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Ausschreibung - besondere ambulante augenchirurgische Versorgung gem. § 73c SGB in München (ID:10046540)

Übersicht
DTAD-ID:
10046540
Region:
81739 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Dienstleistungen des Gesundheitswesens
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Vertragsgegenstand ist die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung mit Leistungen der ambulanten augenchirurgischen Behandlung der neovaskulären (feuchten) altersbedingten...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.10.2014
Frist Angebotsabgabe:
10.12.2014
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Carl-Wery-Str. 28
81739 München.

Öffentliche Ausschreibungen
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
1. Konzept zur Qualitätssicherung der ärztlichen Behandlung:
Maßnahmen zur Überwachung der Qualität der ärztlichen Behandlung
Maßnahmen bei Qualitätsmängeln der ärztlichen Behandlung
Maßnahmen zur Sicherstellung einer hohen Qualität der ärztlichen Behandlung.

2. Konzept zur Wirtschaftlichkeit der ärztlichen Behandlung i.S.d. §§ 2, 12, 70 SGB V:
Maßnahmen zur Überwachung der Wirtschaftlichkeit der ärztlichen Behandlung
Maßnahmen bei unwirtschaftlicher ärztlicher Behandlung.

3. Konzept zur Qualitätssicherung der Management-Leistung:
Sicherstellung der Vermeidung fehlerhafter Abrechnungssätze
Sicherstellung einer korrekten ICD-Codierung durch teilnehmende Leistungserbringer
Sicherstellung, dass die Teilnahmevoraussetzungen der teilnehmenden Leistungserbringer während der gesamten Dauer ihrer Teilnahme erfüllt werden.

4. Konzept zur Online-Dokumentation:
Entwurf einer Online-Dokumentation der gesamten ärztlichen Diagnostik, Behandlung und Nachsorge, die mindestens die in der Anlage A8 der Vergabeunterlagen genannten Anforderungen erfüllt. Der Entwurf ist schriftlich mit ausführlichen Erläuterungen und grafischen Darstellungen, sofern bereits vorhanden zusätzlich als Testversion in elektronischer Form auf einem Datenträger, einzureichen.

5. Konzept zum Datenschutz: Schriftliche Darlegung der Maßnahmen, die der Bieter trifft, um
Unbefugten den Zutritt zu Datenverarbeitungsanlagen, mit denen Sozialdaten verarbeitet oder genutzt werden, zu verwehren (Zutrittskontrolle),
zu verhindern, dass Datenverarbeitungssysteme von Unbefugten genutzt werden können (Zugangskontrolle),
zu gewährleisten, dass die zur Benutzung eines Datenverarbeitungssystems Be-rechtigten ausschließlich auf die ihrer Zugriffsberechtigung unterliegenden Daten zugreifen können und dass Sozialdaten bei der Verarbeitung, Nutzung und nach der Speicherung nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden können (Zugriffskontrolle),
zu gewährleisten, dass Sozialdaten bei der elektronischen Übertragung oder während ihres Transports oder ihrer Speicherung auf Datenträger nicht unbefugt
gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden können und dass überprüft und festgestellt werden kann, an welche Stellen eine Übermittlung von personenbe-zogenen oder personenbeziehbaren Daten durch Einrichtungen zur Datenüber-tragung vorgesehen ist (Weitergabekontrolle),
zu gewährleisten, dass nachträglich überprüft und festgestellt werden kann, ob und von wem Sozialdaten in Datenverarbeitungssystemen eingegeben, verändert oder entfernt worden sind (Eingabekontrolle),
zu gewährleisten, dass Sozialdaten, die im Auftrag erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, nur entsprechend den Weisungen der Auftraggeberin erhoben, verarbeitet oder genutzt werden können (Auftragskontrolle),
zu gewährleisten, dass Sozialdaten gegen zufällige Zerstörung oder Verlust geschützt sind (Verfügbarkeitskontrolle),
zu gewährleisten, dass zu unterschiedlichen Zwecken erhobene Sozialdaten getrennt verarbeitet werden können (Trennungsgebot),
Benennung eines Ansprechpartners und Verantwortlichen des Bieters für die rechtlichen und tatsächlichen Belange des Datenschutzes (Datenschutzbeauftragter). Der Datenschutzbeauftragte kann bereits mit dem Angebot, muss jedoch spätestens zu Vertragsbeginn benannt werden.
In den Konzepten ist auf jeden der genannten Punkte separat einzugehen. Die Konzepte sind Grundlage der Bewertung des Angebots anhand der Zuschlagskriterien „Sicherstellung der Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und des SGB X“, „Vollständigkeit der Online-Dokumentation im Hinblick auf die in Anlage 8 genannten Mindestinhalte“, „Qualitätssicherung der ärztlichen Behandlung“, „Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit der ärztlichen Behandlung i.S.d. §§ 2, 12, 70 SGB V“, „Qualitätssicherung der Management-Leistung“ und „Qualität der Online-Dokumentation“ (s. Pkt. XVI.). In den Konzepten ist die Durchführung der vertraglichen Pflichten zu beschreiben. Die Konzepte sind Bestandteil des Angebots und damit nach Zuschlagserteilung des Vertrags (vgl. jeweils Abs. 2 der Anlagen 7 bis 9 zum Vertrag = Anlage A7). Das Konzept darf nicht in Widerspruch zu den Inhalten des Vertrags (Anlage A7 der Vergabeunterlagen) stehen. Angebote, deren Konzept den Inhalten des Vertrags widerspricht, werden ausgeschlossen. Die Auftraggeberin macht insbesondere darauf aufmerksam, dass die Verwendung eines zugelassenen Medikaments nicht unwirtschaftlich ist und somit nicht Gegenstand der Wirtschaftlichkeitsprüfung sein darf.

