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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen in Bayreuth (ID:9398383)

DTAD-ID:
9398383
Region:
95444 Bayreuth
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Sanierung, Umbau und Erweiterung der Stadthalle Bayreuth in ein Kultur- und Tagungszentrum, Planungsleistungen gem. HOAI § 53 – Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5 und 6. Die Stadt Bayreuth...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
16.04.2014
Frist Vergabeunterlagen:
16.05.2014
Frist Angebotsabgabe:
26.05.2014
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Bayreuth
Luitpoldplatz 13
95444 Bayreuth
Herrn Marcus Fröhlich
Telefon: +49 921251269
Fax: +49 921251668
E-Mail: marcus.froehlich@stadt.bayreuth.de
http://www.bayreuth.de/

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Büro für Städtebau und Architektur Dr. Hartmut Holl
Ludwigstraße 22
97070 Würzburg
Herrn Thomas Wieden
Telefon: +49 931419983
Fax: +49 9314199845
E-Mail: buero.dr.holl@arcor.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Büro für Städtebau und Architektur Dr. Hartmut Holl
Ludwigstraße 22
97070 Würzburg

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Büro für Städtebau und Architektur Dr. Hartmut Holl
Ludwigstraße 22
97070 Würzburg

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Sanierung, Umbau und Erweiterung der Stadthalle Bayreuth in ein Kultur- und Tagungszentrum, Planungsleistungen gem. HOAI § 53 – Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5 und 6.
Die Stadt Bayreuth plant seit vielen Jahren, sich im Tagungs- und Kongressbereich neu aufzustellen und sich mit neuen Angebotskapazitäten nachhaltiger in diesem wichtigen Marktsegment zu positionieren. Da potentielle Standorte für neue Angebotskapazitäten im Tagungs- und Kongressbereich aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden können, soll nun die Stadthalle saniert werden, wobei neben dem bestehenden Kulturbetrieb auch ein eigener Bereich für Tagungs- und Seminarräumlichkeiten vorgehalten werden soll. Die Stadt Bayreuth hat sich damit zum Ziel gesetzt, das 1965 eröffnete Kultur- und Kongresszentrum „Stadthalle“ grundlegend zu erneuern und durch behutsame Um- und Erweiterungsbauten den Erfordernissen an eine multifunktionale Nutzung als Kultur-, Tagungs- und Kongresszentrum anzupassen. Um einen dauerhaften Erfolg einer Veranstaltungshalle als überregionale Kultureinrichtung in der Größenordnung der Stadthalle Bayreuth sicherstellen zu können, ist ein hohes Maß an Flexibilität erforderlich. Dies umfasst einerseits die Möglichkeit durch parallele Veranstaltungen („Inter-Event-Flexibilität“) auch die Auslastung zu erhöhen und eine wirtschaftliche Betriebsführung zu sichern. Dies kann nur erreicht werden, wenn nahezu alle Facetten an Veranstaltungen in verschiedenen Größenordnungen abgedeckt werden können. Andererseits gilt es den unterschiedlichsten Raumnutzungswünschen der Veranstalter Rechnung zu tragen. Dies erhöht deren Zufriedenheit und findet Ausdruck in Wiederbuchungen und Kundenbindung. Die Stadthalle soll weiterhin den Rahmen für verschiedenste kulturelle Veranstaltungen (Theater, Konzerte, Festakte...), aber auch für Tagungen und Kongresse unterschiedlicher Größe bieten. Hierbei ist es insbesondere der Tagungs- und Kongressbereich, der durch die Umbau- und Erweiterungsmaßnahme an Fläche und Intensität gewinnen soll. Hierzu wurde ein Realisierungswettbewerb mit anschliessendem Verhandlungsverfahren durchgeführt. Die Beauftragung des Planungsbüros für die Gebäudeplanung soll bis Ende April 2014 erfolgen. Dem Entwurf des Wettbewerbsgewinners liegt eine HNF von ca. 4 400 m² und eine NNF von ca. 2 150 m² zugrunde. Das bestandsgebäude hat eine BGF von ca. 10 000 m² und einen BRI von ca. 52 000 m³. Die technischen Anlagen entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und sind komplett neu zu überplanen und dem neuen Nutzungskonzept anzupassen. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2017 vorgesehen.
Auftrag:
Zum Leistungsbereich gehört die Planung der technischen Ausrüstung – Anlagengruppe 4, 5 und 6.
Die Eventbeleuchtung der Bühne im Großen Haus wird nicht Gegenstand des Auftrages. Ebenso wird die Video/ Audionanlage zur Bespielung der Bühne sowie für die Hubanlagen der Bühne und des Saales und die Bühnenmaschinereie nicht Bestandteil der Beauftragung.
Es ist beabsichtigt die LPH. 1-9 gem. § 55 HOAI 2013 zu beauftragen. Der Auslober behält sich vor, die Beauftragung in Stufen (stufenweise Beauftragung) vorzunehmen.
Der Bewerber sollte langjährige Erfahrungen im Bereich Sanierung und Umbau von denkmalgeschützten Gebäuden und im Bereich größerer kultureller veranstaltungsgebäude oder Gebäuden mit vergleichbarer komplexer Anlagentechnik nachweisen können.
Leistungsbereich: siehe II 1.5 – Beschreibung/Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistung vorgesehen. Zunächst werden verbindlich die LPH 1-4 HOAI vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.

