DTAD

Ausschreibung - arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Untersuchungen und Begutachtungen in Bad Schwalbach (ID:5912760)

Auftragsdaten
Titel:
arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Untersuchungen und Begutachtungen
DTAD-ID:
5912760
Region:
65307 Bad Schwalbach
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.02.2011
Frist Angebotsabgabe:
09.03.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die durchzuführenden arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Untersuchungen und Begutachtungen dienen nach §§ 16 Absatz 1 SGB II in Verbindung mit § 32 SGB III sowie § 44a SGB II unter anderem der Feststellung der Erwerbs- sowie Aus- und F...
Kategorien:
Dienstleistungen des Gesundheitswesens
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Fachärzten , Dienstleistungen von medizinischem Personal
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Ausschreibungsbekanntmachung

Freihändige Vergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb VOL/A

HAD-Referenz-Nr.: 2933/4

Vergabenummer/Aktenzeichen: 0001/2011/II.2

a) Auftraggeber (Vergabestelle) / Einreichung der Teilnahmeanträge:

Offizielle Bezeichnung:Kreisausschuss des Rheingau-Taunus-Kreises

-JobCenter-

Straße:Heimbacher Straße 7

Stadt/Ort:65307 Bad Schwalbach

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Herr Rudolf

Telefon:06124/510-578

Fax:06124/510-18-578

Mail:matthias.rudolf@rheingau-taunus.de

digitale Adresse(URL):http://www.rheingau-taunus.de

b) Art der Vergabe: Freihändige Vergabe mit öffentlichem

Teilnahmewettbewerb VOL/A

c) Form, in der Angebote einzureichen sind:

über den Postweg

direkt

d) Bezeichnung des Auftrags: Arbeitsmedizinische und

arbeitspsychologische Untersuchungen und Begutachtungen für das

JobCenter des Rheingau-Taunus-Kreises.

Art und Umfang der Leistung: Gegenstand des zu vergebenden Auftrags

sind arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Untersuchungen und

Begutachtungen für das JobCenter des Rheingau-Taunus-Kreises.

Die durchzuführenden arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen

Untersuchungen und Begutachtungen dienen nach §§ 16 Absatz 1 SGB II in

Verbindung mit § 32 SGB III sowie § 44a SGB II unter anderem der

Feststellung der Erwerbs- sowie Aus- und Fortbildungsfähigkeit (§ 77

SGB III), der Berufseignung und der Vermittlungsfähigkeit von

Arbeitssuchenden. Im Einzelnen sind insbesondere folgende Leistungen zu

erbringen:

a) Begutachtung nach Aktenlage;

b) Begutachtung mit Untersuchungen von definierten Symptomen;

c) Begutachtung mittels einer umfassenden Untersuchung;

d) Eignungsfeststellung über die Ausbildungsfähigkeit und Prüfung der

Eignung für Fortbildungen in Form von psychologischen und

arbeitsmedizinischen Gutachten zu Intellekt und Fähigkeiten des

Arbeitssuchenden, gegebenenfalls Testverfahren;

Begriffsbestimmung der Leistungen zu a) bis d):

Zu a) Begutachtung nach Aktenlage

Sozialmedizinische Begutachtung auf Basis vom Arbeitssuchenden

vorgelegter oder selbst angeforderter medizinischer Unterlagen, wobei

keine körperliche Untersuchung oder eine eigene Anamneseerhebung

vorgenommen wird.

Zu b) Begutachtung mit Untersuchungen von definierten Symptomen

Sozialmedizinische Begutachtung auf Basis einer vom Gutachter eigens

durchgeführten, auf die aktuelle Fragestellung bzw. auf die aktuelle

gesundheitliche Problematik (unter Eingrenzung des

Untersuchungsgegenstandes) beschränkte Anamneseerhebung und körperliche

Untersuchung, ggf. unter Einbeziehung anderer Fachärztlicher

Zusatzbegutachtungen und -untersuchungen (Dritter)

Zu c) Begutachtung mittels einer umfassenden Untersuchung

Sozialmedizinische Begutachtung auf Basis einer vom Gutachter eigens

durchgeführten und umfassenden Anamneseerhebung und körperlicher

Untersuchung ggf. unter Einbeziehung anderer Fachärztlicher

Zusatzbegutachtungen und -untersuchungen (Dritter).