Die AOK Bayern – Die Gesundheitskasse beabsichtigt einen oder mehrere Verträge zur besonderen ambulanten augenchirurgischen Versorgung ihrer Versicherten gemäß § 73c SGB V zu schließen.
Vertragsgegenstand ist die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung mit Leistungen der ambulanten augenchirurgischen Behandlung
der neovaskulären (feuchten) altersbedingten Makuladegeneration (AMD),
des diabetischen Makulaödems,
des Makulaödems infolge eines retinalen Venenverschlusses,
der choroidalen Neovaskularisation infolge pathologischer Myopie,
der choroidalen Neovaskularisation bei Angioid streaks (z. B. im Rahmen eines Pseudoxanthoma elasticum) und
der nicht-infektiösen Uveitis
mittels intravitrealer Injektion von VEGF-Hemmern bzw. Corticosteroiden inklusive der notwendigen postoperativen Nachsorge sowie der Verlaufskontrolle mittels SD-OCT (Modul IVI).
Ebenfalls Gegenstand des Vertrags ist die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung mit Leistungen der ambulanten augenchirurgischen Behandlung des Keratokonus, der postrefraktiven Keratektasie und der pelluzidalen marginalen Hornhautdegeneration mittels kornealem Crosslinking (Kollagenvernetzung der Hornhaut mittels Riboflavin und UVA-Licht) inklusive Nachsorge und einer längerfristigen Verlaufskontrolle (Modul CXL).
Beim kornealen Crosslinking handelt es sich um eine Leistung, die aktuell nicht im Leistungskatalog der GKV abgebildet ist. Die AOK Bayern stellt ihren Versicherten das korneale Crosslinking über diesen Vertrag bzw. diese Verträge als Zusatzleistung zur Verfügung.
Die Ausschreibung richtet sich an Bieter, die die Versorgung über am Vertrag teilnehmende Leistungserbringer anbieten. An der Ausschreibung teilnehmen können Bieter, die zulässige Vertragspartner gem. § 73c Abs. 3 S. 1 SGB V sind. Die Teilnahme von Leistungserbringern am Vertrag ist freiwillig, ebenfalls ist die Einschreibung von Versicherten in den Vertrag freiwillig. Gegenstand des Vertrags sind ausschließlich Versorgungen durch am Vertrag teilnehmende Leistungserbringer an eingeschriebenen Versicherten.
Einzelheiten ergeben sich aus dem Vertrag zur besonderen ambulanten augenchirurgischen Versorgung nach § 73c SGB V (Anlage A7 der Vergabeunterlagen).
Ziel der AOK ist es, eine leitliniengerechte und qualitativ hochwertige Behandlung möglichst flächendeckend sicherzustellen und so die Patientenversorgung zu verbessern.
Der Vertragspartner verpflichtet sich, die besondere ambulante augenchirurgische Versorgung nach diesem Vertrag aufzubauen und sicherzustellen. Er verpflichtet sich zu Managementaufgaben, insbesondere der Prüfung der Teilnahmevoraussetzungen der Augenärzte und der Abrechnung der ärztlichen Leistungen mit der AOK.
Der Vertrag wird als Rahmenvereinbarung geschlossen und legt alle wesentlichen Bedingungen für die später zu erteilenden Einzelaufträge fest. Ein konkretes Auftragsvolumen kann nicht im Voraus bestimmt werden.