CPV-Codes: 71321000

Erfüllungsort:
Stadthalle Bayreuth,Ludwigstraße 31,95444 Bayreuth.
Nuts-Code: DE242

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
130076-2014

EU-Ted-Nr.:
2014/S 075-130076

Aktenzeichen:
14-VOF_016

Vergabeunterlagen:
Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsbogen und, sofern zutreffend, Bietergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um DOC-Dateien, die per E-Mail (buero.dr.holl@arcor.de) unter Angabe der Projektbezeichnung „14-VOF_016 Technische Ausrüstung ELT Sanierung, Umbau und Erweiterung der Stadthalle Bayreuth“ angefordert werden können.
Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bietergemeinschaftzwingend ausgeschlossen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft füllt das Bewerbungsformular aus und unterschreibt das Bewerbungsformular.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4) der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen, zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Angebot 14-VOF_016 VOF Technische Ausrüstung ELT Sanierung, Umbau und Erweiterung der Stadthalle Bayreuth – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“ gekennzeichnet ist (Aufkleber als Anlage der Formblätter), bis zu der in Ziffer IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1) genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „14- VOF_016 Technische Ausrüstung ELT Sanierung, Umbau und Erweiterung der Stadthalle Bayreuth“ per E-Mail an buero.dr.holl@arcor.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten an alle Bewerber per E-Mail kontinuierlich verteilt, so dass alle potentiellen Bewerber und Bietergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 7 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Die für das Bewerbungsverfahren notwendigen Unterlagen werden den Bewerbern mit dem Versand des Bewerbungsbogens per E-Mail zugestellt. Alle Seiten der Bewerbungsunterlagen sollen als DinA4 Seiten ungeklammert und ohne Ring- oder sonstige feste Bindung/Laminierung eingereicht werden. Heftstreifen oder Mappen mit normaler Lochung sind zulässig.

Termine & Fristen
Unterlagen:
16.05.2014 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
26.05.2014 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 1 500 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese besteht bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.