Zu d) Eignungsfeststellung über die Ausbildungsfähigkeit und Prüfung

der Eignung für Fortbildungen in Form von psychologischen und

arbeitsmedizinischen Gutachten zu Intellekt und Fähigkeiten des

Arbeitssuchenden

Sozialmedizinische Begutachtung auf Basis einer vom Gutachter eigens

durchgeführten psychologischen und arbeitsmedizinischen Untersuchung

zur Eignung des Arbeitssuchenden zielgerichtet auf eine konkrete

Fragestellung zur Eignung für eine definierte Aus- oder Fortbildung.

Im Referenzzeitraum 2010 waren die vorgenannten Leistungen vom

arbeitsmedizinischen Dienst der JobCenter mit folgender Häufigkeit zu

erbringen:

a) 5

b) 15

c) 35

d) 20

Der Auftraggeber erwartet eine ähnliche Anzahl an anfallenden

arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Leistungen für das Jahr

2011. Die Vergütung der Leistungen erfolgt nach Spitzabrechnung der

Anzahl der jeweils angefallenen arbeitsmedizinischen und

arbeitspsychologischen Leistungen. Eine Garantie für den Anfall eines

bestimmten (Mindest-)Umfangs von arbeitsmedizinischen und

arbeitspsychologischen Leistungen wird durch den Auftraggeber nicht

gegeben.

Die erforderlichen Untersuchungen erfolgen in den Räumen des

Auftragnehmers in einem geschützten Raum. Diese Räumlichkeiten des

Auftragnehmers müssen nicht zwingend im Gebiet des

Rheingau-Taunus-Kreises liegen, jedoch für alle Arbeitssuchenden des

Rheingau-Taunus-Kreises (JobCenter Rüdesheim, Idstein und Bad

Schwalbach) verkehrstechnisch auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut

erreichbar sein.

Der Vertrag beginnt am 01.05.2011 und läuft ein Jahr bis zum

30.04.2012. Er verlängert sich einmalig um ein weiteres Jahr, wenn der

Auftraggeber bis zum 31.01.2012 gegenüber dem Auftragnehmer die

Vertragsverlängerung erklärt.

Die Einzelheiten zu den zu erbringenden Leistungen sind der

detaillierten Leistungsbeschreibung und den Besonderen

Vertragsbedingungen in der Aufforderung zur Angebotsabgabe /

Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Produktschlüssel (CPV):

85121200 Dienstleistungen von Fachärzten

85141000 Dienstleistungen von medizinischem Personal

Ort der Leistung: NN, 000000 Rheingau-Taunus-Kreis, Wiesbaden, Mainz

NUTS-Code : DE714 Wiesbaden, Kreisfreie Stadt; DE71D

Rheingau-Taunus-Kreis; DEB35 Mainz, Kreisfreie Stadt

e) Unterteilung in Lose: Nein

f) Nebenangebote: Nebenangebote sind zugelassen

g) Ausführungsfrist:

Hinweis: voraussichtliche Daten; 1 Jahr Verlängerungsoption

Beginn : 01.05.2011

Ende : 30.04.2012

h)

i) Ablauf der Teilnahmeantragsfrist: 09.03.2011 24:00 Uhr

l) Unterlagen zum Nachweis der Eignung: Wertungsmerkmale

Im Verfahren der Freihändigen Vergabe werden nur Bewerber

berücksichtigt, welche für die zu vergebenden Leistungen in Form von

arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Untersuchungen und

Begutachtungen die erforderliche Eignung (Zuverlässigkeit,

Leistungsfähigkeit, Fachkunde) besitzen und diese nachgewiesen haben.