Lose:
Die Ausschreibung erfolgt in 7 Regionallosen. Die einzelnen Lose werden wie folgt beschrieben:
Los 1: Regierungsbezirk Unterfranken
Los 2: Regierungsbezirk Oberfranken
Los 3: Regierungsbezirk Mittelfranken
Los 4: Regierungsbezirk Oberpfalz
Los 5: Regierungsbezirk Niederbayern
Los 6: Regierungsbezirk Schwaben
Los 7: Regierungsbezirk Oberbayern.

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabeunterlagen:
Form, in der Angebote einzureichen sind:
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Das Angebot ist in einem Kuvert verschlossen abzugeben. Auf diesem ist, wie auch bei eventuellen Nachträgen für bereits abgegebene Angebote, nachstehender Warnhinweis unbedingt anzubringen.
Angebotsunterlagen
Nicht öffnen
Angebotsfrist: 10.12.2014, 12:00 Uhr
AOK Bayern
Vergabestelle
Ausschreibung besondere ambulante augenchirurgische Versorgung
Carl-Wery-Straße 28
81739 München
Für das Angebot sind zwingend die von der Auftraggeberin übersandten Vordrucke, insbesondere das Angebotsformblatt (Anlage A1 der Vergabeunterlagen) zu verwenden. Sollte der Bieter mehrere Exemplare eines Vordrucks benötigen, so hat er Kopien des übersandten Vordrucks anzufertigen. Das Angebot ist hinsichtlich aller seiner Bestandteile in schriftlicher Form (auf Papier) einzureichen. Eine elektronische Übermittlung im Sinne des § 11 Abs. 2, 3 VOL/A ist nicht zugelassen.
Das Angebot ist zu unterschreiben. Sämtliche Unterschriften müssen so erfolgen, dass der Name des Unterzeichners zweifelsfrei hervorgeht. Das kann z.B. auch durch maschinenschriftliche Hinzufügung zur Unterschrift sichergestellt werden. Es ist jeweils auch mit Ort, Datum und Unternehmensstempel zu versehen.
Telefonisch oder elektronisch übermittelte Angebote (Fernschreiben, Telefax, E-Mail, Telegramm) sind nicht zugelassen.
Die vorgenannten Formvorschriften gelten auch für Angebotsänderungen bzw. -ergänzungen sowie für die Rücknahme des Angebots.
Das Angebot ist im Original in 1-facher Ausfertigung einzureichen. Weiterhin sind 3 Mehrfertigungen (Kopien) des Angebots einschließlich aller Angebotsbestandteile einzureichen.
Die Eintragungen eines Bieters müssen dokumentenecht sein. Änderungen an seinen Eintragungen hat ein Bieter zweifelsfrei zu machen. Änderungen (z.B. Streichungen oder Ergänzungen, aber auch inhaltliche Änderungen) an den Vergabeunterlagen (also auch an dem Vertrag) sind unzulässig und führen zum Ausschluss, dies gilt insbesondere für den Fall, dass ein Bieter eigene AGB zum Inhalt seines Angebots macht.
Jeder Bieter hat mit seinem Angebot für jedes Los, auf das er ein Angebot abgeben möchte, das jeweils zugehörige Preisblatt (Anlagen A6a bis A6g der Vergabeunterlagen) vollständig ausgefüllt in schriftlicher Form (Papierform) einzureichen. Im Preisblatt sind alle Preise in EURO, Bruchteile in volle CENT kaufmännisch gerundet, anzugeben. Preise sind als Nettopreise, exklusive der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer (MwSt.), anzugeben. Der Bieter hat für jede im Preisblatt genannte Vergütungsposition eine Vergütung anzubieten. Nicht vollständig ausgefüllte Preisblätter führen zum Ausschluss des Angebots für das betroffene Los. Jedes ausgefüllte Preisblatt je Los ist darüber hinaus mit Ort, Datum und dem Unternehmensstempel zu versehen und unterschrieben einzureichen.