Zahlung:
Gesetzliche Grundlage bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt zwingend über den unter „buero.dr.holl@arcor.de“ anzufordernden und vollständig auszufüllenden Bewerbungsbogen sowie den dort benannten Anlagen (= Teilnahmeantrag). Gemäß Bewerbungsbogen und Anlagen sind folgende Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
1) Bietergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung (Erklärung/Vollmacht der Bewerber-/Bietergemeinschaft.) im Original vorzulegen. Hierin erfolgt die Benennung eine bevollmächtigen Mitglieds der Bietergemeinschaft sowie die Erklärung zu einer gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall. Diese Erklärung ist nur für Bietergemeinschaften notwendig, bei Einzelbewerbungen entfällt die Notwendigkeit,
2.
a) Angabe des Namens bzw. der Firma/Bezeichnung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. des Dritten/Nachunternehmers mit Anschrift, eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse.
Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsbogen) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
b) Juristische Personen müssen den/die Namen und die berufliche Qualifikation der Person/en angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en.
3.
a) Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Weise der Bewerber bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. der Dritte/Nachunternehmer mit Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet. Wirtschaftlich verknüpfte Unternehmen dürfen sich nicht parallel bewerben. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und können zum Verfahrensausschluss aller betroffenen Bietergemeinschaften führen. Bei wirtschaftlichen Verknüpfungen des Bewerbers/der Bewerber ist eine spätere Beteiligung dieser Büros/Firmen/Bauunternehmen an der Vergabe von Planungs-/Liefer- oder Bauleistungen ausgeschlossen. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet,
b) Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Art der Bewerber bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. der Dritte/Nachunternehmer auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet,
c) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet. Sofern einer oder mehrere der vorgenannten Ausschlussgründe vorliegen, sind dazu nähere Angaben zu machen, um dem Auftraggeber die Prüfung der Ausnahmetatbestände des § 4 Abs. 7 und § 4 Abs. 8 VOF bzw. eine Entscheidung über die fakultativen Ausschlussgründe nach § 4 (9) VOF zu ermöglichen. Der Auftraggeber behält sich die weitere Aufklärung und das Verlangen weiterer Unterlagen vor,
d) Im Auftragsfall ist eine Versicherung gem. III.1.1) bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen.
Die Angaben zu 1., 2. und 3. werden als Eigenerklärung auf dem Bewerbungsbogen gemacht.
4) Ggfs. Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz gem. § 5 Abs. 5h VOF (Art und Umfang der Teilleistungen sowie namentliche Nennung). Dritte und/oder Nachunternehmer haben eine Verpflichtungserklärung (siehe Anlagen) mit dem Teilnahmeantrag zu unterzeichnen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
Der Auftraggeber fordert aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (§ 21 Abs. 1 i. V. m. § 23) im Auftragsfall einen Gewerbezentralregisterauszug bzw. ein Führungszeugnis der Bewerber direkt von der zuständigen Stelle oder ggf. vom Bewerber an.
Im Falle einer Bietergemeinschaft bzw. eines vorgesehenen Nachunternehmereinsatzes sind die Eignungsnachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Nachunternehmen einzureichen. Nachunternehmer dürfen jedoch nur die Referenzen angeben, die Art und Umfang der Teilleistungen entsprechen, die der Nachunternehmer ausführen wird.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung zu den Netto-Umsätzen gem. § 5 Abs. 4c VOF, soweit sie Leistungen des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. des Dritten/Nachunternehmers für Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6, gemäß HOAI der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013) betreffen (siehe Anlage). Die angegebenen Beträge werden je Bewerbung in Summe gewertet und über die abgefragten Jahre gemittelt. Eine entsprechende Erklärung über den Umsatz wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der gemittelte Jahresumsatz (2011-2013) für Dienstleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 muss mind. 500 000 EUR netto betragen.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Darstellung (s. Bewerbungsbogen) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011 bis einschl. 2013) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte) insgesamt und aufgeschlüsselt in:
a. Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 § 53 HOAI,
b. Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 § 53 HOAI mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung.
— Mindestanforderung: Die gemittelte Anzahl der unter:
a. genannten Mitarbeiter/innen aus den Jahren 2011 bis 2013 muss mind. 5 betragen.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
— Studiennachweise und Bescheinigungen.
2. Darstellung (s. Bewerbungsbogen) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind.
Die Angaben sind auf die Projektleitung/Stellvertretende Projektleitung zu beschränken. Folgende Angaben sind zu tätigen: Name; Akademischer Grad/Titel; Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 § 53 HOAI, insgesamt und in der Position als Projektleiter/stellvertretender Projektleiter im Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 § 53 HOAI, Bearbeitung eines der Referenzprojekte in der Position als Projektleiter/stellvertretenderProjektleiter.
3. Darstellung von Angaben für die in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen (s. Bewerbungsbogen) mindestens zu 2 und maximal zu 3 Referenzprojekten, die in den letzten 5 Jahren (01/2009 bis 12/2013) erfolgreich abgeschlossen (Abschluss Leistungsphase 8 HOAI § 55 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber)) wurden und die mit den in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind.
Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten und/oder Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw .Bauherrn einzuholen.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort;
— Auftraggeber (Name und Angabe ob öffentlicher Auftraggeber im Sinne GWB § 98);
— Bei Bietergemeinschaften/Nachunterunternehmern zusätzlich: Auftragnehmer (Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Nachunternehmer);
— Datum Abschluss Leistungsphase 8 HOAI § 55 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber);
— Projektkosten in Euro, netto (KGr. 300 + 400 nach DIN 276);
— Bruttogrundfläche BGF;
— Bearbeitete Leistungsphasen § 55 HOAI;
— Gebäudetypologie.
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Das Unternehmen muss mind. 2 Referenzen im Bereich der Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 § 53 HOAI, vorweisen können.
4. Darstellung (s. Bewerbungsbogen), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bietergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen/ Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bietergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer schon mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Nachunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsbogen als Anhang beizulegen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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