Jeder Bewerber soll zum Nachweis seiner Eignung (Zuverlässigkeit,

Leistungsfähigkeit, Fachkunde) möglichst folgende Unterlagen vorlegen:

a) Zahl der ärztlichen und sonstigen Mitarbeiter mit Angabe der

Facharztrichtung (Arbeitsmedizin etc.) der ärztlichen Mitarbeiter und

mit Angabe der Qualifikation der sonstigen Mitarbeiter;

b) Name des/der im Auftragsfall eingesetzten Facharztes/-ärztin für

Arbeitsmedizin und des/der Vertreter(s);

c) Liste der Referenzen, möglichst aus den letzten 3 Jahren, die mit

den hier zu vergebenden Leistungen in Form von arbeitsmedizinischen und

arbeitspsychologischen Untersuchungen und Begutachtungen für einen

kommunalen Auftraggeber vergleichbar sind, jeweils unter Angabe des

Auftraggebers, der Leistungszeit, des Leistungsvolumens und eines

Ansprechpartners beim Auftraggeber;

d) Police der beim Bewerber bestehenden Arzthaftpflichtversicherung in

Kopie mit Angabe der Deckungssumme(n) (Personen-, Sach- und

Vermögensschäden);

e) Angabe, ob eine Zertifizierung (z.B. DIN EN ISO 9000 ff.) vorliegt.

Ist beabsichtigt, sich als Beweber-/Bietergemeinschaft zu bewerben, ist

eine Übersicht beizufügen, die die Zusammensetzung und die

Leistungsanteile je Mitglied ausweist. Die unter Ziffer 7 dieser

Bekanntmachung (Wertungsmerkmale) genannten Unterlagen sind von einer

Bewerber-/Bietergemeinschaft für jedes Mitglied der

Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen; die Erklärungen nach Ziffer c)

(Referenzangaben) dabei für das jeweilige Fachgebiet des Mitgliedes der

Bewerber-/Bietergemeinschaft, welches dieses Mitglied innerhalb der

Bewerber-/Bietergemeinschaft im Auftragsfall bearbeiten wird. Bedient

sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde

der Fähigkeit anderer Unternehmen (Subunternehmer), so ist eine

Übersicht beizufügen, die die Leistungsinhalte je Unternehmen ausweist.

Sofern bei der Erfüllung der Eignungskriterien auf die Fachkunde eines

Subunternehmers zurückgegriffen wird, ist dies deutlich hervor zu

heben.

n)

o)

Sonstige Informationen:

Durchführung der Eignungsprüfung:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden

Interessenbekundungen anhand der in den Wertungsmerkmalen dieser

Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise formell und inhaltlich

prüfen und bewerten. Die Eignung eines Bewerbers kann nur bejaht

werden, wenn folgende Mindestvoraussetzung erfüllt ist: die Leistungen

müssen durch eine(n) Facharzt/-ärztin für Arbeitsmedizin erbracht

werden. Sollte die Durchführung der Eignungsprüfung ergeben, dass mehr

als drei Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der

Auftraggeber diejenigen drei Bewerber auswählen, die die

Eignungsvoraussetzungen am Besten erfüllen. Um diese drei

auszuwählenden Bewerber zu ermitteln, wird der Auftraggeber die

Interessenbekundungen auf Basis der in den Wertungsmerkmalen genannten

Eignungsnachweise in eine qualitative Rangfolge bringen. Der

Schwerpunkt der Bewertung liegt dabei auf Anzahl und Qualität der

Referenzen sowie auf Anzahl und Qualifikation der ärztlichen und

sonstigen Mitarbeiter.

Die Aufforderung zur Angebotsabgabe / Vergabeunterlagen werden den

ausgewählten Bewerbern zugesandt.

Weiteres Vorgehen nach Eingang der Interessenbekundungen:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden

Interessenbekundungen anhand der in dieser Bekanntmachung geforderten

Eignungsnachweise prüfen und bewerten. Dabei wird er diejenigen drei

Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am Besten erfüllen.

Diese drei Unternehmen werden sodann schriftlich durch Übersendung der

Aufforderung zur Angebotsabgabe / Vergabeunterlagen zur Teilnahme an

der Freihändigen Vergabe aufgefordert.

nachr. HAD-Ref. : 2933/4

nachr. V-Nr/AKZ : 0001/2011/II.2

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