Das Angebot muss vollständig sein und darf nur die Preise und die in den Ausschrei-bungsunterlagen geforderten Erklärungen und Unterlagen enthalten. Jeder geforderte, aber nicht oder nicht fristgerecht erbrachte Nachweis kann zum Ausschluss des Angebots führen. Es wird auf § 16 Abs. 2, 3 VOL/A verwiesen. Ob die Auftraggeberin von der Möglichkeit zur Nachforderung nach § 16 Abs. 2 VOL/A Gebrauch machen wird, wird nach Ablauf der Angebotsfrist entschieden werden. Ein Anspruch auf Einräumung einer Nachreichungsmöglichkeit besteht nicht.
Der beigefügte Vertrag (Anlage A7 der Vergabeunterlagen) ist in 2-facher Ausfertigung auf der Titelseite mit Bezeichnung und Anschrift des Bieters sowie auf der Unterschriftsseite mit Ort, Datum und dem Unternehmensstempel zu versehen und unterschrieben zurückzusenden. Die Zuschlagserteilung erfolgt durch Rücksendung des von der Auftraggeberin unterzeichneten Vertrags. Im Falle des Zuschlags werden 2 weitere Ausfertigungen des Vertrags mit den Daten sowie dem Logo des Vertragspartners, dem/den bezuschlagten Los/en, den gebotenen Preisen sowie den für die Anlagen 7, 8 und 9 gebotenen Konzepten gefertigt und in zweifacher Ausfertigung an den Auftragnehmer zur Unterzeichnung gesandt. Damit soll sichergestellt werden, dass eine von den Angebotsunterlagen unabhängig verwendbare Arbeitsfassung des geschlossenen Vertrags zur Verfügung steht.
Nebenangebote sind nicht zulässig.
Angebote, die nicht formgerecht bei der Auftraggeberin eingehen, werden ausgeschlossen, sofern der Bieter dies zu vertreten hat (§ 16 Abs. 3 lit. e) VOL/A).
Mit seinem Angebot hat der Bieter fünf Konzepte in Papierform einzureichen, in dem er erläutert, welchen Inhalt die von ihm im Zuschlagsfalle zu erbringende Leistung hinsichtlich folgender Punkte haben wird:.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Die Angebote sind an die AOK Bayern – Die Gesundheitskasse, Vergabestelle, Aus-schreibung besondere ambulante augenchirurgische Versorgung, Carl-Wery-Str. 28, 81739 München, einzusenden oder bei der Poststelle unter der genannten Anschrift abzugeben und müssen bis spätestens
10.12.2014, 12:00 Uhr
eingegangen sein. Für den rechtzeitigen Eingang kommt es auf den Zeitpunkt des Zugangs bei der Auftraggeberin an. Angebote, die nicht fristgerecht bei der Auftraggeberin eingehen, werden ausgeschlossen, sofern der Bieter den verspäteten Eingang zu vertreten hat (§ 16 Abs. 3 lit. e) VOL/A).
Bieter haben im Angebotsformular zu erklären, dass sie sich bis zu diesem Zeitpunkt an ihre Angebote gebunden halten.

