieht den Einsatz von einem BHKW-Modul mit 360 kW elektrischer und 500 kW thermischer Leistung vor. Zusätzlich sieht sie eine Biomasse-WE, in Form eines Pellet-WE, mit einer Dauerbrandleistung von 900 kW vor. Die Spitzenlast soll mit zwei Erdgas-WE von 2 100 kW und 3.500 kW abgedeckt werden. Darüber hinaus gibt es eine Alternativlösung, wenn zu dem Umbauzeitpunkt der Einsatz eines BHKWs noch nicht zum Tragen kommt.
Für den GA Inselbereich Fritzlar liegt eine Fabrikatsbindung zum Gebäudeautomationssystem Siclimat der Firma Siemens vor.
Die Liegenschaft wird ständig militärisch genutzt. Beim Betreten und Befahren militärischer Liegenschaften sind die jeweiligen Zugangsbestimmungen einzuhalten.
Aufgrund der vorliegenden Musterplanung Wärmeversorgungsanlagen der Bundeswehr der Musterplanungsgruppe Wärmeversorgung (MPL Wärme) der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen (OFD NRW) sind die v.H.-Sätze auf das zu erbringende Leistungsbild angepasst.
Grundlage bildet für die Ingenieurleistungen die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) nach Teil 4, Abschnitt 2 – Technische Ausrüstung:
Anlagengruppe 1 nach § 53 HOAI – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
Anlagengruppe 2 nach § 53 HOAI – Wärmeversorgungsanlagen,
Anlagengruppe 4 nach § 53 HOAI – Starkstromanlage und
Anlagengruppe 8 nach § 53 HOAI – Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken
Hierbei sind die Leistungen gemäß § 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15 teilweise für die Leistungsphasen 2 und 3 sowie die Leistungsphasen 5 bis 8 zu erbringen.
Im Rahmen der zu erbringenden Leistungsphasen ist zunächst die ES-Bau zu erstellen. Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise.
Das Bruttobauvolumen für die Wärmeversorgunganlage und Gebäudeautomation wird auf ca. 2 500 000 EUR geschätzt.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.12.2017
Ende: 02.08.2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen gemäß RBBau-Vertragsmuster vor.
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsphase 2 für die Anlagengruppe 2 beauftragt. Die Leistungsphase 2 für die Anlagengruppen 1, 4 und 8 sowie die Leistungsphasen 3, 5, 6-7, 8+9 und die besonderen Leistungen für die Anlagengruppen 1, 2, 4 und 8 sollen optional beauftragt werden.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der
Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates -
Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22)
entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der
anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22.08.2017
Ortszeit: 11:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Angaben und Formalitäten die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
1., 2. und 3. Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-9499-0
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 228-9499-163
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 20.07.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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25.05.2018
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