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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Beschränkte Ausschreibung

Bei einer Beschränkten Ausschreibung hat nur eine eingeschränkte Anzahl von Unternehmen die Möglichkeit, ein Angebot abzugeben. Dabei wird grundsätzlich zwischen der Beschränkten Ausschreibung nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb und ohne öffentlichen Teilnahmewettbewerb unterschieden.

Jede Beschränkte Ausschreibung setzt voraus, dass die vergebende Stelle ausreichende Informationen und Kenntnisse zu den Unternehmen hat, die für die Erfüllung eines Auftrags in Frage kommen. Ist dies nicht der Fall, wird ein Teilnahmewettbewerb vor die eigentliche Beschränkte Ausschreibung geschaltet. Mit dessen Bekanntgabe sind die Unternehmen aufgefordert, ihre Eignung für den Auftrag nachzuweisen. Unter den Bewerbern wählt die Vergabestelle dann jene Unternehmen aus, die ein Angebot für die eigentliche Vergabe abgeben sollen. Eines von diesen Unternehmen erhält schließlich den Zuschlag.

In einer Beschränkten Vergabe ohne öffentlichen Teilnahmewettbewerb wendet sich die Vergabestelle direkt an einen von ihr bestimmten Kreis von Unternehmen und gibt ihnen die Möglichkeit, ein Angebot abzugeben. In diesem Fall ist keine öffentliche Bekanntmachung der beabsichtigten Auftragsvergabe notwendig.

Um von Vergabestellen in Beschränkte Ausschreibungen einbezogen zu werden, bieten sich potentiellen Teilnehmern die Präqualifizierungslisten an. Sowohl die ➚ PQ-VOB als auch die ➚ PQ-VOL stehen Auftraggebern zur Verfügung, die auf der Suche nach geeigneten Unternehmen für Beschränkte Ausschreibungen sind.

In unserem Glossar erläutern wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um das Vergabewesen.


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