Ausführungsfrist:
Das Inkrafttreten des Vertrages bzw. der Verträge und die operative Umsetzung der besonderen ambulanten augenchirurgischen Versorgung sind ab 01.04.2015 geplant. Die Laufzeit des Vertrages beträgt längstens vier Jahre (bis 31.03.2019). Verzögert sich der Zeitpunkt des Inkrafttretens über den 01.04.2015 hinaus, verlängert sich die Laufzeit entsprechend. Der Vertrag ist mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Quartals kündbar, erstmals zum 31.12.2015. Verzögert sich der Zeitpunkt des Inkrafttretens über den 01.04.2015 hinaus, verlängert sich dieser Zeitpunkt ebenfalls entsprechend.

Bindefrist:
Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 31.03.2015, 24.00 Uhr.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zahlung:
Die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus dem Vertrag, der mit den Vergabeunterlagen übersandt wird.

Zuschlagskriterien:
Die Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen genannt.

Geforderte Nachweise:
Der Bieter hat seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen. Er hat dazu die nachfolgenden Eignungsnachweise zur Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit vorzulegen (abschließende Aufzählung):.

1. Eigenerklärung zur Eignung (Anlage A2 der Vergabeunterlagen), unterschrieben, mit Angabe von Ort, Datum und Firmenstempel
Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung zur Eignung für jedes Mitglied einzureichen. Beim Einsatz von Drittunternehmen ist die Eigenerklärung zur Eignung für jedes Drittunternehmen einzureichen.

2. Schriftliche Darlegung, dass der Bieter Vertragspartner i.S.d. § 73c Abs. 3 S. 1 SGB V sein kann.

3. Gültige (bei Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als 12 Monate) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. eine vergleichbare Bescheinigung der zuständigen Stelle des EU-Mitgliedstaates, in dem das Unternehmen ansässig ist, aus der hervorgeht, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften dieses Landes erfüllt hat.
Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied einzureichen.

4. Bescheinigung einer Krankenkasse oder eine vergleichbare Bescheinigung der zu-ständigen Stelle des EU-Mitgliedstaates, in dem das Unternehmen ansässig ist, über ordnungsgemäße Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge (nicht älter als zwölf Monate bei Angebotsfristablauf).
Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied einzureichen.

5. Bescheinigung der Berufsgenossenschaft oder eine vergleichbare Bescheinigung der zuständigen Stelle des EU-Mitgliedstaates, in dem das Unternehmen ansässig ist, über ordnungsgemäße Beitragszahlung zur Unfallversicherung (nicht älter als zwölf Monate bei Angebotsfristablauf).
Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied einzureichen.

6. Nachweis ausreichender Erfahrung mit dem Management von vergleichbaren Selektivverträgen mit gesetzlichen Krankenkassen nach dem SGB V einschließlich der Abrechnung nach der Technischen Anlage zu den Richtlinien des GKV-Spitzenverbands über den Datenaustausch nach § 295 Abs. 1b SGB V in der jeweils gültigen Fassung (Regelung zu §§ 73b, 73c sowie 140a SGB V – abrufbar unter http://www.gkv-datenaus-tausch.de/leistungserbringer/direktabrechner/vertraege_73b_73c_140a_sgb_v/vertraege_nach_73b_73c_140a_sgb_v.jsp) durch Nennung mindestens eines Referenzauftrags unter Angabe des abgerechneten Volumens in € für mindestens 1 abgeschlossenes Geschäftsjahr, der Zahl der am Vertrag teilnehmenden Leistungserbringer, der Zahl der in den Vertrag eingeschriebenen Versicherten, des Auftragsinhalts, der Leistungszeit und eines Ansprechpartners des Auftraggebers nebst Tel.-Nr. für Rückfragen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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